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Rebecca Horn und Die Suche nach einem Gesamtkunstwerk


SIMsKultur - epaper ⋅ Ausgabe 2/2019 vom 11.07.2019

Entdecken Sie diesen Sommer die Ausstellungen im Centre Pompidou-Metz!


Artikelbild für den Artikel "Rebecca Horn und Die Suche nach einem Gesamtkunstwerk" aus der Ausgabe 2/2019 von SIMsKultur. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: SIMsKultur, Ausgabe 2/2019

Rebecca Horn,Die sanfte Gefangene [La douce prisonnière] , 1978, Fotografie aus dem FilmDer Eintänzer [Le danseur mondain] , Collection Rebecca Horn


© Adagp, Paris, 2019, © Droits réservés

Centre Pompidou-Metz


© Shigeru Ban Architects Europe und Jean de Gastines Architectes, mit Philip Gumuchdjian für die Gestaltung des Gewinnerprojekts des Wettbewerbs/Metz Métropole/Centre Pompidou-Metz, © Jacqueline Trichard

■ FRANKREICH | Centre Pompidou-Metz

Bis zum 13. Januar 2020 widmet das Centre Pompidou-Metz der ...

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Bis zum 13. Januar 2020 widmet das Centre Pompidou-Metz der Künstlerin Rebecca Horn eine bedeutende Ausstellung.Theater der Metamorphosen illustriert das breite Spektrum an Ausdrucksformen, deren sich die Künstlerin bedient, und zeigt den subtilen Dialog, der Werke aus fünf Jahrzehnten ihres Schaffens verbindet. Mit einer Vorliebe für das Paradoxe inszeniert Rebecca Horn unermüdlich diese eigentümlichen Zusammenstellungen: Subjekt und Objekt, Körper und Maschine, Mensch und Tier, Verlangen und Gewalt, Stärke und Gebrechen.
Die deutsche Künstlerin, eine der außergewöhnlichsten ihrer Zeit, greift auf einzigartige Weise Themen aus Mythologie und Märchen wieder auf: die Verwandlung in sagenhafte oder hybride Wesen, das geheime Leben der Dingwelt, die Geheimnisse der Alchemie oder die fantastische Welt der Körperautomaten. Diese grundlegenden Themen, mit denen sich schon zahlreiche Strömungen der Kunstgeschichte, wie Manierismus und Surrealismus, beschäftigten, stehen im Zentrum der Ausstellung. Sie reflektiert den Dialog zwischen den Kreationen der Künstlerin und Arbeiten von bedeutenden Vertretern der modernen Kunst, wie Man Ray, Meret Oppenheim, Max Ernst oder Jean Cocteau.
Die Ausstellung rückt außerdem die maßgebende Bedeutung ihrer filmischen Praxis in den Fokus, eine wahrhafte Inszenierung ihrer Werke, die von einer befreienden, archaischen Energie geprägt ist und deren latente Gewalt häufig durch Poesie und Humor entschärft wird.
Entdecken Sie im Zusammenhang mitTheater der Metamorphosen auch die AusstellungKörperphantasien im Museum Tinguely in Basel.

Die Oper als Welt. Die Suche nach einem Gesamtkunstwerk

Die AusstellungDie Oper als Welt. Die Suche nach einem Gesamtkunstwerk kreist um Begegnungen zwischen bildender Kunst und dem lyrischen Operngenre im 20. und 21. Jahrhundert. Sie geht der Frage nach, inwiefern sich bildende Kunst und Oper gegenseitig befruchtet oder sogar grundlegend beeinflusst haben. Die Oper wird hier zu einem Raum für die Erprobung neuer ästhetischer und politischer Formen.
In der Ausstellung zu sehen sind Modelle, Kostüme und Bühnenelemente sowie imposante Installationen und neue Kreationen. Der Rundgang offenbart, wie die Oper sich als Fabrik für Künstlerträume und zugleich auch als Symbol der Freiheit versteht. Die Oper als Ort des Spektakulären schlechthin ermöglicht zeitgenössischen Künstlern die Erarbeitung einer neuartigen Theatralität.
Der Rundgang bietet eine Herangehensweise an Formen der Oper rund um politische und bisweilen utopische Projekte sowie das Feld der Märchen und des Sagenhaften. Im Mittelpunkt der AusstellungDie Oper als Welt steht eine Auswahl von Kompositionen, die exemplarisch für die fruchtbaren Beziehungen zwischen Bühne und Kunst sind, sodass eine Kartierung interdisziplinärer Kunst skizziert wird. Durch die Neuauflage diverser älterer Werke in Gegenüberstellung zu jüngeren Auftragsarbeiten können Sie am einzigartigen Zauber der Oper und ihrer lyrischen Aspekte teilhaben. Begleitend zur Ausstellung wird ein reichhaltiges Programm im Bereich darstellender Kunst angeboten. Die Ausstellung erfolgt im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum 350-jährigen Bestehen der Pariser Oper.
bis 27. Januar 2020

Informationen:
www.centrepompidou-metz.fr/de/willkommen