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Reif von der Insel


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 14.06.2022

PROFITEST

EXKLUSIV von 6 EXPERTEN geprüft

Auf der Insel sind Caravans schon immer etwas anders als auf dem Kontinent, haben ihre ganz eigenen Ideen und Konzepte. Das kommt inzwischen mehr und mehr auch auf dem Kontinent an. Mit dem Mondial 420 SE von Sprite steht so ein Modell im Profitest. Der Grundriss des kompakten Mittelklasse-Caravans tritt mit großem Heckbad samt Dusche und Kleiderschrank an. Damit das auf der Länge auch passt, wird ein festes Bett eingespart und der Wohnbereich typisch britisch multifunktional gestaltet. So bleibt auf knapp zehn Quadratmetern Platz für Küche und TV-Schrank sowie Bewegungsfreiraum für zwei Personen. Die Längsdinette unter den Panoramafenstern im Bug wird zu zwei Sofas, zwei Einzelbetten oder einer großen Liegefläche. Und das mit mehr oder weniger Tisch dazwischen. Aus dem Schränkchen zwischen den Bänken lässt sich eine kleine Tischplatte hervorziehen, so kann ...

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 7/2022

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... der große Tisch an seinem Platz bleiben, wenn er nicht gebraucht wird.

KATEGORIE MITTELKLASSE GEWICHTSKLASSE ab 1.300 kg LÄNGE/BREITE 605/225 cm LISTENPREIS ab 26.995 € PREIS TESTCARAVAN 26.995 €

KAROSSERIE

„Der komplette Aufbau ist holzfrei mit PU-Einlagen und GfK-Außenhaut konstruiert“, weiß Karosseriemeister Rudi Stahl, „so sollte der Wagen jedem Wetter dauerhaft trotzen.“

CARAVANS & TECHNIK

Die glatten Wände zeigen an sich schon Sorgfalt bei der Verarbeitung und der Hersteller traut der Qualität des Aufbaus soweit, dass am Heck bereits ab Werk die Aufhängung für einen Radträger mit 60 Kilogramm Traglast montiert ist. „Da vorn auf der sehr kurzen freien Deichsel Räder keinen Platz haben, ist das sinnvoll, aber fahrdynamisch natürlich mit Sorgfalt zu handhaben.“

Das dreiteilige Bugfenster über die ganze Breite kennzeichnet den Mondial auf den ersten Blick als typisch britischen Caravan. Der 2,25 Meter breite Aufbau und das zurückhaltende Außendekor lassen ihn fast zierlich wirken. Der Aufbau ist nicht nur holzfrei mit Polyurethanverstrebungen, er ist auch durchweg gut verarbeitet, bis hin zu einem fast perfekt abgedichteten Toilettenschacht. Zur Konstruktion gibt es nur zwei kritische Anmerkungen. Das Heck ist ein vollflächiges Formteil. „Stößt man da beim Rangieren an, lässt sich hier nicht mal eben ein kleines Teil tauschen, doch ist GfK gut zu reparieren.“ Der Flaschenkastendeckel ist etwas klein. Eine Gasdruckfeder öffnet ihn komfortabel, durch die knappe Öffnung eine Elf-Kilo-Gasflasche zu tauschen, erfordert aber schon Kraft und Geschick. Allerdings ginge eine größere Klappe wegen der sehr knapp überstehenden Deichsel bei hochgezogenem Stützrad nicht auf. Als praktisches Detail kommen die vorderen, quer angebauten Kurbelstützen gut an. „Die sind viel leichter erreichbar, als wären sie weit unter der Bugmaske verborgen montiert. Hinten sind die Kurbeln ohnehin gut zugänglich.“

Die vorgehängten Fenster haben Rastaufsteller und im Bug Sicherheitsriegel. Die einteilige Aufbautür mit Fenster und Mülleimer hält der starke magnetische Feststeller ohne jede hakelige Klemmung sicher offen, was Stahl sehr praktisch findet.

TECHNIK

TÜV-Ingenieur Roman Heinzle besieht sich den kleinen Briten erst einmal sorgfältig von außen und befindet, dass „die sicherheitstechnischen Anforderungen erwartungsgemäß erfüllt werden.“ Die Leitungen sind unter dem Wagen wie innen großteils korrekt verlegt, wenn es hier und da auch etwas schöner sein dürfte. Einige Warmluftrohre könnten auch etwas besser geschützt sein und die Abwasserleitungen haben nicht überall durchgehend genügend Gefälle. Der Frischwassertank wird über einen Sauganschluss hinter einer Außenklappe gefüllt: Einfach den Saugschlauch mit eigener Pumpe außen in die Gießkanne hängen und schon füllt sich der Tank für die Wasserversorgung per Druckpumpe, „finde ich richtig toll“. Für das Abwasser steht ein 20-Liter-Tank bereit.

