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Red Dead Redemption 2


PC Games Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 30.10.2019

Rockstars Western-Epos erscheint endlich für den PC. Wir haben noch mal zusammengefasst, worauf ich euch alles freuen dürft.


Artikelbild für den Artikel "Red Dead Redemption 2" aus der Ausgabe 11/2019 von PC Games Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games Magazin, Ausgabe 11/2019

Setzt euch schon mal den Cowboyhut auf, ab dem 5. November geht’s zurück in den Wilden Westen.


Genre: Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Studios
Hersteller: Rockstar Games
Termin: 5. November 2019

Mit dem Begriff „Meisterwerk“ geht man zumeist ja doch eher etwas vorsichtig um. Nichtsdestotrotz fällt einem beim Gedanken an Red Dead Redemption 2 meist kein anderes Wort ein, das Rockstars Western-Epos passender beschreiben könnte: Auf metacritic.com gehört der Titel mit einer ...

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... Durchschnittsbewertung von 97 Prozent zu den 20 besten Videospielen, die jemals produziert wurden. Bei diversen Preisverleihungen heimste das Action-Adventure über 60 Nominierungen sowie 20 verschiedene Kritikerpreise ein – unter anderem den Game Award 2018 für die beste Erzählung. Und auch kommerziell feierte RDR2 enorme Erfolge, verkaufte es sich doch bereits zwei Wochen nach dem Release für PS4 und Xbox One über 14 Millionen Mal. Beeindruckende Zahlen also, die eine recht deutliche Sprache sprechen. Und dennoch werden sie dem Spiel noch immer nicht wirklich gerecht. Schließlich ist Red Dead Redemption 2 doch viel mehr als nur die Summe seiner ausgezeichneten Einzelteile.

Aber fangen wir vielleicht erst einmal ganz vorne an und beantworten zunächst die grundlegenste aller Fragen: Was ist Red Dead Redemption 2 überhaupt? Kurz gesagt: Ein Open-World-Sandbox-Abenteuer aus der Feder der Grand-Theft-Auto-Macher. Allerdings setzt sich das Spielgefühl deutlich vom bekannten Erfolgsrezept der populären Rockstar-Games-Marke ab. Einige der GTA-Erfolgskomponenten finden sich aber auch in RDR 2 wieder.: Ihr befindet euch etwa immer noch in einer riesigen Spielwelt, die ihr eigenständig erforschen und formen könnt. Ein rasantes und vollkommen abgedrehtes Actionfeuerwerk erwartet euch dabei allerdings nicht. Stattdessen schlägt der Western einen etwas ernsteren Ton sowie ein wesentlich langsameres Tempo an und nimmt sich so die Zeit, Charakteren und Geschichte in angemessenem Maße Platz zur Entfaltung zu bieten.

Im Fokus der Handlung steht dabei Outlaw Arthur Morgan – seit seiner Jugend Teil der berüchtigten Van-der-Linde-Gang, die den Westen erst so richtig wild gemacht hat. Ihre besten Zeiten hat die eingeschworene Truppe allerdings schon lange hinter sich. Vielmehr findet sie sich immer öfter im Kreuzfeuer wieder, wie auch zu Beginn des Spiels. Nach einem missglückten Überfall muss die Gruppe da nicht nur einige Verluste verkraften, sondern auch noch vor dem Gesetz fliehen, das mit aller Härte gegen sie vorgeht. Es ist nur einer von vielen Momenten, in denen dem Spieler vorgeführt wird, wie verloren die Bande eigentlich wirkt. Im Amerika des Jahres 1899 hat sie einfach ihre Daseinsberechtigung, ihren Platz in der Gesellschaft verloren. Der Westen ist schon lange nicht mehr das, was er mal war. Und die Mitglieder müssen langsam irgendwie damit klarkommen, dass sich die Welt um sie herum rücksichtslos weiterentwickelt hat und ihnen ins Gesicht sagt, dass sie als Relikt vergangener Tage eigentlich nicht mehr erwünscht sind. Die Lösung scheint der ominöse und oft zitierte Plan des Anführers Dutch van der Linde zu sein, der noch ein letztes großes Ding drehen und sich dann in der Karibik zur Ruhe setzen möchte. Dieses Vorhaben bleibt über das gesamte Abenteuer hinweg die Hauptmotivation, quasi der Mac-Guffin, der immer wieder für interessante Momente sorgt.

