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Sammeln: LSR-Fahrzeuge: Die Schnellsten der Welt


Caramini - epaper ⋅ Ausgabe 12/2019 vom 27.11.2019

Schneller, höher, weiter: Auf der Jagd nach Rekorden entdeckten die Menschen bald das Auto. Kaum hatte es fahren gelernt, stellten Tüftler und Ingenieure die ersten LSR-Fahr zeuge auf die Räder. Das Kürzel steht für Land Speed Record und bezeichnet Automobile, die nicht besonders weit, aber besonders schnell fahren können. Erstaunlicherweise gibt es fast von jedem LSR-Original eine Miniatur. Besonders in Großbritannien, den USA und Italien sind die Sammler von diesem Thema fasziniert. Hierzulande hat es noch Nachholbedarf.


Artikelbild für den Artikel "Sammeln: LSR-Fahrzeuge: Die Schnellsten der Welt" aus der Ausgabe 12/2019 von Caramini. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Caramini, Ausgabe 12/2019

Einmal der schnellste Mann der Welt sein: Henry Ford auf seinem Ford 999, desssen ...

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... Rekordfahrt von 147 km/h auf einem zugefrorenen See allerdings nur in den USA anerkannt wurde.


Foto: Ford Motor Company/Archiv Caramini

Es liegt wohl in der Natur des Menschen danach zu streben, schneller zu sein als andere. Zuerst gebrauchte er nur die Beine, dann sattelte er die Pferde, die Dampflokomotiven wurden immer schneller, und um 1900 war das Auto an der Reihe. Die erste Messung datiert sogar schon aus dem Jahr 1887, als ein De Dion-Bouton Dreirad die damals als wahnsinnig empfundene Geschwindigkeit von 65 km/h erreichte – allerdings nicht offiziell bestätigt. Offiziell wurde die Geschichte erst 1897, als der 1895 gegründete A.C.F., der Automobil Club de France, sich der Sache annahm und lange Zeit zum Gralshüter für Weltgeschwindigkeitsrekorde wurde. Zwischen 1887 und 1899 wurden fünf Weltrekorde gefahren, und bemerkenswert daran ist: alle Fahrzeuge waren mit Elektroantrieb ausgerüstet. Drei Rekorde gingen auf das Konto der Firma Jeantaud, zwei auf das Konto der Firma Cita. Am 29. April 1899 kam es zu einem Zweikampf zwischen zwei Elektroautos, wiederum zwischen den Firmen Jeantaud und Cita, deren Inhaber, Camille Jenatzy, sein Elektromobil selbst fuhr. Jeantaud dagegen ließ fahren, und zwar den Comte de Chasseloup-Laubat. Nach hartem Kampf sowie vorhergehenden, aerodynamischen Verbesserungen an seinem Cita No. 25, holte sich der Belgier den ersten, offiziellen Weltrekord mit 105,882 km/h. Angetrieben wurde Cita No. 25 von 82 Fulmen-Batterieelementen. Die Aerodynamik wurde zwar durch den kerzengerade hinter seinem Lenkhebel sitzenden Jenatzy ausgehebelt, aber egal, es reichte, die magische 100-km/h-Marke war gesprengt. Der Name seines Autos, „La Jamais Contente“ (Die nie Zufriedene), so spotteten einige Zeitgenossen, sei wohl auf Jenatzys Ehefrau bezogen gewesen. Egal, der Belgier fand danach ein neues und für ihn sehr erfolgreiches Betätigungsfeld: Er wurde ein hervorragender Rennfahrer.

Camille Jenatzy in seiner rasenden Zigarre, deren Rekordfahrt wohl auch den auf kleinen Felgen aufgezogenen Ballonreifen von Michelin zu ver danken ist. Erstmals wurde die Schallmauer von 100 km/h gerissen.


Foto: Michelin/ Archiv Caramini

Der Opel RAK 1 diente zu Fahrversuchen mit dem Raketentriebwerk.


Danach folgten ab 1902 immer neue Rekorde mit Dampf- und Elektroantrieb, bis im August 1902 der erste Verbrenner, ein belgischer Mors Z mit 112,5 km/h sich die Krone holte. danach war das Thema alternative Antriebe gegessen, nur einmal, 1906, schaffte es ein Stanley Steamer, der „Florida Racer“ den Landspeed Record an sich zu reißen. Es folgten Autos mit noch heute bekannten Namen, wie Benz, Darraq, Fiat, Sun beam oder Delage, aber auch ein Schweizer mit der längst vergessenen Marke Dufaux holte 1905 den Titel, allerdings nur für 45 Tage. Ab Ende der 20er Jahre wurde um die Palme des „Fastest man on earth“ nur noch mit speziell für den LSR konstruierten und entwickelten Autos gefahren. Das konnte, finanziell und vom Aufwand her, nur noch von großen Firmen gestemmt werden. 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, stand der LSR bei 598 km/h, gefahren vom Briten John R. Cobb auf einem Railton.

