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Reisebericht von Andrea Constanze Kraus: MEXIKO & die magnetische Kraft Teotihuacáns: Das kosmische Licht der Pyramidenstadt


LebensGeist Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 10.03.2020

Riesige Pyramiden türmen sich in unmittelbarer Nähe von Mexiko-City auf! Sie erscheinen gerade so, als hätten ihre Erbauer - vermeintlich die Mayas - vergessen, hierher zurückzukehren! Die alte Pyramidenstadt Teotihuacán im Hochland Mexikos - einst kulturelles und religiöses Zentrum sowie größter Handelsplatz Mesoamerikas - ist heute eine der bedeutendsten prähistorischen Ruinenstädte Amerikas. Was geschah hier wirklich? Wurden blutige Rituale zelebriert? Brachte man Tier- und Menschenopfer dar? Welche Götter verlangten derart martialische Spiele von den damaligen Bewohnern?


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Bildquelle: LebensGeist Magazin, Ausgabe 1/2020

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... (mit einem ortsunkundigen Taxifahrer) hatte ich nach 12 Stunden Flug um Mitternacht endlich das hübsche Hotel ganz in der Nähe gefunden, in dem ich logierte während meiner Zeit dort.

Als ich Teotihuacán das erste Mal sah, blieb mir fast der Atem stehen… Nicht nur wegen dem Anblick der riesigen Pyramiden, sondern auch, weil sich die Luft schlagartig von fast 40 C auf unter Null abkühlte!

Eine halbe Stunde Fußmarsch bis zu den Tempeln

Von dem Ressort aus konnte man gut einen Blick auf die Pyramiden erhaschen, wenn man an der richtigen Stelle stand. Viele Tage verbrachte ich so in dieser steinernen Stadt, meditierte, traf auf Menschen, mit denen ich mich austauschen konnte und nahm die ziemlich eigenwilligen Energien auf, die ich hier vorfand.

Zu Fuß war es etwa eine halbe Stunde von meinem Hotel aus und so genoss ich den Weg dorthin beinahe täglich - ganz gleich ob bei Hitze oder Kälte.

Religiöse Hochburg und Handelszentrum

Bereits zu Beginn erklomm ich die große Sonnen-Pyramide - ein prähistorischer Stufentempel - und konnte dort einige Zeit ganz allein vor mich hin meditieren, um tiefer zu schauen, was sich hier zeigen wollte. Gerade von diesem Plateau aus hatte man einen großen Überblick über das ganze Terrain mit umliegenden Orten und der weiten Natur.

Erste Ansiedlungen soll es hier etwa 500 vor Christi gegeben haben, wie älteste Fundstücke beweisen. Etwas später dann, 200 v. Chr., erbaute man größere Monumente, bis die Stadt allmählich bis auf etwa 20 Quadratkilometer heranwuchs. Außer den markanten Tempelbauten entlang der Straße der Toten siedelten sich damals auch viele Handwerks- und Wohnviertel an.
Die seltsame Linearität in der Anordnung der Tempelbauten wirkt regelrecht furchteinflößend. Die Menschen sollten sich hier wohl weniger wohl fühlen, denn eher arbeitsam den Befehlen der jeweiligen Machthaber gehorchen - gleichgültig wie diese auch immer ausfallen sollten.

Wertvoller Kristall: Obsidian

Die Stadt gewann als wirtschaftliche Quelle der Macht ihren Einfluss durch das Obsidian, welches hart genug war, um als Messer oder Schwertklingen zu dienen und so seine Abnehmer in ganz Mittelamerika fand.

In der Hochzeit lebten in Teotihuacán ca. 200.000 Menschen in dieser Metropole. Später wurden viele Gebäude unerklärlicher weise niedergebrannt und die Einwohnerzahl sank im 7. Jahrhundert drastisch ab - der Abstieg der Stadt begann.

