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REPORT: MEIN KÖRPER & ICH


Für Sie - epaper ⋅ Ausgabe 25/2019 vom 04.11.2019

Klar: Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Aber warum fehlt so oft der liebevolle Blick auf uns selbst? Und wie können wir lernen, uns einfach anzunehmen?


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Bildquelle: Für Sie, Ausgabe 25/2019

Wir gehören zusammen. Für immer. Schade nur, dass sich zwischen uns Frauen und unseren Körpern so oft ein Drama abspielt – und selten eine wunderschöne Lovestory. Warum behandeln wir diesen wichtigen Teil von uns so schlecht, kritisieren ständig an ihm herum? Eine Studie ermittelte kürzlich, dass 91 Prozent der Befragten unzufrieden mit ihrem Aussehen sind. Ganz offensichtlich haben wir eine eigene Definition von Schönheit – und sie steckt voller ...

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... Widersprüche und Konflikte. Kein Wunder – sind wir doch ständig konfrontiert mit Idealbildern, die uns von Werbetafeln und in den sozialen Netzwerken entgegenblicken. Wir vergleichen uns mit Schauspielerinnen, Models oder vielfach gefilterten Inszenierungen, die oft nur wenig mit der Realität zu tun haben – mit weitreichenden Folgen: Natalya Pryvalova ist Sexualtherapeutin und fast schon entsetzt darüber, wie viele – übrigens auch besonders attraktive – Frauen sich selbst wie durch einen Zerrspiegel sehen und deshalb in allen Bereichen des Lebens leiden. „Sie versuchen buchstäblich, sich unsichtbar zu machen, verlieren sich in ihren Komplexen. Dabei geht das Spielerische, das Leichte verloren. Im wahren Leben und auch im Umgang mit dem Partner.“ Wer ständig nur daran denkt, was alles nicht mit einem stimmt, der verliert den Sinn für die eigenen Vorzüge. Die Therapeutin ergänzt: „Nur wenn ich mich in meinem Körper richtig wohlfühle und mit mir eine gute Beziehung führe, dann strahle ich Ruhe, Freude und Lebenslust aus. Nur dann gehe ich gern auf andere Menschen zu, kann aber auch gut mit mir allein sein. Ich kann Krisen souveräner meistern und das Leben genießen.“ Aber wie gelingt uns das? Natalya Pryvalova rät ihren Patientinnen, den eigenen Körper erst mal richtig kennenzulernen und sich mit ihm auf liebevolle Weise zu beschäftigen. „Gönnen Sie sich Pflegerituale und Entspannungs-Auszeiten. Probieren Sie aus, was und auch welche Berührungen Ihnen guttun. Geben Sie ihm Liebe. Und Sie bekommen sie zurück.“

Was aber, wenn es um mehr geht als um Selbst-und Fremdwahrnehmung? Wenn etwa der Körper streikt, wir schwer krank werden? „Meistens hat er schon lange vorher um Hilfe gerufen“, weiß Angela Homfeldt, „wir haben nur nicht auf ihn gehört.“ Die 48-Jährige hat nach einer Krebsdiagnose und der darauf folgenden Chemotherapie den Blick auf sich selbst und ihr Äußeres radikal verändert. Ein Extremfall, der Mut macht – so wie die vier anderen Frauen, die wir gesprochen haben. Sie alle sind auf einem guten Weg, um endlich voller Überzeugung sagen zu können: „Ja, ich bin schön!“

UNSERE EXPERTIN

Natalya Pryvalova
Die Paar-und Sexualtherapeutin aus Königstein i.T setzt verschiedene Techniken ein, um Frauen zu einem positiven Körpergefühl zu verhelfen. Mit Erfolg!

Angela Homfeldt (48): „Plötzlich sah man mir die Krankheit an“

Diplom-Ökonomin


ERKENNTNIS Angela arbeitet heute als Achtsamkeits-Coach. Infos unter: angelahomfeldt.de


