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REINGESPICKT IN DEUTSCHE KÜCHEN: Fischers Fritze fischt in Hamburg


Ratgeber Frau und Familie - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 27.12.2019

Willkommen in der neuen Rubrik „Reingespickt in deutsche Küchen“. Traditionelle Gerichte & regionale Spezialitäten aus unserer schönen Heimat finden ab jetzt hier ihren Platz


Ihre Traditionen

Sie haben ein Rezept, das seit Generationen in Ihrer Familie weitergereicht wird oder ein Gericht, das in Ihrer Heimat typisch ist? Schicken Sie es uns, gerne mit einem Foto, per ...

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Hamburger Aalsuppe

(Rezept für 4 Portionen)

Zutaten für die Klöße:
150 ml Milch
30 g Butter
75 g Mehl
1 Ei
etwas Salz
etwas Muskat

Für die Suppe:
120 g gemischtes, entsteintes
Backobst
200 g Sellerieknolle
; Petersilienwurzel
3 Möhren
2 Stangen Lauch
1 Handvoll Thymian
1 Handvoll glatte Petersilie
800 ml Fischfond
200 ml trockener Weißwein
2 Lorbeerblätter
150 g Erbsen (TK)
Salz, Pfeffer
2 Msp. gemahlener Piment
100 g gewürfelter magerer Speck

Für die Klöße Milch mit Butter aufkochen und Mehl zusieben. Kräftig rühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst. Etwas abkühlen lassen, dann das Ei einrühren und mit Salz sowie Muskat abschmecken.
Für die Suppe das Backobst würfeln. Sellerie, Petersilienwurzel und Möhren putzen, schälen und würfeln. Den Lauch putzen, in Ringe schneiden und in einem Sieb gründlich waschen. Die Kräuter abbrausen und trocken schütteln. Etwas Petersilie hacken und zusammen mit vier Petersilienblättern zum Garnieren beiseitelegen. Restliche Kräuter mit Gemüse, Fischfond, Weißwein und Lorbeerblättern in einem Topf zum Kochen bringen. Etwa 20 Minuten kochen, dann Backobst und Erbsen zufügen. Mit Salz, Pfeffer und Piment würzen und weitere 10 Minuten garen.

20 min | Garzeit: 40 min

Pro Portion ca.: E: 14 g; F: 19 g; KH: 40 g; 399 kcal (1669 kJ); 3,3 BE

Namensschwindel

Natürlich ist für den hohen Norden Deutschlands etwas mit Fisch typisch. Doch in diesem Fall werden wir getäuscht! Denn das traditionelle Hamburger Gericht kommt ganz ohne den glitschigen Namensvetter aus.
Bereits in der Küchenordnung des Hamburger Spitals im Jahr 1756 wird der wärmende Eintopf erwähnt. Aalsuppe heißt das Hauptgericht mit Mehl klößen, weil er vom einfachen Volk ge gessen wurde. Und zwar dort, wo sich die Menschen tummelten, wie Aale im Wasser! So wird es zumindest überliefert. Ein anderer Grund für die eingängige Bezeichnung, ist die Mischung der frischen Kräuter, die der Brühe ihren kräftigen Geschmack gibt. Diese nennt sich nämlich „Aalkraut“.