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Samsung S22 Ultra


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ColorFoto - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 08.03.2022

Das Samsung S22 Ultra tritt wieder elegant, aber nicht aufdringlich auf: gedeckte Farben, matte Rückseite, kantige Gehäuseform mit abgerundeten Seiten. Die Preise starten bei 1250 Euro für die 128-GB-Version mit 8 Gigabyte RAM. Das Modell mit 1-TB-Speicher und 12 Gigabyte RAM kostet 1650 Euro. Der interne Speicher ist nicht erweiterbar. Neu am S22 Ultra ist der im Gehäuse versenkte S Pen, der für die Steuerung oder Notizen nützlich ist.

Das 6,8 Zoll große Amoled liefert mit 1440 x 3088 Pixeln ein helles Bild mit satten, wenn auch nicht sehr natürlichen Farben. Er unterstützt den Standard HDR-10 und kann mit einer Frequenz von bis zu 120 Bildern pro Sekunde arbeiten. Der hohe Kontrast führt dazu, dass die Liveansicht Schatten bei komplexen Lichtverhältnissen zu dunkel darstellt. In Europa wird das Gerät mit dem Chipset Exynos 2200 (4 nm) ausgeliefert, inklusive 8-Kern-CPU und Xclipse-920-GPU. Der ...

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Bildquelle: ColorFoto, Ausgabe 4/2022

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... Akku hat eine Kapazität von 5000 mAh.

Apps fürs Fotografieren

Das S22 Ultra kommt zwar mit vorinstallierter „Kamera App“, doch auch die zweite App „Expert-RAW“ ist kostenlos erhältlich. Mit der Standard-App nimmt die Kamera Einzelbild-RAWs auf, die Expert-App liefert dagegen Multiframe-RAWs. Ähnlich wie die Smartphones Pixel oder iPhone berechnet das S22 Ultra ein Multiframe-RAW aus mehreren, hintereinander geschossenen Aufnahmen. Das ist für Samsung neu, denn bisher wurde diese Technik nur für JPEGs verwendet – etwa im Nachtmodus. Die Expert-RAW-App bietet zudem die Option, RAW-Fotos komprimiert zu speichern. Das spart etwa 25 Prozent Speicherplatz und kostet etwas Feinzeichnung – die Qualitätsunterschiede fallen aber nur in starker Vergrößerung auf. Dass die Multi-Frame-Technik rechenintensiv ist, merkt man auch daran, dass das Samsung nach der Aufnahme oft eine Denkpause zum Berechnen des Bilds einlegt.

Der zweite wichtige Unterschied zwischen beiden Apps betrifft das Zoomen in Verbindung mit RAW. Die Expert-RAW-App fotografiert RAWs auch gecroppt und rechnet die Auflösung dann wieder auf 12 Megapixel hoch – das gilt für alle vier Kameras. Die Standard-Kamera-App nimmt hingegen nur JPEGs „gezoomt“ auf, während die gleichzeitig geschossenen RAWs mit dem vollen Bildwinkel des Moduls abgelichtet werden. Außerdem haben die Einzelbild-RAWs aus der Standard-Kamera-App die native Auflösung der Module.

Brennweitenvergleich

Darf es etwas mehr sein?

Wenn das Licht stimmt, sind die beiden Telekameras tolle Werkzeuge, um entfernte Motive abzulichten. Die Hauptkamera hat weder im RAW-Modus (1) noch mit 108 Megapixeln (4) auch nur den Hauch einer Chance gegen das Dreifach-(2) oder Zehnfachzoom (3). Auch wenn die Telemodule bildstabilisiert sind – ein fester Stand ist wichtig.

Auflösungsvergleich

JPEG lieber mit 12 oder mit 108 Megapixeln?

Unter optimalen Lichtbedingungen holt man mit der maximalen Sensorauflösung mehr Details heraus (2) als mit 12 Megapixeln (1). Einzelbild-RAWs (4) kommen nah an die Qualität von 108-MP-Fotos he ran, rauschen aber mehr. Die im Pro-Modus parallel zu RAWs aufgenommenen JPEGs sind weniger empfehlenswert – ihre Abstimmung ist Samsung schlechter gelungen. Auch vom Zoomen mit der maximalen Auflösung (3) raten wir ab – die rein digitale Lösung ist bei viel Licht mit dem Zweifachzoom noch akzeptabel, aber für das Zehnfachzoom definitiv der falsche Ansatz.

