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Rezepte: Die Vielfalt der veganen: Frühlingsküche


Vegan für mich - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 12.02.2020
Artikelbild für den Artikel "Rezepte: Die Vielfalt der veganen: Frühlingsküche" aus der Ausgabe 1/2020 von Vegan für mich. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Vegan für mich, Ausgabe 1/2020

PEACE FOOD - VEGAN EINFACH SCHNELL
Ruediger Dahlke Gräfe und Unzer Verlag, 19,99 Euro

Chicoréesalat an Feigen und Pistazienpesto

für 2 Personen

ZUTATEN:
2 Chicoréesprossen (350 g)
6-8 getrocknete Feigen
1 kleiner Apfel

FÜR DAS PESTO:
100 g geschälte grüne Pistazien (ungesalzen)
1 Bund Basilikum
Saft von ½ Zitrone
3-5 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

ZUM GARNIEREN:
100 g Cocktailtomaten

1. Den Chicorée waschen und die Strünke herausschneiden. Die Sprossen der Länge nach halbieren und die Blätter ablösen. Die Feigen in ½ cm breite Streifen schneiden. Den Apfel waschen und vierteln. Das ...

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1. Den Chicorée waschen und die Strünke herausschneiden. Die Sprossen der Länge nach halbieren und die Blätter ablösen. Die Feigen in ½ cm breite Streifen schneiden. Den Apfel waschen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in feine Spalten schneiden.
2. Für das Pesto die Pistazien in der Küchenmaschine fein hacken. Einige gehackte Pistazien zum Garnieren beiseitelegen. Basilikum waschen, trocken tupfen und zusammen mit Zitronensaft und 3 EL Olivenöl in die Küchenmaschine zu den Pistazien geben. Alles zu einem Pesto pürieren. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Öl hinzufügen oder mit 1-2 EL Wasser verdünnen.
3. Die Chicoréeblätter auf zwei Tellern (oder einer Platte) anrichten. Feigen und Apfel darauf verteilen und mit dem Pesto beträufeln. Die Tomaten waschen, halbieren und den Salat damit garnieren. Mit den restlichen gehackten Pistazien bestreuen und servieren.

Tipps
• Diesen Salat essen viele Kinder gern, wenn man ihn nicht salzt und einige Rosinen dazugibt.
• Der Salat ist bestens zum Mitnehmen geeignet: Im Schraubverschlussglas bleibt er saftig und knackig und ist eine leichte, erfrischende Mahlzeit für unterwegs.

Grünkohlsalat

für 2 Personen

ZUTATEN:
150 g Grünkohl
2 Möhren (100 g)
• ½ Apfel
1 ½ EL Mandelmus
1 EL geschälte Hanfsamen (ersatzweise Sonnenblumenkerne)
4 EL frisch gepresster Orangensaft
1 EL Rosinen (nach Belieben)
Salz

1. Grünkohlblätter waschen, abtropfen lassen und sehr (!) fein hacken. Die Möhren putzen und fein reiben. Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und fein reiben.
2. Mandelmus und Hanfsamen mit dem Orangensaft verrühren und unter die vorbereiteten Salatzutaten mischen. Nach Belieben die Rosinen zugeben. Den Salat mit Salz abschmecken.

PEACE FOOD - VEGAN EINFACH SCHNELL
Ruediger Dahlke Gräfe und Unzer Verlag, 19,99 Euro

Zucchinisalat mit Birnen

für 2 Personen

ZUTATEN:
400 g Zucchini
3 kleine rote Zwiebeln
3 EL Kokosöl
1 TL gemahlener Koriander
¼ Bund Koriandergrün
Saft von
1 kleinen Zitrone
2 TL Ahornsirup
Salz, Pfeffer
2 süße Birnen (300 g)

1. Die Zucchini waschen, putzen und in dünne Stifte schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden.
2. 1 EL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, Zucchini und Zwiebeln mit dem gemahlenen Koriander darin bei starker Hitze rührbraten, bis sie bissfest sind. Koriandergrün waschen, trocken tupfen und fein hacken.
3. Für das Dressing Zitronensaft, restliches Kokosöl, Ahornsirup, Salz und Pfeffer glatt rühren. Die Birnen nach Belieben schälen. Das Kerngehäuse entfernen, die Birnen in Scheibchen schneiden. Sofort mit dem Dressing vermischen.
4. Zucchini und Zwiebeln untermischen und den Salat mit Koriandergrün bestreut servieren.

