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Richtig ausgeschlafen


Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 16.09.2021

PROFITEST Bürstner Premio Plus 410 TS

EXKLUSIV von 6 EXPERTEN geprüft

Der 410 TS Plus hat vor zehn Jahren das Licht der Welt erblickt – damals als Averso mit grüner Lackierung und Blumenmuster. Eine Neuauflage von Bürstners frühestem Versuch mit einem Hubbett im Caravan tritt nun als Premio Plus 410 TS, der mittlerweile in Sassenberg produziert wird, im Profitest an.

Der 410 TS ist ein kompakter Zwei-Personen-Caravan mit Küche und Bad im Bug und einer Sitzgruppe im Heck. Nur hat er eine sehr spezielle Sitzgruppe, die links über Eck mit einer sehr tiefen Querbank verläuft, und rechts gibt es statt Sitzfläche ein Sideboard. Ein interessantes Konzept, wenn die Sitzplätze und der dritte Schlafplatz reichen, über dem das Hubbett schwebt.

Die Basisausstattung des Premio Plus geht für einen Einsteiger in Ordnung. Über 18.000 Euro sind aber auch ein stolzer Preis. Kompaktheit mit Hubbett kostet eben. Den ...

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Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 10/2021

KATEGORIE EINSTEIGER GEWICHTSKLASSE ab 1.360 kg LÄNGE/BREITE 613/232 cm LISTENPREIS ab 18.260 ? PREIS TESTCARAVAN 21.820 ?
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... Testwagen machen noch zwei Ausstattungspakete und diverse Einzelextras mehr als komplett. Mit Fliegenschutztür, Panoramadachhaube, Warmwasserversorgung, Umluft, Auflastung, Dusche, großem TV-Halter, elektrischer Fußbodenerwärmung und Außenanschlüssen für Strom, TV und Gas kommt der Premio Plus 410 TS im Test auf 21.820 Euro.

KAROSSERIE

Das GfK-Dach ist im Premio wie bei allen Bürstner-Wohnwagen Serie. „Das ist deutlich hagelstabiler, auch Bug und Heck sind mit dem glasfaserverstärkten Kunststoff belegt, das ist insgesamt eine gute Materialwahl“, befindet Karosseriemeister Rudi Stahl. Die Bodenplatte ist eine klassische Holzkonstruktion. Die Bodenabdichtung ist durchgängig sehr ordentlich. Auch die Verbindungen von Wänden und Boden sind in Ordnung. Der Schacht für die Toilettenkassette ist mit vielen offenen Schnittkanten aber leider wieder nur mäßig gegen Feuchtigkeit geschützt.

REDAKTEUR VOLKER STALLMANN

Das Bett über‘m Kopf sorgt für komfortablen Platz im Wohn- und Schlafbereich trotz kompakter Abmessungen.

Wände in Hammerschlag mit vorgehängten Fenstern sind Standard in der Einsteigerklasse, die einteilige Aufbautür im Testwagen mit vollflächigem Fliegenschutz darf aber Aufpreis kosten, „das geht in Ordnung“, urteilt Stahl. Auffällig ist das hohe Fenster auf der Einstiegsseite, hinter dem in der L-Sitzgruppe eine flache Stautruhe ihren Platz hat. „Hier kam doch beim Vorgänger der TV herausgefahren“, erinnert sich Stahl.

Gern sähe der Karosseriemeister die breite Vorzeltleuchte über der Tür, „daneben leitet sie den Regen nicht vom Einstieg, da-für ist so das Licht zentraler im Vorzelt angeordnet, was die Ausleuchtung verbessert.“

Die stabilen Rangiergriffe greifen sich gut und in passender Höhe. Die vorderen Kurbelstützen sind nur schwer erreichbar, hinten liegen sie nicht so weit unter dem Wagen, da geht das besser. Radläufe und Schürzen bieten Schmutz und Feuchtigkeit keinen Platz sich festzusetzen. Der Flaschenkastendeckel öffnet weit und der Aufsteller hält ihn sicher offen, endet Stahl.

TECHNIK

Außen ist der Premio Plus erwartungsgemäß sicherheitstechnisch in Ordnung. Seitlich am Heck hat er eine Umrissleuch-te oben sowie eine Seitenmarkierungsleuchte unten, „so sieht man auch nachts beim Rangieren gut, wo sich das Caravanheck befindet.“

Innen registriert TÜV-Ingenieur Roman Heinzle sofort den Rauchmelder im Eingang, „auch wenn man den hoffentlich nie braucht, ist es im Fall der Fälle doch gut, rechtzeitig gewarnt zu sein.“ Für die Größe hat der 410 TS grundsätzlich genügend Spots, Leuchten und als Extra auch indirektes Licht an Bord. Fast jeder Bereich im Wagen ist ausreichend ausgeleuchtet, was im Premio Plus wichtig ist, da es über dem hochgefahrenen Hubbett ja kein Dachfenster gibt. Hier ist nachts künstliches Licht allerdings knapp und auch in der Sitzgruppe fehlen Lesespots.

