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REISE & ERLEBNIS: UL-Gruppenreise Nordafrika: Karawane am Himmel


fliegermagazin - epaper ⋅ Ausgabe 100/2018 vom 21.09.2018

12 000 Kilometer in 14 Tagen, von Deutschland bis St. Louis im Senegal: Auf den Spuren des französischen Postfliegers Jean Mermoz haben sich 19 ULs Richtung Afrika aufgemacht


Artikelbild für den Artikel "REISE & ERLEBNIS: UL-Gruppenreise Nordafrika: Karawane am Himmel" aus der Ausgabe 100/2018 von fliegermagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: fliegermagazin, Ausgabe 100/2018

Fernwehstimmung Afrika ist erreicht, die Route führt nach Fès in Marokko. Wegen Verzögerungen beim Start in Spanien muss das Tageslicht voll ausgenutzt werden


Seit wir uns den Traum vom Fliegen vor zwei Jahren erfüllt haben, verpassen Lisa und ich kaum eine Chance, die Welt von oben zu bewundern. Als wir von dem Plan hörten, den Spuren des französischen Postfliegers und Luftfahrtpioniers Jean Mermoz (1901 – 1936) zu folgen, ...

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... überlegten wir nicht lange und packten Ende April unsere Taschen: Wir machen mit bei der »Raid Mermoz«!

Als Pilot der Compagnie Générale Aéropostale revolutionierte Mermoz sowohl die Luftfahrt als auch den Postweg. Er zählte zu jenen abenteuerlustigen Aviatikern, die die 5000 Kilometer weite und teils unerforschte Strecke von Toulouse bis in den Senegal vor fast 100 Jahren zum ersten Mal auf dem Luftweg erkundeten.

Die Initiatoren unserer Tour, Olivier Ronveaux und Richard Gouble, hatten die Idee schon voriges Jahr. Als es Ende April 2018 losgeht, ist die Reisegruppe auf 38 Piloten in 19 Ultraleichtflugzeugen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und sogar Kanada angewachsen, allesamt fliegen VL3, einen Composite-Tiefdecker von JMB Aircraft. Deutliche Ansage von Olivier und Richard: »Das ist ein Abenteuer, verbunden mit harter Arbeit«, so die Begrüßung beim ersten Briefing im südfranzösischen Chambéry. Um ehrlich zu sein: Der Wahrheitsgehalt wird uns an dieser Stelle noch nicht bewusst. Trotz Oliviers strengem Gesichtsausdruck freuen wir uns jetzt umso mehr auf Afrika: Nach monatelanger Planung, erfolgreichen Verhandlungen mit den europäischen und afrikanischen Behörden und mit gebuchten Hotels – was soll schon schiefgehen?

Im Garten des Château Challes-les-Eaux stoßen wir alle auf unser bevorstehendes Abenteuer an. Für Olivier müssen wir wie ein Haufen Flöhe wirken, den es gilt, in den kommenden 14 Tagen zu hüten. Um dem Flohhaufen zumindest eine grobe Struktur zu geben, bilden wir sechs Formationen: Alpha, die Leitformation, die für alle den Weg und das Ziel auskundschaftet. Bravo, unsere belgischen Spritsparer, die trotz Vorsprung immer nach uns ankommen werden. Charlie, die Franzosen, deren oberstes Gebot »Bordproviant« lautet, um ausreichend Energie für besonders viele Fotos zu haben. Formation Delta und Echo, die Deutschen, die sich entgegen ihrem kulturell geprägten Ruf als äußerst locker, humorvoll und großartiges Team erweisen werden. Und last sowie immer least: Zulu – die Festfahrwerks-VL3, die zwar meistens nach den Alphas an zweiter Position starten, aber immer fürs Schlusslicht sorgen. Mittendrin, in der Delta-Formation, finden wir beide unseren Platz.

Gerade noch rechtzeitig nach Fès

12 000 Kilometer in 14 Tagen – das wird mit vielen Flugstunden verbunden sein. Die mit Abstand längste Etappe über fünfeinhalb Stunden von Chambéry nach Casarrubios bei Madrid absolvieren wir gleich am ersten Tag.

Am darauffolgenden Morgen steht dem Abflug zur Überquerung der europäischen Grenze nach Marokko unsererseits nichts im Weg, doch die spanischen Behörden haben auch noch ein Wörtchen mitzureden. Um es kurz zu machen: Beinahe hätten es die für uns undurchsichtigen Zollformalitäten verhindert, mit allen 19 Maschinen vor Sonnenuntergang Fès zu erreichen.