Rosenkohl mit Maroni

für 2 Personen

ZUTATEN:
250 g Rosenkohl
Salz
1 Zwiebel
1 EL veganes Zwiebelschmalz
1 TL Fenchelsamen
150 g vorgegarte Maroni
Öl zum Braten
Pfeffer aus der Mühle
7 Walnusskerne

1. Den Rosenkohl waschen, putzen, den Strunk kreuzförmig ein- schneiden und den Rosenkohl anschließend in Salzwasser etwa 15 Min. kochen.
2. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Zwiebelschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Dann die Fenchelsamen hinzugeben.
3. Den gekochten Rosenkohl abgießen, abtropfen lassen und zusammen mit den Maroni in heißem Öl in der Pfanne braten. Den Rosenkohl mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den Walnusskernen bestreuen und heiß servieren.

FOTO: FOTOGRAF AUS „REGIONALE WINTERKÜCHE“, VERLAG E. ULMER, MIRIAM EMME

REGIONALE WINTERKÜCHE: SOJA- UND WEIZENFREI, VEGAN
Miriam Emme, Daniela Friedl, Eugen Ulmer Verlag, 19,90 Euro

Orangen-Blumenkohl in Tahinsauce

für 3 Personen

ZUTATEN:
1 großer Blumenkohl
4 EL Erdnussöl
3 Knoblauchzehen
2 Orangen
75 g Cashews
Saft von 2-3 Zitronen
175 g Tahin
1-2 TL Salz
Muskat
Pfeffer

1. Die Blätter vom Blumenkohl abschneiden, ebenso den Strunk. Den Kohl in mundgerechte Stücke zerteilen und im Abtropfsieb gut durchspülen. In 2 EL Öl den kleingeschnittenen Knoblauch kurz anbraten, dann den Blumenkohl dazu, 1 TL Salz, Deckel drauf und bei mittelhoher Hitze und gelegentlichem Umrühren anbraten. Wenn die Röschen anfangen, stellenweise braun zu werden, die Hitze leicht reduzieren und garen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben.
2. Währenddessen 2 Orangen schälen und in nicht zu kleine Würfel schneiden, den Saft dabei auffangen. Die Cashews grob hacken.
3. In einem Schälchen mit Hilfe einer Gabel das Tahin mit dem Zitronensaft und dem restlichen Salz verrühren. Das Ganze gerinnt dann zumeist erst mal, aber einfach unbeirrt weiterrühren.
4. Kurz bevor der Blumenkohl fertig ist, die Orangen, Cashews und Tahinsauce dazugeben. Alles gut vermischen und noch ein paar Minuten mit durchziehen lassen. Mit Muskat und Pfeffer abschmecken.

FOTO © ARNOLD PÖSCHL / NEUNZEHN VERLAG

KICK IT VEGAN!
Ilja Lauber, NeunZehn Verlag, 24,95 Euro

Variation

Ein paar Esslöffel geröstete Sesamkörner - ergänzend zu den Cashews oder stattdessen - passen hier, wie so oft, gut dazu.

Tuning

Die Cashews (460 kcal) können reduziert oder ganz weggelassen werden, dann schmeckt es immer noch gut, und mit der Hälfte des Öls kommt man auch hin (spart gut 200 kcal). Das Tahin kann um die Hälfte reduziert und dann mit 200 g Sojajoghurt ergänzt werden (670 kcal Einsparung).