Das Schwarzpulver-Fiasko

In Deutschland hielt man sich – bis auf den LSR- Rekord des Blitzen-Benz – vornehm zurück, hier gab es nur ein Zwischenspiel mit Raketenautos sowie einige Klassensiege von Auto Union und Mercedes-Benz. Auch der von Porsche konstruierte T80 mit seinem 44,5 Liter großen und 3500 PS leistendem DB 603 RS Strahltriebwerk wurde nie eingesetzt, da es kriegswichtigeren Zwecken zur Verfügung gestellt werden musste. Das Thema Raketenautos verpuffte in wahrsten Sinne des Wortes.

Einer der bekanntesten Visionäre in Sachen Raketenantrieb war der Österreicher Max Valier, der in Fritz von Opel – aus der Opel-Autodynastie – einen gläubigen Jünger fand, der allerdings auch die Werbewirksamkeit erkannte. Es gab Fahrversuche mit einem „Opel RAK 1“, die nächste Stufe war denn der „Opel RAK 2“, angetrieben von 24 Schwarzpulver-Raketen der Firma Sander. Fritz von Opel startete mit dem „Raketen-Auto“, nach gewaltiger Propa ganda-Vorbereitung, 1928 auf der Avus. Es gelang ihm, kurzzeitig 223 km/h zu erreichen, mehr nicht. Als dann einige Zeit später das unbemannte Schienenfahrzeug „RAK 3“ wie ein Silvester-Feuerwerk explodierte, wurde das Thema Antrieb durch Schwarzpulver-Raketen erst einmal ad acta gelegt. Mehr ein Treppenwitz war der von der Berliner Firma Heylandt gebaute „Höllenhund“, ein Raketenwagen mit Flüssigkeitsantrieb, denn bis auf einen Funktionstest fuhr der „Höllenhund“ keinen Meter. Bedeutend erfolgreicher waren da schon Auto Union und Mercedes, die etliche Rekorde in der Klasse C fuhren, also keinerlei Bezug zu den LSR-Fahrzeugen hatten.

Was zählt – und was nicht

Im Laufe der Zeit hatten sich etliche unterschiedliche und offiziell anerkannte Klassen etabliert. Für alle motorsportlichen Aktivitäten ist mittlerweile die F.I.A. zuständig. Sie unterscheidet nach Fahrzeugkategorien, -gruppen und -klassen ebenso wie zwischen lokalen, nationalen und internationalen Rekorden sowie Weltrekorden. Diese gelten für bestimmte Entfernungen, von einem Kilometer bis zu 100 000 Meilen, für Beschleunigungswerte und Zeiten von einer bis zu vierundzwanzig Stunden. Ausnahme sind die für den LSR geltenden Distanzen von einem Kilometer oder/und einer (englischen) Meile. Mehr als ein Prozent Gefälle der Messstrecke inklusive der An- und Auslaufstrecke ist untersagt, sie muss mit fliegendem Start innerhalb einer Stunde zweimal in entgegengesetzten Richtungen durchfahren werden und der Mittelwert beider gemessen Zeiten wird umgerechnet in km/h oder mph. Die so gemessene höchste mittlere Geschwindigkeit muss ein Prozent mehr als der bestehende Wert betragen, dann wird der neue Weltrekord anerkannt. So penibel genau ist nun mal das Regelwerk, entsetzlich trocken, aber die Grundlage für spannende Entscheidungen, und zum Verständnis unerlässlich. Zum Ausgleich geht es nun endlich mit den anschaulichen Modellen los und wir beginnen mit Jenatzy und seiner „Die nie Zufriedene“.

Gut 21 Liter Hubraum überdeckt die Haube des Blitzen-Benz, der auf der britischen Brookland-Bahn 206 km/h rannte.


Fotos: Daimler Media, Sunbeam

Das Silberne Geschoss von Sunbeam: Die Briten hatten in das zehn Meter lange Auto zwei Zwölfzylinder in Reihe eingebaut. Aber sie lieferten nicht die erhoffte Leistung.


