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REPORTAGE: DIE NEUEN POWER-FRAUEN


fotoMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 40/2019 vom 08.03.2019

Lange galt die Fotografie als Männer-Domäne und noch heute sind Fotografinnen häufig unterrepräsentiert. Doch nun bringt eine junge Generation von Bildermacherinnen und Kuratorinnen Dynamik in die Fotowelt – mit neuen Netzwerken, von Frauen geleiteten Fotofestivals und Ausstellungen, deren Schwerpunkt den Fotografinnen gilt.


Fraglos gibt es sie, die Frauen, die einen festen Platz unter den bekanntesten Fotografen des 21. Jahrhunderts gefunden haben. Erst kürzlich wurde Cindy Sherman als zweite Fotografin nach Barbara Klemm mit demMax- Beckmann-Preis ausgezeichnet. Auch Nan Goldin gehört mit ihrer ...

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Fraglos gibt es sie, die Frauen, die einen festen Platz unter den bekanntesten Fotografen des 21. Jahrhunderts gefunden haben. Erst kürzlich wurde Cindy Sherman als zweite Fotografin nach Barbara Klemm mit demMax- Beckmann-Preis ausgezeichnet. Auch Nan Goldin gehört mit ihrer Subkultur- Fotografie zu den renommierten fotografischen Vertreterinnen unserer Zeit. Und wer sich dieWikipedia -Liste der historisch bedeutenden, international bekannten oder in ihrem Fachgebiet herausragenden Fotografinnen und Fotografen ansieht, findet eine Menge Frauennamen. Schon ein schnelles Überfliegen der Liste verrät jedoch: Die Frauen sind deutlich unterrepräsentiert. Wie aber sieht es fernab von Historie und Berühmtheit mit der Rolle der Frau in der Fotografie aus? Und wie verhelfen sich Frauen zu mehr Sichtbarkeit?
Laut Statistik der Künstlersozialkasse über die Versicherten im Tätigkeitsfeld „Fotodesign und künstlerische Fotografie“ erhöht sich der Anteil der Frauen zwar stetig, aber nur langsam. Kam den Frauen 1995 ein Anteil von 23 Prozent auf dem Markt zu, so waren es 2014 knapp 35 Prozent. Lutz Fischmann vonFreelens e.V. bestätigt eine Unterrepräsentanz auch im fotojournalistischen Bereich: „Bei uns liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder in den letzten Jahren bei etwa 25 Prozent“, so der Geschäftsführer des Berufsverbands für Fotojournalisten und Fotografen. Eine Nachfrage bei den wichtigsten Hochschulen für Fotografie und Fotodesign ergibt: Die Studierendenzahlen sind recht ausgeglichen, an einigen Hochschulen machen sogar mehr Frauen einen Abschluss. „Es gibt bei uns mehr Studentinnen als Studenten, dennoch arbeiten später mehr Männer im Bereich Fotografie und bekommen auch mehr Jobs“, weiß Ute Mahler, Gründungsmitglied der AgenturOstkreuz und Professorin an der gleichnamigen Schule für Fotografie. Mehr Jobs – und mehr Geld. Das Jahresdurchschnittseinkommen unter den freischaffenden Fotodesignern und künstlerischen Fotografen betrug 2014 gut 29.000 Euro, bei den Fotografinnen waren es nur 12.000 Euro. Laut Entgeltatlas derBundesagentur für Arbeit beträgt das mittlere Entgelt von sozialversicherungspflichtig beschäftigten Fotografinnen 2004 Euro, das von Fotografen 2917 Euro.

Ermutigung im Studium

Die Bielefelder Fotografin Katharina Bosse, die als erste und bisher einzige Fotoprofessorin an derFH Bielefeld im Fachbereich Gestaltung arbeitet, bestätigt ein ausgewogenes Verhältnis von Studentinnen und Studenten. Das sei nicht immer so gewesen: „Als ich Ende der 80er-Jahre mit meinem Studium begonnen habe, gab es unter den Studierenden nur wenige Frauen“, erzählt Bosse.

