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REZEPTE: BULLERBÜ-SOMMER


Einfach Hausgemacht - epaper ⋅ Ausgabe 4/2018 vom 27.06.2018

Die Kinder feiern wie auf Katthult, mit Karamellwecken, Käsekuchen und Köttbullar am Spieß.


Artikelbild für den Artikel "REZEPTE: BULLERBÜ-SOMMER" aus der Ausgabe 4/2018 von Einfach Hausgemacht. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Einfach Hausgemacht, Ausgabe 4/2018

Karl, Liv und Mia (v. l.) haben sich passend fürs Bullerbü-Fest gekleidet.


Heute lassen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf: Sie stellen sich vor, sie seien mit Michel und Alfred in der Kutsche von Lönneberga nach Bullerbü gefahren und würden nun mit Lisa, Bosse, Lasse, Inga, Britta und Ole Geburtstag feiern.
Für Sofie, Teresa, Philip, Mia, Liv, Karl und Lise wurde der Tisch lustig in den Schwedenfarben gedeckt – mit Mini-Midsomar-Bäumchen und selbst gebastelten Teelichtern mittendrin. Ein Buffet mit lauter süßen ...

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Heute lassen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf: Sie stellen sich vor, sie seien mit Michel und Alfred in der Kutsche von Lönneberga nach Bullerbü gefahren und würden nun mit Lisa, Bosse, Lasse, Inga, Britta und Ole Geburtstag feiern.
Für Sofie, Teresa, Philip, Mia, Liv, Karl und Lise wurde der Tisch lustig in den Schwedenfarben gedeckt – mit Mini-Midsomar-Bäumchen und selbst gebastelten Teelichtern mittendrin. Ein Buffet mit lauter süßen und herzhaften Leckereien, inspiriert von Astrid Lindgrens Welt, wartet auf sie. Bunte Wimpelketten hängen in den Bäumen. Ihre Tischkärtchen, flache Kieselsteine aus dem nahen Fluss, dürfen die Kinder selbst beschriften. Und dann kann’s auch schon losgehen: Die Geburtstagsbande darf das Buffet stürmen und schmausen, bis alle Bäuche kugelrund sind. Doch nach einer ausgiebigen Runde Toben im Garten, haben die Kinder schon wieder Appetit. Mama hat schon ein Feuerchen gemacht. Die Kids zücken ihre Schnitzmesser und grillen die geliebten Köttbullar am frisch angespitzten Weidenzweig. Könnte es doch immer Sommer sein in Bullerbü!

Lise würde am liebsten gleich loslegen. Anne, ihre Mama, hat den Buffettisch hübsch gedeckt.


Der brutzelige Abschluss: Köttbullar am Spieß!


MIDSOMAR-BÄUMCHEN

MATERIAL PRO BÄUMCHEN

Krepppapier in Blau und in Gelb
1 Holzring, Durchmesser ca. 8 cm
6 Satinbandstücke in Blau und Gelb, à 50 – 60 cm
2 Papier-Trinkhalme
Blumenübertopf mit grüner, beetartiger Topfpflanze, z. B. Hebe, Sternmoos oder Bubikopf
Klebeband

Von den blauen und gelben Krepppapierrollen jeweils einen 1 cm breiten Streifen abscheiden (Bild 1). Den Holzring zuerst dicht mit blauem Kreppband, dann mit Abstand mit gelbem Kreppband umwickeln (2). Dabei Anfang und Ende des Kreppstreifens mit etwas Klebeband fixieren, dann geht es leichter. Je 1 Stück Satinband beider Farben ca. 10 cm von den Enden entfernt zusammenknoten. Dann die Satinbänder unterhalb der Knoten an den mit Krepp umwickelten Ring binden (3).