Doch es klappt, quasi auf die letzte Minute. In Marokko kommen wir dann in den Genuss der afrikanischen Liebe zur Bürokratie. Bei jeder Ankunft und jedem Abflug gilt es, ab sofort Zettel auszufüllen, pro Pilot und Flieger versteht sich. Nach einer kurzen ersten Nacht in Fès finden wir uns sehr früh auf dem Flughafen zum Betanken der Flieger ein. Doch der Sprit ist nicht in dem riesigen Tankwagen, der angerollt kommt, sondern im kleinen Anhänger dahinter – mit Handpumpe. So vergehen drei Stunden, in denen Olivier mehrfach zum Briefing ruft.

Vorarbeit geleistet Die bereits gelandeten Maschinen erleichtern die Suche nach der Piste von Tarfaya. Sie ist mit »Mermoz Road« markiert (am linken Bildrand)


Auf der Luftpostroute Vorbilder für die ULTour waren die Piloten der Aéropostale. In den zwanziger Jahren drangen sie immer weiter nach Afrika vor


In Marokko gelten zwei Grundregeln für VFR-Verkehr. Erstens: Der Flugplan muss je nach Tageslaune der Bürokratie pro Flugzeug, pro Formation oder pro Gesamtgruppe erstellt werden. Zweitens: Die vorgegebenen VFR-Routen sind trotz Umweg und ohne Gefährdung der sowieso nicht vorhandenen Lufträume exakt einzuhalten. Lisa, die auf der Reise ihre ersten Schritte mit dem frisch erworbenen BZF I macht, hat sich inzwischen so weit »eingefunkt«, dass wir merken: Trifft man den richtigen Ton, sind durchaus Abkürzungen möglich.

Auf nach Agadir! Die kahler werdende Landschaft bietet einen Vorgeschmack auf die vor uns liegende Wüste. Bemerkenswert: Während Deutschland bei 30 Grad brutzelt, weht uns in Agadir der Atlantikwind mit frischen 15 Grad und 30 Knoten um die Nase.


Unsere erste Landung auf Sand – hier hat Mermoz einst sein Flugzeug aufgesetzt


Der nächste Tag führt uns in die Vergangenheit, an einen unscheinbaren Fleck Erde namens Tarfaya. Der seit Jahren ungenutzte Sandstreifen am Rand der kleinen Stadt, wo einst auch Mermoz seine Maschine aufsetzte, wird nur für unsere Ankunft wiederbelebt. Vor unserer ersten Landung auf Sand aber müssen wir die Piste inmitten der Dünenlandschaft überhaupt ausmachen. Formation Alpha hat diesbezüglich die größten Schwierigkeiten, der Rest kann sich zumindest an den bereits gelandeten Flugzeugen orientieren.

Erst die Besichtigung des Museums von Tarfaya macht uns bewusst, dass wir nicht nur auf den Spuren von Mermoz sind, sondern dass unsere Füße auch dort den Boden berühren, wo Saint-Exupéry die Idee für sein weltweit bekanntes Buch »Der kleine Prinz« hatte. Wie Jean Mermoz gehörte »Saint-Ex« zu den ersten Piloten der französischen Luftfahrtgesellschaft Aéropostale. Beim Erkunden der Atlantikküste bis nach Dakar verliebte er sich in die kleine Stadt, sodass er sich von 1927 bis 1929 dort niederließ. Auch wenn seit Mermoz und Saint-Exupéry viel Sand über die Dünen von Tarfaya geweht wurde, macht uns diese Erkenntnis und die Gastfreundlichkeit der Einwohner klar, dass wir nicht nur physisch, sondern auch mit unseren Herzen in Marokko angekommen sind.

Nach drei Stunden setzen wir unsere Reise entlang der Küste nach Daklah fort. Unser Ziel, St. Louis, ist von dort nur noch einen Katzensprung entfernt. In weniger als einer Woche haben wir 5000 Kilometer hinter uns gelassen. Warum wir nicht bis nach Dakar geflogen sind? Das lässt sich leicht beantworten: Die Landung dort hätte jeden von uns zirka 500 Euro gekostet.