Das Opel Raketenauto RAK 2 erreichte mit seiner Schwarzpulverladung auf der Berliner Avus kurzzeitig 223 km/h – mehr aber auch nicht. Das Nachfolgemodell RAK 3 beendete die Rekord - ver suche in einem ungewollten Feuerwerk.


Ford 999 II, umbenannt in „The Arrow“. Fuhr seinen Rekord auf einem zugefrorenen See, Zuschauer fragten spöttisch, ob es nun ein See- oder Landrekord sei.


La Jamais Contente: Einfaches Modell von Rio, transportiert aber sehr schön den Wagemut der damaligen LSR-Fahrer in unsere Zeit. Ach ja, auch damals konnte man schon Elektro!


Modellfotos: Wolfgang Rüppel

Die Modelle

Dieser Rekordversuch, bei dem zum ersten Mal die Schallmauer von 100 km/h fiel, war der Zweikampf zweier Unternehmen, die ihre Elektroautos überwiegend als Taxis verkauften; im Fall Jenatzy sie nicht nur selbst herstellten, sondern auch die Autos in Eigenregie als Taxen einsetzten. Die Aerodynamik von Jenatzys Auto bestand in der einer Zigarre ähnlichen Formgebung der blaugrauen Karosserie. Ein Teil des Erfolges dürften auch die dicken Michelin-Ballonreifen auf den außergewöhnlich kleinen Rädern ausgemacht haben, das Auto macht einen kompetenten Eindruck.

Im Gegensatz dazu sah der Wagen „Duc Profilee“ seines Konkurrenten, Jeantaud mit seinen großen Holzspeichenrädern von einem Meter Durchmesser, die allerdings ebenfalls mit schmalen Michelin-Gummis bereift waren, doch arg antiquiert aus. Der Fahrer des „Duc Profilee“, der Conte de Chasse loup-Laubat, erwies sich als fairer Verlierer und feierte mit seinem Rivalen Jenatzy noch am gleichen Abend eine rauschende Fete.

Die Qualität der Rio-Miniatur ist dagegen nicht berauschend, vor allem die Detaillierung des Fahrgestells zeigt gravierende Schwächen. Zugute halten muss man dem kleinen Auto allerdings sein ehrwürdiges Alter, und wird das in Betracht gezogen, sieht die Sache schon wieder etwas anders aus. Das Wichtigste aber, so meint der Verfasser, ist der Charme der von dem Modell ausgeht. Die Unzulänglichkeit der ersten LSR-Fahrzeuge finden wir in dem von Rio produzierten Modell wieder – nicht nur in diesem, auch in vielen anderen Rios aus der Zeit, als die Räder laufen lernten.

Rio La Jamais Contente 1899, Diecast.

Auch Henry Ford versuchte sich als Rekordfahrer, sein wichtigster Grund war die Werbung für seine Produkte. Seine beiden ersten, recht martialisch und auch unfertig aussehenden Rekordfahrzeuge trugen die Bezeichnung „999“ in Anlehnung an die damals legendäre Lokomotive Empire State Express No. 999, die angeblich schon 1893 eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erreicht haben sollte. Der erste „999“ ist Terra Incognita, der zweite, „New 999“ wurde 1904 umgebaut und auch umgetauft – „The Arrow“ – und Ford erreichte 1904 mit dem Pfeil auf dem zugefrorenen Lake St. Claire in Michigan 147 km/h; ein Weltrekord, der allerdings nur vom AAA, der American Automobile Association, anerkannt wurde. Der gestrenge A.C.F. lehnte dagegen ab und damit war die Fahrt nicht offiziell.

Von diesem Vorbild hat Brumm ein schönes Modell hergestellt, das allerdings in einem Punkt völlig daneben liegt, denn das hinter dem Fahrersitz befestigte Ersatzrad war bei dem Ritt auf dem unebenen Eis nicht mit von der Partie. Dort befand sich ein Notsitz, in dem sich Fords wagemutiger Mechaniker „Spider“ Huff festklammerte. Ansonsten ist das Modell gut gelungen, im Bereich von Chassis und Motor sogar sehr gut. Die technischen Daten sind ebenfalls interessant, denn „The Arrow“ wurde von einem knapp 19 Liter großen und 72 PS leistendem Motor angetrieben.

Brumm RO25 Ford 999 Rekord.

