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SACHSEN zum Geniessen


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foodscout - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 07.10.2022

REZEPTE

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EIERSALAT vegan

Zutaten für 4 Portionen

200 g Tofu Natur

1 TL Kurkumapulver

3 EL Wasser, heiss

1 Schalotte

1 Bund Radieschen

1 TL Kala Namak (Schwefelsalz)

3 EL Mayonnaise, vegan (selbermachen, siehe Kasten)

3 EL saure Sahne, vegan

1 EL Senf, mild Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle

20 g Schnittlauch

Tipp: Dazu passt Vollkornbrot.

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 20 MINUTEN

KOCH-/BACKZEIT: CA. 10 MINUTEN 132 KCAL PRO PORTION

Zubereitung

1. Den Tofu erst in 5-mm-Streifen; dann in Würfel schneiden. 1 TL Kurkuma und 3 EL heisses Wasser in einer Schüssel verrühren, dann die Tofuwürfeln dazugeben und vermengen, bis der Tofu eine schöne gelbe Farbe angenommen hat.

2. In der Zwischenzeit die Schalotte fein würfeln; 2 Radieschen in feine Streifen schneiden und beiseitelegen; den Rest in 5-mm-Würfel schneiden. Die Schalotten- und Radieschenwürfeln zum Tofu geben; 1 TL Kala Namak, 3 EL Mayonnaise, 3 EL saurer Sahne, 1 EL ...

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... Senf sowie Pfeffer dazugeben und vorsichtig vermengen. Schliesslich den Schnittlauch fein schneiden und unter den Salat heben; ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Den veganen Eiersalat mit den Radieschenstreifen garniert servieren.

VEGANE MAYONNAISE

Zutaten für ca. 150 g

60 ml Sojamilch, kalt und mit

1,8 % Fettgehalt (!)

10 g Senf, mild

1 TL Apfelessig Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle

80 ml Bio-Rapsöl etwas Zitronensaft

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 5 MINUTEN

KOCH-/BACKZEIT: CA. 1 MINUTE 47 KCAL PRO 10 GRAMM

Zubereitung

60 ml Sojamilch, 10 g Senf, 1 TL Apfelessig sowie etwas Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäss geben und kurz mit einem Stabmixer pürieren. Dann 80 ml Rapsöl tropfenweise dazugeben; dabei immer weiterpürieren, bis eine schöne Emulsion entstanden ist. Die Mayonnaise mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Hinweis: In einem sauberen und verschlossenen Glas ist die Mayonnaise ca. 5 Tage im Kühlschrank haltbar.

LEIPZIG ist die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens und eine quirlige Metropole: die traditionsreiche Universitäts- und Handelsstadt bietet eine Menge für jung und alt. Die Innenstadt mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden lädt zu einem gemütlichen Stadtbummel ein. Ob im hippen Studentencafé oder im Traditionlokal – zwischendurch gönnt man sich gerne eine Pause. Denn Leipzig ist auch bekannt für seine lebhafte Kaffeekultur – so befindet sich eines der ältesten Kaffeehäuser Deutschlands in der Stadt. Wegen ihrer Liebe zu dem Getränk haben sich die Sachsen den Spitznamen «Kaffeesachsen» eingehandelt.

VEGANES ZWIEBELSCHMALZ mit Roggenbrot

Schmalz auf Roggenbrot heisst in Sachsen Fettbemme

Zutaten für ca. 80 g

50 g Zwiebeln

1 EL Dinkelmehl, hell (Typ 1050)

1 EL + 1 TL Paprikapulver, edelsüss

10 g + 50 g Kokosfett Kristallsalz

25 g Bio-Rapsöl

1 TL Kümmelpulver

1 TL Räuchersalz

1 EL Petersilie, gehackt

6 Roggenbrotscheiben

Zubereitung

1. Die Zwiebeln in 5-mm-Ringe schneiden; 1 EL Dinkelmehl mit 1 EL Paprikapulver vermischen und die Zwiebelringe darin wenden. Dann eine Pfanne mit 10 g Kokosfett auf mittlerer Stufe erhitzen und die Zwiebelringe knusprig ausbacken. Zum Abtropfen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben, leicht salzen und ca. 5 Min. auskühlen lassen. Anschliessend fein hacken und davon 1 EL beiseitelegen.