Ausgezeichnete Charaktere

Beinahe noch spannender als die Erzählung selbst ist allerdings das, was abseits des zentralen Handlungsstranges passiert. Entwickler Rockstar Games legt nämlich ein besonderes Augenmerk auf die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere und ihre Entwicklung im Verlauf des Spiels. So kommt es innerhalb der Story immer öfter zu Spannungen und Interessenskonflikten, die die Bande – zusätzlich zu den äußeren Bedrohungen – auch noch von innen zu zerreißen drohen. Es werden Fragen aufgeworfen, ob ihre Taten überhaupt noch zu rechtfertigen sind und ob ihr persönlicher Messias Dutch, der Mann, dem sie jahrelang bedingungslos gefolgt sind, überhaupt noch vertrauenswürdig ist.

Insgesamt glänzt Red Dead Redemption 2 durch unglaublich mehrschichtige Figuren, die alle ihre eigenen Geschichten und Beweggründe haben und fast ausnahmslos sympathisch daherkommen (außer Micah, fuck Micah!). So passiert es auch schon mal, dass man einfach nur im eigenen Camp am Lagerfeuer sitzt und den brillant geschriebenen Dialogen lauscht. Besonders Protagonist Arthur Morgan ist hier noch mal lobend hervorzuheben. Der ist nicht nur toll vertont (wenn auch nur auf Englisch), sondern gehört auch zu den besten Videospielcharakteren aller Zeiten. Die Metamorphose des zynischen, brutalen Gesetzlosen zum mitfühlenden, selbstreflektierten Mann macht ihn zu einer ungemein liebenswerten Persönlichkeit, mit der man bis zum Schluss mitfiebert und mitleidet. Auch deshalb bleibt einem das Spiel selbst nach dem Rollen des Abspanns – was je nach Spielweise sogar weit über 100 Stunden dauern kann – noch lange im Gedächtnis. Red Dead Redemption 2 ist emotional packend, regt zum Nachdenken an und meistert dabei auch noch auf einzigartige Weise den Kontrast zwischen ruhigen Abschnitten und bombastischeren Szenen, in denen das Tempo noch einmal ordentlich angezogen wird.

Im immer zivilisierteren Westen gibt es langsam keinen Platz mehr für Outlaws wie Arthur Morgan.


Wer den Erstling kennt, darf sich über den Auftritt bekannter Charaktere wie Javier Escuella freuen.


Die riesige Spielwelt von Red Dead Redemption 2 lässt sich zu Land und zu Wasser erkunden.


Stadt, Land, Fluss

Schauplatz all dessen ist eine riesige, glaubwürdige Spielwelt, die sich nicht nur enorm abwechslungsreich, sondern auch extrem lebendig präsentiert. In den Stadtgebieten gehen Bewohner emsig ihrem Tagwerk nach oder dankbar auf eure Interaktionsversuche ein. Aber auch hinter den Kulissen gibt es einiges zu sehen: Schmuggler im Hinterzimmer eines Gemischtwarenladens, streitsüchtige Trunkenbolde in der örtlichen Taverne. Langweilig wird es einem nie, selbst wenn man die belebten Straßen verlässt. Auch außerhalb der Stadtgrenzen herrscht wildes Treiben. In den diversen Zonen, die von Sümpfen über weite Graslandschaften bis hin zu eisigen Gletschern reichen, warten über 100 verschiedene Tierarten auf euch. Da ihr euch eher im Osten der USA befindet, müsst ihr zwar auf typische Western-Kulissen wie Steppen oder Canyons verzichten, das tut der Atmosphäre aber keinen Abbruch. Trotz existierender Schnellreisefunktion kann man eigentlich gar nicht anders, als die gesamte Karte vom Pferderücken aus zu erkunden – ganz einfach, weil es so viel zu sehen und zu erleben gibt. Wenn man es denn will.