FOTO: JOSEFIN LINDNER © 2017 JAN THORBECKE VERLAG, OSTFILDERN

GREEN BONANZA - REZEPTE FÜR MEHR GRÜN AUF DEM TISCH
Mia Frogner, Jan Thorbecke Verlag, 12 Euro

Pizza mit Spinat und Artischockenherzen

für 2 Personen

ZUTATEN:
125 g fein gemahlener Weizenschrot
125 g Weizenmehl
• ½ TL Salz
¼ Tüte Trockenhefe
2 EL Olivenöl
200-250 ml handwarmes Wasser

FÜR DEN BELAG:
½ Stange Lauch
1 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 große Tüte Blattspinat
2 EL ungesalzene Cashewkerne
• ½ TL Knoblauchpulver
1 EL Nährhefe (optional)
1 Dose Artischockenherzen
4 EL rohe Pinienkerne

1. Den Schrot und das Mehl in einer Rührschüssel mit Salz und Trockenhefe mischen, das Olivenöl mit dem handwarmen Wasser vermischen. In die Mehlmischung eine Kuhle drücken und die Flüssigkeitsmischung hineingießen. Von Hand gründlich durchkneten, bis Sie einen geschmeidigen Teig erhalten, am besten direkt auf der bemehlten Arbeitsfläche. Dann den Teig zurück in die Schüssel geben. Mit Klarsichtfolie und einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen.
2. Lauch fein hacken und in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze mit 1 EL Rapsöl und einer Prise Salz anschwitzen. Wenn der Lauch weich wird und beginnt zu bräunen, fein gehackten Knoblauch unterrühren. Anschließend den Spinat auf die Mischung geben und kurz dämpfen, bis er stark zusammengefallen ist. Das Ganze ein paar Minuten braten, bis die Mischung keine Flüssigkeit mehr enthält, dann mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Cashewkerne fein hacken oder mahlen und mit Knoblauchpulver und ggf. Nährhefe mischen. Die Artischockenherzen abgießen und vom Strunk aus längs halbieren oder vierteln.
4. Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Darauf die Spinatmischung und anschließend die Artischockenherzen verteilen. Mit Pinienkernen und der Cashewkern-Mischung bestreuen, dann die Pizza ganz unten in den Ofen stellen und auf höchster Stufe (am besten 250 °C) backen, bis der Rand knusprig ist.

FOTO: JOSEFIN LINDNER © 2017 JAN THORBECKE VERLAG, OSTFILDERN

GREEN BONANZA - REZEPTE FÜR MEHR GRÜN AUF DEM TISCH
Mia Frogner, Jan Thorbecke Verlag, 12 Euro

Blumenkohl, Brokkoli und Kichererbsen mit Zitronen-Tahini-Dressing

für 4 Personen

ZUTATEN:
1 Brokkoli
1 Blumenkohl
4-5 ganze
Knoblauchzehen
1 Dose gekochte
Kichererbsen
1-2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
Sesam zum Bestreuen

ZITRONEN-TAHINI-DRESSING
Saft von ½ Orange
Saft von ½ Zitrone
2 EL Tahini
1 EL Apfelessig
2 EL Dijonsenf
1 EL geriebener Ingwer
2 geriebene Knoblauchzehen
½ TL Salz
etwas frisch gemahlener Pfeffer

1. Den Ofen auf 200 °C vorheizen und zunächst das Gemüse waschen. Brokkoli und Blumenkohl mit den Händen in Röschen teilen. Zerstören Sie den schönen Gemüseblumenstrauß nicht mit einem Messer! Auch der Strunk kann verarbeitet werden - einfach schälen und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen nicht schälen, sie gelingen am besten, wenn sie gebacken werden, wie sie sind. Die Kichererbsen abspülen und alles bis auf den Brokkoli auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze gründlich durchmischen und dann auf mittlerer Schiene in den Ofen stellen. Nach etwa 10 Min. den Brokkoli untermengen, seine Garzeit ist kürzer.
2. Wie lange das Gemüse im Ofen bleiben muss, hängt davon ab, wie voll das Backblech ist, wie groß die Stücke sind und wie viel Wasser sie enthalten. Beginnen Sie zunächst mit 10-15 Minuten und probieren Sie zwischendurch ein Stück, um die Konsistenz zu prüfen. Am besten schmeckt der Blumenkohl, wenn er goldbraun und an den Rändern leicht knusprig ist.
3. Für das Dressing werden ganz einfach alle Zutaten in einer Schüssel verrührt. Um Ingwer und Knoblauch zu reiben, eignet sich eine kleine Reibe. Abschmecken nicht vergessen - die Süße des Dressings hängt davon ab, wie süß die Orange und wie sauer die Zitrone ist. Also immer wieder probieren, Zutaten hinzufügen, umrühren und wieder probieren. Um den Geschmack abzurunden, kann man auch noch etwas Agavensirup zugeben. Mit Sesam bestreut servieren.