2. 50 g Kokosfett, 25 g Rapsöl, 1 TL Kümmelpulver, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Räuchersalz und die gehackten Röstzwiebeln in einer Schüssel verrühren. Dann in ein Einmachglas füllen und im Kühlschrank 30 Min. fest werden lassen. Die Petersilie fein hacken.

3. Das Zwiebelschmalz auf die Roggenbrotscheiben streichen; mit den beiseitegelegten Zwiebeln und der gehackten Petersilie bestreut servieren.

Tipp: Wer es fruchtig mag, kann 20 g getrocknete Apfelringe fein hacken und in das Zwiebelschmalz einrühren.

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 10 MINUTEN

KOCH-/BACKZEIT: CA. 30 MINUTEN

ZIEH-/RUHEZEIT: CA. 30 MINUTEN 178 KCAL PRO PORTION

KARTOFFELSUPPE mit Röstzwiebeln

Zutaten für 2 Portionen

80 g + 100 g Zwiebeln

300 g Kartoffeln, mehligkochend

80 g Lauch Erdnussöl, hitzebeständig

20 g + 10 g Majoran, gezupft

400 ml Gemüsebrühe 

1 TL Muskatnusspulver Kristallsalz und Pfeffer 

2 EL Dinkelmehl, hell (Typ 1050) 

½ TL Paprikapulver, edelsüss

Zubereitung

1. 80 g Zwiebeln grob würfeln; die Kartoffeln schälen und grob würfeln; den Lauch in grobe Ringe schneiden, waschen und abtropfen lassen; 20 g Majoran zupfen.

2. Einen Topf mit etwas Erdnussöl erhitzen, die Zwiebel- und Kartoffelwürfel, die Lauchringe und den gezupften Majoran ca. 5 Min. dünsten. Mit 400 ml Gemüsebrühe ablöschen, mit 1 TL Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen, aufkochen und ca. 30 Min leicht köcheln lassen.

3. In der Zwischenzeit 100 g Zwiebeln schälen und in 5-mm-Ringe schneiden. 2 EL Mehl auf einem Teller mit ½ TL Paprikapulver mischen und die Zwiebelringe darin wenden. Einen kleinen Topf ca. 1 cm hoch mit Erdnussöl füllen und auf mittlerer Stufe erhitzen. Die mehlierten Zwiebelringe darin 6 – 7 Min. knusprig ausbacken; zum Abtropfen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben und leicht salzen.

4. Die restlichen 10 g Majoran zupfen. Die Suppe mit einem Stabmixer grob pürieren; mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Die Kartoffelsuppe anrichten, die Röstzwiebeln darauf verteilen und mit gezupftem Majoran garniert servieren.

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 10 MINUTEN 

KOCH-/BACKZEIT: CA. 40 MINUTEN 275 KCAL PRO PORTION 

RINDFLEISCHSALAT vegan 

Zutaten für 4 Portionen

1 grosser Topf mit Siebeinsatz (zum Dämpfen)

200 g Kräuterseitlinge Erdnussöl, hitzebeständig

200 g Räuchertofu 

2 EL Rote-Bete-Saft (optional für die Farbe) 

5 EL Wasser 

2 EL Tamari (Sojasauce) 

30 g Kartoffelstärke 

15 g Dinkelmehl, hell (Typ 1050) 

2 EL Edelhefeflocken 

1 EL Paprikapulver, geräuchert

Für die Marinade 

100 g rote Zwiebeln 

60 g Gewürzgurken 

120 g rote Paprika 

120 g passierte Tomaten

2–3 EL Gewürzgurkensud 

2 TL Cayennepfeffer 

2 EL Yaconsirup Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle 

20 g Schnittlauch

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 10 MINUTEN 

KOCH-/BACKZEIT: CA. 40 MINUTEN 249 KCAL PRO PORTION

Zubereitung

1. Die Kräuterseitlinge von Hand oder mit einer Gabel in Streifen zupfen. Dann eine Pfanne mit etwas Erdnussöl auf mittlerer Stufe erhitzen und die gezupften Pilze 5 Min. anbraten; in einer Schüssel kurz zur Seite stellen. Währenddessen den Tofu zusammen mit 2 EL Rote-Bete-Saft, 5 EL Wasser, 2 EL Tamari, 30 g Kartoffelstärke, 15 g Dinkelmehl, 2 EL Edelhefeflocken und 1 EL geräuchertes Paprikapulver in einem Standmixer zu einer glatten Masse pürieren.