„Wenn ich mit meinem Assistenten zu einem Termin kam, wurde er als Fotograf angesprochen, obwohl mein Name vorab angekündigt worden war.“ Einer ihrer Aufraggeber hat damals deutliche Worte gesprochen: „Natürlich können Fotografinnen Kinder kriegen, aber sie können dann nicht mehr als Fotografin arbeiten.“ Tatsächlich erlebte sie in ihrer Wahrnehmung als Künstlerin einen deutlichen Einschnitt, als sie Mutter wurde. Als Reaktion darauf entstand zwischen 2004 und 2009 ihre Selbstportrait-Reihe„A portrait of the artist as a young mother“ , in der sie dem Thema Mutterschaft als Künstlerin zu mehr Sichtbarkeit verhelfen wollte. In Sachen Gleichberechtigung habe sich in den letzten Jahren zwar viel getan, nach Bosse aber noch zu wenig. So würden Frauen im Bereich der Kunstförderung systematisch benachteiligt: „Den Großteil der Förderung kann man nur bis zu einem Alter von 35, höchstens 40 Jahren beantragen – das benachteiligt Menschen mit Kindern. Und bei Residenz-Stipendien ist weitgehend ausgeschlossen, seine Kinder mitzunehmen.“ Dennoch blickt die Professorin zuversichtlich in die Zukunft und spricht ihren Studentinnen Mut zu, aktiv zu netzwerken, sich Sichtbarkeit zu verschaffen.
Ebenso wie Katharina Bosse möchte auch Karen Fromm ihre Studentinnen des StudiengangsFotojournalismus und Dokumentarfotografie an derFH Hannover dazu ermuntern, weniger zögerlich auf Ausschreibungen, Bewerbungen und Job-Angebote zu reagieren. Für die Professorin, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Lars Bauernschmitt künftig die Leitung desLumix Festivals für jungen Fotojournalismus übernehmen wird, gehört die Stärkung des Selbstbewusstseins zu einem wichtigen Auftrag der Hochschule: „Wir sollten die Studentinnen dahingehend trainieren, dass sie nicht so schnell in den Entschuldigungsgestus verfallen; dass sie Netzwerke für sich entdecken und sich mehr Zugangsbedingungen erarbeiten.“

Katharina Bosse: „Mutterbild“ als Kunstprojekt
Das Motiv „Wald“ aus der Serie„A portrait of the artist as a young mother“ ist eine klare Einladung der Fotografin Katharina Bosse, sich mit der gesellschaftlichen Rolle der Mutter auseinanderzusetzen

FOTOS: © RENÈE JACOBS

Netzwerkerinnen
Nora Tabel und Laura Brechtel haben Ende 2017 denFemale Photoclub gegründet, in dem mittlerweile 450 professionelle Fotografinnen in Deutschland miteinander vernetzt sind.

FOTOS: © RENÈE JACOBS

Fotografin und Ausstellungsmacherin
„Unsichtbarkeit ist keine Option mehr“, findet Fotografin Renée Jacobs. Gemeinsam mit ihrer Frau Wendy Hicks zeigte sie ihr AusstellungsprojektwomenSEEwomen bis Anfang März auf demMiamiPhotoFest .

FOTO: © HEIKE OVERBERG

Berühmte Fotografinnen
Imf3 – freiraum für fotografie zeigte die Ausstellung#womenphotographer Vol. I bis Mitte Februar Werke von berühmten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts.

FOTO: © MARA VON KUMMER

Vorbild und Fotoprofessorin
Ute Mahler mit Studierenden: „Es gibt bei uns mehr Studentinnen als Studenten“, erzählt die Professorin der Ostkreuzschule für Fotografie. „Dennoch arbeiten später mehr Männer im Bereich Fotografie und bekommen auch mehr Jobs.“