1905 mischte die britische Firma Napier zum ersten Mal richtig mit. Für Rekordfahrten war der Strand zwischen Ormond und Daytona Beach in den USA wie geschaffen, und im Januar 1904 rauften sich dort etliche Bewerber um den LSR. Der Napier-Werksfahrer Arthur MacDonald kam auf 168,5 km/h, aber ein Mercedes Special „Flying Dutchman“ schaffte 177 km/h. Wegen Überschreitung des Höchstgewichts wurden Fahrer und Auto erst einmal disqualifiziert, später erkannte die AAA MacDonald sowie Bowden – den Fahrer des Mercedes – als schnellste Fahrer an; der gestrenge A.C.F allerdings nicht, und somit war es wieder kein offizieller LSR.

Die Brumm-Miniatur ist, gemessen an ihrem Alter, erstaunlich gut gelungen und auch die Recherche der Italiener war gut. Die Farbe stimmt ebenso wie die helle Bereifung, der hinten liegende Tank ist authentisch, und auch das Chassis ist im grünen Bereich. Auf dem einzigen Originalfoto, welches dem Autor vorliegt, trug das Original an der rechten Seite der großen Motorhaube noch auf weißem Grund eine großformatige Fünf. Ob das stimmt, ist ein wenig zweifelhaft, aber selbst wenn es so wäre, täte das der Qualität des Brumm-Autos keinen Abbruch. Der Napier L 48, ein Sechszylinder, leistete 193 PS, der Hubraum betrug gut 15 Liter. By the way: Der Aufdruck „HP 90“ auf der Ver packung ist Nonsens.

Brumm R116 Napier 6 1905.

Kommen wir nun zu den sogenannten Blitzen-Benz, Fahrzeuge der Mannheimer Firma Benz. Initiator war der ehemalige Weltrekordhalter auf einem Darraq V8, Victor Hemery. Er machte den Konstrukteuren von Benz, unter ihnen Hans Nibel, Appetit, auf der Basis des Grand-Prix-Autos einen LSR-Wagen zu bauen. Heraus kam ein ein Ungetüm mit einer Leistung von 200 PS – später wurden es noch ein paar mehr – sowie einem Hubraum von satten 21,5 Litern. Auf der Brooklands-Bahn in England fuhr Hemery einen neuen, offiziellen Weltrekord von 206 km/h, der aber schon im März 1910 vom Amerikaner Barney Oldfield auf dem Strand von Daytona Beach mit 211,3 km/h getoppt wurde, aber nur von der AAA anerkannt wurde. Oldfield kam ebenfalls auf die Idee, das Auto „Blitzen-Benz“ zu taufen, und es zusätzlich mit dem Preußenadler zu schmücken.

Wieder hat Brumm mit dem Auto von Oldfield ein wirklich schönes Modell geschaffen, das den Daytona-Beach-Renner präzise nachbildet, aber auch die typische Handschrift von Brumm zeigt. Die zwei gut imitierten Lederriemen über der großen Haube mit ihrem Entenschnabel, die gewaltige Auspuffanlage des Vierzylinders machen genau so viel Spaß wie die sauber angebrachten Decals und die ordentlichen Felgen. Einen eklatanten Fehler muss den Italienern aber angekreidet werden: Beim Vorbild ist das Heckteil be ginnend ab Fahrersitz bedeutend niedriger als die Motorhaube, bei der Miniatur hat das Heckteil die gleiche Höhe. Schade, dass so etwas bei einem ansonsten gelungenen Modell passieren musste.

Brumm R081 Blitzen-Benz.

1924 trat ein italienischer Konkurrent mit Namen Fiat an, um den Land Speed Record zu holen. Den hatte am 6. Juli 1924 der Franzose René Thomas mit seinem Delage DH geholt: zwölf Zylinder, 10,6 Liter Hubraum und 280 PS reichten für den LSR mit etwas über 230 km/h aus, gefahren auf einer französischen Landstraße bei Arpajon. Eine Stunde später ging der Brite Ernest Eldrige mit seinem Fiat „Mephistofeles II“ an den Start, und er fuhr noch etwas schneller als sein Rivale Thomas. Der aber legte Protest wegen eines fehlenden Rückwärtsgangs beim Fiat ein, und die Rennkommissare gaben dem Einwand statt. Doch dann kamen ihnen wohl Zweifel, und sie boten Eldrige an, den Rekordversuch eine Woche später zu wiederholen. Der Brite startete erneut und wurde mit etwas über 234 km/h gemessen, also offizieller Welt rekord. Bei der technischen Abnahme hatte der findige Eldrige die etwas verlängerten Antriebsketten ganz einfach über Kreuz laufen lassen und so das Pro blem Rückwärtsgang aus der Welt geschafft. „Mefistofele II“, genaue Bezeichnung Fiat A12 bis, hatte einen Vierzylinder-Motor mit einem Hubraum von kapp 22 Liter an Bord und leistete 330 PS. Das Auto hatte schon eine Menge an Jahren auf dem Buckel, war bei Fiat schon ausgemustert, als Eldrige es 1922 kaufte und total umkrempelte sowie einen Flugmotor einbaute.