2. Die Tofu Masse über die gebratenen Pilze geben und gut vermengen. Dann auf ein Stück Backpapier geben und das Papier so einschlagen, dass ein ca. 2 cm hohes Rechteck entsteht. Den Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den Siebeinsatz daraufsetzen, die eingepackte Tofumasse in das Sieb legen und abgedeckt 30 Min. dämpfen; die Masse sollte stichfest werden. Dann das Backpapier entfernen und auf einem Teller etwas ausdämpfen lassen.

3. In der Zwischenzeit für die Garnitur von den Zwiebeln einige Streifen abschneiden, beiseitelegen und den Rest fein würfeln; von den Gewürzgurken einige Scheiben abschneiden, zu den Zwiebelstreifen legen und den Rest fein würfeln; die Paprika entkernen und in 5-mm-Würfel schneiden. Für die Marinade die Zwiebel-, Gurken-, und Paprikawürfel zusammen mit 120 g passierte Tomaten und 2–3 EL Gewürzgurkensud in einer Schüssel vermengen. 2 TL Cayenne und 2 EL Yaconsirup einrühren; mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Die ausgedampfte Tofu-Pilz-Masse in 1,5-cm-Würfel schneiden. Dann eine Pfanne mit etwas Erdnussöl auf mittlerer Stufe erhitzen und die Würfel 5 Min. von allen Seiten anbraten. Währenddessen den Schnittlauch fein schneiden. Nach 5 Min. den Pfanneninhalt mit der Marinade ablöschen, den geschnittenen Schnittlauch unterheben und 5 Min. ziehen lassen; danach nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Den veganen Rindfleischsalat anrichten; mit den Zwiebelstreifen und den Gewürzgurkenscheiben graniert servieren.

DAS ERZGEBIRGE teilt sich Sachsen mit Tschechien. Der höchste Punkt auf deutscher Seite ist der Fichtelberg mit 1215 Metern, der zugleich auch der höchste Berg Sachsens und ein Zentrum des beliebten Wintersportgebietes ist. Erzgebirgische Traditionen und Bräuche verbindet man vor allem mit dem Weihnachtsfest, das hier ausgiebig gefeiert wird. Klöppelspitze und Schnitzkunst, Bergparaden und Weihnachtsmärkte – das Erzgebirge hat eine Menge zu bieten. Und bei einem heissen Punsch oder Kakao wird es richtig gemütlich.

KARTOFFELSALAT mit Buchweizenbratlingen 

Zutaten für 4 Portionen

Für den Kartoffelsalat

600 g Kartoffeln, festkochend

150 g Mayonnaise, vegan (siehe S. 18)

150 g Zwiebeln

120 g Gewürzgurken

2 EL Gewürzgurkensud Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle

4 EL Petersilie, gehackt

Für die Buchweizenbratlinge

100 g Buchweizen 

100 g Karotten 

80 g Zwiebeln

1 Knoblauchzehe 

50 g Haferflocken, glutenfrei 

2 EL Petersilie, gehackt Olivenöl, hitzebeständig 

1 EL Tamari (Sojasauce) 

1 EL Edelhefeflocken 

½ TL Kreuzkümmelpulver

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 20 MINUTEN 

KOCH-/BACKZEIT: CA. 30 MINUTEN 628 KCAL PRO PORTION

Zubereitung

1. Die Kartoffeln mit Schale in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen, auf kochen und ca. 15 Min. bissfest kochen; über einem Sieb abgiessen und ausdämpfen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Mayonnaise zubereiten; die Zwiebeln fein würfeln und die Gewürzgurken in feine Würfel schneiden.

