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SCHLÄGERTEST: SICHERES SPIEL


tennisMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 40/2020 vom 16.03.2020

Im dritten und letzten Teil unserer Schlägertest-Trilogie widmen wir uns den Modellen für Freizeitspieler. 16 Rackets standen im Fokus. Die wichtigsten Kriterien: Power und Kontrolle


16 RACKETS IM TEST

Artikelbild für den Artikel "SCHLÄGERTEST: SICHERES SPIEL" aus der Ausgabe 40/2020 von tennisMAGAZIN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: tennisMAGAZIN, Ausgabe 40/2020

DAS TEST-TEAM

Alexander Schepp

• Cheftester tennis MAGAZIN, Cheftrainer SC Poppenbüttel
• Referent im Lehrteam des Hamburger Tennis Verbandes (HTV)
• Leiter „Play:Double Tennis Academy“

Andrea Bombek

• B-Trainerin, Regionalligaspielerin
• Ehemals Nummer 452 der Welt
• Frühere Meisterin in Hamburg und Schleswig-Holstein, Vizemeisterin bei den Damen

Nico Graf

• Trainer beim Lawn-Tennis-Club Elmshorn
• Spielt ...

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... in der Schleswig-Holstein-Liga Herren 30• Aktiver Turnierspieler (LK 8)

Danny Kusel

• Trainer im Marienthaler Tennis und Hockey Club. Spielte lange bei den Herren in der Hamburger Oberliga
• Ehemaliger Regionalliga- und DTB-Ranglisten-Spieler

Sven Moritz

• Cheftrainer im TC Langenhorn
• Aktiv in der Hamburg-Liga Herren 40
• Diplom-Politologe und Sportwissenschaftler

BABOLAT: Pure Aero Lite

Gewicht: 270 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 23 -26 mm
Schlagfläche: 645 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 33 cm, kopflastig

Oft haben die leichtesten Ausführungen einer Modellserie bis auf das Design nicht mehr viel mit den schwereren Rackets gemein. Manche besitzen mitunter sogar eine gänzlich andere Rahmenform. Nicht so der Pure Aero Lite! Hier bekommt der Spieler genau jenes Spielgefühl geboten, welches auch die schwereren Pure Aero Modelle aufweisen – ausgestattet mit einem komfortableren Gewicht. Unser Testsieger für spielstarke Nachwuchsspieler.

BABOLAT: Strike EVO

Gewicht: 280 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 23 -25 mm
Schlagfläche: 660 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: sehr steif
Balance: 32 cm, ausgewogen

Der Pure Strike Evo weist insgesamt sehr sportliche Spezifikationen auf. Kein anderes Modell im Test hatte einen solch grifflastigen Balancepunkt. Auf dem Platz zeigte sich, dass es eher Spielern mit einer fortgeschritteneren Technik vorbehalten sein sollte, diese Pure Strike-Variante zu spielen. Wer den Ball voll trifft, bekommt mit dem Racket ordentliche Wucht ins eigene Spiel. Unsaubere Treffer spürt man hingegen schnell im Arm.

DUNLOP: NT R5.0 Lite

Gewicht: 265 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 23 -26 mm
Schlagfläche: 645 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 35,5 cm, sehr kopflastig

Wer ein echtes Powerracket sucht, aber nicht gleich einen Schläger mit riesigen Ausmaßen in Händen halten will, der ist beim NT R5.0 Lite genau richtig. Mit dem Dunlop-Modell geht auf dem Platz richtig die Post ab, ohne dass dabei das nötige Maß an sportlicher Spielbarkeit aus Touch und Kontrolle vergessen wird. Ein gelungenes Freizeitmodell für eine breite Masse an Spielern, das sich knapp hinter den Testsiegern einreiht.

DUNLOP: SX 600

Gewicht: 270 g
Länge: 69,2 cm
Rahmenhöhe: 23 -26,5 mm
Schlagfläche: 677 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 33,5 cm, kopflastig

Die SX-Serie von Dunlop hat sich in unserer diesjährigen Testserie einen Namen als Topspinkönig gemacht. Auch mit dem SX 600 kommen ordentlich Umdrehungen auf den Ball. Vorraussetzung ist ein etwas kräftigerer Arm, um die eigentlich überschaubaren 270 Gramm zu bewegen. Der Schläger ist daher vor allem im männlichen Seniorenbereich zu empfehlen. Mit etwas Wucht im Schwung macht das Dunlop-Modell richtig Spaß.

