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Royal FloraHolland: Vermarkter setzt Frist für Container Centralen


TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 41/2019 vom 12.10.2019

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Altes und neues Label am CC-Container.


NL-Aalsmeer/DK-Odense. Royal Flora-Holland (NL-Aalsmeer) hat der Container Centralen (DK-Odense) ein Ultimatum gestellt, um einige Probleme zu lösen. Laut des niederländischen Vermarkters hätten Gärtner, Händler und Spediteure in letzter Zeit viele praktische Probleme mit der Qualität von CC-Containern. Dies umfasse zerbrochene Bretter, den Zustrom von illegalen Brettern, falsche Schlösser und das Abbrechen von Schlössern, berichtet das niederländische Vakblad voor de Bloemisterij.

FloraHolland sei der Ansicht, dass der Poolmanager Container Centralen (CC) nicht ausreichend Verantwortung übernimmt, um ein qualitativ hochwertiges Produkt zu gewährleisten. Laut betrieblichem Leiter Yme Pasma sei „das Maß voll“. Alle Handelspartner hätten zusätzliche Kosten für Qualitäts- und Echtheitsprüfungen. Das wäre nicht nötig, wenn die CC ihre Rolle als Poolmanager besser wahrnehme.

„Der Punkt ist, dass an einer Stelle eine Überwachung der Qualität und Kontrollen stattfindet“, erklärt demnach Michel van Schie, Sprecher von Royal FloraHolland. „Diese Verantwortung liegt bei CC und nicht bei den Nutzern. Wenn Sie ein Auto mieten, ist der Mieter auch nicht für die Wartung verantwortlich. Sie möchten, dass das Material gut ist.“

Plan bis 31. Oktober

In einem der regelmäßigen Gespräche mit Container Centralen am 1. Oktober habe die FloraHolland eine Lösung für die Probleme gefordert, heißt es im Vakblad weiter. Das CC-Management müsse demnach bis spätestens 31. Oktober 2019 einen konkreten Verbesserungsplan vorlegen.

Barto Cleton, kaufmännischer Leiter von Container Centralen, ist etwas überrascht über die Wortwahl „Ultimatum“ von FloraHolland. Man sei in einer offenen Aussprache mit Vertretern von Produzenten, Spediteuren und dem Management der Versteigerung. Am 1. Oktober habe man hauptsächlich über defekte Bretter, Reparaturquoten, gefälschte und defekte Label diskutiert. „Wir wurden gebeten, einen Aktionsplan auszuarbeiten, um diese Probleme kurzfristig zu lösen“, zitiert das Vakblad Cleton weiter.

Reparaturquote ausreichend?

„Wir werden dann angeben, welche Änderungen wir in letzter Zeit vorgenommen haben und welche Maßnahmen wir in Zukunft ergreifen werden. Mit unseren Kunden beraten wir uns über Maßnahmen, die wir im Jahr 2020 umsetzen können. Es ist jetzt noch zu früh, darüber zu berichten. Unserer Meinung nach sind Änderungen bei den Vereinbarungen, die Handelspartner treffen, erforderlich: im Umgang mit den CC-Containern, in Bezug auf Verfügbarkeit, Echtheit und Qualität. Wir übernehmen unsere Verantwortung, dazu brauchen wir aber auch die Handelspartner“, so Cleton weiter.

Seit dem 1. März dieses Jahres hat die Container Centralen eine Reparaturquote von 20 Prozent der Vertragsmenge festgelegt, also für Bretter, die zur Reparatur zurückgesandt werden können. Sie betrug zuvor 40 Prozent. Die Erfahrung habe gezeigt, dass die 20-Prozent -Quote für den Markt ausreichend sei, so die Container Centralen Anfang des Jahres gegenüber der TASPO. Doch laut Vakblad voor de Bloemisterij ist der Markt, Produzenten und Exporteure, mit der niedrigen Reparaturquote für CC-Bretter nicht zufrieden. Sie überschreiten die Quote, weil zu viele Bretter defekt seien. Das verursache für sie hohe zusätzliche Kosten.

Laut Container Centralen ist es wichtig, dass alle Vertragspartner die Qualität der Bretter direkt nach Erhalt überprüfen.


Foto: fri

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