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Schnelle Fotospezialisten


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 07.12.2018

Kleine Spezial-Tools helfen bei der kreativen Arbeit: Sie erledigen knifflige Retuschen mit wenigen Arbeitsschritten. So muss der Fotokünstler nicht auf komplizierte Techniken im Photoshop zurückgreifen.


Artikelbild für den Artikel "Schnelle Fotospezialisten" aus der Ausgabe 1/2019 von PC Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 1/2019

Bildbearbeitungen sind sehr leistungsfähig und erlauben individuelle Ergebnisse. Bei diesem Prozess ist Hintergrundwissen und Erfahrung notwendig. Manche dieser Aufgaben sind schneller mit speziellen Tools realisiert. Diese helfen mit Automatikfunktionen beim Erstellen der Effekte und Verbesserungen. Die Fotowerkzeuge sind für den Windows-Desktop, mobile Geräte und im Webbrowser verfügbar.

Caesium: ...

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... optimale Kompression für Fotos im JEPG-Format

Trotz schnellem Internet sind große JPEG-Bilder oft eine Bremse im Netz. Das kann die eigene Webseite sein, oder Bilderdienste haben Beschränkungen bei den Dateigrößen. Mit Caesium ist die Komprimierung sehr einfach. Das Tool analysiert die Motive und versucht, die beste Qualität bei kleiner Dateigröße zu erzeugen. Dazu lassen sich Einzelbilder oder Ordner mit Dateien laden. Per Schiebregler wird die Qualität reguliert. Die Vorschau zeigt die finalen Bilder vor dem Speichern. Getroffene Einstellungen lassen sich als Profil speichern und später wieder abrufen.

FastStone Photo Resizer: Fotos auf große Formate skalieren

Ältere Kameras bieten nicht immer optimale Auflösungen. Das gilt vor allem, wenn man ein Fotobuch oder einen Kalender zum Verschenken in großem Format gestalten will. Die Bilder lassen sich mit speziellen Verfahren in hoher Qualität auf das passende Format vergrößern. Der FastStone Photo Resizer ist so ein Gratis-Tool zum Skalieren. Es kann mit Hilfe einer Stapelverarbeitung auch gleich mehrere Fotos automatisch bearbeiten und besitzt zahlreiche nützliche Zusatzfunktionen.
Im Hauptfenster links navigieren Sie zum Verzeichnis mit den Motiven. Wählen Sie die Datei zum Skalieren aus, und fügen Sie sie mit dem Add-Knopf zur Liste rechts hinzu. Unterhalb dieses Bereichs sehen Sie die Optionen. Dort bestimmen Sie über Output format das Dateiformat für die konvertierten Bilder. Darunter findet man den Zielordner zum Speichern. Aktivieren Sie die Checkbox Use Advanced Options, um die Skalierungsfunktion zum Vergößern zu nutzen. Öffnen Sie mit dem Advanced Options-Knopf das Fenster mit den Einstellungen. Im Reiter Resize klicken Sie die Checkbox vor dem gleichnamigen Eintrag an. Das Programm zeigt im Anschluss alle verfügbaren Funktionen. Die Größe des Zielbilds bestimmen Sie wahlweise Pixelgenau, prozentual, als Druckgröße oder anhand einer Bildseite. In den meisten Fällen ist die Angabe in Prozent die einfachste Methode. Klicken Sie das Feld In Percentage an, und geben Sie im Feld darunter die Größe ein. Die Option Filter bestimmt das Verfahren für die Skalierung in das große Format. Abhängig vom Inhalt des Bildes sorgen die Voreinstellung Lansczos 3 (Default), Lanczos 2 (Sharper) oder Nearest für sehr gute Ergebnisse beim Vergrößern. Die optimale Methode findet man durch Probieren und Vergleichen der erzeugten Bilder. Auf den anderen Reitern finden Sie Werkzeuge, um Beschreibungstexte einzufügen, Wasserzeichen über das Motiv zu legen oder zum Hinzufügen eines Rahmens zum Bild.

Tipp: Mit dem Programm Watermark Image können Sie Ihre Fotos mit Wasserzeichen versehen. Das Tool hilft bei der Platzierung und arbeitet wahlweise mit Text oder einer Grafik. Bei Nutzung des PNG-Formats werden auch Transparenzinformationen einbezogen.

Microsoft ICE 2.0: Panoramen nahezu automatisch erstellen

Das Zusammensetzen von Einzelbildern bei Panoramaaufnahmen ist mit dem Programm von Microsoft kinderleicht. Die Bilder laden und dem eingebauten Assistenten einfach folgen. Das Programm nimmt vollautomatisch die Erkennung des Fotos vor und ordnet diese passend an. Für die optimale Darstellung gibt es unterschiedliche Projektionsarten. Damit werden Verzerrungen im Bild entfernt. Über die Vorschau kann der Anwender die Modi ausprobieren. Highlight der Version 2.0 ist das automatische Füllen von fehlenden Bildbereichen. ICE 2.0 erkennt die schwarzen Bereiche und berechnet dafür passenden Inhalte.