Die Stromversorgung ist mit vier 230-Volt-Steckdosen etwas sparsam bemessen, zumal zwei davon noch für den TV-Platz sind, den Bürstner nun an den deckenhohen Schrank am Eingang verlagert hat. Und die Dose in der Küche ist etwas unpraktisch, da ihr Deckel seitlich öffnet. Im Bad fehlt leider ein Stroman-schluss, da muss man sich an der Dose in der Küche bedienen, die auf der anderen Seite des Küchenblocks sitzt. Dazu kommt noch ein USB-Anschluss für ein und anderthalb Ampere Ladeleistung. Der Dreiflammkocher mit elektrischer Zündung sowie der 142-Liter-Kühlschrank sind für einen Einsteiger dieser Größe schon etwas mehr als Standard und korrekt eingebaut. Die Gasabsperrventile sind im Küchenblock gut erreichbar.

Lob ernten auch die Leitungen in den Staukästen, „die sind in soliden Kabelkanälen gut geschützt verlegt“. Auch die Therme ganz vorn im Bad ist in ihrem eigenen Schrankfach perfekt geschützt eingebaut. Der große Wassertank hat seinen Platz direkt hinter der Achse. „Vermutlich wird die Waage das als gute Idee ausweisen, Stützlast hat dieser Premio ja gewiss nicht zu wenig.“

Die Einspeisesteckdose ist auf der linken Wagenseite montiert und damit im Vorzelt nicht nutzbar. Dafür gibt es außen am Testwagen die Kombisteckdose für Strom und TV und vorn noch einen Gasaußenanschluss, „so reicht die technische Versorgung im Vorzelt für eine Party“.

INNENEINRICHTUNG

„Ein modernes Möbeldesign mit hellem Bicolor-Dekor und Chromakzenten – schlicht und einfach schön kann man dazu sagen.“ Schreinermeister Oli Pfisterer empfindet die Premio-Einrichtung als sehr durchgängig gestaltet.

Der Schreinermeister findet natürlich vor allem die Bettenlösung spannend. Auch wenn das Hubbett im Caravan nichts Neues mehr ist, kann die jeweilige Ausführung im Detail ja doch besonders sein. Im 410 TS gefällt ihm besonders, dass sich das Bett so weit absenken lässt, um ohne Leiter problemlos einzusteigen. Der Hubbeschlag ist etwas schwergängig, läuft aber gut. „Das hatten wir auch schon anders.“

Beschläge und Konstruktion des Mobiliars sind gut. Metallscharniere halten die Klappen, und die Aufstellkraft ist ausreichend. In der Küche verriegeln Pushlocks die Aus-züge. Letztere sind mit einfachen Zargen aber Selbsteinzug ausgestattet.

Die ungewöhnliche Sitzgruppe findet Pfisterer mehr modern als komfortabel, grundsätzlich aber für diesen Wagen schon praktisch. „Ein paar Kissen sorgen schnell für Sitzkomfort auf der tiefen Bank und die seitliche Truhe statt einer weiteren Bank sorgt für den nötigen Stauraum, da es ja keine Oberschränke gibt.“ Auch das verdeckte Regal mit dem TV-Halter nimmt vieles auf, was schnell zur Hand sein soll. „Der TV-Halter selbst ist mit der vergleichsweise aufwendigen Höhenverstellung die einzig sinnvolle Lösung, wenn das Bett in der Höhe so variabel ist,“ so Pfisterer, was ja auch die Verlagerung des Platzes erklärt, „denn so kann man vom Bett aus schauen.“

Das Bad punktet mit einem Staufach unter den Ablagen und darunter die Therme. „Da ist sie gut erreichbar und blockiert keinen Stauraum in den Sitztruhen.“

Die Verarbeitung ist im großen Ganzen gut, doch finden sich auch Schwächen. So sind die Unterbauten der Sitztruhen mit einfachen kleinen Winkeln am Boden verschraubt, das funktioniert, sieht aber schon etwas nach Heimwerker aus. Und die Schnittkanten der Sitztruhendeckel könnten noch besser nachgearbeitet sein.

WOHNWERT

„Das Hubbett ist die beste Lösung, um in kurzen Aufbauten eine Sitzgruppe und ein vernünftig dimensioniertes Bett unterzubringen.“ Wohntesterin Christiane Eckl sieht die spezielle Konstruktion des Premio Plus durchaus positiv. „Nachteilig sind die kleineren Dachschränke.“ Beziehungsweise hat der 410 TS gar keine Oberschränke in der Sitzgruppe, sondern eine breite offene Ablage, „nur so kann das Bett bis auf Höhe der Sitzfläche abgesenkt werden“.

