Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 9 Min.

Red Wierenga: Jazz an allen Tasten


akkordeon magazin - epaper ⋅ Ausgabe 72/2020 vom 03.02.2020

Jazzmusiker Red Wierenga begann am Klavier – und fand zum Akkordeon. Nun spielt er beides, sei es ganz akustisch, wie in John Hollenbecks Claudia Quintet, oder in eigenen Ensembles mit elektronischen Ansätzen von Sampling bis zu digitalen Prozessen und Live Electronics. Der New Yorker ist sicher: Klangforschung, Improvisation und Elektronik bieten Akkordeonisten eine Menge Raum für Entdeckungen.


Artikelbild für den Artikel "Red Wierenga: Jazz an allen Tasten" aus der Ausgabe 72/2020 von akkordeon magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

FOTOS: ROGER VANTILT, CHRISTINA M. BAUER

Inmitten der energiegeladenen Jazzszene New Yorks lotet Red Wierenga neue Möglichkeiten für das Akkordeon aus. Vor einem Konzert mit John Hollenbecks „Claudia Quintet“ im ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von akkordeon magazin. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 72/2020 von Das Akkordeon Jazzt. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Das Akkordeon Jazzt
Titelbild der Ausgabe 72/2020 von Europas Akkordeon- Star. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Europas Akkordeon- Star
Titelbild der Ausgabe 72/2020 von Jazz mit Harmonika. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Jazz mit Harmonika
Titelbild der Ausgabe 72/2020 von „Zumardi“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
„Zumardi“
Titelbild der Ausgabe 72/2020 von Hohner wagt einen neuen Schritt: Erfahrungsbericht zur „Mattia“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Hohner wagt einen neuen Schritt: Erfahrungsbericht zur „Mattia“
Titelbild der Ausgabe 72/2020 von Interview mit dem Geschäftsführer der Firma Weltmeister: „Das ist eine lösbare Aufgabe“. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Interview mit dem Geschäftsführer der Firma Weltmeister: „Das ist eine lösbare Aufgabe“
Vorheriger Artikel
Europas Akkordeon- Star
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Jazz mit Harmonika
aus dieser Ausgabe

... Oktober 2019 im Münchner Jazzclub Unterfahrt berichtet er im Künstlerbereich darüber. „Das war ein Geschenk zum College- Abschluss an mich selbst“, sagt der Musiker über sein Giulietti- Modell. Er hat es 2002 gebraucht gekauft, gebaut wurde es 1986. Es ist ein Exemplar mit einer Klaviertastatur. Ganz interessiert hat sich Wierenga angeschaut, wie verbreitet Knopfakkordeons in Europa sind. Ihm ist positiv aufgefallen, dass in vielen Ländern in der zeitgenössischen Musik Komponisten dafür Werke schreiben. Es kommt vor, dass er selbst angefragt wird, solche Werke vorzutragen. Er sieht dann, wie er das am besten auf sein Klaviermodell anwenden kann. Ein wenig reizt ihn das bis heute, mit den zusätzlichen Möglichkeiten des Knopfakkordeons. Da er öfter Klavier spielt als Akkordeon, ist das Format mit der Klaviertastatur für ihn allerdings näher. Er hat sich alles selbst beigebracht. „Ich musste mich an die kleineren Tasten anpassen, und an der Technik für linke Hand und für den Blasebalg arbeiten“, erinnert er sich an seine individuellen Lern Sessions. Da er auf Vorwissen und Erfahrung am Klavier zurückgreifen konnte, bezog er keine Dozenten ein. „Als Akkordeonist habe ich alles selbst gelernt.“ Das ist nun zwei Jahrzehnte her. Seinen Universitätsabschluss absolvierte Wierengadamals am Jazzklavier. Seitdem hat er sein Spektrum immer wieder um neue Aspekte ausgebaut, darunter Keyboard und elektronische Gestaltungsmittel. In Sachen Inspiration ergab es sich günstig, dass die Großmutter einst eine Hammondorgel zu Hause hatte. Red durfte darauf als kleiner Junge gelegentlich spielen und zeigte sich motiviert. Als Sechsjähriger bekam er Unterricht, seine Eltern kauften ein Klavier. Umgeben von der Musik Bob Dylans, den der Vater verehrte, und von Opernarien, die der Mutter gefielen, von den Flötenübungen der Schwester und den Hobbysongs des Vaters an Trompete und Gitarre übte sich der junge Red am Klavier. Das erste, wie er sagt, „keyboardartige“ Instrument, das er daraufhin ausprobierte, war eine Gebläseorgel des Trossinger Unternehmens Hohner. Schon als 14- jährigem war ihm klar, dass er am liebsten Musiker werden wollte. Gleich sein erster Klavierlehrer hatte ihm, abwechselnd mit klassischem Repertoire, Jazz und Gospel nähergebracht, und ihn früh zum Improvisieren ermutigt. Es dauerte nicht allzu lang, bis sich sein Schüler selbst mit Jazzeinspielungen auseinandersetzte.