Napier 6: Der alte Kämpfer, eine Brumm-Miniatur, strotzt nicht gerade von Details, ist aber sauber umgesetzt und durchaus würdig, in die Vitrine gestellt zu werden.


Blitzen-Benz: Wiederum Brumm, aber dieses Mal gibt es nicht viel zu maulen. Das teutonische Urgestein, noch aus der Hurra-Ära von Wilhem II, macht einfach Spaß.


Fiat Mefistofele II: Ein schönes Modell mit viel Charme, liegt allerdings farblich und in einigen Details ein wenig daneben. Trotzdem ein sammelnswertes Modell von Brumm.


Das Brumm-Modell ist zwar sehr hübsch gemacht, hat aber mit der Realität nicht viel zu tun. Es zeigt das Vorbild, wie es heute im Centro Storico Fiat steht, natürlich in Rot. Als Eldrige den Rekord fuhr, war das Auto komplett Schwarz, außerdem hatte es noch einen zweiten Sitz, denn ein Mechaniker war mit von der Partie. Eine gute Miniatur mit hübschen Details, aber auch ein Stück weit weg vom Original.

Brumm R014 Fiat Mefistofele 1923 (ist nicht korrekt, 1924 stimmt).

Aber nicht nur der LSR sorgte weltweit für Aufsehen, auch der Weltrekord über die Dauer von 24 Stunden brachte jede Menge Publicity für Hersteller und Fahrer. 1926 schaffte das die Firma Renault mit ihrem 40 CV Typ NM. Ab 1921 war der 40 CV, bis zum Erscheinen des Reinastella 1929, das Spitzenmodell von Renault. Ein gewaltiger Hub raum von 9,1 Liter, sechs Zylinder und eine Leistung von 104 PS brachten das mächtige, majestätisch wirkende Auto je nach Aufbau auf eine Höchstgeschwindigkeit von 130 bis 160 km/h. Als gegen Mitte der 1920er Jahre die Rennstrecke Montlhery eröffnet wurde, brach auch bei Renault das Rekordfieber aus, das Rekordfahrzeug NM wurde gebaut. Das Auto wurde in allen Bereichen optimiert, der mit drei Vergasern ausgestattete Motor leistete 140 PS, die Monoplace-Karosserie bestand im hinteren Teil aus einem mit Kunstleder bespannten Holzgerüst und der Kühler bekam die Kühlluft durch die mit einem Gitter versehene, offene Stirnfläche der Motorhaube. Der Erfolg blieb nicht aus, die Rekorde purzelten nur so. Nach 24 Stunden hatte der NM knapp 4168 Kilometer abgespult, ein Durchschnitt von über 173 Kilo meter pro Stunde. Zusätzlich fielen auch noch ein paar andere Rekorde, aber die waren zweitrangig.

Das Modell von Norev ist klasse gelungen, sehr authentisch umgesetzt, und auch die Farbe stimmt mit dem Original überein. Das gilt ebenso für die Details wie die Speichenräder, die korrekte Registriernummer und die sichtbaren Teile der Aufhängung. Auch an die Feinheiten, wie Entlüftungsschlitze im Dach, Renault-Emblem oder die sechs kurzen, linksseitig aus der Motorhaube herausragenden Auspuffstummel, hat man gedacht. Ein überaus gelungenes Modell und eine sehr interessante Vorbildwahl abseits des Mainstreams.

Norev Renault NM 40 CV Type NM Record du monde de vitesse sur 24 heures, 1926.