FOTO: JOSEFIN LINDNER © 2017 JAN THORBECKE VERLAG, OSTFILDERN

GREEN BONANZA - REZEPTE FÜR MEHR GRÜN AUF DEM TISCH
Mia Frogner, Jan Thorbecke Verlag, 12 Euro

Taco-Bällchen und Pfirsichsalsa

für 2 Personen

ZUTATEN:
1 Dose rote Linsen
1 große Schalotte
2-3 Knoblauchzehen
1 EL Rapsöl
1 TL Paprikapulver
1 TL Korianderpulver
1 TL Kreuzkümmel
2-4 EL Kichererbsenmehl
Öl zum Braten
2 Salatherzen

PFIRSICH-SALSA
3-4 Pfirsiche oder Nektarinen
1 fein gehackte kleine rote Zwiebel
2 cm fein gehackter roter Chili
3-4 EL fein gehackter frischer Koriander
1 EL Olivenöl.
1 TL Rotweinessig oder Reisessig
2 Prisen Salz

1. Die Linsen gründlich unter kaltem Wasser abspülen und in eine große Schüssel geben. Mit einer Gabel zerdrücken - es sollte kein Püree sein, aber die Linsen sollten alle zerdrückt sein. Fein gehackte Schalotte und Knoblauchzehen, das Rapsöl sowie die Gewürze untermischen, dann mit dem Kichererbsenmehl vermengen. Die Mischung in der Schüssel zusammendrücken und 10-15 Minuten kaltstellen, damit sie sich setzt.
2. Währenddessen die Salsa zubereiten: Die Früchte entsteinen und das Fruchtfleisch grob oder fein hacken, je nachdem, wie stückig Sie die Salsa mögen. Rote Zwiebel, Chili und Koriander dazugeben und alles mit Öl, Essig und Salz mischen. Wenn die Früchte nicht genug Süße haben, können Sie einen Spritzer Agavensirup hinzufügen.
3. In einer Pfanne eine reichliche Menge neutrales Öl (d. h. kein Olivenöl) erhitzen und mit einem Teelöffel oder den Händen aus der Masse kleine Bällchen formen und direkt in die Pfanne geben. Am besten ein Glas Wasser danebenstellen, in das Sie den Teelöffel eintauchen können, damit er nicht so klebrig wird. Bei hoher Hitze die Bällchen von beiden Seiten goldbraun braten. In Salatblättern zusammen mit der Salsa servieren.

FOTOS © SEBASTIAN HAPPE-HARTANTO / NEUNZEHN VERLAG

VEGAN GENIAL IN 15 MINUTEN
Josita Hartanto, NeunZehn Verlag, 24,95 Euro

Auberginen-Kichererbsen-Burger

für 2 Burger

PATTY:
1 kl. Dose Kichererbsen
3 EL Abtropfwasser aus der Dose Kichererbsen
1 Handvoll Spinat (frisch oder TK)
1 Knoblauchzehe, gerieben
2 EL Kartoffelmehl
• ½ TL Salz
¼ TL Pfeffer
1⁄2 TL Koriander, gemahlen
Öl zum Braten
Die Kichererbsen abgießen, dabei das Wasser auffangen, davon 3 EL zusammen mit den restlichen Zutaten in ein hohes Gefäß geben und grobstückig pürieren. Alternativ alle Zutaten mit der Gabel bearbeiten. Aus der Masse zwei Patties formen und in einer großen Pfanne in ausreichend Öl von jeder Seite etwa 4 Min. braten.

DIE AUBERGINEN:
4 dicke Scheiben Aubergine
2 EL Kartoffelmehl
¼ TL Zimt
¼ TL Paprika
• ½ TL Salz
Alle trockenen Zutaten vermischen und die Auberginen in der Mehlmischung wenden. Zu den Patties in die Pfanne geben und jede Seite bei mittlerer Hitze in etwa 4 Min. goldbraun braten.