3. Dann 150 g Mayonnaise mit 2 EL Gewürzgurkensud in einer Salatschüssel kräftig verrühren; die Zwiebel- und Gewürzgurkenwürfel unterheben. Die ausgedämpften Kartoffeln noch warm pellen, in Scheiben schneiden und zum Dresing geben. Vorsichtig vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mind. 30 Min. ziehen lassen. Danach die Petersilie fein hacken, unter den Salat heben und nochmals abschmecken.

4. Währenddessen den Buchweizen über einem Sieb waschen, abtropfen lassen und nach Packungsangabe garen.

5. Die Karotten schälen und fein reiben; die Zwiebeln fein würfeln; den Knoblauch fein hacken; die Haferflocken in einem Mixer fein mahlen; die Petersilie fein hacken.

6. Eine Pfanne mit etwas Olivenöl mittelhoch erhitzen, die geriebenen Karotten zusammen mit den Zwiebelwürfeln und dem gehackten Knoblauch ca. 2 Min. dünsten. Dann in eine grosse Schüssel geben, den gegarten Buchweizen, die gemahlenen Haferflocken und die gehackte Petersilie dazugeben. Mit 1 EL Tamari, 1 EL Edelhefeflocken und ½ TL Kreuzkümmelpulver würzen, gründlich vermengen; mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7. Aus der Masse mit feuchten Händen 12 kleine Bratlinge formen. Die Pfanne erneut mit Olivenöl erhitzen und die Bratlinge von beiden Seiten jeweils 2–3 Min. goldbraun braten.

8. Den Kartoffelsalat zusammen mit den Bratlingen anrichten und servieren.

CHEMNITZ – die drittgrösste Stadt Sachsens – hat eine wechselvolle Geschichte. Ursprünglich war es industrielles Zentrum mit Fahrzeug- und Textilmaschinenbau, wurde zu grossen Teilen im 2. Weltkrieg zerstört und wieder aufgebaut. Einen wirtschaftlichen Einschnitt bedeutete die politische Wende 1989, nach der viele Betriebe geschlossen wurden und ein beträchtlicher Teil der chemnitzer Bevölkerung weggezogen ist. Heute punktet Chemnitz mit guten Wohn- und Lebensbedingungen, einer tollen Umgebung und viel Kultur. 2025 wird Chemnitz Kulturhauptstadt. 

PFEFFERFLEISCH vegan 

Dazu passen Salzkartoffeln und buntes Gemüse

Zutaten für 4 Portionen

Für die Pfeffer-Bratensauce

200 g Karotten

200 g Zwiebeln

200 g Champignons, braun

2 Knoblauchzehen Erdnussöl, hitzebeständig 

1 EL Tomatenmark 

1 EL Kokosblütenzucker 

1 EL Pfefferkörner, schwarz 

250 ml kräftiger Rotwein, vegan 

750 ml Gemüsebrühe 

1 TL Kartoffelstärke 

1 EL Wasser Kristallsalz

Für das Pfefferfleisch 

1 grosser Topf mit Siebeinsatz (zum Dämpfen) 

200 g Kräuterseitlinge Erdnussöl, hitzebeständig 

200 g Räuchertofu 

2 EL Rote-Bete-Saft (optional für die Farbe) 

5 EL Wasser 

2 EL Tamari (Sojasauce) 

30 g Kartoffelstärke 

15 g Dinkelmehl, hell (Typ 1050) 

2 EL Edelhefeflocken 

1 EL Paprikapulver, geräuchert 

100 g Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

20 g Schnittlauch Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

1. Die Karotten und die Zwiebeln mit Schale in 2-cm-Würfel schneiden; die Champignons und 2 Knoblauchzehen grob zerkleinern. In einem breiten Topf etwas Erdnussöl auf mittlerer Stufe erhitzen und das vorbereitete Gemüse 6–7 min. anbraten. Dann 1 EL Tomatenmark, 1 EL Kokosblütenzucker und 1 EL Pfefferkörner dazugeben; mit 250 ml Rotwein ablöschen und einreduzieren lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Mit 750 ml Gemüsebrühe auffüllen und bei hoher Hitze 20–25 Min. kochen lassen, bis etwa die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist.

