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Safety first: Seenotretter: Neue „Hamburg“ öffentlich auf Kiel gelegt


Segler-Zeitung - epaper ⋅ Ausgabe 60/2019 vom 22.05.2019
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NDR-Moderatorin Anke Harnack legte die Ehrenmedaille des Hamburger Senats, den Admiralitätsportugaleser ein, die anschließend eingeschweißt wurde.


Foto: DGz RS / Steven Keller

Ungewöhnliche Kiellegung der Seenotretter unter freiem Himmel im Herzen Hamburgs: NDR-Moderatorin Anke Harnack hat am Samstag, 30. März 2019, am Jungfernstieg offiziell den Bau eines neuen Seenotrettungskreuzers mit dem Namen der Hansestadt an der Elbe gestartet.

N ach 35 Jahren Pause wird wieder ...

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N ach 35 Jahren Pause wird wieder ein Seenotrettungskreuzer den Namen „Hamburg“ tragen. Kaufleute und Reeder, Fahrensleute und Schiffsmakler, Hafenarbeiter und Skipper, aber auch viele Hamburger, die nicht direkt etwas mit der Seefahrt zu tun haben, unterstützen die Seenotretter seit jeher. „Diese breite Unterstützung aus allen Teilen der Bevölkerung wünschen wir uns auch für die neue „Hamburg““, begründet Kapitän Ralf Krogmann, DGz RS-Repräsentant an der Elbe, die ungewöhnliche Kiellegung und die untypische Bekanntgabe des Namens vor der Taufe.
Mit der Aktion „Spendenmanöver: Hamburg wird Seenotretter“ rufen die Seenotretter alle Einwohner und Freunde Hamburgs auf, sich an der Finanzierung des Neubaus für die Station Borkum zu beteiligen. Ganz bewusst fand die Kiellegung deshalb nicht wie sonst üblich auf der Bauwerft Fr. Fassmer in Berne/Unterweser statt. Vielmehr hatte die Werft dazu eigens die erste Sektion des Rumpfes mit ersten Spanten zum Anleger der Alsterschifffahrt am Jungfernstieg gebracht.
An einem Schott in der Nähe des Kiels legte NDR-Moderatorin Anke Harnack die Ehrenmedaille des Hamburger Senats, den Admiralitätsportugaleser, ein. Er wurde in den Rumpf eingeschweißt und wird jeden Einsatz mitfahren. Einsatzgebiet der neuen „Hamburg“ werden die Emsmündung und weite Teile der Deutschen Bucht sein. „Der Neubau löst auf unserer westlichsten Station Borkum die „Alfried Krupp“ ab, die nach dann 32 Einsatzjahren außer Dienst gestellt wird“, erläutert Ralf Brinker, Vormann der künftigen „Hamburg“.
Auch wenn die DGz RS seit mehr als 150 Jahren ihren Sitz in Bremen hat (was übrigens 1866 in Hamburg beschlossen wurde), ist Hamburg mit seinem Seehafen als „Tor zur Welt“ immer von besonderer Bedeutung für die Seenotretter gewesen. Heute unterstützen rund 20.000 Hamburger die Seenotretter mit regelmäßigen Spenden, und knapp 900 Sammelschiffchen haben ihren „Liegeplatz“ in der Hansestadt an der Elbe.
Die neue „Hamburg“ wird die vierte Rettungseinheit dieses Namens in der Geschichte der Seenotretter sein. Alle waren in ihrer Zeit sehr moderne Einsatzmittel. Eine Spende für den neuen Seenotrettungskreuzer ist am einfachsten online möglich auf der Website spendenmanöver. de mit Kennwort „Hamburg“. Überweisungen sind mit gleichem Kennwort möglich auf das Spendenkonto der DGz RS bei der Hamburger Sparkasse, IBAN: DE24 2005 0550 1280 1967 73. Auch die Aktion „Name an Bord“ bieten die Seenotretter erneut an: Ab 5.000 Euro Spende fährt der eigene Name, der eines Unternehmens oder eines Menschen, der besonders geehrt werden soll, auf einer Danktafel an Bord der „Hamburg“ bei jedem Einsatz mit.
www.seenotretter.de