Im Pro-Modus zoomen beide Apps (die Expert-RAW-App kennt ohnehnin nur diesen einen Modus) mit der jeweils ausgewählten Kamera. Das gilt auch, wenn der Abstand zu klein fürs Fokussieren ist. Im Foto-Modus der Standard-Kamera-App wählt das Gerät selbstständig eine andere Kamera, wenn das Licht zu schlecht oder die Distanz zu kurz ist. Rein digital kann die Hauptkamera auch mit der vollen Auflösung (108 Megapixel) zoomen – sinnvoll ist das aber nicht.

Neben dem Foto-Modus mit den gängigen Automatikprogrammen und dem Pro-Modus mit zahlreichen manuellen Eingriffsmöglichkeiten bietet die Standard-Kamera-App auch Portrait-Programme mit der Option, den Hintergrund vor oder nach der Aufnahme zu verändern, ein Nacht-Programm, einen Panorama-Modus und einiges mehr. Filmen kann das Gerät mit bis zu 8K-Auflösung und 24 B/s.

Statt JPEG kann auch HEIF als Bildformat ausgewählt werden.

Bildqualität JPEG

Das Weitwinkelmodul

Die Hauptkamera verwendet wie im Vorgängermodell einen NONA-Sensor mit 108 Megapixeln, der je neun Pixel zu einem Block zusammenfasst; neu ist im S22 Ultra die Optik. Der Sensor kann zwischen den Auflösungen 108 und 12 Megapixeln wechseln. Die maximale Auflösung steht nur für JPEGs bereit. Offenbar arbeitet der 108-MP-Modus aber anders als bisher und interpoliert im S22 Ultra immer ein 108-MP-Bild und ein 12-MP-Bild, um daraus eine Aufnahme mit 108 Megapixeln zu erstellen. Die Interpolation der Bilder könnte die Qualitätsprobleme bei nachlassendem Licht erklären.

In Summe über unsere drei Lichtstufen liegen die 108-MP-Bilder vorne: Sie verpassen knapp die „sehr gut“-Wertung. Das Potenzial der hochaufgelösten Fotos entfaltet sich vor allem bei viel Licht (5000 Lux). Wenn das Licht stimmt, ist die Bildqualität ausgezeichnet. Rauschen oder Artefakte sind kein Thema. Die Auflösung ist weit höher als bei den 12-MP-Fotos, die für sich genommen aber auch bereits sehr gut sind. Auffällig ist jedoch die recht aggressive Signalverarbeitung. Sie optimiert Strukturen mit niedrigeren Kontrasten zwar etwas zurückhaltender als beim Vorgänger, stimmt aber die kontraststarken Bildbereiche ausgesprochen plakativ ab. Die kräftig nachgezeichneten Kanten wirken störend.

Bei wenig Licht (200 Lux) leistet sich das S22 Ultra einen Durchhänger. Sowohl die Aufnahmen mit 108 Megapixeln als auch die mit 12 Megapixeln wirken zu weich. Das kostet Zeichnung und somit auch Punkte. Die Bildqualität ist dann bei beiden Auflösungen ähnlich – wegen des geringeren Platzbedarfs sollte man also ruhig die 12-MP-Auflösung wählen. In der Dunkelheit (5 Lux) bauen die 12-MP-JPEGs moderat ab, die 108-MP-Fotos aber noch mal kräftig. Wir empfehlen darum, 12-MP-Fotos zu machen, da die noch gute Ergebnisse liefern. Stärkeres Rauschen und ein höheres Artefakteniveau sind aber unvermeidlich. Insgesamt kann die Hauptkamera – trotz gewisser Probleme bei 200 Lux – überzeugen, aber je nach Lichtsituation muss man für optimale Resultate die Auflösung anpassen.

