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reise: Zu Hause ist, wo das Wohnmobil steht


Vital - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 10.03.2021

Bleiben, wo es schön ist. Weiterziehen, wenn das nächste Traumziel ruft. Camping schenkt uns pure Freiheit. Unsicher, ob das auch zu Ihnen passt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen


Artikelbild für den Artikel "reise: Zu Hause ist, wo das Wohnmobil steht" aus der Ausgabe 4/2021 von Vital. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Vital, Ausgabe 4/2021

Hotels geschlossen, Kreuzfahrtschiffe im Hafen, Flüge nur bei negativem Testnachweis, Quarantäne für Reiserückkehrer – denken Sie gerade auch darüber nach, wie und wo Sie den nächsten Urlaub verbringen wollen? Falls Ihnen dabei (auch) Camping in den Sinn kam, befinden Sie sich in guter Gesellschaft: 5,3 Millionen Erwachsene hierzulande erwägen, noch dieses Jahr mit einem Wohnmobil oder Wohnwagen zu verreisen, ergab eine ...

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... Umfrage des Caravaning Industrie Verbandes (CIV), mehr als 14 Millionen können sich das in den nächsten fünf Jahren vorstellen, so der CIV weiter. Außerdem wurden 2020 zum ersten Mal bundesweit mehr als 100 000 „Freizeitfahrzeuge“ neu zugelassen. Mit anderen Worten: Camping boomt.

Dahinter steckt aber nicht nur ein Virus. „COVID-19 hat noch mal für einen Schub gesorgt“, bestätigt Camping-Expertin Katja Hein aus Speyer (siehe unten). „Viele sind aber schon vorher umgestiegen.“ Manche spreche der klassische Hotel-Urlaub einfach nicht mehr an. Andere wünschten sich, auch mal spontan mehr Zeit an einem Ort zu haben, was mit einer organisierten Reisegruppe nicht funktioniert. „Auch das Umweltbewusstsein nimmt zu“, ergänzt die 54-Jährige. „Und Caravaning ist ressourcenschonender als z. B. eine Flugreise.“ Sie selbst campt seit fast 50 Jahren und ist mit ihrem Wohnmobil in ganz Europa unterwegs. „Von Südspanien bis zum Nordkap“, so die Reise-Bloggerin (hin-fahren.de).

Über 28 000 Campingplätze wollen entdeckt werden

Die große Freiheit – damit punktet Camping unschlagbar. Kein anderer Urlaub lässt sich so flexibel gestalten. „Selbstbestimmt, spontan und unabhängig“, wirbt Katja Hein. „Aber es darf auch mal etwas schiefgehen, und eine Prise Abenteuerlust gehört auch dazu.“ Viele hätten ein Bild vom verschlossenen, schrulligen Dauercamper mit Gartenzaun vorm Wohnwagen im Kopf. „Den gibt es“, sagt unsere Expertin und lacht. „Aber die meisten Camper sind offen, geben ihr Wissen gern an Neulinge weiter. Sie müssen sich nur trauen zu fragen.“ Zurück kommen nicht nur wertvolle Tricks für den Camping-Alltag, sondern auch traumhafte Tipps für die Route: Hätten Sie z. B. erwartet, dass in Łeba, an Polens Ostseeküste so traumhafte Stellplätze für Wohnmobile angeboten werden (s. großes Foto)?

Allein innerhalb der EU warten über 28 000 Camping- und 6000 Stellplätze darauf, entdeckt zu werden. Katja Hein kennt viele davon (s. Buch-Tipp re.). Ihren Rat, erfahrene Camper auszufragen, nehmen wir daher gern an. Wohin fahren Einsteiger zuerst? Welches Wohnmobil eignet sich? Mieten oder kaufen? Und warum bleibt die Kaffeemaschine daheim? Katja Hein beantwortet die zehn wichtigsten Fragen.

1. Wann bin ich „reif“ für einen Versuch?

Überlegen Sie, ob Ihnen die Art und Weise, wie Sie bisher verreist sind, wirklich noch gefällt. Sprechen Sie z. B. All-inclusive-Hotels nicht mehr an oder wollen Sie ein Land oder eine Region noch intensiver erleben als in einer durchgetakteten Reisegruppe, sollten Sie Camping unbedingt mal testen. Für Menschen, die beim Reisen auch an die Umwelt denken, eignet sich Camping ebenfalls, genau wie für Familien. Kaum ein Urlaub fühlt sich so selbstbestimmt und spontan an: Ich darf bleiben, wo es mir gefällt, und kann jederzeit meine Zelte abbrechen, wenn das Wetter umschlägt oder mir ein Platz doch nicht zusagt. Günstiger urlauben Camper allerdings nicht. Sie müssen sich selbst versorgen, tanken, Mieten und Maut-Gebühren zahlen.