Karl, Liv und Mia trinken mit Erdbeer-Rhabarber-Sirup auf das Geburtstagskind. Die gelb gestreiften Papiertrinkhalme sind am oberen Ende mit kurzen Stücken von blauem Satinband dekoriert. Die Enden der Bändchen wurden jeweils v-förmig eingeschnitten.


Den schwedischen Look unterstreichen neben gelbem Tischtuch und Mitsomar-Bäumchen blauweiß gestreifte Servietten. Für die Windlichter haben wir bunte Seidenpapierschnipsel mit Papierkleber überlappend auf Marmeladengläser geklebt.


Einen Papier-Trinkhalm an einem Ende über Kreuz ca. 2 cm tief einschneiden. Das eingeschnittene Ende etwas zusammendrücken und in das Ende des zweiten Trinkhalms stecken. Am oberen Ende des Trinkhalms erneut über Kreuz einen Schnitt setzen und die zusammengebundenen Satinbänder so in die Schlitze klemmen, dass der Ring frei hängt (4). Das Midsomar-Bäumchen in den Blumenübertopf mit der grünen Topfpflanze stecken.

Das Büffet im Bullerbü-Stil mit süßen und herzhaften Leckereien ist auf einem antiken Metalltisch im Schatten eines Baumes aufgebaut.


Das Rezept für den Erdbeer-Rhabarber-Sirup mit Vanille finden Sie auf S. 9.


Die Kinder versehen flache Flusskiesel als Tischkärtchen mithilfe von flüssigen Kreidestiften aus dem Bastelladen mit ihren Namen. Mia ist sichtlich stolz auf ihr Werk.


KNÄCKEBROT: MIT KRÄUTER-QUARK-DIP

Ergibt ca. 20 Stück

Knäckebrot:
½ TL Koriandersamen
150 g Roggenmehl, Type 1150 200 g Weizenmehl, Type 405 und Mehl zum Bearbeiten
2 Msp. Backpulver
1 TL Salz
3 EL Pflanzenöl
je 2 EL Sesam- und Mohnsamen

Kräuter-Quark-Dip:
½ EL gemischte frische Kräuter
250 g Quark, 20 %
3 EL Milch
150 g Frischkäse
3 Radieschen
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Paprika, edelsüß

Für das Knäckebrot die Koriandersamen im Mörser fein zerstoßen. Zusammen mit den beiden Mehlsorten, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben. Das Öl und 190 ml Wasser dazugeben und alle zu einem glatten, festen Teig verkneten. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 2 – 3 mm dick ausrollen. Mit einem Glas von ca. 7 cm Durchmesser ca. 20 Kreise ausstechen. Mit einem kleinen runden Ausstecher (oder einer anderen Form) in der Mitte jedes Teigkreises ein Loch ausstechen. Die Teigringe auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Die Oberfläche der Teigkreise mit etwas Wasser bepinseln und mit Sesam- oder Mohnsamen bestreuen. Das Knäckebrot im vorgeheizten Backofen in 16 – 18 Minuten nicht zu dunkel backen.
Das fertig gebackene Brot auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Danach kann man es in Dosen gut 1 – 2 Wochen aufbewahren.
Für den Kräuter-Quark-Dip den Quark mit der Milch glatt rühren und mit dem Frischkäse mischen. Die Kräuter waschen, trockentupfen, die Blätter abzupfen und sehr fein hacken.
Die Radieschen waschen, abtrocknen und putzen. Erst in dünne Scheiben und dann in sehr feine Stifte schneiden. Die Kräuter und die Radieschen zur Quark-Frischkäse-Mischung geben und gründlich untermengen. Den Dip mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Zusammen mit dem Knäckebrot servieren.

Teresa und Philip bedienen sich an der Schnur mit dem Knäckebrot, die in handlicher Höhe über dem Büffettisch angebracht ist.


Die mit Mohn und Sesam bestreuten Knäckebrotringe sind zusammen mit dem Dip ein toller Snack für zwischendurch.