2. Danach die Sauce mit dem Gemüse durch ein feines Sieb passieren. 1 TL Kartoffelstärke mit 1 EL Wasser anrühren und damit abbinden; mit Salz abschmecken.

3. Für das Pfefferfleisch zeitgleich die Kräuterseitlinge von Hand oder mit einer Gabel in Streifen zupfen. Dann eine Pfanne mit etwas Erdnussöl auf mittlerer Stufe erhitzen und die gezupften Pilze 5 Min. anbraten; in einer Schüssel kurz zur Seite stellen. Währenddessen den Tofu zusammen mit 2 EL Rote-Bete-Saft, 5 EL Wasser, 2 EL Tamari, 30 g Kartoffelstärke, 15 g Dinkelmehl, 2 EL Edelhefeflocken und 1 EL geräuchertes Paprikapulver in einem Standmixer zu einer glatten Masse pürieren.

4. Die Tofu Masse über die gebratenen Pilze geben und gut vermengen. Dann auf ein Stück Backpapier geben und das Papier so einschlagen, dass ein ca. 2 cm hohes Rechteck entsteht. Den Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Den Siebeinsatz daraufsetzen, die eingepackte Tofumasse in das Sieb legen und abgedeckt 30 Min. dämpfen; die Masse sollte stichfest werden. Dann das Backpapier entfernen und auf einem Teller etwas ausdämpfen lassen.

5. In der Zwischenzeit die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden; die Knoblauchzehe in Scheiben schneiden; den Schnittlauch fein schneiden.

6. Die ausgedämpfte Tofu-Pilz-Masse in 2-cm-Würfel schneiden und eine Pfanne mit etwas Erdnussöl auf mittlere Stufe erhitzen. Die Tofu-Pilz-Würfel zusammen mit den Zwiebelringen und Knoblauchscheiben 5 Min. von allen Seiten anbraten. Die Sauce dazugeben, gründlich vermengen; mit Salz und Pfeffer abschmecken.

7. Das vegane Pfefferfleisch anrichten und mit Schnittlauch garniert servieren.

Tipp: Dazu passen Salzkartoffeln und buntes Gemüse.

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 15 MINUTEN 

KOCH-/BACKZEIT: CA. 1 STUNDE 325 KCAL PRO PORTION

GRÜNE KLÖSSE mit Pilzrahmsauce 

Zutaten für 4 Portionen

Für die grünen Klösse

1 grosser Topf mit Siebeinsatz (zum Dämpfen)

1 kg Kartoffeln, mehligkochend

100 g Dinkelbrot Erdnussöl, hitzebeständig

50 g Margarine

1 TL Muskatnusspulver Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle

3 EL Kartoffelstärke

Für die Pilzrahmsauce

250 g Champignons, braun 

50 g Schalotten

2 Knoblauchzehen Margarine 

30 ml Weisswein, vegan (alt. 20 ml Zitronensaft) 

250 ml Gemüsebrühe 

250 ml Sojasahne Kristallsalz und Pfeffer aus der Mühle

2 EL Petersilie, gehackt

Tipp: Sie können auch 300 g gekochte Kartoffeln vom Vortag verwenden; diese ganz fein stampfen und mit 700 g fein geriebenen rohen Kartoffeln vermengen.

Zubereitung

1. Den Topf mit Wasser zum Kochen bringen, währenddessen die Kartoffeln schälen, davon 300 g in kleine Würfel schneiden und im Siebeinsatz abgedeckt dämpfen, bis sie weich sind. Die restlichen Kartoffeln fein reiben, dann auspressen und dabei das Wasser auffangen. Das Brot in 5-mm-Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Erdnussöl 5 Min. von allen Seiten goldbraun rösten; auf einem Teller zur Seite stellen.

