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Schaden und Heilung in WoW Classic


PC Games MMORE - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 16.10.2019

Einige Wochen nach dem Start werfen wir einen Blick darauf, wie sich Schadensausteiler und Heiler auf dem offiziellen Classic-Server schlagen.


Egal welche Klasse und Talentverteilung: Mit unseren Tipps spielt ihr euren Helden einfach besser und besiegt auch die dicksten Bosse.

Stand: Classic Patch 1.13.2

Artikelbild für den Artikel "Schaden und Heilung in WoW Classic" aus der Ausgabe 11/2019 von PC Games MMORE. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games MMORE, Ausgabe 11/2019

Eigentlich weiß man ja bereits seit über 14 Jahren, wer die besten Schadensausteiler und Heiler in WoW Classic sind. Oder man denkt zumindest, man wüsste es. Denn auch wenn es in der Anfangszeit bereits Schadensmeter und dergleichen gab, bekam man dadurch immer nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen. Eine ...

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... gesammelte Anlaufstelle, auf der die Spieler ihre Combat-Logs hochgeladen haben, gab es damals nämlich nicht. Und so wusste man zwar, wer im eigenen Schlachtzug, oder dem Raid von Freunden, den meisten Schaden machte, konnte sich aber nie sicher sein, ob das eher an der Klasse oder am Spieler lag. Auch die DpS-Werte von diversen Privat-Servern mussten immer mit einem gewissen Maß an Skepsis betrachtet werden, da auf vielen dieser Server die Mechaniken nicht komplett deckungsgleich mit denen der offiziellen Server waren. Das gilt bis zu einem gewissen Punkt natürlich auch für Classic, das auf Patch 7.3.5 basiert. Allerdings gaben sich die Entwickler größte Mühe, sowohl die Mechaniken als auch die Zahlen so exakt wie möglich am damaligen WoW zu halten.

Geschmolzener Kern

Mehr DpS ist in den seltensten Fällen verkehrt. Quest-Mobs sterben früher und man kommt schneller voran. Wirklich interessant werden die Schadenszahlen aber erst in hochstufigen Dungeons oder im Schlachtzug. Daher werfen wir einen Blick darauf, wie die Schadensausteiler (und Heiler) im Geschmolzenen Kern, der für viele der erste wichtige Raid in WoW ist, abschneiden. Welche Klasse dominiert die DpS-Charts und wie gut schneiden Hybriden wirklich ab? Während die meisten Spieler noch auf dem Weg zur Maximalstufe sind, haben sich schon diverse Schlachtzüge durch die Tiefen des Geschmolzenen Kerns gekämpft und die Bosse samt Ragnaros zu Boden geschickt. Zwar sind die Mengen noch weit von dem entfernt, was für Live-Bosse in Battle for Azeroth an Logs zu finden ist, für einen ersten Blick reicht es aber definitiv. Wir betrachten aber nicht alle Bosse im Detail, sondern konzentrieren uns vorerst auf die Gesamtübersicht, bei der alle Bosse im Geschmolzenen Kern zusammengefasst sind, sowie auf den Kampf gegen den Feuerlord Ragnaros.

Erwartungen

Wenn man sich an früher erinnert und das Ganze mit dem verbindet, was man überall liest und hört, dann gibt es eigentlich nur drei Schadensklassen: Magier, Schurken und Krieger. Alles andere ist schmuckes Beiwerk und darf eigentlich nur dann mit in den Schlachtzug, wenn nicht genügend Spieler der anderen Klassen gefunden werden. Druiden sollen lieber heilen, Paladine sind ohnehin nur fürs Buffen zuständig, Schamanen sollen ihre Stöckchen hinstellen und Hexer sind ähnlich wie Jäger eigentlich mehr zum Questen geeignet. Wir schauen uns an, welche der Vorurteile stimmen und welche sich als totaler Quatsch entpuppen. Das Gleiche gilt für die Heiler. Sind Priester wirklich die einzig wahren Heiler oder können Druiden, Paladine und Schamanen im Schlachtzug doch mithalten? Wir schauen uns auch das sowohl bei Ragnaros als auch in der Gesamtübersicht an.

Links: Gesamtübersicht / Rechts: Ragnaros: Während die Furor-Krieger im kompletten Geschmolzenen Kern gut abschneiden, triumphieren bei Ragnaros die Frost-Magier.