KARAMELL-WECKEN: MIT PREISELBEERAUFSTRICH

Ergibt 12 Stück

Karamellwecken:
6 – 9 weiche Sahne-Karamell-Bonbons
150 g Magerquark
6 EL Pflanzenöl
6 EL Milch
2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
½ TL gemahlener
Kardamom

Preiselbeeraufstrich:
4 EL Preiselbeeren aus
dem Glas
100 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
2 EL Milch
Außerdem:
Mehl zum Bearbeiten
1 Eigelb und 2 EL Milch zum
Bestreichen
2 EL Hagelzucker zum Bestreuen

Für die Karamellwecken den Magerquark mit Pflanzenöl, Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben und alles gut miteinander verrühren. Mehl, Mandeln, Backpulver und Kardamom zur Quarkmischung in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 20 x 30 cm ausrollen. Das Teigstück in 12 gleich große Teile schneiden – 2 x längs und 3 x quer.
Die Sahne-Karamell-Bonbons auspacken und jedes Bonbon in 4 kleine Würfel schneiden. Jeden Würfel etwas flacher drücken. In der Mitte 2 – 3 Karamellwürfel in jedes Teigstück drücken. Die Ecken der Teigstücke über dem Karamell zusammenfassen, gut zusammendrücken und dann den Teig zwischen den Handflächen zu einer Kugel formen. Dabei darauf achten, dass der Teig das Karamell komplett umschließt, sonst läuft es beim Backen heraus.
Die Wecken mit der Naht nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzten. Das Eigelb mit der Milch verquirlen. Die Wecken mit der Eiermilch bestreichen und mit dem Hagelzucker bestreuen. In den vorgeheizten Backofen schieben und in ca. 20 Minuten goldgelb backen.
Für den Preiselbeeraufstrich inzwischen die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Den Frischkäse mit der Milch glatt rühren und die Preiselbeeren untermischen. Die Sahne unterheben. Separat zu den Wecken servieren. Der Aufstrich passt auch gut zu den Köttbullar.

Philip freut sich ganz besonders auf den Karamellwecken. Heute dürfen alle mal nach Herzenslust Süßes essen.


Für die Mini-Wimpelkette auf dem Kanelbullar-Kuchen Rauten mit ca. 3 cm Kantenlänge aus bunt gemustertem Papier zuschneiden. In der Mitte zusammenfalten und mit etwas Abstand über ein Stück Geschenkband kleben. An Holzschaschlikspieße gebunden mittig in den Kuchen stecken.


Große Wimpelketten werden genauso gebastelt wie die kleinen. Hier haben die Rauten eine Kantenlänge von ca. 20 cm und hängen an einer farblich passenden, stabilen Schnur. Wir haben sie an Baumästen und am Stiel einer in den Boden gerammten alten Mistgabel befestigen.


KANELBULLAR-KUCHEN

Für eine 26er oder 28er Springform

Teig:
½ Würfel Hefe
4 EL Zucker
200 ml Sahne
1 EL Butter
500 g Dinkelmehl, Type 630
1 Ei

Füllung:
100 g zimmerwarme Butter
100 g brauner Zucker
½ – 1 EL Zimt

Außerdem:
Butter für die Form
Mehl zum Bearbeiten
100 ml Apfel- oder Orangensaft
4 EL Zucker