Ich war sehr beeinflusst von Bud Powell, Red Garland, dann auch Bill Evans“, erinnert sich Wierenga. Nachdem er sich über die Jahre Keyboard und Akkordeon erschlossen hat, samt einer Menge Elektronik, ist das erst Mal genug musikalisches Equipment. Zum Knopfakkordeon hat er sich bisher nicht entschließen können. „Ich denke, von einem Klavierakkordeon zum Knopfakkordeon wäre es ein wesentlich größerer Schritt als von einem Klavier zum Klavierakkordeon“, erklärt er seine Zurückhaltung. Dann ist es natürlich so, dass der Jazzmusiker mit dem Klaviermodell ebenfalls schon anspruchsvolle Musik spielen kann.

Claudia Quintet beim Soundcheck


Roger Vantilt


„Ich denke, von einem Klavierakkordeon zum Knopfakkordeon wäre es ein wesentlich größerer Schritt als von einem Klavier zum Klavierakkordeon.“


Vom Klavier zum Akkordeon

In der Jazzszene gibt es eine Menge ausgezeichneter Klavierkünstler. Dass davon jemand zusätzlich Akkordeon lernt, kommt vor, ist dennoch nicht unbedingt alltäglich. Es war seine musikalische Neugier, die Wierenga auf diese Idee brachte. „Ich war immer interessiert an verschiedenen Timbres“, so der Musiker. „Nun hat ein Klavier normalerweise ein Timbre. Ich habe ausprobiert, das Klavier zu präparieren, die Saiten mit dem Bogen zu streichen, den Sound elektronisch zu verarbeiten, alles Mögliche.“ Es war ein Ansatz, um aus dem Tasteninstrument viele unterschiedliche Facetten herauszuholen.

„Ich dachte gleichermaßen darüber nach, wie ich Aspekte meines Klavierspiels auf andere Musikinstrumente anwenden könnte“, ergänzt der Jazzer. So wurde er auf das Klavierakkordeon aufmerksam. Er hörte ein Album von Bill Frisell, mit dem renommierten US- Musiker Guy Klucevsek am Akkordeon. Bald darauf ging Wierenga los, um sich sein erstes Akkordeon zu kaufen. Er brachte es zu einem Reparaturshop, aus dem er mit einem neuen Modell und hundert Dollar weniger in der Tasche herauskam. Es war ein Exemplar von Scandalli. Er spielte es in einigen seiner Bands, etwa in seinem Respect Sextett. Nach einigen Jahren fand er, dass es Zeit wäre, sich nach einem etwas ausgefeilteren Modell umzusehen. Seitdem hat er sein Giulietti- Modell. Parallel probierte er oft, wie sich der Akkordeonsound per Software auf dem Computer bearbeiten und umwandeln lässt. Dafür nutzt er die Software Max/MSP. „Ich schreibe meine eigenen digitalen Prozesse und zeichne damit auf“, so Wierenga. „Normalerweise habe ich einige Mikrofone, es sind verschiedene für die rechte und linke Seite.“ In bestimmten Kontexten wird der Software- Ansatz sozusagen zu einem Teil der Band. „Bei manchen Konzerten baue ich Live- Electronics ein, bei denen der Akkordeonsound direkt verarbeitet wird. Dafür verwende ich dynamische Mikrofone“, berichtet der Musiker.