Katja Hein, 54,
und ihr „2021 Stellplatzführer Deutschland und Europa“, PiNCAMP, 1848 Seiten, 27,80 Euro


2. Wohnmobil oder Wohnwagen?

Ein Wohnwagen mit Vorzelt passt, wenn Sie drei Wochen an einem Ort, z. B. an Ihrer Lieblingsbucht, bleiben wollen. Seine Anschaffung ist günstiger, Sie brauchen aber ein Auto mit Anhängerkupplung. Auf- und Abbau dauern deutlich länger als beim Wohnmobil, bei dem der Kaufpreis zwar höher liegt, das Ihnen aber unterwegs wesentlich mehr Flexibilität bietet. In vielen Ländern dürfen Sie damit auch auf Parkplätzen übernachten. Einen Wohnwagen dürfen Sie dagegen nicht überall abstellen.

3. Kaufen oder mieten: Womit fahren Neulinge am besten?

Mieten – auf jeden Fall. Probieren Sie erst mal aus, wie Ihnen ein Wohnmobil oder -wagen (s. Frage 2) gefällt, bevor Sie kaufen und erheblich mehr investieren. Achten Sie darauf, dass Sie über den Vermieter gut versichert sind. Bietet er Ihnen eine Kilometerpauschale an, prüfen Sie vorher, ob Sie eventuell doch weiter fahren wollen und dann draufzahlen müssten. Fragen Sie auch nach der Ausstattung des Caravans und welchen Führerschein Sie dafür brauchen. Das gilt ebenso bei Buchungen über Sharing-Plattformen wie yescapa.de oder paulcamper.de.

4. Wie lange im Voraus muss ich ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen buchen?

Die großen Schulferien im Sommer sind natürlich früh und schnell ausgebucht. Aber wer sich terminlich nicht daran halten muss, der findet eigentlich immer noch freie Lücken. Die Anbieter, große wie kleine, sind da sehr flexibel. Doch bevor Sie buchen, sollten Sie in Ruhe überlegen, wohin Sie reisen wollen, welche Ansprüche das Wohnmobil erfüllen muss – brauchen Sie z. B. eine Dusche? –, wie viel Gepäck zusammenkommen wird und wie hoch die Reisekosten maximal sein dürfen. In diversen Facebook-Gruppen und Internet-Foren können Sie sich darüber mit anderen Campern austauschen. Sehen Sie sich unbedingt mehrere Modelle an, bevor Sie buchen.

Die fünf beliebtesten Campingplätze

Ankommen und sich wohlfühlen: 2020 schnitten in Deutschland diese fünf Anlagen bei Gästen bestens ab

1 Senftenberger See

Senftenberg, Brandenburg
senftenberger-see.de, Tel. 03573/80 01 00
Ein rekultivierter, ehemaliger Braunkohletagebau. In der parkähnlichen Anlage sind die Stellplätze wie ein Rondell angeordnet.

2 Rosenfelder Strand

Grube, Schleswig-Holstein
rosenfelder-strand.de, Tel. 04365/97 97 22
Beide Bereiche des Platzes („Deichhaus“ und „Landhaus“) liegen direkt an der Ostsee. Wer ohne kommt, kann einen Wohnwagen mieten.

3 Insel-Camp Fehmarn

Meeschendorf, Schleswig-Holstein
inselcamp.de, Tel. 04371/5 03 00
Über 400 Stellplätze direkt am feinsandigen Strand, alle ausgestattet mit Frisch-/Abwasser-Anlage, WLAN, Strom- und TV-Anschluss.

4 Camping Hopfensee

Füssen im Allgäu, Bayern
camping-hopfensee.de, Tel. 08362/91 77 10
Ganzjährig geöffnet: Im Sommer locken traumhafte Wanderwege, im Winter beginnen Loipe und Schlepplift quasi vorm Wohnmobil.