DIE SAUCE:
6 EL vegane Mayonnaise
2 EL Tahin (Sesampaste)
1 Spritzer Zitrone
Salz
Während alles brät, die Sauce anrühren. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, gründlich verrühren und mit Salz abschmecken.

DAS FINISH:
2 Burger-Brötchen nach Wahl
2 EL süße Chilisauce
4 Scheiben Tomate
2 Salatblätter oder eine Handvoll junger Spinat
Burger-Brötchen aufschneiden, eventuell kurz in der heißen Pfanne toasten. Eine Seite mit Chilisauce, die andere mit Sesamsauce bestreichen. Mit Tomate, Salat, Aubergine und dem Kichererbsen-Patty belegen, zuklappen und genießen.

FOTOS: © GRÄFE UND UNZER VERLAG / JOERG LEHMANN

PEACE FOOD - VEGAN EINFACH SCHNELL Ruediger Dahlke
Gräfe und Unzer Verlag, 19,99 Euro

Kartoffeleintopf

für 2 Personen

ZUTATEN:
1 kleine Zwiebel
• ½ Stange Lauch
250 g Steckrüben
1 Petersilienwurzel
1 Möhre
2 Kartoffeln
2 EL Rapsöl
1 Zweig Majoran
700 ml Gemüsebrühe
1 Frühlingszwiebel
2-3 getrocknete Tomaten (in Öl)1 EL Olivenöl
abgeriebene Schale von ½ Orange
1 Msp. geriebene Muskatnuss
Salz, Pfeffer
100 g vegane Sahne
(z. B. Hafersahne)

1. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Lauch waschen und den weißen bis hellgrünen Teil in mundgerechte Stücke schneiden. Steckrüben, Petersilienwurzel, Möhre und Kartoffeln schälen und klein schneiden.
2. In einem großen Topf das Rapsöl erhitzen. Zwiebel, Lauch und Majoran darin andünsten. Das Gemüse dazugeben und etwa 3 Minuten unter Rühren anbraten. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten kochen lassen.
3. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Tomaten auf Küchenpapier abtropfen lassen und klein hacken. In einer kleinen beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Frühlingszwiebel mit den Tomaten und der Orangenschale darin bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten durchschwenken.
4. Den Majoranzweig aus der Suppe entfernen und den Eintopf mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Sahne einrühren und noch einmal aufkochen lassen.
5. Auf tiefe Teller verteilen und mit der Tomaten-Frühlingszwiebel-Mischung bestreut servieren.

FOTO: FOTOGRAF AUS „REGIONALE WINTERKÜCHE“, VERLAG E. ULMER, MIRIAM EMME

REGIONALE WINTERKÜCHE: SOJA- UND WEIZENFREI, VEGAN
Miriam Emme, Daniela Friedl, Eugen Ulmer Verlag, 19,90 Euro

Tipp

Dazu passt Kartoffelpüree oder Salzkartoffen.

Ausgebackene Schwarzwurzeln

für 2 Personen

ZUTATEN:
300 g Schwarzwurzeln
Saft von ½ Zitrone
5 EL Senf
½ TL Currypulver
½ TL gemahlene Kurkuma
Salz
Pfeffer aus der Mühle
70 g Maisflakes
25 g Maismehl
Öl zum Braten

1. Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser abbürsten, schälen und in etwa 15 cm lange Stücke schneiden. Dabei am besten Handschuhe tragen. Die Stücke mit dem Zitronensaft beträufeln.
2. Den Senf mit Curry und Kurkuma mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Konsistenz zu dick sein, mit etwas Wasser verrühren. Die Maisflakes mit den Händen grob zerdrücken und auf einen flachen Teller geben.
3. Das Maismehl ebenso auf einen flachen Teller geben.
4. Die Schwarzwurzelstücke zunächst in Maismehl, danach in der Senfsauce und zum Schluss in den Flakes wälzen.
Reichlich Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die panierten Schwarzwurzeln in heißem Öl ausbacken, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und heiß servieren.