In John Hollenbecks „Claudia Quintet“ geht Wierenga sehr akustisch an die Musik heran. Er spielt in ein Mikrofon, um den Sound zu verstärken, das ist alles. Ab und an tauscht er sich mit Bandleader Hollenbeck über elektronische Aspekte aus. „Wenn ich Elektronik ins Claudia Quintett mitbringen würde, müsste ich sicherstellen, dass ich nicht die Qualität des Sounds vermindere, den wir akustisch schon erhalten“, resümiert er. Hollenbeck hat sich eine relativ originelle Besetzung zusammengestellt. Er selbst ist Schlagzeuger, sein Ensemble bringt Kontrabass, Saxofon, Klarinette, Vibrafon und Akkordeon ein. Die Formation gibt es seit zwanzig Jahren. Wierenga ist nun etwa zehn Jahre dabei, seit sein Vorgänger aufhörte. Anders als früher ist kein zusätzlicher Musiker am Klavier mehr dabei. Statt dessen hat sich etabliert, dass Wierenga vom Akkordeon aus und Hollenbeck vom Schlagzeug aus beide gelegentlich ans Klavier wechseln. Komposition und Improvisation sind beide wichtig. „John schreibt gern durchkomponierte Musik und größere Arbeiten, gleichzeitig improvisiert er gern und ermutigt uns, das ebenfalls zu tun“, so Wierenga. „Es gibt ein relativ breites Spektrum in den Ansätzen und im Anteil der Improvisation in dieser Musik.“ Die Anforderungen und Freiheiten, die daraus ergeben, wendet der junge Künstler aufs Akkordeon an. „Ich denke darüber nach, welche Information mir in einem bestimmten Stück gegeben wird. Das kann rhythmische, harmonische oder melodische Information sein. Ich versuche immer zuzuhören. Eventuell habe ich eine Idee durch das, was jemand in der Band spielt, und versuche, das zu kommentieren. John sieht es so, dass Improvisation eine kompositorische Aufgabe hat. Also dieser Abschnitt enthält eine Improvisation für eine bestimmte Zahl von Takten, oder für eine unbestimmte Zahl, aber ungefähr in dieser Dauer. Sie soll innerhalb der Komposition einem bestimmten Zweck dienen. Sie hat eine strukturelle Funktion.

© Claudia Quintet


Red Wierenga


„Bei manchen Konzerten baue ich Live- Electronics ein, bei denen der Akkordeonsound direkt verarbeitet wird.“


Moderne, elektronische Klangwelten

Vor allem in eigenen, teils ganz neuen Besetzungen hat Wierenga die Möglichkeit, seine Begeisterung fürs elektronische Musizieren auszuleben. Oft sitzt er unterwegs im Zug mit Kopfhörern vor seinem Notebook und tüftelt an Feinheiten der Soundverarbeitung. In diesem Bereich, da ist er sicher, lässt sich noch einiges entwickeln. Nicht zuletzt, so beschreibt er es, lässt sich Software so einsetzen, dass das Improvisieren in der Musik vereinfacht wird. Manches entspricht klangverändernden Effekten. Eine Looper- Funktion, bei der Sequenzen aufgezeichnet und wieder abgespielt werden, verwendet er ebenfalls gern. Samples sind Teil der Palette, und die sogenannte Granulation. Dieser Vorgang teilt einen Sound in unzählige, kleine Bestandteile, um sie anschließend neu zusammenzusetzen. Damit ließe sich etwa aus einem halbsekündigen Ton einer von zwanzig Sekunden machen, oder ein Ton ließe sich unbegrenzt abspielen. „Man kann einen Sound sozusagen einfrieren“, erklärt der Klangbastler. Gleichermaßen lässt sich eine Tonhöhe ändern, ein Ton verlangsamen, rückwärts abspielen, und vieles mehr. Wierenga musiziert einerseits ausgezeichnet und findig am akustischen Akkordeon. Wenn man ihm allerdings zuhört, wie er die elektronischen Ansätze beschreibt, wird schnell klar, wie gern er sie in seine Bands mit einbaut.

Er hat darüber viel bei Auslandsstudien in Europa gelernt. Aufgewachsen in Rochester, New York, hat er dort zuerst an der Eastman School of Music studiert und war einige Jahre in der Szene vor Ort unterwegs. Schließlich zog es ihn in die Ferne. „Da ich bis dahin mein gesamtes Leben in einer einzigen Stadt verbracht hatte, wollte ich etwas ganz anderes tun“, so der Jazzer.

Konzert in München im Jazzclub Unterfahrt 2019


Christina M. Bauer


„Durch das Hören elektronischer Sounds, und das Wissen, woraus sie bestehen, lernt man viel für das Hören anderer, auch akustischer Klänge.“


„Ich begann, mir Programme in Europa anzuschauen. Die Familien meiner Eltern waren aus Holland, also sah ich mich vor allem dort um. Am Konservatorium in Den Haag fand ich ein Angebot am Institute for Sonology. Es ist ein Studium für elektronische und Computermusik.“ Das wurde ein Grund, das Land zu wechseln. Junge Leute aus aller Welt trafen sich, um sich ein Jahr mit der Thematik auseinanderzusetzen. „Da lernte ich alles über analoge Synthese, algorhytmische Komposition, Live Electronics, das Entwickeln von Software- und Hardware- Musikinstrumenten“, berichtet Wierenga. Unter anderem probierte er die „spektralistische Komposition“. War es früher häufig so, dass akustische Klänge elektronisch nachgeahmt werden sollten, geht dieser Ansatz genau die entgegengesetzte Richtung. Elektronisch Hervorgerufenes soll durch eine geeignete Besetzung akustisch abgebildet werden. In Frankreich und anderen Ländern haben sich bereits einige Komponisten mit diesem speziellen Bereich des Musikschreibens beschäftigt. Wierenga hat diese Herangehensweise nun ebenfalls in sein Spektrum integriert. Inzwischen unterrichtet er am Brooklyn College Center for Computer Music im Studiengang „Sonic Arts“.

