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Rezepte: Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2013 vom 22.02.2013

Es ist so weit: Langsam taucht auf dem Markt erstes Saisongemüse auf. Freilandware ist zwar noch selten, aber wir servieren schon einmal ein Rezept mit frischem Spinat. Zwiebeln, Möhren und Kartoffeln im Gericht auf Seite 43 stammen noch aus Lagerware. Das ganze Jahr über Saison haben Champignons – die lassen sich sogar leicht in einer Pilzzuchtbox zu Hause ziehen. Probieren Sie es aus, wir waren begeistert!


Artikelbild für den Artikel "Rezepte: Richtig Gut Genießen: Gesund und lecker" aus der Ausgabe 3/2013 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 3/2013

Geschüttelt, gerührt und für gut befunden: Karin und Birgit Schumacher haben für Sie gekocht.


Überbackene Champignons auf Tomatensoße

Zutaten für vier Personen als Vorspeise
8 große Champignons (300 ...

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Zutaten für vier Personen als Vorspeise
8 große Champignons (300 g)
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
400 g stückige Tomaten aus der Dose
Salz, Kräuter der Provence
100 g Ziegenfrischkäse
1 EL saure Sahne
Thymian
8 Kalamata-Oliven ohne Stein

Tipp
Auflaufform nicht zu groß wählen: Die Champignonköpfe sollten ungefähr bis zur Hälfte mit Tomatensoße umgeben sein, so ziehen sie schön gar.

Zubereitung
1) Für die Tomatensoße Zwiebel und Knoblauch schälen, hacken und in heißem Olivenöl anschwitzen. Mit den Tomaten ablöschen, würzen und ca. 20 Minuten einköcheln lassen.
2) In der Zwischenzeit Champignons putzen, dabei die Stiele herausdrehen und klein schneiden, die Stücke dann zur Tomatensoße geben. Für die Füllung Ziegenfrischkäse mit der sauren Sahne glatt rühren und mit Thymian abschmecken.
3) Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tomatensoße in eine Auflaufform geben. Champignonköpfe mit dem Ziegenfrischkäse füllen, in die Tomatensoße setzen und jeweils eine Olive in die Creme drücken. Auf der mittleren Schiene 25 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit
ca. 45 Minuten

Pro Portion
126 kcal, 8,73 g Fett,
4,93 g Kohlenhydrate,
6,75 g Eiweiß

Haben auch Sie ein Lieblingsrezept? Schreiben Sie uns, Kasseler Straße 1a, 60486 Frankfurt. Wir veröffentlichen Ihr Rezept im Internet.

Spinatnudeln

Zutaten für vier Personen
40 g Butter
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
500 g frischer Blattspinat
250 ml Gemüsebrühe
125 ml Sahne
500 g Fettuccine oder
Tagliatelle
12 getrocknete Tomaten
30 g Pinienkerne
Salz und Pfeffer
Parmesankäse zum Bestreuen

Zubereitung
1) Die getrockneten Tomaten in schmale Streifen schneiden, die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten und dann beiseitestellen.
2) Spinat waschen, die Blätter von den Stielen rupfen, Stiele wegwerfen. Knoblauchzehen und die Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebel braten, bis die Zwiebel weich ist. Anschließend den Spinat, die Gemüsebrühe und die Sahne hinzufügen und etwa fünf Minuten kochen lassen.
3) Inzwischen die Nudeln in kochendes Salzwasser geben und bissfest kochen. Die Spinatmischung salzen und pfeffern, dann pürieren. Die fertigen Nudeln mit der Spinatsauce mischen. Mit den getrockneten Tomaten und den Pinienkernen bestreuen und servieren. Fehlt nur noch der Parmesankäse, der erst auf die Spinatnudeln kommt, wenn diese auf den Tellern dampfen.

Zubereitungszeit
ca. 30 Minuten

Pro Portion 762 kcal, 30,1 g Fett, 92,4 g Kohlenhydrate, 28,5 g Eiweiß

Tipp
Natürlich kann man auch tiefgekühlten Spinat nehmen, aber geschmacklich ist der frische einfach unschlagbar. Falls Sie doch auf die Tiefkühlvariante zurückgreifen, nehmen Sie ca. 600 g Rahmspinat, dann sparen Sie sich auch das Pürieren.