HEAD: Gravity Lite

Gewicht: 270 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 22 mm
Schlagfläche: 670 qcm
Saitenbild: 16/20
Rahmenhärte: steif
Balance: 33,5 cm, kopflastig

Der Head Gravity Lite besitzt leider nicht die überragenden Spieleigenschaften, die wir dem schwereren „Pro“-Modell der Serie (Testsieger für Turnierspieler) attestieren konnten. Dennoch bekommen sowohl sportliche Anfänger als auch fortgeschrittenere Spieler mit dem Gravity Lite ein Racket geboten, welches durch ein unkompliziertes Handling überzeugt und mit dem vor allem Grundschläge sicher gelingen.

HEAD: Speed Lite

Gewicht: 265 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 25 mm
Schlagfläche: 645 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 34 cm, sehr kopflastig

Auch mit dem zweiten Testmodell richtet sich Head eher an eine sportlichere Zielgruppe. Der Speed Lite lässt sich besonders am Netz und in der Defensive angenehm spritzig manövrieren. Seine größten Stärken spielt der Schläger aber aus, wenn das Spieltempo anzieht. Trotz des leichten Gewichts fühlt sich das Racket bei längerem Schwung sicher und kompakt an, sodass es Freizeitspielern mit druckvollen Schlägen sehr entgegenkommt.

PACIFIC: BXT Nexus 118

Gewicht: 225 g
Länge: 70,5 cm
Rahmenhöhe: 25 -27 mm
Schlagfläche: 761 qcm
Saitenbild: 16/20
Rahmenhärte: steif
Balance: 37,5 cm, kopflastig

Diesen Schläger müssen Sie gut festhalten, damit er Ihnen nicht davonschwebt. Der Pacific Nexus ist das Ultraleichtracket im Test. Gerade einmal 225 Gramm bringt das Modell mit sich. Für die nötige Power sorgt der extrem kopflastige Balancepunkt. Angenehm spielt sich das vergleichsweise enge Besaitungsmuster auf dem riesigen Schlägerkopf. Das Treffgefühl wird stabiler und man behält auch bei schnelleren Schwüngen die Kontrolle.

PACIFIC: BXTX Fast ULT

Gewicht: 260 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 22 -25 mm
Schlagfläche: 645 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 33,5 cm, kopflastig

Der X Fast ULT gehört zur Gruppe der sportlichen Freizeitmodelle. Der Schläger spielt sich nicht von alleine. Die nötige Power entsteht erst bei einem etwas längeren Schwung. Eine gewisse Technik sollte also vorhanden sein, wodurch vor allem fortgeschrittene Jugendspieler oder jüngere Damen zur Zielgruppe zählen. Kleine Abzüge gibt es für die nicht optimale Armschonung, wenn der Ball außermittig getroffen wurde.

SNAUWAERT: Vitas 110

Gewicht: 270 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 25 -27 mm
Schlagfläche: 710 qcm
Saitenbild: 16/18
Rahmenhärte: steif
Balance: 34 cm, sehr kopflastig

Die Ausmaße sind für ein Modell dieser Kategorie gewohnt groß. Nur die Standardlänge überrascht, wodurch Spieler auch in Drucksituationen schneller handeln können. Das entscheidende Plus gegenüber anderen gelungenen Seniorenschlägern im Test erzielte das Snauwaert-Modell durch sein höheres Maß an Sportlichkeit. Neben der Unterstützung bei sehr kurzen Schwüngen, werden auch wuchtigere Schläge möglich.

TECNIFIBRE: T-Flash 270

Gewicht: 270 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 25 -26 mm
Schlagfläche: 645 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: sehr steif
Balance: 33,5 cm, kopflastig

Mit seinem etwas breiteren Rahmen ist dieses Tecnifibre-Modell eine solide Wahl für Freizeitspieler vieler Altersklassen. Die T-Flash-Serie spielt sich insgesamt unkompliziert und leistet bei noch etwas eckigen Schlagbewegungen hilfreiche Unterstützung. Der Sweetspot des Schlägers verzeiht kleinere Unsauberkeiten und die Racketpower ist sowohl bei kurzen Schwüngen als auch bei wuchtigen Schlägen vernünftig.

Die Spielereinschätzung

TEIL 3

Turnierspieler: Schnelle Zuschlagbewegung, dynamischer Schwung. Trifft den Ball in fast jeder Lage optimal. Bestimmt das Tempo selbst, braucht ausgezeichnetes Feedback und Kontrolle.
Club-/Medenspieler: Nicht ganz so treffsicher. Spielt häufig bis viel, benötigt etwas mehr Komfort und Power als Turnierspieler. Spielt erfolgreich Medenspiele und Clubmeisterschaften. Mittlere bis schnellere Zuschlagbewegung.
Freizeitspieler: Trifft den Ball ungenau, optimales Timing fehlt. Mit dem etwas kurzen oder sehr langsamen Schwung erzeugt er nicht den gewünschten Druck.

