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REPORT: Abby lebte neun Monate als Sex-Sklavin: SO BEFREITE ICH MICH AUS DER HÖLLE


IN - Leute, Lifestyle, Leben - epaper ⋅ Ausgabe 42/2018 vom 11.10.2018

Eine große Dummheit brachte Abby Hernandez in die Fänge von Nate Kibby – aber ein noch größerer Überlebenswille ließ sie das Unvorstellbare überstehen


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Bildquelle: IN - Leute, Lifestyle, Leben, Ausgabe 42/2018

Starker Auftritt: Abby Hernandez sind schlimme Dinge widerfahren. Doch jetzt zeigt sie der Welt und vor allem Nate Kibby, dass sie daran nicht zerbrochen ist


Ihrem Peiniger ganz nah: Abby saß beim Prozess in der ersten Reihe


Vergewaltiger Nate Kibby wird den Rest seines Lebens hinter ...

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... Gittern verbringen


Du sollst nicht per Anhalter fahren! Andauernd durfte Abby Hernandez (19) sich diesen Satz von ihrer Mutter anhören. Hätte sie nur auf ihn gehört. Denn eines Tages regnete es, und wegen ihrer neuen Turnschuhe hatte Abby Blasen an den Füßen. Nur Minuten nachdem sie den Daumen hob, hielt auch schon ein Auto – und Abby war für die kommenden neun Monate wie vom Erdboden verschluckt. Sie stieg zu Nate Kibby (39) in den Wagen. Sekunden nachdem sie die Tür schloss, bedrohte er sie mit einer Waffe. Eine knappe Stunde fuhren sie raus aus der Kleinstadt Conway (US-Bundesstaat New Hampshire), immer tiefer in die Wildnis. „Als wir ankamen, sah ich ein kleines Haus, viel Wald und einen Schiffscontainer“, erzählte Abby jetzt im US-TV. In diesem Container sollte sie die kommenden neun Monate verbringen. Fast täglich kam Kibby zu ihr und vergewaltigte sie.Doch anstatt daran zu zerbrechen, fasste sie den Plan, das Vertrauen ihres Peinigers zu gewinnen: „Ich wusste, dass er mich sonst umbringt.“ Die Ermittler nannten das später die perfekte Überlebensstrategie. Denn obwohl sie Unfassbares erdulden musste, suchte sie auch immer das Gespräch mit Kibby. „Ich spürte instinktiv, dass ich ihn erreiche. Irgendwann kam der Tag, an dem er mich nicht mehr knebelte, damit ich sprechen kann. Anstatt eines Tuchs im Mund, legte er mir nun ein Elektroschock-Hundehalsband an, damit ich nicht schreien kann, wenn er über mich herfällt.“ Eine grausame Vorstellung – aber Abby sah das als Gewinn. Als Kibby, den Bekannte und Nachbarn als „verrückten Waffennarr“ beschreiben, dann wegen Falschgeld, das er druckte, ins Visier der Polizei geriet, geschah schließlich das Unglaubliche. Nach neun Monaten ließ er Abby frei. „Er hatte Angst, dass die Polizei mich bei ihm findet. Mich umzubringen und zu verscharren brachte er wohl nicht übers Herz“, erzählt Abby. „Dafür drohte er, mich und meine Familie zu töten, wenn ich zur Polizei gehe.“ Erst Wochen nach der Freilassung vertraute sie sich ihrer Mutter an, sie kannte sogar den Namen ihres Peinigers. Vor Gericht sagte sie gegen Kibby aus, weshalb der den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen wird. Danach brauchte sie erst einmal Zeit für sich. Aber heute, fünf Jahre nach ihrer Freilassung, kann Abby Hernandez offen über all das sprechen. Sie genießt wieder ihr Leben, ist verlobt und wird im kommenden Jahr Mama.