„Da lag es morgens auf dem Kopfkissen – das erste Büschel Haare. Der Arzt hatte mich darauf vorbereitet. ‚Nach der zweiten Chemo werden sie ausfallen‘, hatte er gesagt. Trotzdem war es ein Schock. Ich hatte immer lange, blonde Haare, habe oft Komplimente dafür bekommen. Als der Krebs diagnostiziert wurde, war ich mitten in der Planung für meinen vierzigsten Geburtstag. Ich hatte schon länger gesundheitliche Probleme, doch trotz eines Tinnitus und quälender Rückenschmerzen habe ich mich mit aller Gewalt ins Büro geschleppt.
Durch die Krankheit war Schluss damit. Vielleicht habe ich diesen Schockmoment sogar gebraucht – denn von da habe ich den Fokus auf meinen Körper und meine eigenen Bedürfnisse gelegt. Ich wollte mich um ihn kümmern, ihn bewusst umsorgen, um wieder zu Kräften zu kommen – auch wenn Äußerlichkeiten dadurch in den Hintergrund traten, spielten sie eine Rolle.
Ich erinnere mich genau, wie meine Schwägerin und meine Freundin mir den Kopf rasierten. Dieser sehr intime und innige Moment ist für mich auch deshalb unvergesslich, weil ich von da an von der Krankheit gezeichnet war. Jeder, der mich sah, wusste sofort, was los war.
Ich konnte es selbst in den Augen Fremder lesen. Ich wollte aber kein Mitleid, habe mich dadurch noch unwohler gefühlt. Auch mit meiner Perücke konnte ich mich nie anfreunden. Sie war aus Echthaar gefertigt, wurde aber nie ein Teil von mir. Ich habe sie nur meinen beiden Töchtern zuliebe getragen. Sie wollten ihre alte, gesunde Mama zurück und mich vor den Blicken schützen, wenn ich sie von der Kita und der Schule abholte. Mit einem bunten Tuch auf dem Kopf fühlte ich mich besser. Auch ein Schminkkurs von DKMS Life hat mir sehr geholfen. Ich bin inzwischen acht Jahre krebsfrei und habe mein Leben komplett umgestellt. Meditation und Yoga sind Teil meiner täglichen Routine – wie das Zähneputzen. Und wenn mein Körper mir Signale sendet, höre ich darauf.“

Kerstin* (42): „Ich kann den Sex nicht genießen, weil ich mich nicht schön finde“

Lehrerin


„Ich weiß: Von außen betrachtet, wirkt meine Beziehung wie aus dem Bilderbuch. Seit acht Jahren bin ich mit meinem Mann Marius zusammen. Unsere Tochter ist vier, wir haben kurz nach ihrer Geburt geheiratet. Ich liebe Marius sehr – und ich weiß, dass ich mir seiner sicher sein kann. Doch dieser Gedanke geht komplett verloren, wenn wir ins Bett gehen und auch nur ein Hauch romantische Stimmung aufzieht. Sex ist für mich einfach eine schwierige Sache – schon als junge Frau war es nie leicht für mich, mich hinzugeben.
Mich ausziehen und das Licht anlassen? Ungern. Klar, ich habe es probiert, aber meistens war ich dann überhaupt nicht bei der Sache – vor allem weil meine Gedanken darum kreisten, wie ich möglichst gut dabei aussehen könnte. Seit der Schwangerschaft ist es richtig schlimm: Wenn ich schon merke, dass seine Küsse fordernder werden, krampft sich alles in mir zusammen. Spüre ich dann noch seine Hand unter meinem Shirt, könnte ich schreien.
Ich schäme mich so für meinen Körper. Dabei bin ich, objektiv gesehen, wahrscheinlich gar nicht so weit weg von der Norm – aber es gibt eben ein paar Speckröllchen, die ich richtig hasse. Mein Mann sagt mir immer wieder, wie schön er mich findet und dass ich mir keine Gedanken machen soll. Ich möchte ihm glauben – aber die Stimme meiner inneren Kritikerin ist einfach viel lauter. Inzwischen überlege ich, mir Hilfe bei einer Psychologin oder einem Coach zu suchen – denn ganz ehrlich: Ich möchte lernen, meinen Körper anzunehmen. Auch weil ich die Vorstellung entsetzlich finde, dass ich – wenn alles so bleibt, wie es ist – nie ein wirklich entspanntes, gelöstes Liebesleben haben werde.“

Vanessa Blumhagen (41): „Diäten waren zu lange Teil meines Lebens“

OFFENHEIT Über ihre Erkrankung hat Vanessa drei Bücher geschrieben: „Ein paar Pfunde zu viel? Das ist nicht Ihre Schuld!“, Piper