Die Testbenotung

Im Praxistest werden vier Bereiche getestet: Kontrolle bezeichnet, wie präzise sich das Racket spielt. Dabei ist vor allem die Längenkontrolle maßgeblich. Power drückt aus, wie gut sich der Schläger beschleunigen lässt. Spielgefühl meint, wie das allgemeine Handling des Schlägers ausfällt sowie das Feedback in puncto Touch und Komfort. Die vierte Komponente ist die Optik. Die einzelnen Bereiche werden unterschiedlich gewichtet. Für die Kategorie Freizeitspieler gilt: Power und Kontrolle werden mit jeweils 35 Prozent beim Gesamtresultat berücksichtigt. Das Spielgefühl macht 20 Prozent aus. Die Optik spielt eine untergeordnete Rolle und fließt zu zehn Prozent mit ein. Bei der Anzahl der Sterne handelt es sich um aufund abgerundete Werte des Gesamtergebnis aller Tester.

TESTBOGEN: Die Rackets werden in vier Kategorien bewertet.


Der Testablauf

DETAILARBEIT: Das Testteam nahm sich ausführlich Zeit für jeden einzelnen Schläger.


Die Racketfirmen schicken ihre Schläger bespannt mit Logo in die Redaktion. Dort werden sie fotografiert und dann zu Cheftester Alexander Schepp in den SC Poppenbüttel in Hamburg gesendet. Die Schläger wurden neu und einheitlich vom offiziellen ATP-Besaiter Joachim Krüger bespannt. Im aktuellen Test haben wir die „MSV Focus Hex Ultra“ von Mauve Sports aufgezogen. Heiße Testphase: knapp sechs Wochen im SC Poppenbüttel und TC Langenhorn. Fünf Tester stehen im Team von Schepp und analysieren jedes Schlägermodell bis ins kleinste Detail. Nach dem Test füllt jeder Tester einen Testbogen aus. Dort werden Kontrolle, Power und Spielgefühl für Grundlinie, Netzspiel und Aufschlag benotet. Darüberhinaus bewerten die Tester das Design des Schlägers. Am Schluss fließen Bemerkungen wie Größe des Sweetspots oder besonders auffällige Spieleigenschaften in die Bewertung mit ein.

Die tennis MAGAZIN Schlägertests gibt es auch als Download auf tennismagazin.de

SAITE UND BALL: Im aktuellen Test wurden die Rackets mit der MSV Focus Hex Ultra von Mauve Sports bespannt. Spielball war der Fort Tournament von Dunlop.


TECNIFIBRE: T-Rebound 260

Gewicht: 260 g
Länge: 67,5 cm
Rahmenhöhe: 24 -25 mm
Schlagfläche: 680 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 33 cm, kopflastig

Besonders im Segment der Freizeitschläger finden sich viele Rackets mit Überlänge. Umso außergewöhnlicher ist es deshalb, mit dem Tecnifibre T-Rebound ein Modell in Händen zu halten, welches kürzer als die Standardlänge ist. Gerade Anfängern bietet diese Variante ein äußerst leichtes Handling, um schnell eine ausreichende Schlagsicherheit zu erlangen. Bei der Schlagpower gerät der kürzere Rahmen aber an gewisse Grenzen.

TOPSPIN: Ferox 2

Gewicht: 245 g
Länge: 70,5 cm
Rahmenhöhe: 28 mm
Schlagfläche: 710 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 37 cm, sehr kopflastig

Machen Sie es sich auf dem Platz bequem. Den Rest übernimmt der Ferox 2 für Sie. Zumindest was die Schlaghärte betrifft, reicht den Spielern ein kleiner Schubser und der Ball fliegt über das Netz. Der Reichweitenvorteil mit dem zwei Zentimeter längeren Modell findet vor allem im älteren Seniorenbereich Anklang. In puncto Spielgefühl gibt es allerdings kleine Abzüge. Dafür wirkt das Racket im Schlägerkopf einfach zu massig.