Sunbeam, ein bekannter Name unter den LSR Fahrzeugen, hatte es seit 1914 versucht, den jeweils bestehenden Land Speed Record zu knacken. Geschafft hatten die Briten es 1922, 1924, 1925 und 1926. Dieser Rekord hatte allerdings ein sehr kurzes Verfallsdatum, denn schon im März 1927 ging Sunbeam mit H.O.D. Seagrave wieder an den Start; Tatort war der Strand von Daytona. Sunbeam-Konstrukteur Louis Coatelen hatte eine Art Superfahrzeug entwickelt, ein vier Tonnen schweres Geschoss mit zwei „Matabele“ Flugmotoren unter der ellenlangen Haube, die zusammen gut 880 PS abgaben; dazu kam eine Stromlinienkarosserie, die fast das gesamte Fahrzeug umschloss. Archaisch mutete nur der Kettenantrieb der Hinterräder an, aber egal, Seagrave und sein vollmundig als „1000 HP Sunbeam“ offeriertes Auto sicherten sich den Rekord mit einer Geschwindigkeit von gut 326 km/h über den Kilometer, sowie 203 mph über die Meile.

Das Modell dazu kommt von Spark/Bizarre und zeigt das Original in einer „Promotion Variante“, wie es nach der Rekordfahrt gezeigt wurde. Die Miniatur kann mit zwei Worten beschrieben werden, einfach vorzüglich. Ob Lackierung, Gravuren, Räder, Cockpit oder Detaillierung, alles liegt auf einem sehr hohen Level, wobei anzumerken ist, dass fast alle Miniaturen von LSR-Modellen ein topp Niveau haben, lässt man einmal die rustikalen Modelle von Brumm oder Rio außer Acht. Klar, dass sich diese Qualität natürlich auch im Kaufpreis stark bemerkbar macht.

Spark/Bizarre BZ411 Sunbeam 1000 HP 1927.

1930 trat Sunbeam wieder an, denn seit 1929 hielt die ebenfalls britische Firma Irving-Napier mit ihrem „Golden Arrow“ den Weltrekord und das wollte Sunbeam sich nicht gefallen lassen, Coatalen baute den „Silver Bullet“ (Silbernes Geschoss), ein zehn Meter langes Auto mit einem riesigen Leitwerk am Heck. In Reihe hintereinander eingebaut waren zwei Zwölfzylinder, deren Leistungsausbeute zusammen 4000 PS betragen sollte; als Pilot war der Engländer Kaye Don vorgesehen. Die LSR-Karawane bewegte sich also frohgemut Richtung Daytona Beach und natürlich wurde schon Wochen vorher kräftig die Werbetrommel geschlagen. Das hätte Sunbeam besser nicht machen sollen, denn der Rekordversuch erwies sich als überaus blamabel. Die Motoren lieferten nur ein knappes Drittel der propagierten 4000 PS, die Lenkung machte Sperenzchen, die Verteilung des Gewichts war eine Katastrophe und dann verabschiedete sich auch noch der Zentrallader – kurz, es reichte gerade mal eben für schlappe 300 km/h. Die amerikanischen Journalisten übergossen das mittlerweile auch untereinander zerstrittene Team mit Kübeln voller Hohn und auch in Großbritannien war man nicht gerade „amused“.

Renault NM 40 CV: Die Monoplace-Karosserie bestand im hinteren Teil aus einem mit Kunstleder bespannten Holzgerüst. Innerhalb 24 Stunden schaffte der NM knapp 4168 Kilometer.


1000 HP standen zwar drauf, aber nur 880 waren drin. Auch dieses kleine Sunbeam-Auto von Spark gehört in die Kategorie „Alles bestens“.


Das wird der Miniatur nicht passieren, denn sie ist ebenso hochklassig hergestellt wie der 1000 HP Sunbeam. Penible Umsetzung der Außenhaut, 1A-Lackierung, tolle Kleinteile und ein Leitwerk am Heck, das beim Sammler die Augen zu Glänzen bringt, alles das bietet der Brite.

Spark/Bizarre B1010, Silver Bullet, Kaye Don, LSR Attempt 1930.

Zwei High-End-Miniaturen der beiden Opel-Raketenwagen sind vor etlichen Jahren von Spark erschienen. Hier wurde alles richtig gemacht und das in bestechender Art und Weise. Filigran detailliert und absolut authentisch präsentieren sich diese beiden wirklichen Schmuckstücke. Beim RAK 1 beeindrucken die aus dem Fahrzeugheck heraus ragenden zwölf Schwarzpulver-Raketen ebenso wie die auf beiden Seiten der Fronthaube mittig angebrachten Abtriebsflächen oder das gelungene Cockpit. Wie gesagt, eine Miniatur, die alles hat, um rundum auf hohem Level zu begeistern.