Starke Netzwerke

Das lässt sich die junge Generation von Fotostudentinnen nicht zweimal sagen. Weil ihr die Positionen auf demLumix Festival für jungen Fotojournalismus nicht divers genug waren, hat Juliane Hermann aus Köln 2016 dasbeyond - Magazin gegründet und in einer erfolgreichen Guerilla-Aktion auf dem Festival verteilt. „2018 war ich mit meiner Arbeit selbst beim Festival vertreten. Beim Blick auf die Teilnehmerliste ist mir aufgefallen, dass von den 60 Arbeiten nur 13 von Fotografinnen waren. Also habe ich beschlossen, dass ich die nächstebeyond - Ausgabe Fotografinnen widmen möchte, die tolle Arbeiten machen.“ Dabei möchte sie das Missverhältnis bewusstmachen und Fragen aufwerfen. „Ich habe in Dortmund Fotojournalismus studiert. Dort liegt das Verhältnis von Männern zu Frauen sogar bei 20 zu 80. Wohin aber verschwinden die Frauen? Warum werden so viele unsichtbar?“ Mit ihrem Magazin möchte Juliane Hermann dazu animieren, selbst Wege zu finden, sich zusammenzuschließen und Netzwerke zu nutzen. Dabei trifft sie den Nerv der Zeit. Sie wird gehört, zu Podiumsdiskussionen eingeladen und als starke Stimme beim nächstenPhotoszene- Festival in Köln vertreten sein.
Gemeinsam mit ihrer Kollegin Nora Tabel hat Laura Brechtel Ende 2017 denFemale Photoclub gegründet. Nach nur einem Jahr zählt das Netzwerk 450 Berufsfotografinnen. Regelmäßig veranstalten sie Meet-ups, in denen sich die Mitglieder über ihre Arbeit, ihr Portfolio, über Kostenvoranschläge und Honorar-Verhandlungen austauschen. Erst kürzlich hat derFemale Photoclub eine öffentliche Diskussion über dasstern -Stipendium„Junge Fotografie“ entfacht. „In der Jury sitzen vier Männer, aber bis vor Kurzem nur eine Frau“, erzählt Laura Brechtel. „Also haben wir einen offenen Brief verfasst, weil wir der Meinung sind, dass man nur divers entscheiden kann, wenn sich die Jury aus einem gemischten Team zusammensetzt.“ Mittlerweile hat diestern -Fotoredaktion die Ausschreibung auf ihre Anregung hin geändert und spricht nun Fotografinnen und Fotografen gleichermaßen an. Derzeit arbeiten die Gründerinnen des Photoclubs an einer Suchfunktion mit einer Liste, über die explizit Frauen gefunden werden können – sei es als Fotografin, als Jurymitglied oder auch als Vortragende bei Events. Das Argument, man kenne nicht genügend Frauen, sonst würde man sie unterstützen, lassen die Netzwerkerinnen nicht mehr gelten. Zusammenhalten, gemeinsam kreativ sein, in regen Austausch gehen: Auch in anderen Ländern gibt es heute starke Netzwerke von Fotografinnen. In Frankreich entstand 2016 die Online-PlattformFemmes Photographes , knapp ein Jahr später gesellte sich die InitiativeWomenphotograph hinzu – eine Datenbank, die mittlerweile mehr als 850 Fotojournalistinnen aus etwa 100 Ländern umfasst. Die Mission von Daniella Zalcma und ihrer Plattform unterscheidet sich nicht von der ihrer Kolleginnen aus Deutschland und Frankreich: „Wir wollen die geschlechtsspezifische Zusammensetzung der Fotojournalismus-Community ver- ändern und sicherstellen, dass diejenigen, die in unserer Branche die Geschichten erzählen, so unterschiedlich sind wie die Menschen, über die sie berichten.“ Auch Projekt-Stipendien, ein Mentoren-Programm und ein Reisefonds für Fotojournalistinnen gehören zum Angebot ihres Projekts. Jüngst hatWomenphotograph die Titelseiten bekannter Magazine und Zeitungen ausgewertet. Das Ergebnis: Nur 20 Prozent derNew York Times- Cover aus dem Jahr 2018 wurden von Fotografinnen geschossen, beiLe Monde und demGuardian beträgt diese Zahl nur 7 bzw. 8 Prozent. Zahlen wie diese sind es, denen Zalcma, Brechtel, Tabel und ihre Mitstreiterinnen eine neue Sichtbarkeit von Frauen entgegensetzen wollen.