Tipp: In Microsoft ICE 2.0 existiert eine Funktion, um aus Videoaufnahmen ein Panorama zu erzeugen. Bei diesem Arbeitsschritt lassen sich Personen oder Fahrzeuge definieren, die im finalen Bild immer wieder erscheinen sollen. Das Feature erlaubt die Gestaltung von ausgefallenen Fotomontagen.

Topaz Studio: mit mitgelieferten Vorlagen schnell zum Ergebnis

Nach dem Laden des Web-Installers von Topas Labz (www.topazlabs.com ) im Bereich Topaz Studio/Start a Trail installieren Sie über das Internet die Software. Für die Nutzung ist ein Konto beim Hersteller notwendig. Die Anmeldung dort ist gratis. Danach steht die Basis-Version von Topaz Studio zur freien Nutzung zur Verfügung. Über das Hauptfenster in der Mitte mit dem Symbol Open laden Sie ein Bild oder ziehen es aus dem Ordner mit der Maus in diesen Bereich. Links finden Sie Vorgaben für die Veränderung des Fotos. Klicken Sie auf eine Rubrik, dann finden Sie weitere Einträge mit Optionen. Die Anpassung nehmen Sie über die Regler in der rechten Leiste unten vor. Die Effekte von Topaz Studio lassen sich kombinieren und wie Ebenen übereinanderlegen. Mit dem Regler Opacity stellen Sie die Wirkung des aktiven Effekts ein.
Das neue Bild mit dem Ausgangsmotiv vergleichen Sie mit der Schaltfläche Original. Rechts finden Sie die Optionen für einen Splitscreen, über den Sie in einem Bereich das ursprüngliche Foto, und im anderen die bearbeitet Version sehen.

Mini-Workshop: Tilt-Shift-Effekte ganz einfach

Mit TiltShift Easy (www.tomyo.org) entstehen Miniaturlandschaften aus passenden Motiven. Das Tool erzeugt Mini-Szenen mit Hilfe von Tiefenunschärfe.

1 Das Bild laden

Nach dem Start öffnen Sie per Drag’n’Drop ein Foto oder Sie nutzen den Knopf Bild laden. Damit der Tilt-Shift-Effekt gelingt, nutzen Sie Fotos von Bahnhöfen, Stadtansichten mit Menschen oder einem Hafen mit Schiffen. Wichtig: Es sollten unbedingt viele Objekte im Vordergrund des Bildes zu sehen sein.

TiltShift Easyist eine einfache Möglichkeit, den gleichnamigen Effekt auf Fotos anzuwenden.


2 Erste Schritte

Sie sehen den Effekt im Vorschaufenster. In diesem Bereich sehen Sie auch die Marker für die Einstellungen. Die grüne Linie indiziert das Zentrum des Effekts und die roten Linien die Bereiche für den Weichzeichner-Effekt. Die Linien deaktivieren Sie mit der Schaltfläche Marker ausblenden. Im Dropdown-Menü Tilt-Shift-Effekt wählen Sie die Ausrichtung. Das Programm bietet für den Effekt die Möglichkeiten horizontal, vertikal und radial.

3 Den Effekt anpassen

Die Regler im rechten Fensterbereich bestimmen die Wirkung des Tilt-Shift-Effekts. Darunter finden die Einstellungen für Position und Winkel des Effekts. Hintergrund Blur bestimmt die Stärke des Weichzeichners. Mit Vordergrund Bloom lassen sich die Bereiche oberhalb der roten Linie aufhellen und der Miniatureffekt verstärken. Zum Vergleich mit dem Ausgangsfoto klicken Sie auf den Knopf Original anzeigen.

