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SCHNEE VON GESTERN?


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MountainBIKE - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 08.11.2022
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Bildquelle: MountainBIKE, Ausgabe 12/2022

Kostprobe gefällig? Albert Leichtfried ist am Berg in seinem liebsten Element.

Outdoor: Du bist aus Lunz in den Ybbstaler Alpen. Das liegt auf gut 600 Metern, die Berge ringsum zählen eher zu den tieferen Lagen. Kann man da in zehn Jahren noch Skitouren gehen?

Albert Leichtfried: Da bin ich positiv gestimmt, ja. Im Winter ist das eine recht niederschlagsreiche Gegend, zudem staut sich dort kühle Luft. Mal sind die Winter besser, mal schlechter – aber grundsätzlich sieht es in zehn Jahren noch vielversprechend aus.

Aktiver Bergführer, Diplom-Meteorologe, Extrem-Kletterer und Ausbildungsleiter beim Verband Österreichischer Berg- und Skiführer – wie bringst du das alles unter einen Hut?

Ja, das ist schon einiges, was da zusammenkommt. Wobei die Tätigkeit als Meteorologe derzeit ruht. Aber das Wissen und der wissenschaftliche Zugang in diesem Feld ist sehr hilfreich für mein Tun. Bei den anderen Tätigkeiten geht vieles Hand in Hand oder ergänzt sich zu einem gewissen Grad. ...

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Was sagt denn der Meteorologe in dir, wie lange wird uns der Schnee noch für den Wintersport reichen?

Das ist nicht einfach, vor allem nicht so generell, zu beantworten. Die Situation wird außerdem oft sehr spitz dargestellt. Fakt ist: Das langjährige Mittel der Temperatur steigt, aber schlusszufolgern, dass der Schnee verschwindet, ist zu extrem. Die Bedingungen verändern sich jedes Jahr, einzig beständig ist der Wandel der Witterungsverläufe.

Wie werden sich die Winter deiner Einschätzung nach denn verändern?

Die Winter werden sich, zumindest in mittleren und höheren Lagen, nicht so extrem verändern, wie es oft heißt. Schwankungen sind die Regel. In niedrigeren Lagen werden die Winter insgesamt wohl kürzer, aber Schnee wird es auch da noch geben. Dagegen merkt man im Sommer große Unterschiede. Gerade in den vergletscherten Gebieten wird es gefährlicher. Das Eis schmilzt und die Permafrostböden tauen auf. Lose Böden, Geröllschutt und Steinschlag werden immer mehr zur Gefahr.

Wird es auch mehr Lawinen geben? Der Schnee wird ja tendenziell weniger.

Gute Frage, da ist eine Tendenz nicht klar ersichtlich. Viele Faktoren spielen mit rein. Richtig ist mal, dass die mittlere Lawinengefahr in schneeärmeren Wintern tendenziell steigt. Die Schneedecken sind dann nicht so gefestigt, gleichmäßig und stabil wie in schneereichen Wintern. Aber auch an dieser Stelle: Es gibt eben keine eindeutige Tendenz zu weniger Schnee, sondern nur schneereichere und -ärmere Winter. Und in Letzteren ist die mittlere Lawinengefahr dann schon höher.

Bei der Lawinenforschung wird immer mehr Technik eingesetzt. Wie verändert das die Arbeit und welche Auswirkungen hat das auf künftige Prognosen?

Je mehr Technik und Daten im Spiel sind, desto genauer wird die Arbeit in der Regel. Schnee ist allerdings eine schwierige Materie: Sie besteht aus Partikeln aller Aggregatszustände, ist sehr komplex aufgebaut und daher nur zu einem gewissen Grad zuverlässig berechenbar. Deshalb bringen technische Neuerungen die Prognosen nur bedingt voran. Die bessere Vernetzung der Lawinendienste dagegen hilft zweifelsfrei. Vor allem bei kurzfristigen Entwicklungen und lokaler Lagebeurteilung.

Auch bei der Tourenplanung der Wintersportler kommt immer mehr Technik zum Einsatz, etwa in Apps. Was hältst du von dieser Entwicklung?

Das sind zweifelsfrei gute Hilfsmittel, die die Tourenplanung bereichern und unterstützen können. Ich sage aber bewusst Hilfsmittel, weil man sich nicht auf die Technik verlassen darf, sondern selbst beurteilen und die Entscheidung treffen muss. Die Hilfen sind quasi ein Mosaikstein im ganzen Konstrukt, das die Tourenplanung ausmacht. Ein neuer hilfreicher Mosaikstein, aber eben auch nur ein (weiterer) Aspekt.