Beschäftigungsmöglichkeiten wie Jagen, Pokern oder Angeln sind alle weitestgehend optional, vermitteln aber gut das Lebensgefühl der amerikanischen Pionierzeit. Zudem stolpert ihr immer wieder in zufällige Events hinein, die mal spannend, mal erschreckend, manchmal aber auch sehr ulkig sein können. So vollgestopft wie ein Ubisoft-Titel wirkt Red Dead Redemption 2 dabei jedoch nie. Die Welt ist nicht mit Icons oder Einblendungen übersät, ganz im Gegenteil: Ihr könnt sogar bewusst UI-Elemente ausschalten und dann etwa auf eure Minimap verzichten. Dann gibt euch einfach einer eurer Begleiter entsprechende Wegbeschreibungen. Das wirkt sehr stimmig und spiegelt gelungen die Rauheit des Wilden Westens wider. Manchmal übertreibt es Rockstar mit dem Realismus dann aber auch etwas und einzelne kleine Spielelemente arten fast zur Fleißarbeit aus: Ihr müsst essen, um nicht vom Fleisch zu fallen. Ihr müsst euer Pferd striegeln und tätscheln, um eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Und ihr müsst euch waschen und rasieren, um in der Stadt nicht schief angeschaut zu werden.

Auf dem Rücken eures getreuen Kleppers lassen sich Waffen, Outfits und Beute transportieren.


Von Pferden und Menschen

Auch eure Bandenkollegen verlangen natürlich hin und wieder etwas Aufmerksamkeit. So gilt es etwa, zum Jagen zu gehen, um das Lager mit Essen zu versorgen, oder Geld zusammenzutragen, um einzelne Bestandteile eurer mobilen Basis aufzuwerten. Das bringt dann wiederum bestimmte Gameplayboni mit sich. Obendrauf kommen kleinere Aufgaben – etwa das Besorgen einer Pfeife für einen eurer Kumpanen oder das Überfallen von feindlichen Banditenverstecken. Diese Nebenmissionen werden aber nie lästig, sondern fügen sich stimmig ins Gesamtbild ein.

Außerdem bekommt ihr so endlich auch mal die Chance, von euren Ballermännern Gebrauch zu machen. In Red Dead Redemption 2 stehen euch einige realitätsgetreue Pistolen und Gewehre zur Verfügung, die ihr auch noch beim Büchsenmacher anpassen und reinigen könnt. Im Kampf selbst wählt ihr den gewünschten Schießprügel über ein Ringmenü aus und gebt euren Widersachern dann Saures. Besonders nützlich ist in solchen Situationen das Dead-Eye-Feature, das ein wenig an die Bullet Time aus Max Payne erinnert: Ihr lasst das Geschehen in Zeitlupe ablaufen, markiert Gegner und ballert diese dann beim Drücken des imaginären Playknopfs sehenswert über den Haufen. Auf der Konsole fühlte sich das hier und da noch etwas hakelig an, auch aufgrund der ungenauen Deckungsfunktion. Mit Maus und Tastatur sollten die Shootouts aber ordentlich Laune machen, zumal sie auch noch richtig actiongeladen inszeniert sind. Wie auch in GTA lässt Rockstar mächtig Blut spritzen und Körperteile fliegen. Der Wilde Westen war eben erbarmungslos. Ihr solltet allerdings aufpassen, wem ihr im Eifer des Gefechts die Rübe wegpustet. Morde haben nicht nur Auswirkungen auf eure Ehre, sondern können auch dazu führen, dass ein Kopfgeld auf euch ausgesetzt und Arthur von Gesetzeshütern verfolgt wird. Zudem hat euer Verhalten auch Einfluss auf den Ausgang des Abenteuers. Das verleiht euren Taten mehr Schwere und stellt euch öfter vor moralische Dilemmas.

Abschließend sieht Red Dead Redemption 2 dann auch noch jederzeit bombastisch aus. Der Titel präsentiert euch tolle Panoramen mit fantastischen Licht-, Spiegelund Wettereffekten, die zum Verweilen oder Festhalten per Screenshotfunktion einladen. Dazu kommt die teils aberwitzige Detailverliebtheit der Entwickler: Menschen und Tiere hinterlassen unterschiedliche Spuren im Schnee, Matsch bleibt an euren Kleidern hängen und nach einem Bärenkampf tragt ihr blutige Kratzer davon. Abgerundet wird die gelungene Präsentation durch eine lebendige Geräuschkulisse, die in Zusammenarbeit mit dem atmosphärischen Akustiksoundtrack mehr als nur einmal für wahrhaft erinnerungswürdige Gänsehautmomente sorgt.

Arthur zieht zwar nicht schneller als sein Schatten, weiß aber trotzdem mit einer Pistole umzugehen.


RED DEAD REDEMPTION

Der enorme Erfolg von Red Dead Redemption 2 kommt nicht von ungefähr. Bereits der erste Teil aus dem Jahr 2010 gehörte zu den besten Spielen der letzten Konsolengeneration.