Akustische Sounds und Improvisation

Obwohl er sich weiterhin mit den elektronischen Ansätzen beschäftigt, ist er inzwischen so weit, dass er die akustischen Klänge ebenfalls wieder als interessant wahrnimmt. „Es gibt beim Akkordeon akustisch noch so viel herauszufinden“, kommentiert er das.
„Manchmal habe ich das Gefühl, als hätte ich erst begonnen, an der Oberfläche der Möglichkeiten zu kratzen.“ Ähnlich geht es ihm ab und zu beim Klavier. In der elektronischen und akustischen Musik sieht er jedenfalls einiges an Gemeinsamkeiten, und die Option der gegenseitigen Ergänzung. „Durch das Hören elektronischer Sounds und das Wissen, woraus sie bestehen, lernt man viel für das Hören anderer, auch akustischer Klänge“, stellt er fest. Heute freut er sich, wenn sich in einem Konzert des Claudia Quintett die Gelegenheit ergibt, das sonst obligatorische Akkordeonmikrofon wegzulassen. In kleinen Clubs gelingt das gelegentlich. Wierenga hat sich zwar sehr intensiv mit Jazz beschäftigt, mit anderen Stilen aber ebenfalls. „Ich habe mich mit jedwedem Zusammenhang auseinandergesetzt, den das Akkordeon erforderte“, fasst er das zusammen. „Ich lernte viel dadurch, dass ich in einem bestimmten Kontext auftreten musste, sei es sehr frei, oder in einem bestimmten Genre. Vor einigen Jahren spielte ich in einer Klezmerband, und musste das Akkordeon auf eine entsprechende Art spielen. Ich interessierte mich für bulgarische und mazedonische Musik, und lernte etwas darüber. Ich lernte viel durch Transkriptionen.“ Bereits als Student saß der Musiker regelmäßig beim Transkribieren von Songs. Allein seine damals gegründete Combo „Respect Sextet“ brachte es zeitweise auf einen Packen von zweihundert Transkriptionen. Das Ensemble gibt es bis heute, nur findet sich neben all den anderen Aktivitäten der Bandleute heute nicht mehr oft Zeit dafür. Wierenga absolvierte zusätzlich zu seinen ersten Abschlüssen eine Dissertation in Komposition. Das britische Improvisationsensemble AMM war Teil des Themas, und andere Ensembles mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen an Improvisation. Sich analytisch und detailliert mit Musik zu beschäftigen, das gefällt dem Künstler bis heute.

© Christina M. Bauer

Bei der Integration akustischer und elektronischer Elemente sah er sich inspiriert von der Musik der US- Akkordeonistin Pauline Oliveiros, die 2016 verstarb. Hinsichtlich improvisatorischer Ansätze sieht er sich noch von anderen Künstlern beeinflusst. Zuletzt ist er besonders auf den Saxofonisten Warne Marsh aufmerksam geworden, der bis 1987 in Los Angeles lebte. Marsh war besonders in der Zeit des Cool Jazz ein renommierter Repräsentant der Szene. „Etwas, das an dieser Musik zu mir spricht, ist eine echte Gewandtheit, ein Beherrschen des harmonischen und melodischen Materials, über das er improvisiert“, sagt Wierenga. „Obwohl die Akkordwechsel gut zu hören sind, ist klar, dass er das Spielen von Licks vermeidet. Es ist nicht so, dass er bei dieser Akkordfolge diese vorgefertigte Phrase oder Sequenz spielt, und bei jener Akkordfolge jene. Er spielt statt dessen beispielsweise über acht Takte eine Linie ohne Unterbrechung, in der jede Drehung und Biegung auf eine Art neu ist. Obwohl es perfekt zu den Akkordfolgen passt, ist es nicht das, was ich erwartet hätte, oder etwas, das ich schon mal gehört habe.“ Für den Jazzer ist jedenfalls klar: In Sachen Improvisation lässt sich am Akkordeon vieles weiterentwickeln. Vor einigen Jahren zog er wieder in die USA. Heute lebt er in New York mit seiner Frau, die ebenfalls Musikerin ist, ihrem kleinen Sohn Ossian, und den zwei Familienkatzen. Ayler und Misha sind benannt nach den Jazzern Albert Ayler und Misha Mengelberg. Eine nachhaltige Begeisterung für die Musik hat das nicht bewirkt. Dafür ist die Akkordeontasche ein gern besuchtes Versteck.