2. Die gedämpften Kartoffeln fein stampfen, dann mit 50 g Margarine und den rohen Kartoffeln rasch zu einem Teig vermengen. Das Kartoffelwasser einmal gut durchrühren, so dass die Stärke sich vom Boden löst. Davon 3–4 EL zum Teig geben und einarbeiten; mit 1 TL Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Vom Topf den Siebeinsatz entfernen, mit Wasser auffüllen, gut salzen und zum Kochen bringen; danach die Hitze stark reduzieren, sodass es nur ganz leicht siedet. Währenddessen aus dem Teig mit feuchten Händen ca. 7 cm grosse Klösse formen. Jeweils 3–4 Brotwürfel hineindrücken, rundherum verschliessen und erneut rund formen. Dann einen Teller mit 3 EL Kartoffelstärke bereitstellen, die Klösse darin wenden und mit einer Schaumkelle vorsichtig ins leicht siedende Wasser legen und 30 Min. ziehen lassen.

4. In der Zwischenzeit für die Pilzrahmsauce die Champignons vierteln; die Schalotten fein würfeln und den Knoblauch fein hacken.

5. Eine Pfanne mit Margarine erhitzen und die geviertelten Champignons mit den Schalotten- und Knoblauchwürfeln 3–4 Min. anbraten. Mit 30 ml Weisswein ablöschen und kurz einkochen lassen. Mit 250 ml Gemüsebrühe auffüllen und 250 ml Sojasahne einrühren. Die Sauce auf mittlerer Stufe um die Hälfte einreduzieren lassen; mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie fein hacken.

6. Die grünen Klösse zusammen mit der Pilzrahmsauce anrichten und mit gehackter Petersilie bestreut servieren. Dazu empfehlen wir ein leckeres Rotkraut.

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 15 MINUTEN 

KOCH-/BACKZEIT: CA. 45 MINUTEN 475 KCAL PRO PORTION

GÄNSEKEULE vegan 

Schmeckt am besten mit Wirsinggemüse und Kartoffelpüree

Zutaten für 5 Keulen

225 g Jackfrucht, aus dem Glas (netto)

1 TL Natron

120 g Kräuterseitlinge

80 g Zwiebeln

120 g Knollensellerie Erdnussöl, hitzebeständig

50 ml Rotwein, vegan

100 ml Gemüsebrühe 

2 EL Tamari (Sojasauce) 

1 EL Tomatenmark

1 Lorbeerblatt 

1 EL Paprikapulver, edelsüss 

1 TL Thymian, getrocknet 

2 EL Dinkel-Paniermehl

250 ml Pfeffer-Bratensauce (siehe S. 29)

5 grosse und runde Reispapierblätter (für Frühlingsrollen)

5 Holzspiesse

Für die Glasur 

2 EL Tamari (Sojasauce) 

1 EL Erdnussöl 

1 EL Ahornsirup 

1 EL Tomatenmark 

1 EL Paprikapulver, edelsüss 

1 TL Thymian, getrocknet 

Zubereitung

1. Die Jackfrucht über einem Sieb abgiessen, auseinanderzupfen und in einer Schüssel mit kaltem Wasser bedecken. 1 TL Natron dazugeben und 10 Min. stehen lassen; über einem Sieb abgiessen und abtropfen lassen. In der Zwischenzeit die Kräuterseitlinge von Hand oder einer Gabel in schmale Streifen zupfen; die Zwiebeln in feine Ringe schneiden; den Knollensellerie schälen und fein reiben.

2. Eine Pfanne mit Erdnussöl erhitzen und die abgetropfte Jackfrucht mit den Pilzstreifen, den Zwiebelringe und dem geriebenen Sellerie 8–10 Min unter Rühren anbraten. Mit 50 ml Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Dann 100 ml Gemüsebrühe, 2 EL Tamari, 1 EL Tomatenmark, 1 Lorbeerblatt, 1 EL Paprikapulver sowie 1 TL getrockneten Thymian dazugeben und ca. 10 Min. köcheln lassen, bis fast die gesamte Flüssigkeit einreduziert ist. Zum Schluss 2 EL Paniermehl einrühren und etwas auskühlen lassen. 

3. Währenddessen die Pfeffer-Bratensauce zubereiten. 

4. Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen; ein mit Backpapier bestücktes Backblech bereitstellen. Eine breite Schüssel mit lauwarmem Wasser füllen und 1 Reispapier 30 Sek. komplett ins Wasser eintauchen und weich werden lassen. Dann herausnehmen, auf die Arbeitsfläche legen und 1/5 von der Masse darauf verteilen. Einen Holzspiess zur Hälfte in die Füllung stecken und diese rundherum mit dem Reispapier verschliessen. Dann auf das Backblech legen; mit dem restlichen Reispapier und der Füllung ebenso verfahren.