FOTO: © GÜNTER PFANNMÜLLER

Frankfurter Power-Frauen
Celina Lunsford, künstlerische Leiterin desFotografie Forum Frankfurt (li.) und Sabine Seitz, Geschäftsführerin (re.) zeigen gern Fotografinnen, die auf dem Markt unterrepräsentiert sind.

FOTO: © CHRISTOPH ENKE

Frischer Wind an der FH Hannover
Hochschulprofessorin Karen Fromm (Mitte) möchte ihre Studentinnen dazu ermutigen, entschlossener auf Ausschreibungen, Bewerbungen und Jobangebote zu reagieren.

Die Macherinnen

Zur neuen Wahrnehmung von Fotografinnen tragen auch Frauen in leitender Funktion von Fotofestivals und an Ausstellungshäusern bei. Eine Pionierin ist hier Gisela Kayser, Geschäftsführerin und seit 1996 künstlerische Leiterin desFreundeskreises Willy-Brandt-Haus e.V. in Berlin. „Unter den ausgestellten Arbeiten sind die männlichen Fotografen noch immer dominierend“, weiß sie. Um dem etwas entgegenzusetzen, zeigt sie immer wieder herausragende Arbeiten von Fotografinnen. Gemeinsam mit Katharina Mouratidi hat sie im Berlinerf3 – freiraum für fotografie die Ausstellung#womenphotographer Vol. I kuratiert – mit Werken von berühmten Fotografinnen des 20. Jahrhunderts. Auch Katharina Mouratidi, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin vonf3 und derGesellschaft für Humanistische Fotografie möchte mit der Ausstellung den Einfluss von Frauen auf neue fotografische Sehweisen sichtbar machen. Namen wie Christiane Stahl (Leiterin derAlfred Ehrhardt Stiftung ) oder auch Celina Lunsford (künstlerische Leiterin imFotografie Forum Frankfurt ) zeigen: Immer mehr Ausstellungshäuser werden von Frauen geleitet. „Viele Fotografinnen aus der Geschichte sind noch unterrepräsentiert“, erzählt Celina Lunsford. Vom 8. März bis zum 30. Juni zeigt sie in Frankfurt die erste Retrospektive von Graciela Iturbide. „Sie gilt als eine der wichtigsten Fotografen aus Lateiname- rika, ist jedoch noch nie in Deutschland gezeigt worden.“
Auch bei den Fotofestivals gibt es vermehrt Frauen, die leitende Positionen einnehmen: Karen Fromm beimLumix Festival , Heide Häusler bei derPhotoszene Köln , Yasmin Meinecke bei derBiennale der Fotografie , Alexandra Lechner bei denDarmstädter Tagen für Fotografie oder auch Sabine Seitz und Sabine Schirdewahn als Projektleiterinnen bei derTriennale RAY .
Schaut man über den Länderrand, findet sich in der spanischen OrganisationPhotographic Social Vision ein Team von Frauen, die gemeinsam dasDOCfield Festival für Dokumentarfotografie auf die Beine stellen und dabei auch einen Schwerpunkt auf den weiblichen Blick legen. Und in Frankreich hat die Fotografin Renée Jacobs mitPhotos de Femmes den Nerv der Zeit getroffen. Ihr Ausstellungsprojekt„womenSEEwomen“ hat es in diesem Jahr bis zumMiamiPhotoFest geschafft. „Es ist gerade eine wunderbare Zeit für Frauen in der Fotografie“, freut sich Jacobs. „Unsere Rolle verändert sich, Unsichtbarkeit ist keine Option mehr.“

Superstar der internationalen Fotokunst-Szene
Als vielleicht bekannteste lebende Fotografin des 21. Jahrhunderts beschäftigt sich Cindy Sherman in ihren Selbstportraits mit Fragen nach Identität, Rollenbild und Körperlichkeit. Bis zum 1. April 2019 ist das Bild aus der Sammlung Olbricht imme Collectors Room Berlin ausgestellt.


FOTO: © KATHARINA BOSSE

FOTO: CINDY SHERMAN © COURTESY OF THE ARTIST AND METRO PICTURES, NEW YORK