Ein Western zum Selberspielen – nichts anderes war Red Dead Redemption, das vor knapp neun Jahren für die Playstation 3 und Xbox 360 erschien. Alleine das war eigentlich schon Grund genug, den Titel zu lieben. Denn wirklich gelungene Spiele, die in der amerikanischen Pionierzeit angesiedelt waren, galten damals eher als Mangelware. Vielmehr lag das Genre der Cowboy-Abenteuer weitestgehend brach. Noch mehr beeindruckte jedoch die herausragende Spielerfahrung, die Rockstar auftischte: Im Jahre 1911 schlüpft ihr in die Rolle des ehemaligen Gesetzlosen John Marston, der sich als nun geläuterter Familienvater auf einer Farm zur Ruhe gesetzt hat. Das Idyll auf dem Land hält allerdings nicht lange an. Als John von der Regierung gezwungen wird, seine ehemaligen Banditenkollegen aufzuspüren und auszuschalten, holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Notgedrungen schnallt er sich also noch einmal das Holster um, setzt den verbeulten Lederhut auf und macht sich auf zu einem letzten Ritt. Der ist nicht nur brillant inszeniert, sondern findet auch die perfekte Mischung aus Emotion, Action und der nötigen Prise schwarzen Humors. Eingebettet wird das alles in eine stimmungsvolle Spielwelt an der mexikanisch-amerikanischen Grenze, die selbst in ihren staubigen Canyons und verlassenen Bergbausiedlungen unglaublich lebendig wirkt. Wohl nur selten wurde die Magie des Wilden Westens so glaubwürdig eingefangen wie in Red Dead Redemption. Das alle Freiheiten gewährende Gameplay nach GTA-Formel tat noch ein Übriges, um den Titel als Meilenstein des Mediums Videospiel in die Geschichtsbücher eingehen zu lassen.

Bereits Red Dead Redemption bestach mit einer toll gestalteten Spielwelt im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet.


RED DEAD ONLINE

Auch nachdem ihr euch durch die Story von Red Dead Redemption 2 geschlagen habt, hat der Titel noch einiges zu bieten.

Wie auch Grand Theft Auto 5 verfügt das Action-Adventure über einen angeschlossenen Online-Modus, in dem ihr die aus der Kampagne bekannte Map noch mal neu entdecken dürft – zusammen mit anderen Spielern. Mit denen messt ihr euch in diversen Wettkämpfen wie Deathmatches und Pferderennen oder erlebt kooperativ eine separate Geschichte, die sich eigens um euren individuell anpassbaren Spieleravatar dreht. Mit dem dürft ihr euch übrigens sogar für einen von drei Berufszweigen entscheiden. Je nach Vorliebe könnt ihr euch im Wilden Westen wahlweise als Händler, Sammler oder Kopfgeldjäger verdingen. Auf den Konsolen läuft Red Dead Online nach anfänglichen Problemen mit Trollen und einer unausgewogenen Ingame-Economy relativ rund. Einen abgefahrenen Abenteuerspielplatz, wie ihn euch Los Santos noch bot, dürft ihr allerdings nicht erwarten.

Vier Fäuste für ein Halleluja – gerade zusammen mit Freunden macht Red Dead Online ordentlich Laune.


DAVID MEINT

„Ein grandioses Wildwest-Abenteuer, das man auf jeden Fall erlebt haben sollte“

Als mich der gute Sascha gebeten hat, eine vierseitige Vorschau zu Red Dead Redemption 2 zu schreiben, hatte ich zunächst ein wenig Bedenken. Schließlich ist mein letzter Spieldurchlauf auch schon ein wenig her. Am Ende war es dann aber eher so, dass ich mich gezwungenermaßen kurz fassen musste. Rockstars Western-Epos lädt nämlich einfach zum Schwärmen ein – sei es nun aufgrund der grandiosen Geschichte, der glaubhaften Charaktere oder der detailverliebten Spielwelt. Ich habe beim Tippen dieser Zeilen jedenfalls gemerkt, wie ich richtig Lust bekommen habe, mich wieder in den Wilden Westen zu stürzen. Und ich kann alle PC-Spieler wirklich nur beglückwünschen, denn die dürfen sich mit RDR 2 auf ein absolutes Meisterwerk freuen, das ihnen wohl hunderte Stunden Spielspaß bescheren wird.