Für den Teig die Hefe in eine kleine Schüssel krümeln, mit 100 ml lauwarmem Wasser glatt rühren und 1 TL Zucker zugeben. 10 Minuten gehen lassen, danach sollten sich Bläschen bilden.
Die Sahne und die Butter nur leicht erwärmen. Das Mehl und den restlichen Zucker in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und das Ei, die aufgelöste Hefe und die erwärmte Sahne hineingeben. Mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgeräts alles einige Minuten lang gut durchkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und er eine glatte Oberfläche bekommen hat. Den Teig abgedeckt 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Für die Füllung die zimmerwarme Butter gut mit dem braunen Zucker und dem Zimt verrühren.
Eine Springform mit Butter einfetten und leicht mit Mehl ausstreuen.
Den Teig noch einmal durchkneten und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von 40 x 50 cm ausrollen. Mit der Zimt-Zucker-Butter bestreichen, dabei an der oberen schmalen Seite 3 cm Rand aussparen. Den Teig von einer breiten Seite her eng aufrollen.
Die Teigrolle in 18 – 20 etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden und diese dicht an dicht mit einer Öffnung nach oben in die Springform setzen. Den Kuchen noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
Kurz vor Ende der Gehzeit den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Kuchen in den Backofen schieben und in ca. 35 Minuten hellbraun backen. Währenddessen den Apfel- oder Orangensaft in einem kleinen Topf mit dem Zucker aufkochen und 5 Minuten zu einem dünnen Sirup einköcheln lassen.
Den fertigen Kuchen aus dem Backofen nehmen und noch heiß mit dem Sirup bestreichen. Aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen. Den Kuchen zum Servieren in Stücke schneiden.

Sofie liebt die Pfannkuchentorte begleitet von frischen Blaubeeren. Mit einem scharfen Messer in Tortenstücke geschnitten landet sie formschön auf dem Teller.


Karl schmecken die Blaubeeren auch ganz ohne Pfannkuchentorte.


PFANNKUCHEN-TORTE: MIT SCHOKOFÜLLUNG

Füllung:
200 g dunkle Kuvertüre, 52 %
200 ml Sahne

Pfannkuchenteig:
200 g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
300 ml Milch
100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Außerdem:
Öl zum Ausbacken

Für die Füllung die Kuvertüre hacken und in ein hohes Gefäß füllen. Die Sahne in einem kleinen Topf auf dem Herd zum Kochen bringen. Die kochende Sahne über die Kuvertüre gießen und 10 Minuten stehen lassen. Dann langsam von der Mitte her mithilfe einer Gabel oder eines kleinen Schneebesens die geschmolzene Schokolade gleichmäßig mit der Sahne vermengen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Für den Pfannkuchenteig das Mehl, den Vanillezucker und das Salz in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Die Eier aufschlagen und hineingeben. Mit einem Schneebesen in der Mulde verquirlen. Nach und nach unter kräftigem Rühren Milch und Mineralwasser zugeben, bis ein dünnflüssiger Teig entstanden ist. 30 Minuten quellen lassen. Jeweils wenig Öl in eine beschichtete Pfanne von ca. 20 cm Durchmesser geben und nach und nach aus dem Teig 8 dünne Pfannkuchen backen. Vollständig auskühlen lassen.
Die abgekühlte Schokosahne mit den Schneebesen des Handrührgeräts kurz aufschlagen. Nun die Pfannkuchentorte stapeln: Einen Pfannkuchen auf einen großen Teller legen, mit etwas Schokocreme bestreichen, den nächsten Pfannkuchen darauflegen und so weiter. Die Pfannkuchentorte kaltstellen. Vor dem Servieren wie eine Torte in Stücke schneiden. Dazu passen frische Blaubeeren.

Tipp

Wenn es schnell gehen soll, statt der selbst gemachten Schokocreme einfach fertige Nuss-Nougat-Creme verwenden. Sie ist aber nicht ganz so fest.

KÖTT-BULLAR

Ergibt ca. 40 Stück

2 Kartoffeln, 200 g
Salz
1 kleine Zwiebel
5 EL Öl
500 g Hackfleisch, halb und halb
1 Ei
1 TL Senf
½ TL Paprika
frisch gemahlener Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss

Die Kartoffeln waschen, ungeschält in Salzwasser zum Kochen bringen und in ca. 25 Minuten weich kochen. Etwas abkühlen lassen, pellen und mit einer Gabel zu einem feinen Mus zerdrücken.
Die Zwiebel schälen, sehr fein würfeln und in 1 EL Öl glasig dünsten. In eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Das Hackfleisch zu den Zwiebeln in die Schüssel geben. Das Ei und die zerdrückten Kartoffeln zugeben. Mit Senf, Paprika, Salz, Pfeffer und Muskat würzen und alles zu einem homogenen, geschmeidigen Teig vermengen.
Vom Fleischteig etwa walnussgroße Portionen abnehmen und zu Kugeln rollen.
Jeweils etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Köttbullar darin bei mittlerer Hitze portionsweise in etwa 10 Minuten rundherum braun braten.