1927 begegneten sich Fritz von Opel, Enkel von Firmengründer Adam Opel und Max Vallier, einer der Wegbereiter der Raketentechnik. Beide kamen schnell überein, die neue Technik auch auf das Auto zu übertragen. Fritz von Opel, Ingenieur, Firmenchef und Rennfahrer, war für die finanzielle Seite zuständig, brachte aber auch eigene Ideen mit ein, und als Verstärkung kam noch der Ingenieur und Besitzer einer pyrotechnischen Firma, Friedrich Sander, mit ins Boot. Basis war ein Opel 4/12 PS, komplett umgebaut und mit einer neuen Karosserie eingekleidet, die im Heck die zwölf Raketen aufnehmen konnte. Im April 1928 zündete der Opel-Ingenieur und Rennfahrer Kurt Volkhardt die Raketen, beschleunigte von 0 auf 100 in acht Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Die Presse überschlug sich, von Opel war begeistert und sofort wurde mit der Arbeit an einem verbesserten RAK 2 begonnen.

Sunbeam Silver Bullet, eine der größten Pleiten überhaupt in der LSR-Geschichte. Im Gegensatz zum Spark-Modell, das in allen Punkten begeistert.


Opel RAK 1: Mit ihm begann das „Zeitalter der Raketenautos“ – war allerdings nur eine sehr kurze Ära. Eine 1A-Miniatur von Spark.


Opel RAK 2 Fritz von Opel machte aus der Fahrt mit dem „Raketenauto“ ein riesiges Event mit viel Trara. Die Spark-Miniatur gehört in obere Schublade, ein topp gelungenes Auto.


Am 23. Mai 1928 trieben 24 mit Schwarzpulver gefüllte Raketen den Opel RAK 2 auf 238 km/h.


Am 23. Mai 1928 fand auf der Avus die Jungfernfahrt des RAK 2 statt. Das Chassis spendete ein Opel 10/40, das Auto war länger und besaß auch deutlich größere Stabilisierungsflügel als sein Vorgänger. Es gab kein Getriebe, statt eines Gaspedals gab es ein „Zündpedal“, um die nun 24 Raketen zu zünden. 3000 geladene, illustre Gäste aus Politik, Kultur und High Society erschienen zu diesem Ereignis. Der noch in den Kinderschuhen steckende Rundfunk übertrug das Ereignis live – Fritz von Opel zelebrierte ein riesiges Werbespektakel. Die Fahrt dauerte knappe drei Minuten und die erreichte Geschwindigkeit betrug 238 km/h.

Einige Zeit später sorgte die Raketen-Draisine RAK 3 für Gesprächsstoff. Ein Versuch mit einem Flugzeug-Gleiter endete damit, dass die Raketen den Gleiter in Brand setzten. Dann kam die Weltwirtschaftskrise, Max Valier starb 1930 bei Treibstoffversuchen für Shell und von Opel gab entnervt auf. Aber die Saat war gelegt, Männer wie Robert Goddard, Hermann Oberth und Wernher von Braun trieben die Entwicklung weiter.

Der RAK 2 von Spark genügt, ebenfalls wie der RAK 1, höchsten Ansprüchen, und zeigt eine Umsetzung, die Sammler begeistert. Die Anzahl der Raketen im Heck stimmt genau, die Abtriebsflügel haben vorbildkonforme Proportionen, die Räder sind ein Genuss und das Cockpit lässt keine Wünsche offen. Spark/Bizarre sind im Segment der LSR- Miniaturen recht rührig und haben etliche auf den Markt gebracht. Die Qualität war bisher immer exzellent, zumindest der Autor hat noch keinen Ausreißer in der Hand gehabt; ein weiteres Plus ist die moderate Preisgestaltung.

Spark S0820 Opel RAK 1, 1928, Resine,
Spark S0821 Opel RAK 2, 1928, Resine.

1935 griff der englische Konstrukteur Red Railton nach den Sternen. Ihm ging es keineswegs um den LSR, er wollte ein Auto bauen, dass schnell genug für den Rundenrekord auf der Brooklands-Piste war, dem Zentrum des britischen Automobilsports. Dort war auch der Geburtsort des Autos, denn rund um den knapp 24 Liter großen Napier Lion-Flugmotor, baute die in Brook lands tätige, ehrwürdige Karosseriefirma Thomson & Taylor eine von Hand gedengelte Karosserie. Gut 585 PS wuchtete der Napier auf die Kurbelwelle, es wurde also eine kundige Hand gesucht, um dieses Monster auf einer Rundstrecke auf Kurs zu halten. Da kam nur einer in Frage: John Cobb. Er war ein exzellenter Rennfahrer, auch Auftraggeber und Zahlmeister für den Napier-Railton. Diese Kombination von Fahrer und Auto reichte aus, um den Rundenrekord auf sagenhafte 143,44 mph zu schrauben. Das Ziel war erreicht, England hatte wieder einmal bewiesen, wer in Brook lands das Sagen hatte.