Sat.1-Society-Expertin

Erinnern Sie sich, wann Sie das erste Mal eine Diät gemacht haben?
Ja, da war ich 15. Ich habe mir schon früh Modezeitschriften gekauft und gedacht: So musst du also aussehen. Dieses Frauenbild verfolgt mich bis heute. Damals habe ich angefangen, aufs Abendessen zu verzichten. Die ersten Erfolge haben sich gut angefühlt.
Weil Komplimente kamen?
Gar nicht mal so. Die Männer finden einen ja sogar attraktiver mit ein bisschen was auf den Hüften. Es war mehr das Gefühl der Kontrolle. Ich hatte es in der Hand, meinen Körper zu verändern, zu formen.
Und das hat funktioniert?
Irgendwann nicht mehr. Ich habe mich sehr bewusst ernährt, viel Sport gemacht – und trotzdem immer mehr zugenommen. Zeitgleich startete ich meine Fernsehkarriere. Der Druck und der Frust waren unglaublich groß. Zumal man auf dem Bildschirm sowieso noch dicker aussieht.
Hat Ihnen das Angst gemacht?
Ganz ehrlich: Es war der Horror. Ich habe ständig damit gerechnet, dass mich der Chef zu sich zitiert und sagt: „Frau Blumhagen, wir können Sie nicht mehr vor die Kamera lassen. Sie sind einfach zu dick.“ Das ist aber niemals passiert. Es gab auch keine gut gemeinten Hinweise, doch mal auf die Ernährung zu achten oder mehr Sport zu treiben.
Trotzdem hatten Sie zu kämpfen …
Absolut. Ich habe wirklich alles versucht, meinen Körper in die Form zu bringen, die ich mir wünschte. Dass das ein Ding der Unmöglichkeit war, habe ich erst nach einigen Jahren und unzähligen Arztbesuchen erfahren. Als es hieß, ich hätte Hashimoto, eine chronische Erkrankung der Schilddrüse, hatte ich endlich eine Erklärung.
Was haben Sie dann geändert?
Ich habe bewusst in mich hineingehorcht: Was tut mir gut, was nicht? Welches Essen vertrage ich, was lasse ich lieber weg? Das half.
Und wie sehen Sie Ihren Körper heute – Freund oder Feind?
Freund! Auf jeden Fall! Ich habe riesigen Respekt vor dem, was er in den letzten Jahren mitgemacht hat. Er ist ein Wunderwerk – auch mit ein paar Kilos mehr.

Anja Zeidler (26): „Das ständige Vergleichen hat mich geschafft“

HAPPY END Natürlich schön und schwanger. Anja Zeidler hat ein Mutmach-Buch veröffentlicht: „Sei glücklich, nicht perfekt“, Riva


Sie haben lange als Fitness-Model gearbeitet – waren Sie in dieser Zeit stolz auf Ihren Körper?
Nein. Das ist ja das Schlimme: Ich habe jahrelang trainiert, mich selbst optimiert. Und trotzdem waren da ständig diese Zweifel: Wirke ich schlank und zugleich weiblich genug? Müssten meine Haare nicht länger und voluminöser sein? Es gab immer etwas, das ich noch verbessern wollte.
Woran lag das?
Wie so viele Frauen ließ ich mich zu stark von außen beeinflussen – ich trat innerlich in Konkurrenz zu allen Frauen, die mir auffielen. Und dieses Vergleichen hat bei mir schon zu Teenager-Zeiten angefangen. Ich sah andere Mädchen, die ich schöner fand, weil sie etwa reifer waren oder mehr Oberweite hatten. Und glaubte ernsthaft, die wären alle viel glücklicher als ich. Viele Frauen hätten wahrscheinlich gern das, was von der Gesellschaft als Ideal ausgegeben wird …
Mit Anfang zwanzig sind Sie in die USA ausgewandert, um Ihre Karriere weiter auszubauen, Ihr Glück zu finden …
„Hollywood! Ich bin mehr als bereit dazu!“, dachte ich. Aber ich merkte schnell, dass all diese Frauen dort noch perfekter aussahen. Wie schafften die es nur, ein Sixpack und gleichzeitig einen vollen Busen zu haben? Natürlich durch Brustimplantate! Als ich einen Cover-Job eines großen Fitness-Magazins nicht bekam, weil ich angeblich zwar „süß, aber nicht muskulös und weiblich genug“ war, begann das Selbstvertrauen zu bröckeln, und ich war bereit, alles für das perfekte Aussehen zu tun.

