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REISE: HOC HGE NUSS: Steiermark


HÖRZU - epaper ⋅ Ausgabe 38/2018 vom 14.09.2018

Weinberge und Gletscher, alte Pracht und modernes Flair, Brettljause und Gourmetküche: Willkommen im grünen Herzen Österreichs!


Artikelbild für den Artikel "REISE: HOC HGE NUSS: Steiermark" aus der Ausgabe 38/2018 von HÖRZU. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HÖRZU, Ausgabe 38/2018

AUSSICHT Die trutzige Riegersburg wurde im 12. Jahrhundert erbaut


WINZERGLÜCK Rund um Eichberg-Trautenburg gedeiht bester Wein


GENUSS IM FLUSS Das Baukunstwerk Murinsel in Graz beherbergt ein schickes Café


WANDERSPASS Schöne Wege für jeden Geschmack führen durch die Bergwelt


Nun leuchten sie wieder in der warmen Septembersonne: die Trauben. Goldgelb oder tiefrot hängen sie schwer an den Rebstöcken, als warteten sie schon darauf, zu feinem Wein gekeltert zu werden. In der ...

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... Südsteiermark hat die Ernte begonnen. Herrlich ist es, jetzt durch die Weingärten zu streifen. Weit geht der Blick über die fruchtbaren, einst aus Vulkanen geborenen Hänge. Das Farbenspiel einiger Blätter kündet bereits vom Nahen des Herbsts. Am Weg locken urige Buschenschanken, wo die Winzer zum Riesling, Weißburgunder oder Zweigelt eine zünftige Brettljause reichen: würzigen Bergkäse, Speck und Bauernbrot.

Wilde Täler und tiefe Wälder

Kaum eine österreichische Region ist so vielfältig wie die Steiermark. Von den lieblichen Weinbergen im Süden führt der Weg zu den schroffen Gipfeln im jüngsten Nationalpark des Landes: dem Gesäuse. Den Namen hat das Gebiet vom rauschenden Fluss Enns, der sich hier den Weg durch wilde Täler und tiefe Wälder bahnt. Eisig ist es am nahen Dachsteingletscher, wo die gläserne Aussichtsplattform „Skywalk“ in 2700 Metern Höhe über dem Abgrund schwebt. Ganz schön schwindelerregend!

Eher beschaulich geht es dagegen auf dem Bundesgestüt Piber zu. Hier sind heute die vielleicht berühmtesten Pferde der Welt zu Hause: die Lipizzaner. Bevor die edlen Tiere in der Spanischen Hofreitschule in Wien die hohe Kunst der Dressur erlernen, können Besucher sie bei einer Besichtigung des Gestüts bewundern – und nebenbei erfahren: Strahlend weiß sind nur die erwachsenen Lipizzaner, die Fohlen bleiben in ihren ersten Lebensjahren dunkel.

Ebenfalls typisch steirisch: die vielen Burgen. Wie aus dem Bilderbuch wirkt die Riegersburg, die hoch auf einem Felsen thront, aber bequem per Aufzug erobert werden kann. Sie ist die größte der Steiermark, gefolgt von der mächtigen Burg Strechau, die eine imposante Oldtimersammlung beherbergt. Wer mag, kann zudem den guten burgeigenen Wein kosten.

Um kulinarische Genüsse geht es überall in der Steiermark. Nirgends sonst in Österreich, so wirbt der Tourismusverband, erzeugen regionale Betriebe so viele unterschiedliche Köstlichkeiten. Viele werden auf dem täglichen Markt in der Landeshauptstadt Graz angeboten oder kommen in den dortigen Restaurants auf den Tisch: etwa Saiblinge aus den glasklaren Seen im Ausseerland ganz oben im Norden. Oder erstklassiger Schinken aus der Oststeiermark. Oder Obst, das zu Marmelade, Saft, Essig und Edelbrand verarbeitet wird. Und natürlich Kürbiskernöl. Das „grüne Gold“ verfeinert nicht nur Salate, sondern auch gesottenes Rind. Oder sogar Vanilleeis.

ZÜCHTERSTOLZ Das Gestüt Piber züchtet die berühmten Lipizzanerpferde


Barock trifft auf Moderne

Gut gestärkt lässt sich Graz am besten erkunden. Sehenswert sind die Prachtbauten aus Gotik, Renaissance und Barock, etwa der Dom, die Burg oder der Hof des Landhauses mit seinen bezaubernden Arkaden. Auch moderne Architektur hat die Stadt zu bieten, allen voran das Kunsthaus und die avantgardistische Murinsel. Irgendwo spielt immer jemand Musik, und in den Kneipen tobt abends das Leben. Zwei Tage sollte man allein für Graz einplanen – spätestens dann ist man dieser steirischen Perle verfallen.

GIPFELBLICK 2224 Meter ragt der Große Buchstein im Gesäuse auf


Steiermark: Infos und Angebote

FLUG Lufthansa fliegt nonstop von Frankfurt und München nach Graz, ab 119 Euro, lufthansa.com

HOTELTIPP Mitten in den Weinbergen der Familie Müller liegt das 4-Sterne-Hotel „Schöne Aussichten“. Ü/F ab 46 Euro, Pauschale „Wanderlust“ mit 2 Ü/F, Wanderkarten, Verkostung im hauseigenen Weingut und Weinpräsent ab 128 Euro, schoeneaussichten.at

BUCHTIPP „111 Orte in der Steiermark, die man gesehen haben muss“, Emons, 240 S., 16,95 €

TOURISMUSVERBAND Tel. 0043/316/400 30, steiermark.com


FOTOS: S. 28-29: HANDL/GETTY IMAGES, SCHNEIDERS/INTERFOTO; S. 30-31: HUBER/HUBER IMAGES, IKARUS.CC/SPANISCHE HOFREITSCHULE/STEIERMARK TOURISMUS (2), WEGINGER/INTERFOTO