VÖLKL: V Feel 1

Gewicht: 255 g
Länge: 70,5 cm
Rahmenhöhe: 27 -29 mm
Schlagfläche: 740 qcm
Saitenbild: 16/17
Rahmenhärte: sehr steif
Balance: 35,5 cm, sehr kopflastig

Ein absolut gelungenes Racket für den Seniorenbereich. Älteren Freizeitspielern, die nur über eine kurze Schwungbewegung verfügen, wird das Treffen mit dem Völkl V Feel 1 deutlich erleichtert. Der Sweetspot ist durch das extrem offene Besaitungsmuster riesig, wodurch auch weniger exakt getroffene Bälle noch den Weg ins Feld finden. Die Überlänge und ein kopflastiger Balancepunkt sorgen für die nötige Power.

WILSON: Blade 100 UL

Gewicht: 265 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 22 mm
Schlagfläche: 645 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 33,5 cm, kopflastig

Mit dem Testsieg für den Blade 100 UL endet für die aktuelle Blade-Reihe von Wilson eine äußerst erfolgreiche Testsaison. Auch dem leichtesten der drei getesteten Blade-Modelle tut der Einsatz der FreeFlex-Technologie richtig gut. Der Schläger bietet einen tollen Mix aus unterstützender Power, viel Gefühl und einem sowohl verzeihenden als auch punktgenauen Sweetspot. Empfehlenswert für den Nachwuchs und höhere Alsterklassen bis 60+.

SPANNENDE EINFÜHRUNG: Jaan-Frederik Brunken (Mitte) erklärt zwei tennis MAGAZIN-Testern die Wingfield-Technologie.
Cheftester Alexander Schepp (links) zeigte sich begeistert: „Die Kombination aus der persönlichen Einschätzung der Tester und der Datenanalyse ist ein echter Zugewinn für den Rackettest.“


SMARTE ANALYSE

Der Rackettest wird unterstützt mit den Spieldaten von Wingfield. Mit Hilfe eines Schlagscores bekommen die Tester harte Fakten zu den Modellen geliefert. Dabei handelt es sich um einen Wert, der sich aus der Ballgeschwindigkeit und der Präzision von Schlägen auf ein festgelegtes Ziel zusammensetzt. Ab der Testserie 2021 fließt der Wert in die Ergebnisse mit ein

FAKTENLAGE: Wie zielgenau ein Spieler mit einem Racket agiert, zeigt der sogenannte Accuracy Score, der die Genauigkeit des Schlages auf ein definiertes Ziel (in diesem Fall Rückhand-Longline) ausdrückt. Zusätzlich zum Präzisionswert erhält der Spieler eine Grafik mit den Aufprallpunkten seiner Bälle, wodurch die Zielgenauigkeit besonders anschaulich wird. Die Wucht in den Bällen wird mit dem Speedscore ermittelt. Neben der Durchschnittsgeschwindigkeit aller Schläge wird auch der Topwert der Rückhand angezeigt.

WILSON: Clash 108

Gewicht: 280 g
Länge: 69,2 cm
Rahmenhöhe: 24,5 mm
Schlagfläche: 697 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: flexibel
Balance: 34 cm, sehr kopflastig

Auch die Clash-Serie kam mit allen Modellen durchweg gut im Testteam an. Mit dem Clash 108 wird nun eine etwas ältere Zielgruppe bedient, die auch auf eine hervorragende Armschonung Wert legt. Das typische Clash-Gefühl besitzt auch der 108, allerdings kommt der katapultartige Effekt weniger zum Tragen als bei seinen Vergleichsmodellen. Dennoch ist der Schläger empfehlenswert für Spieler ab der Altersklasse 60.

YONEX: Ezone 105

Gewicht: 275 g
Länge: 68,5 cm
Rahmenhöhe: 23 -26 mm
Schlagfläche: 680 qcm
Saitenbild: 16/19
Rahmenhärte: steif
Balance: 33 cm, kopflastig

Der Ezone 105 fügt sich wunderbar in die gelungene Baureihe von Yonex ein. Wie bei allen Ezone-Modellen ist das Feedback im Treffpunkt präzise und sorgt auf diese Weise schnell für Vertrauen in die eigenen Schläge. Gerät man unter Druck, leidet jedoch die Manövrierbarkeit des Rackets unter dem recht großen Schlägerkopf. Dennoch gehört der Schläger mit seinen Spieleigenschaften zum erweiterten Favoritenkreis in diesem Test.

DIE FAVORITEN DER TESTER

TEST ARCHIV

Auf tennismagazin.de stehen alle Rackettests der letzten Jahre als Download zur Verfügung.


FOTOS CHRISTINA SCHEUNEMANN

FOTOS: JÖRN POLLEX (5)