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Schleien auf den letzten Drücker


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 250/2018 vom 23.11.2018

Zugegeben: Die Schleie ist nicht unbedingt der erste Fisch an den ich im Zusammenhang mit dem Herbst denken muss. Dennoch sind die „grünen Schönheiten“ auch im Herbst noch sehr aktiv.


Artikelbild für den Artikel "Schleien auf den letzten Drücker" aus der Ausgabe 250/2018 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Es grünt so grün, auch wenn die Blätter gelb werden und abfallen. Herbstschleien bieten schon einen kleinen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling


Foto: T. Steinbrück

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Bunte Pop-Ups am Miniboilie können an trüben Tagen wahre „Bringer“ sein


Leckere Schleien-Würste: Tobias bereitet schon zuhause die PVA-Bags mit hoch attraktivem Kleinstfutter vor; dann gehts am Teich viel schneller


Vom Frame-Feeder löst sich am Grund das Futter schnell ab, sodass die Schleie kaum Widerstand beim Biss verspürt


Der gute alte Dosenmais ist immer einen Versuch wert


Mutter Natur macht bei Schleien keine Ausnahme: Reserven für den Winter aufzubauen, ist auch bei ihnen Pflicht und überlebenswichtig im Jahreszyklus. Gerade diese Fischart muss sich sehr gut auf den Winter vorbereiten. Der Grund: Schleien fressen im Winter im Vergleich zu Karpfen oder anderen Friedfischen fast überhaupt nicht. Nach über 20 Jahren intensiven Friedfischangelns komme ich zu dieser Erkenntnis. Allen Bemühungen zum Trotz habe ich bis heute erst drei Schleien im Winter fangen können.

Nun ist es also an der Zeit, Schleien auf den letzten Drücker zu fangen. Die Chance auf kapitale Exemplare ist so hoch wie nie.

Noch vor den ersten Nachtfrösten sind kleine Tümpel und Teiche ideal, später sind Baggerseen immer noch einen Versuch wert, weil deren erheblich größere Wassermassen nicht so zügig abkühlen

An sonnigen Tagen in flachen Buchten und in tieferen (2 – 6 m) sandigschlammigen Bereichen nahe der Uferkante der Baggerseen kann man die Schleien jetzt finden.

GEMÜTLICH AUF GRUND

Oft wehen raue Winde, und es wird an den Ufern ungemütlich. Dabei stundenlang auf eine im Wind schwankende Pose zu starren, ist wenig konstruktiv. Ich ziehe das Grundangeln vor, mache ich es mir im Zelt bequem, trinke einen heißen Kaffe oder Tee und serviere kleine, aber deftige Mahlzeiten am Gewässergrund. Mit dem (Method-)Feeder oder mit PVA-Bags biete ich aromatisierte Futtermischungen in Hakennähe an. Meine Liebl ings-Hakenköder sind sehr kleine Halibutt-Pellets mit Loch (praktisch zum Anködern auf dem Haar), kleine grelle Pop-Ups und der gute alte Dosenmais.

Da die jungen Barsche zu dieser Zeit auch ungebremsten Hunger verspüren, verzichte ich bewusst auf Lebendköder wie Maden oder Würmer. Gibt es aber kaum Barsche im Gewässer kann man diese Klassiker jedoch auch gerne verwenden. Keine Herbstschleie wird dieses Angebot auf Dauer ausschlagen.