Das Dreifachtele

Samsung baut zwei Telekameras mit Brennweiten von 70 und 230 Millime-tern (Kleinbildwerte) ein. Statt digital zu zoomen, kann man also einfach die Telekamera mit dem passenden Vergrößerungsfaktor wählen – praktisch! Obwohl die Telemodule mit 10-Megapixel-Sensoren arbeiten, erhält man JPEGs mit 12 Megapixeln – die Daten werden also moderat hochgerechnet. Das Dreifachtele schlägt sich sehr ordentlich. Natürlich liefert es mit seinem kleineren Sensor nicht die Detailwiedergabe des Weitwinkelmoduls, und ein Leistungsknick bei Dunkelheit kostet entscheidende Punkte – so fehlt für das Gesamtergebnis „gut“ am Ende ein Punkt. Doch bei viel und bei nachlassendem Licht sind die Aufnahmen gut, wenn auch ziemlich aggressiv abgestimmt. Durch die optische Distanzverkürzung können Motive mit guter Detailzeichnung abgebildet werden. Selbst bei nachlassendem Licht hält die Signalverarbeitung Rauschen und störende Artefakte auf niedrigem Level, die Auflösung nimmt moderat ab.

Portraits bei viel und wenig Licht

Portraits

Diese Portraits wurden als Einzelbild-RAW (1 und 4), Multiframe-RAW (2 und 5) sowie Foto-JPEG (4 und 6) aufgenommen, jeweils bei viel und wenig Licht. Das Einzelbild-RAW liefert in beiden Situationen die beste Detailzeichnung, trotz Moirés und mehr Rauschen. Vor allem feine Strukturen werden besser wiedergegeben. Multi frame-RAWs können nicht mithalten, sind aber meist besser als JPEGs. Die harte Abstimmung geht zulasten der Feinzeichnung, speziell bei wenig Licht – hier geht die Stoffstruktur des Pullis komplett verloren (5). Trotz höherer Dynamik sind auch die Hauttöne weniger natürlich.

Die Telekamera / Zehnfachzoom

Ein 230-mm-Tele (Kleinbildwert) passt derzeit nur liegend in ein Smartphone, ein Spiegel lenkt das Licht um. Der kleine Sensor und Lichtstärke 4,9 erfordern längere Belichtungszeiten und höhere Empfindlichkeiten, was zu mehr Problemen wie Rauschen führt. Doch unter guten Lichtbedingungen sind die Bilder sehr ordentlich. Zwar kann das lange Tele in Verbindung mit dem 10-MP-Sensor die Feinzeichnung nicht auf dem Niveau halten wie Kameras mit kürzeren Brennweiten oder mehr Pixeln. In der Praxis nimmt man mit einer solchen Kamera weit entfernte Motive auf – diese Aufgabe erledigt das Tele bei viel Licht sehr zufriedenstellend. Die Bilder haben eine andere Klasse als die der üblichen Digitalzooms. Bei wenig Licht hat das Zehnfachzoom Schwierigkeiten, und für die Dunkelheit ist es die falsche Kamera.

Das Superweitwinkelmodul

Die Superweitwinkelkamera mit dem 12-MP-Sensor kann vollauf überzeugen. Bei viel und wenig Licht heimst sie die Wertung „gut“ ein. Die Signalverarbeitung toleriert Rauschen kaum und rechnet es weitgehend heraus. Die Kanten werden kräftig nachgezeichnet, die Farben verstärkt. Die Detailzeichnung stimmt, wenn auch bei wenig Licht Verluste sichtbar sind und Strukturen etwas stärker verfremdet werden. Bei Dunkelheit beseitigt die Rauschreduktion leider auch zu viele Details – die Bilder können noch verwendet werden, aber schön sind sie nicht.

Bildqualität RAW

Alle Module auf der Rückseite des S22 Ultra stellen zwei verschiedene RAW-Varianten zur Wahl: Die Standard-Kamera-App arbeitet mit konventioneller Einzelaufnahmentechnik, die Expert-RAW-App mit einem Multiframe-Verfahren. Während Erstere das Bild immer mit der nativen Sensorauflösung ausgibt (je nach aktivem Kameramodul sind das 12 oder 10 Megapixel), speichert die zweite RAWs generell mit 12 MP, beide Telemodule interpolieren demnach eine höhere Auflösung.

Auch die Signalverarbeitung unterscheidet sich deutlich. Die Einzelbild-RAWs werden weniger stark bearbeitet als die Multiframe-RAWs, was man von RAWs als Fotograf auch erwartet. Die Multiframe-RAWs wirken wie JPEGs, denn die Kontraste sind sichtbar angehoben und die Kanten mit kräftigen schwarzen und weißen Linien nachgezeichnet. Auf den ersten Blick mögen die Bilder zwar knackiger erscheinen, natürlich wirken sie jedoch nicht, und der Spielraum für die Nachbearbeitung ist reduziert. Eine ähnliche Tendenz haben wir auch schon bei den Multiframe-RAWs aus dem iPhone 13 beobachtet.