»DIE WINTER WERDEN SICH NICHT SO STARK ÄNDERN, SONDERN EHER DIE SOMMER.«

Zurück in den Schnee: Werden sich die Saisonzeiten verschieben?

Zum Teil haben sie sich das schon. Und das werden sie wohl auch weiterhin ein wenig. Früher fanden Ende November oft schon »Tiefschnee und Fit«-Wochen statt. Das ist mittlerweile meistens eher schwierig. Die Saison beginnt in der Regel etwas später, eher Ende Dezember. Dafür herrschen im April oder Mai öfter noch ziemlich winterliche Verhältnisse. Das sind jetzt persönliche Eindrücke, ohne Studienbeleg. Aber momentan wirkt es so. In niedrigeren Lagen, etwa im Voralpenraum, kann man zudem davon ausgehen, dass die Winter im Schnitt kürzer werden. Nicht, dass es da keinen Schnee mehr gibt, auch dort verschwinden die Winter nicht. Aber die Schneetage werden weniger werden.

Wann ist deine liebste Zeit zum Skitourengehen? Hochwinter oder Frühjahr?

An sich, finde ich, sollte man alles zu seiner Zeit machen: im Hochwinter die fluffigen Freeride-Runs, im Frühling die schönen Firntouren, wenn die Bedingungen stimmen. Aber mein Favorit ist dann schon der Tiefschnee, wenn du mich so fragst (lacht).

Was macht für dich das Skitourengehen aus? Und wenn du selbst unterwegs bist, lieber auf Hütten- oder Hochtour?

Da spielt jetzt das Thema von vorhin wieder mit rein, alles unter einen Hut zu bekommen. Es bleibt mir nämlich eher wenig Zeit für eigene Touren. Meist bin ich in der Funktion des Ausbilders auf Lehrgängen oder als Bergführer unterwegs, wo ich zu Touren oder zum Freeriden gebucht werde. Wenn es sich mal ergibt, mache ich am liebsten Sachen, die ich noch nicht gemacht habe oder die mich besonders reizen. Das kann dann alles Mögliche sein. Ein knackiger Aufstieg, eine steile Abfahrt, ganz unterschiedlich. Aber es ist, wie gesagt, eher die Ausnahme.

Wie erlebst du im Berufsalltag das Skitourengehen? Was hat sich die letzten Jahre getan und welche Bereiche verändern sich am stärksten?

Die mit Abstand stärkste Veränderung in den letzten 25 Jahren ist, dass es im Touren- und Freeridebereich einen extremen Boom gab. Es sind heutzutage deutlich mehr Leute unterwegs. Was dabei mitschwingt, ist eine Kommerzialisierung und eine Spezialisierung, auch in puncto Material. Da hat mittlerweile jeder Bereich seine eigenen »Werkzeuge«. Die Freerider fahren mit breiten Powderlatten, die Sporttourengeher benutzen ultraleichtes Aufstiegsmaterial. Früher haben wir an etwas breitere Alpinski Tourenbindungen drangebaut. Nun gibt es x verschiedene Modelle für jeweils andere Disziplinen und Anforderungsbereiche – für jede Art von Tour spezielles Equipment. Was dazukommt: Es besteht ein akuter Aufhol- und Ausbildungsbedarf bei den Kompetenzen und beim grundlegenden Verhalten der Leute. Das Verständnis von Natur und möglichen Gefahren, aber auch eine realistische Einschätzung, ist oft nur mangelhaft ausgeprägt. Eine Gefahr in diesem Zuge geht von der vorhin erwähnten Vielzahl technischer Unterstützungsmöglichkeiten aus: Ihnen wird oft zu viel Beachtung eingeräumt. Dadurch geht das instinktive Naturverständnis der Menschen verloren.

»IN DER SPITZE WIRD ES WEITERHIN EXTREMER WERDEN. DER MENSCH IST EIN FORTSCHRITTSTIER.«

Was genau meinst du mit instinktivem Naturverständnis?