Die L-Sitzgruppe ist zu zweit oder zu dritt bequem, die sehr tiefe Querbank bräuchte aber eine stärkere Rückenlehne, „oder ein paar bunte Kissen, die gleich noch etwas Farbe in die Einrichtung bringen – was dem Mobiliar gut bekäme.“ So sieht die Sitzgruppe nach cooler Couchlandschaft aus, ist aber als Sitzmöbel nur mäßig praktisch. „Dafür gibt es auf der breiten Bank ohne großen Umbau einen dritten Schlafplatz – was in der Branche selten ist.“

Das Mobiliar ist allgemein schlicht gehalten. Chromgriffe und -haken sowie der dunkle Schichtstoff auf der Küchenarbeitsfläche, dem Tisch und den Ablageflächen setzen Akzente. Die Stoffe von Polstern und Vorhängen sind farblich gut abgestimmt.

Der Schrank samt Garderobenhaken und Spiegel im Eingang und die Truhe neben der Sitzgruppe sind praktisch, denn mit dem weit absenkbaren Bett gibt es keine Dachschränke. Der vorhandene Platz muss also schon intelligent in Stauraum umgesetzt werden. Die Küche hat mit drei Auszügen, einem Schränkchen und der großen Ablage so viel Stauraum, wie sich vorn neben dem Bad eben realisieren lässt. Neben der Spüle und dem Dreiflammkocher mit elektrischer Zündung bleibt ausreichend Arbeitsfläche frei. Der große Kühlschrank hat neben dem Kleiderschrank Platz.

Einziges Manko ist für die Wohntesterin die etwas sparsame Innenbeleuchtung. Am Bett muss eine simple Leuchte reichen, vier Spots unter dem Bett erhellen die Sitzgruppe – Lesespots in beiden Bereichen Fehlanzeige. Das gleichen auch die Spots an der Panoramadachhaube oder die indirekte Beleuchtung nicht aus. In der Zubehörliste werden zwar Autarkie- oder Duschpaket angeboten, aber keine weiteren Leuchten.

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

FAHRSTABILITÄT

Der Premio Plus 410 TS zeigt auf der Waage unbeladen ziemlich gut austarierte Radlasten, aber unerwartet mit fast 50 Kilogramm doch einiges an Stützlast – trotz Hubbett im Heck. Die Radlastunterschiede lassen sich beim Beladen leicht hinreichend ausgleichen. Vor allem, wenn der Tank nur mit den für den Fahrbetrieb vorgesehenen 15 Litern gefüllt wird. Die Stützlast auszutarieren erfordert schon etwas Umsicht – schweres Geschirr in der Küche macht das schnell schwierig.

Auch mit den diversen Extras an Bord hat der aufgelastete Testwagen bei 1.500 Kilogramm Gesamtmasse reichlich Zuladung. Mit der serienmäßigen 1.360-Kilogramm- Achse dürfte der Testwagen noch über 300 Kilogramm zuladen. Was für einen kompakten Zwei-Personen-Caravan mehr als ansehnlich ist. Die Messwerte vom Prüfstand liegen, bezogen auf die Grundfläche des 410 TS, ziemlich genau im Bereich des Klassendurchschnitts. Das Gierträgheitsmoment GTM ist zwei Prozent besser als der Durchschnitt aller vergleichbar großen Testkandidaten. Der Fahrdynamikkennwert (FDK) ist um knapp ein Prozent besser.

Im Vergleich mit anderen 1.500-Kilogramm-Caravans schneidet dieser Premio Plus ganz hervorragend ab. Das sagt aber nicht allzu viel aus, da er für diese Gewichtsklasse sehr klein ist, was zwangsläufig ein besseres GTM bedeutet. Die Sicherheitsausstattung ist mit AKS, Stoßdämpfern und ausreichend tragkräftigen Reifen in Ordnung. Auf der Straße ist der Testwagen auch mit Mittelklasseautos bis über 100 Stundenkilometer unproblematisch zu fahren.

FAZIT

Der 410 TS kommt auch als Premio Plus aus Sassenberg gut an. Sein Aufbau ist zwar ohne den Bürstner-GfK-Boden, aber sowohl Optik wie Qualität der Karosserie stimmen. Mit seinem Hubbett kombiniert er kompakte Außenmaße, ein französisches Bett und eine etwas spezielle Sitzgruppe. Die sieht zwar erstmal gut aus und der Stauraum in der seitlichen Truhe gleicht die fehlenden Dachschränke aus. Doch die breite Querbank eignet sich mehr zum rumlümmeln. Gepflegt am Tisch sit-zen erfordert zusätzliche Polster oder Kissen. Cool oder unpraktisch – da gehen die Meinungen auseinander. Die Verarbeitung, Konstruktion und technische Qualität der Möbel sind für den Preis des Einsteigers in Ordnung. Noch etwas mehr Sorgfalt bei der Bearbeitung mancher Schnittkanten wäre schön. Die sichtbaren Umleimer sind gut gemacht. Auf dem Pendelprüfstand schneidet dieser Premio ebenfalls nicht schlecht ab. Die Zuladungsreserve ist schon ohne Auflastung hervorragend und die Sicherheitsausstattung lässt für einen Einsteiger nichts zu wünschen übrig. Die Messwerte für GTM und FDK bestätigen den positiven Fahreindruck vom praktischen Einsatz.