Mehr Dynamik, weniger Rauschen

Von der Multiframe-Technik versprechen sich die Hersteller drei Vorteile: mehr Dynamik, weniger Rauschen und eine bessere Zeichnung, zumindest bei schwierigen Lichtverhältnissen. Die ersten beiden Versprechen löst Samsung bereits jetzt ein, für die Optimierung der Zeichnung ist noch Arbeit nötig.

Bildqualität

Zwei RAW-Formate im Vergleich

Die Standard-Kamera-App liefert mit jeder der vier Kameras RAW-Bilder, deren Qualität zudem überzeugen (1), was der Vergleich mit einem RAW-Bild aus dem Pixel 6 Pro zeigt (3). Im S22 Ultra führt Samsung ferner ein neues Expert-RAW-Format ein, das nicht mehr auf einem Einzelbild, sondern einer Serie basiert (2). Im direkten Vergleich wirken die Expert-RAWs aber überzogen nachgezeichnet und unnatürlich wie JPEGs. An hochkontrastigen Kanten fallen breite weiße Linien auf. Die für Expert-RAWs notwendige Expert-App ist aber noch in der Testphase und wahrscheinlich deswegen auch nicht standardmäßig installiert. Hier kann sich also noch viel ändern.

Die höhere Dynamik der Multiframe-RAWs fällt visuell sofort auf. Dabei werden alle RAWs grundsätzlich eher zu dunkel belichtet: Das vermeidet ausgefressene Stellen und ist eigentlich gut. Wenn die Einzelbild-RAWs aufgehellt werden, wirken sie flach, für die Multiframes gilt das nicht. Letztere werden grundsätzlich mit 16-Bit gespeichert, also mit allen vier Kameras. Die Einzelbild-RAWs dagegen haben eine 12-Bit-(Weitwinkelkamera) oder eine 10-Bit-Kodierung (Telekameras und Superweitwinkeleinheit).

Die Einzelbild-RAWs rauschen im direkten Vergleich immer mehr, zeigen aber in feinen Strukturen wie Haaren meistens auch etwas mehr Details, da diese von der Signalverarbeitung nicht kaputtgerechnet werden. Die Zeichnung ist aus diesem Grund bei den Einzelbild-RAWs besser. Auf einigen Bildern fielen aber Moirés auf, bei den Multiframe-RAWs waren keine zu sehen.

Beide RAW-Varianten bringen gegenüber den JPEGs aus dem Foto-Modus der Standard-Foto-App Vorteile. Beim Multiframe-RAW sind diese Vorteil – noch – geringer, sodass der zusätzliche Aufwand sich nicht immer lohnt. Da die Expert-RAW-App aber noch in der Entwicklung ist, kann da noch einiges passieren. Aus fotografischer Sicht gefallen uns die Einzelbild-RAWs besser, vor allem die beiden Telekameras profitieren.

Fazit

Die Multiframe-Technik ist sowohl für JPEGs als auch für RAWs sehr spannend, allerdings würden wir von RAW etwas mehr RAW erwarten und weniger ein „optimiertes Bild“ nach Herstellerrezept. Gut, dass Samsung die Wahl grundsätzlich dem Nutzer überlässt. Wer den Aufwand nicht scheut, kann aus Einzelbild-RAWs bessere Bilder entwickeln. Auch toll, dass beide RAW-Varianten prinzipiell mit allen Kameras verfügbar sind – das ist nicht selbstverständlich und beweist die Foto-Affinität des Herstellers.

Die Hauptkamera gefällt mit ausgezeichneter (108 MP) beziehungsweise sehr guter (12 MP) Bildqualität bei Helligkeit, schwächelt aber bei wenig Licht. Nachtaufnahmen verdienen sich ein „gut“, sofern sie 12 Megapixel haben. Die beiden Telemodule überzeugen bei optimalen Lichtbedingungen und ergänzen sich perfekt. Das Zehnfachzoom ist ein Spezialist für lange Distanzen. Im Dunkeln lässt man die Telekameras am besten schlafen, bei wenig Licht ist nur das Dreifachzoom empfehlenswert. Und schließlich noch das Superweitwinkelmodul: grundsolide, sofern es nicht stockdunkel ist.

Wadim Herdt