Innen überzeugt ihn der Mondial mit seiner Ausstattung. So ist das Radio samt Lautsprechern Serie und neben der LED-Beleuchtung mit zahlreichen Spots gehört eine indirekte Beleuchtung zum guten Ton. Die lässt sich sogar vom Steuerpanel über der Tür dimmen. Steckdosen gibt es reichlich, sowohl für 230 Volt wie für USB. In der Dinette sind zwei plus zwei USB-Anschlüsse, in der Küche gibt es nochmals zwei. Der TV-Platz hat je einen eigenen 230- und 12-Volt-Anschluss. Im Bad sind aber trotz separater Dusche leider keine Steckdosen installiert.

In der Küche beeindruckt der große Herd mit drei Gasflammen, Backofen und Grill. Der 98 Liter fassende Kühlschrank geht für den handlichen Wagen in Ordnung. Als Heizung arbeitet im 420 SE eine Truma S-Gasheizung, mit der Ultraheat in Serie als Elektroheizoption aufgerüstet.

Für warmes Wasser sorgt eine Therme. „Hier wird der Unterschied zur Sprite-Oberklasse sichtbar, denn die ist serien- mäßig mit einer Combiheizung ausgestattet“, schließt Heinzle.

INNENEINRICHTUNG

„Der ja schon eher kompakte 420er ist, sagen wir mal, übersichtlich eingerichtet. Das Möbel ist nicht unbedingt aufregend, aber mit einem Konzept gestaltet“, befindet Schreinermeister Oli Pfisterer beim ersten Blick in den Briten. Über der Dinette gibt es vorn quer wegen der großen Fenster keine Oberschränke, „damit fallen mehr oder weniger komplizierte Eckelemente schon mal weg“. Allerdings sind die Klappen der gerundeten vordersten Oberschränke doch etwas wackelig aufgehängt. Die Sitzbänke sind mit Lattenrosten statt einfacher Truhendeckel und den großen Klappen im Fußraum „aufwendig und praktisch. Erstens schläft man im 420 SE ja hier und zweitens kommt man so an die Sitztruhen, ohne die Polster anheben zu müssen.“

Auch der kleine ausziehbare Tisch mit Schublade zwischen den Bänken ist prak- tisch. Der freistehende große Tisch hat seinen Platz zusammengeklappt an der Tür und kommt nur bei Bedarf zum Einsatz. „Flexibler kann man ein Wohnkonzept im Caravan kaum machen.“

Die dünnen Möbelwände, Türen und Klappen sind absolut auf Leichtbau getrimmt, „was sich bei der knappen Gesamtmasse auf der Waage hoffentlich auszahlt.“ In Schränken und Truhen tragen und verbinden leichte Kunststoffelemente statt Holz die einzelnen Komponenten.

Die Beschläge sind größtenteils von guter Qualität, auf Auszüge oder Klappen mit Softclose-Funktion verzichten die Briten aber noch komplett.

WOHNWERT

„Oh, ein Wagen ohne feste Betten – das hatten wir lange nicht“. Doch Wohntesterin Christiane Eckl findet ein großes Heckbad m kompakten Grundriss in der heutigen Zeit als gar keine schlechte Idee. Die typisch britische Bugdinette unter den großen Fenstern und dem Oberlicht gefällt auch im Mondial 420 SE mit ihrer Variabilität. „Zu zweit genügt meist das ausziehbare Tischchen zwischen den höchst bequemen, federkerngepolsterten Dinettenbänken.

Die Verarbeitung der Inneneinrichtung ist teilweise wirklich gut, vor allem die Abdichtung der Nassbereiche lobt der Profi. Andere Teile kommen dagegen etwas weniger gut weg. So sind viele Schnittkanten und Umleimer nicht perfekt nachgearbeitet, eher scharfkantig. Auch etliche sichtbare Möbelverbinder stören die Optik ein wenig. „Insgesamt aber passen Qualität und Ausstattung sehr gut zum optischen Eindruck des Interieurs, bis auf eben soli che kleinen Details wie unschöne Kanten“, schließt Pfisterer.