Für Liv, Karl, Mia und Teresa (v. l.) gibt es fast nichts Schöneres, als zusammen am Feuer zu sitzen und sich etwas Leckeres zu grillen!


Genug gefuttert, jetzt wird erst einmal Fangen gespielt!


Das Feuer ist so weit. Teresa und Philip sind beim Anspitzen der Weidenäste konzentriert am Werk. Unten: Teresa, Liv und Karl (v. l.) spießen die gebratenen Fleischbällchen dann einzeln auf die langen Ruten und lassen sie über dem Feuer brutzeln.


Der Rasen war frisch gemäht. Darum haben wir Livs Kränzchen aus Mutterkraut gewunden. Dazu 2 Blüten mit einem langen Stiel im 90-Grad-Winkel eng aneinanderlegen. Den oberen Stiel um den unteren Stiel schlingen und vor der Blüte her parallel zum unteren Stiel legen. Die Blüten stramm aneinanderziehen. Mit allen weiteren Blüten am Stiel ebenso verfahren, bis der Kranz die gewünschte Größe hat. Die Stiele der letzten beiden Blüten einmal rechts und einmal links um die erste Blüte schlingen und die Stielenden unter den vorherigen Stielschlaufen hindurchstecken. So ist der Kranz sicher fixiert.

Teresa und Liv (v. l.) haben nach den Köttbullar noch Lust auf den Käsekuchen aus dem Glas. Typisch schwedisch: mit Blaubeeren.

KATTHULTER KÄSEKUCHEN

Für 12 Schraub-, Weckgläser oder
Auflaufförmchen à 160 ml

250 g Blaubeeren oder gemischte Beeren
1 Päckchen Vanillezucker
1 unbehandelte Zitrone
3 Eier
4 EL Zucker
1 Prise Salz
3 EL Mehl
400 g Sahnequark
100 g Sahne
100 g Mandelblättchen

Außerdem:
Butter zum Einfetten
Mehl zum Ausstäuben
brauner Zucker zum Bestreuen

Die Beeren waschen und trockentupfen, TK-Beeren auftauen lassen. Die Beeren mit dem Vanillezucker mischen. Die Schale der Zitrone fein abreiben und die Frucht auspressen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Gläser oder Förmchen mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Eier in eine Schüssel aufschlagen und mit Zucker, Salz und Mehl verrühren. Sahnequark, Sahne, 1 EL Zitronensaft, Zitronenschale und Mandelblättchen dazugeben und alles gut vermischen. Die Masse in ein Litermaß mit Ausgießer füllen.
In jedes Glas ca. 2 EL der gezuckerten Beeren geben. Die Käsekuchenmasse bis ²⁄³ der Höhe hineingießen. Die Gläser mit Abstand in den vorgeheizten Backofen schieben und die Kuchen 45 – 50 Minuten backen.
Dabei nach 15 Minuten mit dem braunen Zucker bestreuen und wieder hineinschieben.
Die Gläser aus dem Backofen nehmen und die Käsekuchen möglichst lauwarm servieren.

Tipp

Falls die Kuchen im Voraus gebacken und in den verschlossenen Gläsern kühl gestellt werden sollen, diese vorher vollständig auskühlen lassen, damit sich kein Kondenswasser bildet.


Fotos und Styling: Rogge & Jankovic Fotografen