Herrscher hinterließen viele blutige Spuren

Manche der Herrscher der Pyramidenstadt waren scheinbar blutrünstiger, als überliefert… Als ich bei einer meiner Meditationen eintauchte und die Tore öffnete, sah ich nichts als Blut! Der Opferstein vor der Mond-Pyramide wurde lange Zeit nicht nur mit Tierblut, sondern auch mit Menschenblut besudelt. Selbst junge Frauen oder Kinder fielen den kriegerischen Kulten zum Opfer - alles für den Machterhalt der Herrscher, die dafür lange Zeit über viele Leichen gingen! Irgendwie hängen diese Energien immernoch in den steinernen Monumenten, als hätte man sie für die Ewigkeit dort eingeschlossen.

Extraterrestrische Besucher?

Die Erbauer der Anlagen standen vielleicht in Verbindung mit Wesen extraterrestrischer Herkunft. Auch wenn diese kaum körperlich präsent waren, mussten diese die Erbauer aus einer höheren Ebene für die mächtigen Tempelbauten instruiert haben, weil kaum ein menschliches Wesen um diese frühe Zeit solche Höchstleistungen vollbringen konnte! Allein der Kern der großen Sonnenpyramide besteht aus etwa zwei Millionen Tonnen (!) Stampflehm.
Die Mayas - als Ureinwohner Mesoamerikas - waren große Könner auf vielen Gebieten der Naturwissenschaften - unter anderem in der Mathematik, der Physik, der Astronomie oder in der Architektur.

Nicht zufällig sind die Maya aufgrund der von ihnen gegründeten Reiche und ihrer hoch entwickelten Kultur bekannt und es gibt einige Ähnlichkeiten von anderen Stätten Mexikos mit Teotihuacán.
Es ist allerdings nicht belegt, ob sie diese Tempelanlagen erbaut haben.

Die alte Maya-Ansiedlung in Palenque. Der ursprüngliche Name Palenque ist ‘Lakamha’ - Großes Wasser. Innehalb der Anlage gibt es zahlreiche Quellen und Bäche, die sich interessant mit dem Dschungel arrangieren. Man kann stundenlang zur Abkühlung (es war oft um 40oC) an dem Wasserfall innerhalb der Maya-Stätte verbringen!
Diese Maya-Ruinen gehören wohl zu den außergewöhnlichsten der Maya-Kultur.

Palenque-Zeitzeugen früher Kulturen

Per Inlandflug gelangte ich zu einer weiteren berühmten prähistorischen Tempelanlage: Palenque. Mit dem Taxi fuhr ich vom kleinen Inland-Flughafen zu dem Camp, in dem ich übernachten sollte. Unmittelbar spürte ich die wunderbare feminine Ausstrahlung und Sanftheit dieser Gegend! Ganz anders als in Teotihuacán!
Die Menschen waren unglaublich entspannt und liebevoll. Selbst dem Taxifahrer fiel ich am Ende um den Hals, weil ich das Gefühl hatte, er ist eine bekannte Seele aus einer anderen Inkarnation!

Die archäologische Fundstätte in Palenque, im mexikanischen Bundesstaat Deutlich zu erkennen in der Namenswahl… Chiapas, liegt mitten im Tieflanddschungel.

In der archäologischen Zone des Ortes befinden sich die Ruinen dieser ehemaligen Mayametropole, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. In Nähe der Grabungsstätte ist das Volk der Lacandonen angesiedelt, die als direkter Nachkomme der ehemaligen Bewohner des alten Palenque betrachtet werden. Unvergeßliche Momente erlebte ich bei meinem Besuch dort sowie in der umgebenden Dschungellandschaft!

Die prasselnden Gewitterregen, die nachts auf die dicken Banananblätter trommelten, waren jedes mal ein Erlebnis, bei dem ich hellwach stundenlang den Stimmen der Natur lauschte und deren Einzigartigkeit genoss!

Kathedrale Mexiko-City


Fotos: Andrea Constanze Kraus


Fotos: Andrea Constanze Kraus