DpS im Geschmolzenen Kern

Betrachtet man alle Bosse zusammengefasst, dann können zumindest Krieger und Schurken ihrem Ruf gerecht werden. Die beiden Nahkämpfer dominieren den ersten großen Raid fast nach Belieben und erreichen DpSWerte, die mehr als doppelt so hoch sind wie die von Paladin oder Schamane. Dabei handelt es sich bei dem oberen Balken der Krieger übrigens um Furor-Krieger, die ihre Waffen- Kollegen mehr als nur in den Schatten stellen. Bei den Schurken stehen die Meuchler über den Kampf-Schurken, wenn auch mit wenig Abstand. Spannenderweise folgen danach aber nicht die Magier, sondern die Jäger als stärkste Fernkämpfer. Sie können zwar nicht mit Schurken und Kriegern mithalten, setzen sich aber ordentlich von allen anderen Klassen ab. Das hat mehrere Gründe, darunter das gute Zusammenspiel vomRüstungszerreißen der Krieger mit den Attacken des Jägers, die ihre Talentpunkte mehrheitlich in Treffsicherheit investiert haben. Außerdem sind die Kämpfe im Geschmolzenen Kern aktuell deutlich kürzer als früher, was an besseren Spielern und einem anderen Patch-Stand als vor 14 Jahren zusammenhängt. Dadurch kommen die Hunter besser mit ihrem Mana aus und erreichen ordentliche DpS-Zahlen. Im Mittelfeld sortieren sich hinter den Frost- Magiern die Eulen, Zerstörungs-Hexer und Schatten-Priester ein – alle recht eng beieinander. Auch die Hybriden profitieren hier von den kurzen Kämpfen. Paladine und Elementar-Schamanen liegen dann ganz hinten und können lediglich die Waffen-Krieger, bei denen es sich oft um offensive Zweittanks handelt, hinter sich lassen. Ihre DpS ist lausig, dank starker Buffs sind sie dennoch in nahezu jedem Schlachtzug vertreten.

DpS bei Ragnaros

Beim Endboss des Geschmolzenen Kerns können die Frost-Magier dann endlich zeigen, was in ihnen steckt. Bei dem längeren Kampf, in dem sich Schaden gegen ein einzelnes Ziel und Schaden auf mehrere Gegner abwechseln, und Nahkämpfer zudem hin und wieder vom Boss ablassen müssen, wenn sie nicht durch die Gegend geschleudert werden wollen, demonstrieren die Magier ihre Stärke. Durch die Länge des Kampfes fallen Hybrid-Klassen wie der Gleichgewichts- Druide und Schatten-Priester nun auch etwas weiter zurück. Die Schlusslichter bilden die beiden fraktionsspezifischen Klassen Paladin und Schamane, die nicht mal halb so viel DpS erreichen wie die Frost-Magier.

Heilung im Geschmolzenen Kern

Wo die Schere zwischen starken und schwachen Schadensausteilern weit auseinanderklafft, sieht die Sache bei den Heilern schon deutlich anders aus. Den Spitzenplatz können sich die Paladine mit ihren starken Einzelziel- Heilzaubern sichern. Sie verweisen Priester und Schamanen ins Mittelfeld. Druiden-Heiler hingegen können nicht ganz mit den anderen Heilklassen mithalten, liegen aber nicht allzu weit hinten und sind daher keinesfalls als schlechte Heiler zu bezeichnen. Die Priester, die nahezu ausnahmslos in der Heilig-Spielweise unterwegs sind, bleiben zwar die mit viel Abstand beliebteste Heiler- Klasse, haben aber was reine HpS angeht das Nachsehen. Dabei ist es auch egal, ob man sich nur die besten Spieler anschaut oder einen Durchschnitt aus allen Spielern heranzieht; die Reihenfolge der HpS-Charts ändert sich dadurch nicht.

Heilung bei Ragnaros

Auch beim Endboss können die Heilig-Paladine ihre Spitzenposition verteidigen. Der Abstand ist sogar noch eine ganze Ecke größer als bei den restlichen Bossen. Dafür rutschen die Wiederherstellungs-Druiden auf den letzten Rang. Die Länge des Kampfes zwingt sie, mit dem Mana etwas besser hauszuhalten, was sich in niedrigeren HpS niederschlägt. Die Schamanen hingegen heilen beim Endboss fast auf dem Niveau der Priester und müssen sich nicht verstecken.

Fazit

Vergleichen wir die Realität mit den Vorurteilen und Erinnerungen, dann liegen sie zumindest bei den Schadensausteilern nah beieinander. Wer viel DpS machen will, der kommt kaum um Krieger, Magier oder Schurke herum. Bei den Heilern liegt der Fall etwas anders. Zwar hatte wohl niemand die Paladine als schlechte Heiler in Erinnerung, dass sie in der Realität die Priester aber so in den Schatten stellen, haben wohl nur wenige erwartet. Sowohl bei den Heilern als auch bei den Schadensklassen gilt aber, dass die reinen Zahlen lange nicht alles sind. So spielen Disziplin-Priester heiltechnisch keine Rolle, sind aber dank des Willenskraft-Buffs trotzdem gerne gesehen – zumindest einer. Schamanen können mit ihren Totems in vielen Situationen helfen, ohne dabei viel Schaden oder Heilung zu generieren. Druiden helfen ebenfalls mit verschiedenen Buffs und über den Nutzen von Gesundheitssteinen und Portalsteinen muss man nicht sprechen. Daher befinden sich in einem Classic-Schlachtzug in der Regel alle verfügbaren Klassen. Während bei einigen Spielweisen aber schon ein einzelner Spieler reicht, werden die restlichen Plätze dann eben mit den „reinen“ DpSKlassen aufgefüllt. Bei den Heilern haben die Schlachtzugsleiter fast freie Auswahl und setzen oft auf eine gesunde Mischung.

Links: Gesamtübersicht / Rechts: Ragnaros: Paladine sind durch die Bank die stärksten Heiler im Geschmolzenen Kern. Zumindest, wenn es um reine HpS geht.