FOTOS: © ANTONIS ACHILLEOS

DAS HOW NOT TO DIE KOCHBUCH
Dr. Michael Greger mit Gene Stone, Unimedica, 24 Euro
www.unimedica.de

Chermoula…

…ist eine Soße, die aus Nordafrika stammt und normalerweise aus einem Mix aus Kräutern, Öl, Zitronensaft, eingelegten Zitronen, Knoblauch, Kreuzkümmel und Salz hergestellt wird. Sie kann auch Zwiebel, Koriander, gemahlene Chilischoten, schwarzen Pfeffer oder Safran enthalten. Sie hat einen sehr intensiven aromatischen Geschmack und macht aus diesen einfachen Blumenkohlsteaks eine Delikatesse.

Blumenkohlsteaks mit Chermoula-Soße

für 4 Personen

ZUTATEN:
1 Kopf Blumenkohl, Stiel und Strunk entfernt, grob in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 kleine Handvoll frische Petersilie, grob gehackt
1 kleine Handvoll frisches Koriandergrün, grob gehackt
1 Stück (0,5 cm) frische Kurkumawurzel, gerieben (oder ¼ TL Kurkumapulver)
1 TL weiße Misopaste
½ TL gemahlener Koriander
½ TL gemahlener Kreuzkümmel
½ TL Paprikapulver (geräuchert)
¼ TL gemahlener Ingwer
¼ TL Cayennepfeffer
1 EL geschälte Zitrone, püriert

1. Ofen auf 220 °C vorheizen.
2. Blumenkohlscheiben auf ein mit Backpapier oder einer Silikon-Backmatte ausgelegtes Backblech legen. 15 Minuten rösten, bis die Scheiben bisszart sind. Nach der Hälfte der Röstzeit wenden.
3. In einer Küchenmaschine Knob- lauch, Petersilie, Koriandergrün und Kurkuma fein häckseln. Misopaste, gemahlenen Koriander, Kreuzkümmel, Paprikapulver, gemahlenen Ingwer, Cayennepfeffer, Zitrone und 60 ml Wasser hinzufügen und zu einer glatten Soße pürieren. Beiseitestellen.
4. Geröstete Blumenkohlscheiben aus dem Ofen nehmen und mit einem Pfannenwender auf einen großen Servierteller legen. Soße darübergeben und warm servieren.

FOTOS: © HANNAH KAMINSKY

CHOOSING RAW
Gena Hamshaw, Narayana Verlag, 24 Euro
www.narayanaverlag. de

Palmkohl-weiße-Bohnen-Caesar-Salat

für 4-6 Personen

ZUTATEN:
400 g Palmkohl, vom Strunk gelöst, in dünne Streifen geschnitten
80 g sonnengetrocknete Tomaten, kurz in heißes Wasser eingelegt und in dünne Streifen geschnitten (getrocknete Tomaten in Öl gehen auch)
320 g gekochte weiße Bohnen DAS DRESSING
80 g rohe Cashewkerne, über Nacht eingeweicht und abgetropft
30 g Hanfsamen (oder etwas mehr Cashewkerne, falls keine Hanfsamen zur Hand sind)
10 g Hefeflocken
¼ TL Salz
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Medjool-Datteln, entkernt
1 TL Kelp-Granulat (optional, aber gut, um den Sardellengeschmack zu imitieren)
750 ml Wasser
125 g gehackter Sellerie

1. Die Zutaten für das Dressing in einem Standmixer pürieren (mit einem Hochleistungs-Standmixer geht das am besten, aber es klappt auch mit einem herkömmlichen Gerät).
2. Dressing über den Palmkohl gießen und mit den Händen „massieren“, bis der Kohl eine etwas weichere und welke Textur hat. Für den Anfang genügen 125 ml Dressing; die Menge kann dann je nach Geschmack angepasst werden. Das restliche Dressing kann man als Gemüsedip oder für weitere Salate verwenden.
3. Tomaten und Bohnen dazugeben und den Salat ein weiteres Mal mit den Händen durchmischen, sodass alles mit Dressing bedeckt ist. Anschließend servieren.


FOTOS: © GRÄFE UND UNZER VERLAG / JOERG LEHMANN

FOTOS: © GRÄFE UND UNZER VERLAG / JOERG LEHMANN