5. Für die Glasur 2 EL Tamari mit 1 EL Erdnussöl, 1 EL Ahornsirup, 1 EL Tomatenmark, 1 EL Paprikapulver und 1 TL getrockneten Thymian in einer Schüssel verrühren. Die 5 Gänsekeulen von allen Seiten mit der Marinade bestreichen und 20 Min. backen; die Keulen wenden und weitere 10 Min. backen.

6. Die Keulen aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und zusammen mit der Sauce servieren.

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 10 MINUTEN

KOCH-/BACKZEIT: CA. 50 MINUTEN 236 KCAL PRO PORTION 

WEIHNACHTS STOLLEN klassisch aus Dresden 

Zutaten für 1 Stollen (ca. 10 Stücke)

175 g Rosinen

80 ml Rum (alt. Orangensaft verwenden)

60 ml Sojamilch

21 g Hefe, frisch

300 g Dinkelmehl, hell (Typ 1050) + für die Arbeitsfläche

100 g Mandeln, geschält + gemahlen

60 g Margarine, weich

60 g + 3 EL Erythrit (Zuckeraustauschstoff; alt. Xylitol)

20 g Kokosblütenzucker

1 TL Kristallsalz 

1 TL Muskatnusspulver 

1 TL Kardamompulver 

1 TL Nelkenpulver 

1 Bio-Orange 

1 Bio-Zitrone

VORBEREITUNGSZEIT: CA. 10 MINUTEN 

KOCH-/BACKZEIT: CA. 45 MINUTEN 

ZIEH-/RUHEZEIT: CA. 9 STUNDEN 306 KCAL PRO PORTION

Zubereitung 

1. 175 g Rosinen mit 80 ml Rum vermengen und 6 Std. marinieren lassen.

2. In einem kleinen Topf 60 ml Sojamilch lauwarm erhitzen. Den Topf vom Herd nehmen, 21 g Hefe einrühren und kurz beiseitestellen. Dann 300 g Dinkelmehl mit 100 g gemahlene Mandeln, 60 g Margarine, 60 g Erythrit, 20 g Kokosblütenzucker, 1 TL Salz, je 1 TL Muskatnuss, Kardamom und Nelken in eine Schüssel geben und verrühren. Die Hefe-Milch-Mischung zum Mehl in die Schüssel geben, gut verrühren und mit einer Küchenmaschine (mit Knetaufsatz) ca. 15 Min. zu einem glatten Teig kneten; mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1 ½ Std. gehen lassen.

3. In der Zwischenzeit von der Orange und von der Zitrone die Schale abreiben und zu den marinierten Rosinen geben.

4. Nach der Gehzeit die Rosinen-Mischung zum Teig in die Schüssel geben und zügig einarbeiten. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz zu einem 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Die eine lange Teigseite bis zur Mitte einschlagen, die andere Teigseite darüberschlagen und leicht andrücken. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und erneut abgedeckt 1 ½ Std. gehen lassen.

5. Den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen und den Stollen 30 Min. backen. Währenddessen 3 EL Erythrit in einem Mixer pulverisieren.

6. Den Stollen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen. Mit Erythrit-Puderzucker bestäuben und servieren.

DRESDEN, die ehemalige Königsstadt, liegt in einem geschützten Tal am Ufer der Elbe. In der einen Richtung gelangt man flussaufwärts in die sächsische Schweiz mit ihrem imposanten Wander- und Klettergebiet, flussabwärts liegt das Meissner Weinland mit seinen rebenbewachsenen Hügeln. Dresden darf sich nicht nur Hauptstadt Sachsens, sondern auch Stollenhauptstadt nennen. Der Dresdner Stollen zeichnet sich durch seine jahrhundertealte Tradition aus und ist sogar markenrechtlich geschützt. Doch Stollen gibt es eigentlich in ganz Sachsen – auch in Varianten wie Mohnstollen, Mandelstollen, Marzipan- oder Quarkstollen.