KARTE: DEINZER GRAFIK

Nur Geduld! Schlange beim Tanken in Casarrubios. Fünfeinhalb Flugstunden liegen hinter den Teilnehmern – die längste Etappe der Reise


International Die Crews kommen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Kanada. Alle fliegen ULs des Typs VL3 von JMB Aircraft


Erfrischend Durch den Seewind herrschen an der Küste von Westsahara erträgliche Temperaturen – während Deutschland schmort


In St. Louis ein milder Schock: Wir erhalten keine Genehmigung zum Überflug von Mauretanien. Für unseren marokkanischen Reiseführer Mehdi ist das die Aufforderung, sein »Vitamin B« auszupacken. Mehdi begleitet uns seit Fès, er genießt als einer der wenigen marokkanischen Piloten das Privileg einer PPL und ist bis über die Landesgrenzen hinaus gut vernetzt. Ohne seine Unterstützung wären wir nie so weit gekommen. Dank Mehdis Wunderwaffe, seinem Telefon, erhalten wir tatsächlich die Freigab. Als wir nach über drei Stunden St. Louis erreichen, kann man das Durchatmen in allen Cockpits beinahe hören.


Eine 600 Meter lange Piste mitten in der Wüste, extra für uns


Nach dem Empfang durch senegalesische Soldaten rumpeln wir in zwei maroden Bussen vom Flugplatz zum Hotel. Lisa muss mich kneifen, weil ich befürchte zu träumen – so fremdartig wirkt die Umgebung. Einerseits hat es etwas Erschreckendes, Ziegen, toten Fisch, Kinder und Fäkalien auf offener Straße unmittelbar beieinander zu sehen. Andererseits hat das bunte Treiben auch einen eigenartigen Charme: Zwischen den Verkaufsständen mit Obst, Fisch und Handyhüllen strahlen uns die in farbenfrohe Kleider gehüllten Einwohner an – für die wir mindestens ebenso eine Attraktion sind wie umgekehrt.

Trotz vieler Telefonate bleibt unklar, was die mauretanische Regierung hinsichtlich unserer Rückreise vorhat, die morgen beginnt. Dann, am Flughafen angekommen, präsentiert man uns ein Schreiben inklusive Unterschrift des mauretanischen Verkehrsministers: Der »Caravane du ciel«, der Himmelskarawane, wie man unsere Gruppe im Dokument nennt, wird die Einfluggenehmigung erteilt. Keine 48 Stunden nachdem man uns abgewiesen hatte, werden wir jetzt sogar eingeladen, in der Oase Rachid zwischenzulanden, mitten in der mauretanischen Sahara!

Zweieinhalb Stunden nach dem Start in St. Louis nähern wir uns den Zielkordinaten. Abgesehen von ein paar kleinen Dörfern und wenigen Straßen wird unsere Route nach Rachid vor allem von beeindruckender Einsamkeit gesäumt. In dieser rot-braunen steinigen Landschaft bietet ein kleiner weißer Punkt den einzigen Hinweis auf unser Ziel. Dort hat man in einer Nacht- und Nebelaktion einen 600 Meter langen Streifen für uns präpariert. Olivier, der zwanzig Minuten vor uns eingetroffen ist, kennzeichnet winkend die Schwelle und gibt Anweisungen per Handfunkgerät.

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1. Nichts als Sand Wenn jetzt der Motor stehenbleibt … Über der Wüste von Mauretanien kann man sich auch in einem schnellen Flugzeug sehr einsam fühlen
2. Geht noch Auf tiefem Sand machen Einziehfahrwerke keine gute Figur. Die Räder der VL-3 sind gerade noch groß genug für den ungewöhnlichen Untergrund
3. Erinnerungs foto zum Abschied Reiseteilnehmerin Naoko Grewe mit einem senegalesischen Soldaten am Flugplatz von St. Louis

Kaum ist der Motor aus, kommen mehrere Männer angelaufen, um uns mit Wasser und mit einem Glas des landestypischen Tees zu begrüßen. Der weiße Punkt, den wir beim Anflug gesehen haben, entpuppt sich als Gruppe von drei Zelten, denen wir uns nun zaghaft nähern. Wir treten ein – und sind sprachlos: Der Traum aus »Tausend und einer Nacht« scheint real geworden zu sein. Wir blicken in die strahlenden Gesichter singender, tanzender Menschen, die uns in einer kleinen Oase inmitten der mauretanischen Wüste herzlich begrüßen. Olivier, der schon sein Leben lang davon geträumt hatte, diesen Ort zu besuchen, kann seine Tränen nicht verstecken. Die folgenden beiden Stationen, Dahkla und Laayoune, können angesichts der märchenhaften Zelt-Oase nur ernüchternd ausfallen.

Berberzelte mitten im Nichts

Nach neun Tagen verlassen wir die Spuren unseres Pioniers und drehen ins marokkanische Innenland ab, nach Zagora. Nach den vielen Stunden über der Wüste bietet die Kulisse der südlichen Gebirgszüge des Atlas eine willkommene Abwechslung – ausgetrocknete Flussläufe, kleine Dörfer an Grünflächen umrankt von majestätischen Bergketten und Wolken, die sich von oben betrachtet wie gemalt ins Bild fügen, beim Anflug ins Tal von Zagora jedoch auch Gebiete mit heftiger Turbulenz markieren.