Das Modell kommt vom englischen Hersteller Milestone, gefertigt in „Old English Craftmanship“. Bis auf den Auspuff, das Lenkrad und die beiden Haubenriemen findet der Sammler keine Plastikteile, nur Metallguss und fantastische, geätzte Felgen auf Gummireifen. Authentisch korrekte Formen, sehr schöne Details sowie eine fehlerfreie Lackierung belegen deutlich, dass auch aus einer Diecast-Miniatur eine Menge herausgeholt werden kann.

Milestone MBC 7 Napier-Railton Brooklands 1935 .

Beim letzten hier vorgestellten Modell geht es ebenfalls nicht um den LSR, sondern um einen Rekord, der im März 1933 für riesiges Aufsehen sorgte. Eine bezaubernde Mademoiselle mit dem Namen „Petite Rosalie“ ging in Montlhery auf Rekordjagd. Ihr Ziel war es, den bisherigen Langstreckenrekord zu brechen, und dazu musste das kleine Auto die Strecke von 300 000 Kilometern, nur unterbrochen von Tankstopps, zurücklegen. „Petite Rosalie“ hieß mit Nachnamen Citroën und gehörte zu einer neuen Baureihe, die 1932 vorgestellt wurde. Sie umfasste die Typen 8CV, 10CV und 15CV, die aber bald den Spitznamen „Rosalie“ bekamen. Auserkoren für den Rekordversuch wurde der Typ 8CV, der bis auf die neue, aerodynamisch verbesserte, nach hinten abfallende Karosserie mit abgedecktem Beifahrersitz, aus der Serie stammte. Der 1452 cm3 große Motor leistete 32 PS, die Höchstgeschwindigkeit der Serienwagen mit ihrer Ganzstahl-Karosserie lag bei 90 km/h. Die Rekordfahrt begann am 15. März 1933. Sieben Fahrer waren im Einsatz, die sich alle fünf Stunden ablösten, und überwacht wurde das Ganze vom strengen französischen ACF. Am 27. Juli 1933 war es geschafft, die kleine Französin hatte 300 000 Kilometer am Stück geschafft und der Name Citroën war in aller Munde.

Genauso charmant wie das Vorbild ist auch das Modell. Vertrieben wurde es von Cofradis in der Serie Nostalgie und der Autor hat es vor etlichen Jahren auf einer Börse gekauft; es war Liebe auf den ersten Blick. Keine High-End-Miniatur, aber ein Auto abseits der so oft zitierten Pfade von Audi, Porsche, MB und Co. Ein Herzensbrecher mit genauer Umsetzung, feiner Dekoration und sehr schönen Details, wie zum Beispiel einem zweifarbigen Lenkrad, gelungenen Felgen sowie einer Persenning für die Abdeckung des Beifahrersitzes.

Norev Cofradis , Serie Nostalgie, No. 109, Citroën Rosalie des Records, 1933.

In der nächsten Folge stellen wir jene LSR-Miniaturen vor, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf Rekordfahrt gingen; das Zeitalter der rückstoßgetriebenen Autos hatte begonnen – wenn man diese Spezialfahrzeuge überhaupt noch mit dem Begriff Auto klassifizieren kann. Sammler, die an hier vorgestellten Modellen Interesse haben, sollten auf Börsen oder im Netz suchen, im Handel ist kaum noch eines dieser Modelle erhältlich.

Vom englischen Hersteller Milestone kommt dieser Brooklands-Rekordhalter, gefertigt in „Old British Craftmanship“ nach alter Väter Sitte. Nix Resine, no plastic please, wir reden hier von Heavy Metal!


Citroën Rosalie des Records: vorbildkonformes Modell, hergestellt von Norev, vertrieben von Cofradis. Stimmige Karosserie, einwandfreie Lackierung sowie schöne Details machen Spaß, und dazu gibt noch reichlich Pluspunkte für die Vorbildwahl.