Ich befürchte, dass mit dem »Handyzeitalter« das Bewusstsein für Sinneswahrnehmungen im Gelände und in Risiko-Situationen abnimmt und den Geräten fast schon blind vertraut wird. Dadurch stumpft die Fähigkeit ab, Risiken richtig einschätzen und die Umgebung wahrnehmen zu können. Doch auch der Gegentrend existiert: Personen, die wegen übersteigertem Sicherheitsbewusstsein total gehemmt sind. Die sind in den Empfehlungen der Apps gefangen und können auch nicht mehr eigenständig entscheiden.

Zum Thema Risiko: Wird das Tourengehen gefährlicher, wenn sich das Geschehen in höhere Lagen verschiebt?

Das kann man so nicht generalisieren. Im mittleren Höhenbereich, zwischen 1500 und 2500 Metern, bleiben die Schnee- und Tourenbedingungen absolut brauchbar und im Mittel wohl recht konstant. Auch in hohen Lagen sorgen Schnee und Eis für Stabilität, außerdem sind da in der Regel erfahrene Personen unterwegs. Gefährlich werden im Gegenteil eben die Sommer in den Höhenlagen, wenn die Stabilität der Eispanzer nicht mehr gegeben ist.

Der Skitourensport hat jahrelang ein Nischendasein gefristet. Wie erklärst du dir den aktuellen Boom?

Da kommt vieles zusammen. Ich denke, das Erlebnis freier, ungestörter Natur rückt stärker ins Bewusstsein. Vor allem im Zusammenhang mit dem verstärkten Rückzug von einer naturnahen Lebensweise in den Städten. Die Hektik und Sterilität im Leben vieler Menschen lässt den Wunsch nach dieser Art von Ausgleich entstehen. Außerdem spielt eine sportliche Komponente mit rein: der Trainingsaspekt. Und auch die Corona-Tauglichkeit des Sports trug in den letzten beiden Wintern sicher zum Aufschwung bei. Man kann Abstände einhalten und trotzdem gemeinsam Zeit verbringen – und vor allem einfach mal raus. Auch die relative Unabhängigkeit von Energieproblemen könnte diesen Winter eine zentrale Rolle bei der Beliebtheit des Sports spielen.

Ist der Boom auch im Hochtourenbereich und Skibergsteigen spürbar? Gibt es da eine ähnliche Begeisterungswelle?

Der größte Zuwachs fand schon in der Nähe zum gesicherten Skiraum statt: gemäßigte Genusstouren und vor allem das Freeriden sind sehr beliebt. Aber auch in Gletscherlagen, im Hochtourensegment, gibt es spürbaren Zuwachs.

Driften die verschiedenen Arten von Skitouren künftig weiter auseinander?

Der Skitourensport ist sehr variabel und breit aufgestellt. Alle Bereiche, ob Hütten- oder Hochtour, haben ihre Berechtigung und werden auch künftig auf Anhänger und Verfechter zählen können – ob jetzt die sportlich-ambitionierten Aufsteiger, die Genusstour-Fraktion, die Freerider oder die Extrem-Skibergsteiger. Ich sehe da kein Auseinanderdriften, sondern eher die bereits stattfindende Spezialisierung, die sich auch beim Material so fortsetzen wird. Und manche betreiben ja auch mehrere der Disziplinen, ganz nach Bedingungen und Saisonzeit. Diese Freiheit macht das Skitouren auch ein Stück weit aus.

Was werden die nächsten »Schallmauern« bei Extrem-Skitouren sein? Die großen Ziele hinsichtlich Speedrekorden, Erstbesteigungen, Durchschreitungen?

Ich denke, in der Spitze wird es weiterhin extremer werden. Die aktuelle Generation hat ganz andere Voraussetzungen, ist zum Teil schon von klein auf mit dem ambitionierten Skibergsteigen aufgewachsen. Auch die Datensätze zu den Gebirgen und die technischen Möglichkeiten entwickeln sich stets weiter. Außerdem orientiert sich der Mensch einfach am Fortschritt. Es wird daher immer wieder neue Ziele und Bestmarken geben.

Viele Rekorde wurden auch erst dank neuer Technologien möglich. Die Ausrüstung wird ultraleicht und -robust. Ist »Höher, weiter, steiler, schneller« eine Folge der Materialentwicklung? Oder, andersrum, diese eine Reaktion auf die steigenden Ambitionen?

Ich denke, das ist eine Mischung aus beiden genannten Entwicklungen. Das Motiv des Menschen nach Steigerung und die Fortschritte der Materialentwicklung gehen da Hand in Hand und bedingen sich stets gegenseitig.