Auf diesen Bänken kann man es sich längs bestens gemütlich machen. Sei es als Sofas oder als Einzelbetten.“ Mit den ausziehbaren Lattenrosten darunter entsteht auf Wunsch schnell auch ein großes Bett. Wegen der mäßig konturierten Polster wird das eine bequeme Schlaffläche. Das Bettzeug verschwindet tagsüber in den Sitztruhen – gut, dass die so unkompliziert zugänglich sind. Wenn doch einmal mehr Tischfläche nötig ist, kommt der große Tisch zum Einsatz, der sich mit seinem Klappgestell auch prima draußen nutzen lässt.

Die Küche begeistert mit dem großen Herd und dem Backofen samt Grill. Drei Oberschränke und ein Auszug nehmen schon einiges an Geschirr und Vorräten auf, für Besteck ist wenig Platz. Im Schrank über der Spüle sind Geschirrhalter eingebaut.

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

Außerdem gibt’s ein passendes Abtropfbrett. Die Arbeitsfläche neben der Rundspüle lässt sich nach rechts noch verbreitern, das ist grundsätzlich praktisch, aber mit der dünnen eckigen Platte nicht schön gelöst.

Nach hinten schließt sich das Bad an. Mittig ist der Waschtisch mit dem breiten Becken unter einem großen Spiegel platziert, rechts daneben steht vor dem großen Kleiderschrank die drehbare Toilette mit eigenem Spültank. Links der Badtür hat die Duschkabine ihren Platz. „Die ist – in einem Wagen dieser Größe unerwartet – wirklich groß genug zum Duschen, klasse.“

Bis auf ein Schlafabteil mit festen Betten kann das Konzept dieses Mondial durchaus in allen Bereichen punkten. Wohn- und Schlafkomfort, Stauraum und Bad sind teilweise etwas ungewöhnlich, aber praktisch für reisende Paare.

FAHRSTABILITÄT

Der Mondial 420 SE geht – wie immer vor dem Pendelversuch bei den Fahrwerksprofis von Al-Ko – zuerst auf die Waage. 1.300 Kilogramm Gesamtmasse lassen bei dieser Ausstattung trotz der Größe keine üppige Zuladung erwarten, doch der Testwagen wiegt leer tatsächlich nur eine gute Tonne und hat so auch ohne Auflastung fast 270 Kilogramm Zuladung – für zwei Urlauber wäre das in einem Reisecaravan genug.

Die Radlasten im leeren Wagen sind etwas ungleich verteilt, da links die Küche mit allen Einbauten platziert ist. Das lässt sich nur bedingt ausgleichen, ist aber unproblematisch. Die Stützlast des leeren 420 SE geht mit 26 Kilogramm ebenfalls in Ordnung. Mit Gasflaschen an Bord und Wasser im vorn zwischen den Sitzplätzen platzierten Tank lässt sie sich gut trimmen – auch wenn Fahrräder am Heck mitreisen.

Das Gierträgheitsmoment GTM ist für den beladenen Mondial fast zehn Prozent besser als der Durchschnitt seiner Größenklasse. Da aber die Deichsel deutlich kürzer ist als bei ähnlich großen Konkurrenten, was dem Fahrverhalten abträglich ist, fällt der Fahrdynamikkennwert FDK schlechter als der Klassendurchschnitt aus. Allerdings immer noch besser als im Vergleich mit anderen 1.300-Kilogramm-Caravans.

Auf der Straße ist der 420 SE denn auch nicht unangenehm aufgefallen. Nun ist dieser gerade mal sechs Meter lange Wagen mit 1.300 Kilogramm für gängige Zugfahrzeuge auch keine Herausforderung in Sachen Fahrstabilität. Die Sicherheitsausstattung ist mit der Längslenkerachse nicht ganz so gut wie die restliche Komfortausstattung. Ausreichend tragkräftige Reifen, Stoßdämpfer und die mechanische Stabilisierung sind aber serienmäßig an Bord.

FAZIT

Der Mondial 420 SE ist ein handlicher und vor allem relativ leichter Reisecaravan für zwei mit dem speziellen Charme britischer Grundrisse. Ein komfortabler, reisetauglich ausgestatteter Caravan mit genug Zuladung bei 1.300 Kilogramm Gesamtmasse – das passt durchaus in die Zeit von steigenden Spritpreisen, zunehmender E-Mobilität sowie von Hybrid-Zugwagen.