5 Hegi Familiencamping

Tengen, Baden-Württemberg
hegi-camping.de, Tel. 07736/9 24 70
Perfekt für Urlaub mit Kindern: Erlebnisbad, BMX-Bahn, Minigolf – hier wird es nie langweilig. Schönes Extra für Eltern: keine Saisonpreise.

5. Es gibt so viele Mobile. Welches eignet sich wofür?

Wer als Paar zum ersten Mal campen will, dem würde ich ein teilintegriertes Wohnmobil empfehlen, nicht länger als sieben Meter. Je größer der Abstand zwischen den Achsen, desto schwieriger wird es auf engen, kurvenreichen Straßen. Wichtig finde ich, dass es für alle Mitreisenden einen Sitzund einen festen Schlafplatz gibt. Sie müssen sich im Mobil wohlfühlen. Öffnen Sie vor der Buchung alle Schränke, legen Sie sich in die Betten, setzen Sie sich auch mal auf das WC. Und alle, die fahren können, sollten sich probehalber ans Steuer setzen.

6. Worauf sollte ich beim Buchen eines Stellplatzes achten?

Ausschlaggebend sind Lage und Ausstattung. Gehört beispielsweise ein Restaurant zur Anlage, oder Animation? Liegt ein Bahnhof, eine Bushaltestelle in der Nähe? Wie weit sind Rad- und Wanderwege entfernt? Auch der Preis spielt eine Rolle. Scheuen Sie sich aber nicht, eher als geplant abzureisen, wenn Ihnen der Platz nicht (mehr) gefällt.

7. Welche Caravaning-Regionen und Stellplätze eignen sich für Einsteiger?

Bevor Sie Ihre Reise beginnen, sollten Sie ein verlängertes Wochenende auf einem Camping- oder Stellplatz in Ihrer Nähe verbringen. Dort können Sie ausprobieren, ob Sie bei der Übergabe (s. Frage 10) alles richtig verstanden und alles eingepackt haben. Der Vorteil: Falls doch etwas fehlt, fahren Sie kurz nach Hause oder zum Vermieter. Zusätzlich können Sie auf Ihrem „Probeplatz“ die Nachbarn ausfragen. Tun Sie das unbedingt! Danach sind Sie gut gerüstet und können Ihr Ziel im Prinzip frei wählen. Es muss ja nicht gleich eine Route mit engen Serpentinen sein. Sehr gut eignen sich beispielsweise die Lüneburger Heide, die Nordsee, Österreich, Schweden, die Niederlande oder die Normandie. Beliebte Campingplätze (siehe Top fünf, linke Seite) würde ich lieber im Voraus buchen und nicht spontan ansteuern.

PRODUKT-TIPPS: Bestens gerüstet

Diese praktischen Begleiter sollten auf keiner Tour fehlen

KRABBE FÜR ALLE FÄLLE
Sie verbirgt Messer, Flaschenöffner & Co. in ihrem Panzer. Multifunktionswerkzeug von Kikkerland, ca. 20 Euro


EINFACH MAL ABHÄNGEN
Aus extraleichtem Nylon-Material, perfekt für unterwegs. Hängematte „Adventure Hammock“, Amazonas, ca. 60 Euro


UMWELTFREUNDLICH SPEISEN
Teller und Becher aus schnell nachwachsendem Rohstoff: 10-teiliges Bambus-Geschirrset von Lekoch, ca. 40 Euro


SAUBERE SACHE
Seife statt flüssigem Spüli spart Platz und vor allem Plastik. Festes Spülmittel „Orange“ von Hello Simple, ca. 8 Euro


8. Wie viele Kilometer sollten wir am Tag maximal fahren?

Das hängt von Verkehrslage und Streckenverlauf ab. Sind Sie nur auf Autobahnen unterwegs, können es auch mal 1000 Kilometer sein. Ich würde aber raten, am Tag nicht mehr als 200 Kilometer zu fahren. Nehmen Sie sich Zeit, alles in Ruhe zu erkunden. Suchen Sie nicht im Dunkeln nach Ihrem nächsten Stellplatz! Von dort können Sie auch jeden Tag zu Fuß oder mit dem Rad aufbrechen und abends zurückkehren.