In Zagora folgen wir in Geländewagen sandigen Straßen bis in ein kleines Dorf. Dort satteln wir erneut um – auf Dromedare, die uns im Sonnenuntergang durch die Dünen tragen. Letztlich stoppt unsere nun ganz erdverbundene Karawane mitten im Nichts vor einer großen Düne. Als wir deren Spitze zu Fuß erreichen, breitet sich unser Nachtquartier direkt vor uns aus: ein arabisches Wüstenhotel. Die im Kreis angeordneten Berberzelte, in deren Mitte alles mit orientalischen Teppichen und Kissen ausgelegt ist, hätten auch dem Disney-Film »Aladdin« entspringen können. In dieser Wohlfühloase genießen wir am Lagerfeuer den Abend und den Sternenhimmel der Wüste.

Die Autorinnen Denise Pfeiler (links) und Lisa Zosel fliegen erst seit zwei Jahren. Als sie von der geplanten Tour erfuhren, waren sie sofort begeistert


Alles in Ordnung Aus Mauretanien kommend wird im marokkanischen Laayoune die Zollund Einreiseabfertigung erledigt


Bédouin de l’air Sonnenschutz ist über der Wüste genauso wichtig wie am Boden


Nachtquartier Von Zagora aus haben Geländewagen und Dromedare die Piloten zum Wüstenhotel gebracht. Es liegt an einer großen Düne mitten im Nichts


»Flöhe hüten« Mit Funkgerät Organisator Olivier Ronveaux, rechts Reiseführer und Pilot Mehdi Tazi aus Marokko


Belebte Einsamkeit In der mauretanischen Wüste sind die ULs auf einer mondlandschaftsartigen Fläche geparkt. Bewohner der Oase Rachid empfangen die Crews


Schlechter werdendes Wetter verzögert die Weiterreise, doch nach zwei Tagen scheint die Überquerung des Atlasgebirges nach Tanger möglich. Und tatsächlich: Sie ist es. In Tanger verbringen wir unseren letzten Abend auf dem afrikanischen Kontinent mit einer Sightseeing-Tour durch die Medina. Auf dem Bazar ergattern wir noch einmal die typischen marokkanischen Crêpes – köstlich! Auch leicht grummelnde Mägen schmälern nicht den Genuss.


Am Lagerfeuer unterm Sternenhimmel in der Wüste – wie in »Aladdin«


Spanien empfängt uns tags darauf erneut mit Komplikationen. Ein außerplanmäiger Stopp in Almería, um einem Gewitter zu entgehen, wirft bei der Towerbesatzung die Frage auf, ob es sich um eine reguläre und damit kostenpflichtige Landung handelt – es geht um 180 Euro pro Maschine. Dann, am eigentlichen Ziel in Totana bei Murcia, prüft der spanische Zoll unser Gepäck bis in den letzten Winkel und beginnt eine Diskussion, ob unsere Einreise nicht doch illegal gewesen sein könnte. Ermüdend, doch irgendwann ist selbst das überstanden.

Wir sind so daran gewöhnt, die Tage miteinander zu verbringen, dass wir am kommenden Morgen beinahe vergessen, uns voneinander zu verabschieden. Mit der Landung in Totana ist die Reise offiziell beendet. Wir folgen Olivier von hier nach Montélimar und verbringen die Nacht auf einem bezaubernden französischen Anwesen, in dem wir bei köstlichem Wein die vergangenen 14 Tage Revue passieren lassen. Nach weiteren vier Stunden Flug über Frankreich, die Schweiz und durch Deutschland erreichen wir am nächsten Tag schließlich Kamenz.

Um sämtliche Details der Reise ausbreiten zu können, bräuchte man ein ganzes Buch, und dennoch würde das nicht genügen, um all die Emotionen zum Ausdruck zu bringen, die unsere Tour selbst im Nachhinein noch entfacht. Danke an das Team um Olivier Ronveaux und Richard Gouble, die diesen Trip mit viel Kraft, Herz und Nerven aus Carbon möglich gemacht haben.


FOTOS: AUREL GANAYE, SÉBASTIEN GERNAY, JMB AIRCRAFT, LISA ZOSEL

FOTOS: AUREL GANAYE, SÉBASTIEN GERNAY, DENISE PFEILER/LISA ZOSEL/JMB AIR CRAFT

FOTOS: SÉB ASTIEN GERNA Y (2), A UREL GANA YE (2) JMB AIR CRAF T