Insgesamt ist der 410 TS ein schöner, praktischer Reisecaravan für Zwei, der seinen Preis wert ist, auch wenn mindestens ein Ausstattungspaket noch dazukommt.

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk: Al-Ko Schräglenkerchassis, Reifen 185 R 14 C auf Stahlfelgen, LI 102 = 850 kg, selbstnachstellende Bremse

Aufbau: GfK/Alu/Holz-Schaumsandwich in Hammerschlagblech, Dach/ Wand je 28 mm, Boden 38 mm, Tür einteilig 164 x 51 cm, Serviceklappe, Umlaufmaß 8.930 mm

Fenster: 4 Fenster vorgehängt, 1 Klarglashaube 40 x 40 cm, 1 Dachhaube 40 x 40 cm, 1 kleine Dachhaube

Füllmengen: Gas 2x 11 kg, Frischwassertank 40 (15) Liter

Innenausstattung: Maße (H xBx T): Möbelbau hinterlüftet in Timber grey, Hubbett 200 x 145 cm, Sitzgruppe 182 x 95 cm, große Ablage unter Hubbett, 2 Sitzstaukästen, 4 Staufächer neben der Sitzgruppe, 1 Kleiderschrank 145 x 58 x 56 cm, Wäscheschrank 154 x 39 x 44 cm, 2 Auszüge, Regal

Küchenblock: Maße (H xBx T): 95 x 140 x 76 cm, Edelstahlspüle und Dreiflammkocher mit el. Zündung, Kühlschrank 142/122 l, 3 Auszüge, 1 mit Besteckschublade, große Ablage, Lichtleiste 12 Volt, 2 Steckdosen 230 Volt

Dusch-/Toilettenraum: Maße (H xBx T): 210 x 98 x 77 cm, drehbare Toilette, 1 Unterschrank, große Ablagen und Staufach, Waschbecken, 2 Spiegel, 3 Spots 12 Volt, 2 Haken, Dachluke

Heizung: Trumatic 3500

Energieversorgung/ Technik:

Umformer 350 Watt, Beleuchtungs system LED 12 Volt, 12 Spots, 2 Steckdosen 230 Volt, 1 mal Doppel-USB 1 und 2,5 Watt, Vorzeltleuchte 12 Volt, FI-Schalter, Rauchmelder

Extras im Testwagen: Premio Plus Paket 2 mit Umluft 230 Volt, Heki, Tür mit Fenster, Abfallsammler u. Fliegenschutz, Therme, ind. Licht 1.480 €, Duschpaket 340 €, Auflastung 1.500 kg 510 €, TV-Halter u.

Anschlüsse 260 €, Fußbodenerwärmung el. 630 €, Gasaußenanschluss und Kombisteckdose 12/230 Volt/TV 340 €

Optionales Zubehör: Ersatzrad 200 €, Abwassertank 120 €, Klimaanlage 1.990 €, Gasflaschenumschaltung mit Crashsensor 400 €

Nebenkosten: (TÜV/Brief): 130 €

Gewichte Testwagen Leergewicht* 1.058 kg Herstellerangabe** k. A. kg Zul. Gesamtgewicht*** 1.500 kg Zuladung 442 kg *gewogen, **gerechnet, ***im Test

12. Bürstner Premio Plus 410 TS 14,15 €

Preis/ Leistung 14,15 €/Punkt

PREISE

Grundpreis: 18.260 Euro Testwagen: 21.820 Euro

CCC-Vergleichspreis: 18.710 Euro

MEIN URTEIL

In einem gut sechs Meter langen Caravan mit knapp 4,30 Meter Aufbaulänge eine durchaus komfortable – in diesem Fall sogar irgendwie coole – Sitzgruppe und ein fast anderthalb Meter breites festes Bett, das geht. Mit einem Hubbett über der Sitzgruppe. Typische Schwächen des Konzepts gleicht dieser Premio Plus teilweise elegant aus. So braucht man für das weit absenkbare Bett keine Leiter, dann kann aber natürlich unten niemand sitzen oder schlafen. Wer damit leben und campen kann, bekommt hier einen praktischen und etwas speziellen Caravan.