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SAD and the City


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 43/2022 vom 20.10.2022

10 HOT STORIES

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Bildquelle: Grazia, Ausgabe 43/2022

Ex-?SATC?-Star Kim Cattrall und Patricia Field (ganz links), die ehemalige Stylistin der Kultserie, machen Front gegen ihre einstigen Kolleginnen

KUSS UND… KLAPPE! ERINNERNSIE SICH?Die erste Staffel von „And Just Like That…“ endete mit dramatischen Cliff hangern: Carrie knutscht ihren Podcast-Produzenten im Fahrstuhl, Miranda folgt ihrer großen Liebe nach Los Angeles, Charlotte verzweifelt an der Familie, und Samantha… könnte sich vielleicht endlich mit ihren Freundinnen versöhnen!!! Viel Potenzial also für zehn weitere Folgen, da waren sich Stars und Produzenten einig.

Kaum wurde das Finale ausgestrahlt, stellte Casey Bloys, Projektleiter beim Bezahlsender HBO, klar: „Wir wollen weitermachen. Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir getan haben.“ Nun, diese Begeisterung teilten viele Zuschauer leider nicht. Es gab viel Kritik daran, wie platt und unbeholfen der Anspruch nach mehr Wokeness und Diversität ...

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... umgesetzt wurde. Die nichtweißen und queeren Charak- tere hätten reine Alibifunktion, so der Vorwurf. Modern und zeitgemäß kam das „Sex and the City“-Reboot bedauerlicherweise wirklich nicht rüber. Im Gegenteil: Man bekam fast Mitleid mit den drei Hauptdarstellerinnen und ihren verzweifelten Versuchen, politisch möglichst korrekt zu sein. Die Serie wollte das Leben der Ü50-Frauen realistisch abbilden, doch stattdessen entwickelte sich „And Just Like That… zum puren Alters-Bashing. Es ging um Hörgeräte, Libidoprobleme, Hüftoperationen, Gesichtsliftings… Oh je! Kein Wunder, dass viele Fans innerlich auf Abstand gingen: Diese miesen Erzählstränge, so der Tenor, hat unsere Lieblingsserie aus den 90ern nicht verdient!

Mit dem Drehstart von Staffel zwei wachsen aber die Hoffnungen, dass die Fortsetzung noch mal die Kurve kriegt. Vorletzte Woche postete sich Sarah Jessica Parker (57) in gewohnt exzentrischem Look vom Set. Davon wollen wir mehr sehen! Denn, Hand aufs Herz, Carries Garderobe war bislang doch auch eher enttäuschend, oder? Mit Ausnahme ihrer orangefarbenen XXL-Couture von Valentino und dem blauen Bodycon-Dress von Norma Kamali war nix wirklich Aufsehen- erregendes dabei. Das mag daran gelegen haben, dass „SATC“-Kultstylistin Patricia Field aufgrund von Terminschwierigkeiten ersetzt werden musste. Leider ist sie auch diesmal nicht am Start. Die 81-Jährige hat sich selbst ins Aus geschossen, weil sie über die „uninspirierten Outfits“ des Damen-Trios lästerte und sich mit Kim Cattrall verbündete.

„ Das war hart für SARAH JESSICA! “

Ja, der Hickhack um die Samantha-Darstellerin will einfach nicht auf hören. Gerade stichelte sie gegen das Reboot: „Im Gegensatz zu meinen ehemaligen Kolleginnen bin ich weise genug zu wissen, wann es genug ist.“ Für die aktuellen Dreharbeiten wurde die 66-Jährige (zum Frust der Fans) also gar nicht mehr angefragt. „Solche Gespräche hat es nicht gegeben“, stellt Casey Bloys klar – und lässt durchblicken, dass Sarah Jessica Parker mit Cattralls Rückkehr „sowieso nicht einverstanden“ gewesen wäre. Als ausführende Produzentin hat die 57-Jährige bei allem ein Wörtchen mitzureden, Unzeitgemäß, unrealistisch, unsympathisch: Die Hauptdarstellerinnen kamen in der ersten Staffel von „And Just Like That…“ nicht gut weg. Haben die Macher aus den Fehlern gelernt?

was offenbar besonders Cynthia Nixon (56) tierisch nervt. Die führt nämlich teilweise Regie und fürchtet, dass ihre Autorität untergraben wird. Traurig, dass Solidarität hier ein Fremdwort zu sein scheint, erst recht bei einer Serie, die sich Frauenpower auf die Fahne schreibt.

Großes Verständnis brachte man Sarah Jessica zuletzt tatsächlich nicht entgegen. Die Schauspielerin hatte sich nach dem Tod ihres Stiefvaters (er war 54 Jahre mit Sarahs Mutter Barbra verheiratet) zurückgezogen und um etwas Zeit gebeten. Doch das hätte den Produktionsplan durcheinandergebracht. Angeblich sei ihr klar gemacht worden, dass man die ganzen Termine wegen eines persönlichen Schicksalsschlags nicht verschieben könne. „Das war wirklich hart für sie“, offenbart Cynthia bei „Page Six“. Ob Sarah Jessica ihre Trauer abschütteln kann?

Überhaupt wird von der gesamten Crew einiges abverlangt: Ihnen hängt nämlich nicht nur das Drama um Chris „Mr. Big“ Noth nach, der voriges Jahr von zwei Frauen wegen sexueller Übergriffe angeklagt wurde. Sondern auch der plötzliche Tod von Serienliebling Willie Garson (Stanford). Der Drehstart ist also das Gegenteil von unbeschwert… und zu allem Übel braut sich erneut ein Shitstorm über Neuzugang Sara Ramirez (47) zusammen, weil ihre (von der Community extrem ungeliebte) Rolle als Che mehr Gewicht bekommt. Ein anderes Wiedersehen wird dagegen mit Spannung erwartet: Aiden is back, juchu! „Die Geschichte dieses Paars ist noch nicht auserzählt“, bestätigt Parker. Hach, Carrie und die Männer: Wäre doch schön, wenn sich die Autoren wieder auf das besinnen, was uns vor 24 Jahren so begeistert hat.