9. Wird beim Camping auf Nachhaltigkeit geachtet?

Ja, auf einigen Plätzen seit über 40 Jahren. Schon damals sorgten z. B. Solarzellen für Strom und warmes Wasser. Viele Standorte achten seit Langem auf Mülltrennung und -vermeidung. Mein Rat: Nehmen Sie Abfall wieder mit! Da wir Camper im Wohnmobil ohnehin nur einen begrenzten Vorrat haben, gehen alle sparsam(er) mit Wasser um.
Fahrzeuge mit Elektroantrieb werden leider noch nicht angeboten. Einige Firmen arbeiten aber an Prototypen. Bis die marktreif sind, muss zwar noch Diesel getankt werden, je nach Ihrem Fahrstil und der Verkehrslage verbraucht ein modernes Wohnmobil aber nur etwa 9 bis 13 Liter auf 100 Kilometer. Das Netzwerk „Eco Camping“ zeichnet außerdem Campingplätze aus, die Energie effizient nutzen, auf saubere Böden und Gewässer achten, die Artenvielfalt fördern und regionale Produkte verwenden (ecocamping.de).

10. Was muss ich alles bei der Wohnmobil-Übergabe beachten?

Lassen Sie sich Funktionen genau erklären, machen Sie Notizen. Wie fülle ich Frischwasser nach? Wo schalte ich die Elektrik ein? Wie leere ich das WC? Wo befindet sich der Tankdeckel? Kleben Sie sich einen Zettel mit den Maßen Ihres Mobils aufs Armaturenbrett. Vermerken Sie innen und außen Dellen und Kratzer. Bitten Sie um Ersatzschlüssel, um Anleitungen für alle Geräte im Mobil. Vorsicht: Schließen Sie keine Kaffeemaschine an, sonst fällt schlimmstenfalls auf dem kompletten Platz der Strom aus!

Nur das Nötigste mitnehmen

Mit dieser Packliste, die Sie ausschneiden und auch noch anpassen können, nutzen Sie den begrenzten Stauraum im Wohnmobil optimal

Für alle Fälle:

■ Müllsäcke
■ Küchen-, Toilettenpapier
■ Taschenlampe
■ Taschenmesser
■ Feuerzeug(e)
■ Campingstrom-Adapter
■ Besen, Handfeger, Schaufel
■ 1–2 Propangasflaschen
■ Campingstühle, Klapptisch
■ Bettzeug
■ Reisewäscheleine
■ Dosen- und Flaschenöffner
■ Trinkwasserkanister

Für das Kleiderfach:

■ Wäschesack
■ Lange und kurze Hose(n)
■ T-Shirts, Pullover
■ Jogginghose(n)
■ Unterwäsche
■ Socken
■ Schlafanzug
■ Schal, Halstuch
■ Bequeme, feste Schuhe
■ Sandalen, Latschen
■ Regenjacke, Windbreaker
■ Fleecejacke
■ Badekleidung
■ Sonnenhut, Mütze, Kappe

Für die Küche:

■ Schneidebrett
■ Gemüsemesser
■ Brotmesser
■ Besteck
■ 1–2 Schüsseln
■ Bruchfestes Geschirr
■ Sieb, Wasserkessel
■ 2 Töpfe, 1 Pfanne
■ Verschluss-Clips
■ Abwasch-Wanne
■ Schwamm, Spülmittel
■ 2 Geschirrtücher
■ Kleine Flasche Öl
■ Salz, Zucker, Gewürze in
■ Schraubgläsern

Für die Körperpflege

■ Zahnbürste, Zahnpasta
■ Shampoo, Duschgel
■ Haarbürste, Kamm
■ Gesichts- und Sonnencreme
■ Bodylotion, Deo, Zahnseide
■ Rasierzeug, Nagelschere
■ Pinzette, Frauen-Hygieneartikel

Für die Gesundheit:

■ Corona-Masken
■ Schmerzmittel
■ Mittel bei Durchfall
■ Nasenspray
■ Mittel bei Reiseübelkeit
■ Wundsalbe, Pflaster
■ Mückenspray
■ Desinfektionsmittel
■ Persönliche Medikamente

Stilecht verstaut
Kultiger Erste-Hilfe-Bulli (VW Collection, ca. 30 Euro)


FOTO: PETER CADE / GETTY IMAGES

FOTOS: EWG3D / ISTOCK, KATJA HEIN

FOTOS: ALEKSANDAR NAKIC / GETTY IMAGES, IMAGO IMAGES / SHOTSHOP, INSEL CAMP FEHMARN, CAMPINGLATZ ROSENFELDER STRAND, CAMPING HOPFENSEE, HEGLI FAMILIENCAMPING

FOTOS: MAYA KARKALICHEVA / GETTY IMAGES (1)