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SAMSUNG FAMILY HUB: KÜHLSCHRANK MIT MEHRWERT


connect - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 08.03.2019

Samsungs Family Hub zeigt, was ein vernetzter Kühlschrank heute bereits alles kann. Dafür sorgen viele praktische Apps und Widgets. Die Umsetzung ist jedoch noch ausbaufähig.


Artikelbild für den Artikel "SAMSUNG FAMILY HUB: KÜHLSCHRANK MIT MEHRWERT" aus der Ausgabe 4/2019 von connect. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: connect, Ausgabe 4/2019

Der Sinn und Zweck vernetzter Lampen, Jalousien oder Sicherheitskameras erklärt sich von selbst, aber wozu braucht man einen vernetzten Kühlschrank? Die gängigste Funktion besteht aus einer Webcam, mit deren Hilfe man unterwegs den Kühlschrankinhalt inspizieren kann. Um herauszufinden, was sonst noch möglich ist, haben wir uns Samsungs Family Hub in die Redaktion ...

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... geholt.

Bei dem Testgerät handelte es sich um ein zweitüriges Side-by-Side-Modell – rechts ist der Kühl-, links der Eisschrank (im Bild zu sehen ist das Schwestermodell mit French Door). Das 139 Kilogramm schwere Großgerät ist in jedem Fall ein Hingucker, aber zu breit für viele normal dimensionierte Küchen, weshalb es auch eine schlankere Variante mit den hierzulande üblichen Abmessungen gibt. Unser Family Hub ist im Handel bereits ab 2300 Euro zu haben – sicher kein Schnäppchen, aber man kann für hochwertige Geräte dieser Art auch deutlich mehr ausgeben.

Infotainment-Zentrale

Mit Kühlschrank-spezifischen Features wie Kaltwasserspender oder Ice-Crusher wollen wir uns nicht lange aufhalten. Vielmehr interessieren uns die „smarten“ Eigenschaften des Geräts. So verfügt der mächtige Koreaner über gleich drei Innenkameras, um den 383 Liter fassenden Kühlbereich vollständig zu erfassen. Das Besondere am Family Hub ist allerdings das 21,5 Zoll große Full-HD-Display, das über Touch-Eingaben und mithilfe der gleichnamigen Smartphone-App im Nu eingerichtet ist. Für das Display gibt es zahlreiche Anwendungen von Samsung und anderen Anbietern. Die Bedienung inklusive Positionierung der Symbole und Widgets klappt so intuitiv und einfach wie auf dem Handy.

Die Programme lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Austausch/ Kommunikation, Entertainment und Information. Zur Erstgenannten gehören neben einem Familienkalender, der sich mit verschiedenen Konten synchronisieren lässt, ein Whiteboard, ein Notizwerkzeug sowie To-do- und Einkaufslisten. Auch Fotogalerien kann man auf dem Bildschirm anzeigen. Zur Unterhaltung stehen Streamingdienste wie Spotify und TuneIn sowie ein Browser bereit. Auch Mirroring, also das Spiegeln von TV- oder Phone-Inhalten, ist möglich. Hohen Nutzwert versprechen neben zahlreichen Informationsangeboten vor allem Kochhilfen und Rezeptsammlungen inklusive verwaltbare Zutatenlisten und Erklärvideos. Kulinarische Unterstützung bieten etwa Apps von Chefkoch.de, Kochbar und Eataly, aber auch Nespresso und das Weinportal Tannico sind vertreten. Zudem lassen sich über das Display weitere Smart-Home-Geräte steuern, sofern sie mit Samsungs Smart-Things-Plattform kompatibel sind.

Mühsame Sprachsteuerung

Neben Touch-Eingaben versteht der smarte Kühlschrank auch Sprachbefehle. Das gestaltet sich in der Praxis allerdings weniger smart, denn der Family Hub kommuniziert nur mit Samsungs Eigengewächs Bixby, das zum Testzeitpunkt noch kein Deutsch verstand. Auch das Sprachverständnis ist nicht vergleichbar mit Alexa oder Google Assistant. Ebenfalls enttäuscht waren wir von der Klangqualität des eingebauten Lautsprechers – zumal es nicht möglich ist, den Kühlschrank per Bluetooth mit einem besseren Speaker zu koppeln.

Letztlich ist Samsungs Family Hub deutlich mehr als nur eine nette Spielerei, da tatsächlich viel Nutzwert geboten wird. Das Konzept ist allerdings noch deutlich ausbaufähig – sowohl funktional als auch in der Umsetzung.