Kolumne

Einfach angeklickt
Neulich war ich eingeladen, eine kleine Geburtstagsfeier mit Essen. Zwei Gäste kamen später, die Entschuldigung des Paares war ungewöhnlich: Das Reh zu häuten habe doch länger gebraucht, als sie gedacht hatten. Der Rest der Gesellschaft reagierte leicht perplex und stellte die naheliegende Frage, woher man überhaupt weiß, wie man einem Reh das Fell abzieht. Die Antwort klang in meinen Ohren zwar ebenso seltsam wie der Grund der Verspätung, aber das mag damit zu tun haben, dass ich mit den neuesten Entwicklungen nicht immer Schritt halte: Die beiden hatten sich vorher auf Youtube das entsprechende Video angeschaut.

Das World Wide Web entert die Küche – Youtube sei Dank. Schnell das iPad angetippt und schon ist so mancher ratlose Koch dank eines kleinen Lehrfilmchens schlauer: Wie schlachte ich ein Kaninchen? Wie nehme ich einen Saibling aus? Auf Youtube findet sich für alle Fragen mindestens ein Antwortclip. Wer wissen will, wie man selbst Sauerkraut macht, bekommt für dieses urdeutsche Thema eigenartigerweise sogar mehr englischsprachige als deutsche Videos angezeigt. Aber es muss gar nicht so kompliziert sein: Es gibt auch Filme zum Thema Eier trennen oder Eischnee schlagen. Und natürlich für die ganz blutigen Anfänger: Wie koche ich Nudeln? Wie schäle und schneide ich Kartoffeln?

Bezeichnenderweise hat jemand diese beiden Clips unter dem Titel „Nerdhilfe“ und mit der Unterzeile „Wie überlebe ich ohne meine Eltern?“ ins Netz gestellt. Das hat dann schon ein bisschen Sendung-mit-der-Maus-Niveau. Wobei man damit deren Machern unrecht tut, schließlich sind die Maus-Erklärstücke immer gewürzt mit Humor und einer guten Portion Selbstironie. Wer es nicht glaubt: Der Film, in dem Armin Maiwald verschiedene Möglichkeiten des Kartoffelnschälens ausprobiert, bleibt unübertroffen. Natürlich zu sehen bei Youtube.
Birgit Schumacher

Foto: m. schuckart/Fotolia.com

Hackbällchen mit Schafskäse und Blechgemüse

Zubereitung
1) Schalotten, Möhren und Kartoffeln schälen, Möhren schräg in Scheiben schneiden, Kartoffeln vierteln. Das Gemüse mit Olivenöl und Zitronensaft vermengen, Salz, Pfeffer und Thymian zugeben und in der Marinade ziehen lassen.
2) Das Brötchen in Milch einweichen. Knoblauch und Zwiebel schälen und klein hacken. Das Hackfleisch mit dem ausgedrückten Brötchen, dem Ei, Zwiebelund Knoblauchstückchen und den Gewürzen gründlich vermengen. Schafskäse in kleine Würfel (18 Stück) schneiden.
3) Backofen auf 200 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Fleischmasse zu kleinen Klößen (etwa so groß wie Tischtennisbälle, ergibt 18 Stück) formen, das geht am besten mit kalten, nassen Händen. In die Mitte jeweils ein Stück Schafskäse drücken und die Hackmasse darüber wieder schließen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, das marinierte Gemüse zwischen die Klößchen geben und auf der mittleren Schiene des Ofens 30 Minuten garen. Zum Schluss der Garzeit Ofen noch einmal 5 Minuten auf Umluft stellen.

Tipp
Das Gemüse kann gut vorbereitet werden und dann länger in der Marinade ziehen. Je nach Saison schmecken auch Zucchini, Paprika, Pilze oder Fenchel dazu. Wer keinen Schafskäse mag, kann entsteinte Oliven in die Hackbällchen geben oder natürlich ganz auf die Füllung verzichten.

Zubereitungszeit
ca. 1 Stunde

Pro Portion
559 kcal, 27,9 g Fett,
38,7 g Kohlenhydrate,
36,7 g Eiweiß

Zutaten für vier Personen
6 Schalotten
8 Möhren (ca. 700 g)
6 Kartoffeln (ca. 600 g)
1 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer,
Thymian
500 g Bio-Rinderhackfleisch
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 altbackenes Brötchen
1 Ei, Milch
Salz, Pfeffer, Oregano
ca. 70 g Schafskäse


Fotos: Kirsten Breustedt/Foodstyling Thies Köpke (3)