Die Voll-GfK-Karosse und die umfangreiche Ausstattung relativieren seinen Einstiegspreis. Günstig waren die Wagen von der Insel noch nie und der Brexit macht das Geschäft sicher nicht leichter. Dieser Brite ist für reisende Paare interessant, die trotz handlichem Caravan nicht auf ein Duschbad verzichten möchten und dafür über kleinere Unzulänglichkeiten etwa im Möbelbau hinwegsehen können. Und für diejenigen, die eine variable Sitz-Schlaflösung eher als ein Plus sehen als ein Minus beim Komfort. Das Konzept ist jedenfalls spannend, wenn auch nicht eben billig.

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk:

Längslenkerchassis, Reifen 185 R 14 C auf Leichtmetallfelgen, LI 102 = 850 kg, selbstnachstellende Bremse, mechanische Fahrstabilisierung, Stoßdämpfer

Aufbau:

GfK-Schaumsandwich, holzfrei, Dach 32 mm, Wand 25 mm, Boden 46 mm, Tür einteilig 162 x 48 cm, Fenster u. Mülleimer, Umlaufmaß 8.680 mm

Fenster:

7 Fenster vorgehängt, alle zu öffnen mit Kombi-Rollos, 1 Midiheki, 2 Miniheki

Füllmengen:

Gas 2 x11 kg, Frischwassertank 38 l, Abwasser 20 l

Innenausstattung:

Maße (H x BxT): Möbelbau in Aralie Sen, Umbaudinette 205 x 150/141 cm oder 71 x 187 cm und 199 x 150 cm, 7 Hängeschränke unterteilt, Staufach 66 x 75 x 45 cm, 2 Sitzstaukästen, Ausziehtisch 75 x 60 x 70/42 cm, Tisch 75 x 60 x 95, TV-Platz

Küchenblock:

Maße (H x BxT): 97 x 130 x 62 cm, Edelstahlspüle, Dreiflamm-Kocher mit Zündhilfe, Kühlschrank Dometic 98 l, 3

Oberschränke, 1 Geschirrhalter, 1 kleiner Apothekerauszug mit kleinem Besteckfach, 2 LED-Spots, Ambientelicht, 2 x230-Volt-Steckdose Dusch-/Toilettenraum: Maße (H x BxT): 195 x 148 x 94 cm, Toilette drehbar, Ablagen, 1 Kleiderschrank 128 x 75 x 45 cm, 1 großer Spiegel, 1 Unterschrank, 2 Spots 12 Volt LED, 2 Haken, Papierrollenhalter, Handtuchhalter, separate Dusche 194 x 86 x 64 cm, Brause, 1 Ablauf, Ablage

Heizung/Klima:

Truma Trumatic mit elektrischer Zusatzheizung Ultraheat, Therme, Warmluft 2 Auslässe

Energieversorgung/Technik:

Elektroversorgung 13-polig, Umformer, Beleuchtungssystem 12 Volt LED, 11 Spots, ind. Licht, 6 Steckdosen 230 Volt, 6 xUSB, 12 Volt u. TV, FI-Schalter, Radio, Lautsprecher

Sonderausstattung:

Auflastung 1.350 kg 235 €, Teppichboden 275 €, elektronische Stabilisierung Al-Ko ATC 785 €, Ersatzrad 150 €

Nebenkosten:

(TÜV/Brief): 250 €

Gewichte Testwagen

Leergewicht* 1.032 kg Herstellerangabe** k. A.

Zul. Gesamtgewicht*** 1.300 kg Zuladung 268 kg

*gewogen, **gerechnet, ***im Test

Der Vergleichspreis

basiert auf vergleichbarer Einrichtung mit Küche, Nasszelle, Beleuchtung mit Netzteil, Heizung, Chassis mit Stoßdämpfern, Ausstellfenstern mit Rollos, Frischwassertank mindestens 22 Liter, Kassettentoilette, Abwassertank, Umluftverteilung, Außenstauklappe, Schlingerdämpfung, Ersatzrad mit Halter, TÜV +

MEIN URTEIL

Volker Stallmann, Test-Redakteur

Der Sprite Mondial 420 SE ist als handlicher Reisecaravan für Paare mit seinem speziellen Layout etwas im Nachteil, da die CCC-Wertung eher auf die Beurteilung von Standardgrundrissen ausgerichtet ist. Mit seinem Konzept bietet er aber auf begrenztem Raum ein überraschend großzügiges Wohngefühl – und eine komplette Dusche. Da muss man die Bettenlösung nicht als fehlendes Element, sondern als Lösung sehen. Die Ausstattung und natürlich das Bad bringen Punkte, im Vergleich ist er unterm Strich aber etwas zu teuer für das, was er bietet.