Bloggerin & lnfluencerin


Wie weit sind Sie gegangen?
Ich ließ mir nur wenige Wochen nach der Absage Implantate einsetzen. Zusätzlich nahm ich auch Anabolika zum Muskelaufbau.
Aber das hat nicht geholfen, selbstsicherer zu werden, oder?
Natürlich nicht. Was ich auch tat, ich bin nie angekommen. Die Wende geschah, als ich in den Spiegel schaute und merkte, dass ich mein natürliches Ich verloren hatte. Ich vermisste mein Leuchten in den Augen, mein Strahlen. Ich wollte mein altes Leben zurück, fühlte aber auch Angst, alles, was ich mir erarbeitet hatte, fallen zu lassen. Ich musste zunächst mal meine Süchte angehen – nach Anabolika, Sport und Perfektion.
Wie haben Sie das geschafft?
Ich verließ L. A und zog wieder bei meinen Eltern ein. Dann setzte ich die Anabolika ab. Das war nicht leicht: Die Medikamente verändern ja den Hormonhaushalt, ich bekam Wassereinlagerungen, Fressattacken, hatte 20 Kilo mehr auf der Waage. Im September 2017 ließ ich mir die Brustimplantate entfernen und im Frühling 2018 entschied ich mich gegen meine Haarverdichtung und für meine Naturlocken. Langsam habe ich so zu mir selbst zurückgefunden.
Ihr Körper macht schon wieder eine extreme Veränderung durch – Sie erwarten ein Kind …
… und ich liebe jede dieser Entwicklungen! Als werdende Mutter besinnt man sich auf das, was zählt. Ich mache nur noch Sachen, die mir und dem Baby guttun: Yoga, Spazierengehen und ausgewogen essen. Heute ist mir egal, ob andere schlanker sind oder längere Haare haben – ich weiß: Das Schönste an mir ist mein großes Herz.

Julia (38): „Das Vertrauen in meinen Körper war auf einmal weg“

IN BALANCE Julia hat an Sicherheit gewonnen – seit sie ihren Blickwinkel verändert hat


Journalistin

„Früher in der Schule gab es eine Art Trophäe: die 501 von Levi’s. Und zwar in der am Bund sichtbaren Größe 27/32. Wer die tragen konnte, war angesagt. Ich hatte es irgendwann geschafft. War ich glücklich? Nein! Ich blieb unzufrieden mit meiner Figur: zu viel am Bauch, zu wenig am Busen, die Arme zu dürr, die Waden zu kräftig. Dann fiel der Satz, der meinen Blick auf meinen Körper komplett verändert hat: ‚Sieht so aus, als wäre es MS.‘ Ich saß im Behandlungszimmer meines Arztes, und plötzlich standen diese Worte im Raum. Da war ich 25 Jahre alt. ‚Multiple Sklerose – das ist doch das mit dem Rollstuhl …‘, war mein erster Gedanke. Zu Hause machte ich erst mal das, was man auf keinen Fall tun sollte: googeln.
Ich las viel über „die Krankheit mit den 1000 Gesichtern“. Von Taubheitsgefühlen, Erschöpfung und von Lähmungen. Immerhin: Der Rollstuhl ist inzwischen – dank erfolgversprechender Medikamente – nur noch für die wenigsten Patienten ein Thema. Mein Neurologe riet mir, in Zukunft auf jedes Signal meines Körpers zu achten. Jedes Kribbeln, jeder Kopfschmerz war nun für mich alarmierend. Kommt ein Schub? Wie schlimm wird es? Ich machte mich total verrückt – die richtige Hosengröße war kein Thema mehr, trotzdem beäugte ich meinen Körper misstrauisch, wie ein fremdes, unberechenbares Wesen. Doch mit den Jahren habe ich gelernt, ihn zu verstehen.
Dankbar zu sein, wenn das Pochen im Kopf nur meine Periode ankündigt – und nicht einen Krankheitsschub. Heute habe ich einen tollen Mann und zwei großartige Kinder. Und durch die Schwangerschaften und die Geburten habe ich eine unbezahlbare Erkenntnis gewonnen: Mein Körper ist ja doch toll. Irgendwie spüre ich: Wenn ich gut zu ihm bin, lässt er mich nicht im Stich. Darauf vertraue ich – und das fühlt sich gut und richtig an.“


Fotos: Getty Images (2), Breuel Bild, Andrea Monica Hug, privat