Bei der Bergführer-Ausbildung bewegt ihr euch und auch das Material bewusst in Grenzbereiche. Welche Anforderungen stellen die sich wandelnden Verhältnisse auch an die Ausrüstung?

Vor 20 Jahren wurde die Ausrüstung noch universeller gedacht, als das heutzutage der Fall ist. Mit den ganzen Spezifizierungen bewegt sich die Industrie immer näher ans Limit der Materialien. Dadurch wird der Ausrüstungssektor immer komplexer und technischer. Das erfordert künftig auch noch mehr Wissen und Ausbildung – sowohl für Sportler als auch die Bergführer.

»TOURENGEHERN FEHLT OFT DIE REALISTISCHE EINSCHÄTZUNG DER SITUATION.«

Wie passt sich die Berg- und Skiführer-Ausbildung daran an?

Es kommen auf jeden Fall Themen dazu: Die Ausbildung dauert derzeit schon etwa ein Drittel länger als noch vor einigen Jahren. Die Inhalte sind auch komplexer geworden. Bei der Materialkunde wird es immer wichtiger, Fehleinsätzen vorzubeugen. Ein Extrembeispiel: Eine minimalistische, aufstiegsorientierte Bindung für Tiefschneeabfahrten mit Klippensprüngen zu verwenden – das kann fatal enden. Gerade bei der breiten Masse muss dieses Wissen ankommen. Des Weiteren erfordert es von Bergführern mittlerweile deutlich mehr Aufwand, auf dem Stand der Technik zu bleiben. Auch das muss in der Ausbildung berücksichtigt werden. Unser Programm entwickelt sich laufend weiter. Auch hinsichtlich der »Kunst des Lehrens«, der Beziehung zwischen Guide und Kunde.

Wie hat sich die denn verändert?

Die hat sich stark verbessert: Das Verhältnis ist für die Gäste jetzt deutlich angenehmer (lacht): wesentlich stärker serviceorientiert. Das »heroische Zeitalter« (schmunzelnd) der Bergführer ist eigentlich vorbei. Das sind jetzt alles nette Persönlichkeiten, mit denen man gerne Zeit verbringt.

Und was rätst du den normalen Tourengehern in diesem Materialdschungel?

Vor allem, sich beim Kauf kompetent beraten zu lassen und dem Hersteller-Marketing nicht zwingend zu trauen: Ich stelle immer wieder fest, dass das Setup der Leute aus Stiefel, Bindung und Ski einfach nicht zusammenpasst. Gerade für Einsteiger ist der Markt oft ziemlich unübersichtlich.

Jetzt haben wir viel über Prognosen, Veränderung und Entwicklung gesprochen. Gibt es etwas, das dich stört?

Mich stört eigentlich nichts. Für die aktuelle Situation ist unsere Ausbildung ein gelungener Kompromiss. Wir können gut gerüstet in die Zukunft gehen.

»ICH KANN MIR GUT VORSTELLEN, DASS DAS INTERESSE AUCH WEITERHIN WÄCHST.«

Glaubst du, die Begeisterung für das Skitouren hält weiter so an?

Ich glaube schon, ja. Viele Motive, wie die Suche nach Naturerlebnissen oder Stressreduktion, werden sich nicht ändern. Auch hat sich der Trend über Jahre aufgebaut, deshalb erwarte ich kein kurzfristiges Ende der Entwicklung. Ich kann mir, im Gegenteil, gut vorstellen, dass das Interesse weiter wächst.

Wie lange machen die Berge das mit?

Puh, schwierig zu sagen. Klar, wenn viele Leute unterwegs sind, entstehen Probleme: beim Parken, vor allem aber auch das Stören von Wildruhezonen. Das wird immer mehr. Wichtig ist, da Regeln zu schaffen und diese Probleme auch klar zu kommunizieren. Oftmals sind sich die Tourengeher dessen noch gar nicht richtig bewusst.

Wie erlangen Tourengeher künftig wieder ein besseres Naturverständnis?

Auch dabei wird die Kommunikation entscheidend sein. Die Leute müssen sich mehr mit dem Thema beschäftigen und wir versuchen zu sensibilisieren, ein Vorbild zu sein. Dieser Stein kommt gerade ins Rollen. Da müssen wir dranbleiben, das wird mit die nächste Herausforderung. Dann haben auch in Zukunft alle Spaß auf Skitour!