Gimp: arbeitet mit Photoshop-Dateien und integrierten Ebenen

Die freie Bildbearbeitung Gimp wird durch die Open-Source-Community entwickelt und soll ein Ersatz für Adobe Photoshop sein. Deswegen kann das Programm auch Dateien im PSD-Format öffnen. In der aktuellen Version werden fast alle Informationen übernommen. Neben den Ebenen sind das Gruppen und auch Masken. Nach dem Öffnen hat man Zugriff auf die Elemente in der Ebenenpalette. Die Informationen zur Deckkraft (Transparency) einer Ebene erkennt Gimp. Anders ist es bei den Photoshop-Einstellungen für Fläche. Diese übernimmt Gimp beim Import nicht. Als Workaround kann man die Ebenen-Transparenz anpassen und einen ähnlichen Effekt erzielen.
Photoshop kennt Smartobjets. Angewendete Filter für diese Ebenen lassen sich nachträglich in Photoshop ändern. Beim Dateiexport schreibt Adobe Photoshop diese Elemente als vorberechnete Ebenen. Diese werden von Gimp erkannt. Sie lassen sich aber nicht wie bei Adobe Photoshop nachträglich verändern oder die vorhandenen Filtereinstellungen anpassen. Die Inhalte von Textebenen in PSD-Dateien werden durch Gimp ignoriert. Sie werden als leeres Element geladen. Layer mit Texten sollten deswegen vor dem Schreiben der Datei in eine Rasterebene umgewandelt werden. Diese erkennt Gimp ohne Probleme. Die Nachbearbeitung des Textes ist in diesem Fall nicht möglich. Adobe Photoshop bietet die Speicherung von Projekten mit Ebenen-informationen als TIF-Datei. Beim Öffnen in Gimp werden die Daten nicht interpretiert. Man sollte beim Datenaustausch immer auf das PSD-Format setzen.

Tipp: Wenn Sie keinen Zugriff auf Ihre Software haben und eine PSD-Datei mit Ebeneninformationen bearbeiten wollen, können Sie diese Änderungen im Webbrowser vornehmen. Öffnen Sie die Photopea-Seite (www.photopea.com). Dort steht ein umfangreiches Set an Werkzeugen bereit. Die Online-Software öffnet neben PSD-Files auch Dokumente im Gimp- und Sketch-Format.

mrViewer: Bildsequenzen abspielen

Das Programm ist ein Player zur Wiedergabe von Videos und Animations-Sequenzen aus Einzelbildern. Zum Öffnen einer Datei klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Programmfenster. Über das File-Menü haben Sie Zugriff auf Bilder, Videos und Bildsequenzen. Mit Hilfe der Player-Elemente unten spielen Sie Clips oder eine Bildreihe ab. Die Wiedergabe der Sequenzen ist besonders bei Timelaps-Aufnahmen interessant. Hier werden über eine längere Zeit Fotos aus der gleichen Position geschossen. Damit lassen sich Wolkenbewegungen visualisieren oder damit Veränderungen bei Projekten wie Baustellen in Minifilmen zusammenfassen. Diese Serien lassen sich mit mrViewer einfach abspielen.
OpenEXR-Format in Photoshop OpenEXR-Dateien werden gern bei 3D-Projekten geschrieben. Die Programme sichern dabei Farbe, Helligkeit, Schatten und auch Tiefenangaben in verschiedenen Kanälen. Diese lassen sich später im Compositing zusammensetzen. Bei älteren Versionen von Photoshop werden die Informationen zu den Kanälen nicht als Ebenen geladen. Mit den Erweiterungen Exr-IO oder ProExr wird das Adobe-Programm mit der Funktionalität nachgerüstet. Exr-IO wird per Installer eingespielt. Bei ProEXR müssen Sie die Dateien, abhängig vom Betriebssystem bzw. Photoshop-Installation, als 32- bzw. 64-Bit-Version in den Plug-In-Ordner von Photoshop kopieren. Von ProEXR existieren auch Versionen für Adobe Premiere, Adobe AfterEffects und Nuke.

FotoSketcher: Kunstwerke aus Fotografien erzeugen

Ölgemälde, Aquarell oder surreale Kunst erstellen Sie mit FotoSktecher. Nach dem Start sehen Sie das Hauptfenster mit dem Original und dem späteren Kunstwerk. Für die Bearbeitung gehen Sie ins Menü Bearbeiten/ Einstellungen. Im nächsten Fenster wählen Sie unter Zeichenstil im Menü den gewünschten Modus.
Über die Regler für die Einstellungen passen Sie die Wirkung des Effekts an. Die Änderungen sehen Sie unten in der Vorschau. Mit Zeichne! starten Sie die Transformation. FotoSketcher berechnet das neue Bild. Über das Datei-Menü speichern Sie das Ergebnis oder drucken das neue Bild aus. Unter Bearbeiten finden Sie Werkzeuge zum Drehen eines Fotos oder auch eine Automatikfunktion zum Anpassen von Helligkeit bzw. Kontrast.

Rasterbator erzeugt feine Dots, um beim Posterdruck optimale Ergebnisse für die Darstellung von Fotos zu ermöglichen.


FotoSketcher verwandelt Motive in Kunstwerke. Das können Aquarell, Ölbild oder Zeichnungen sein.


Spezielle Foto-Apps

Mit Apps für Smartphones oder Tablets lassen sich auch unterwegs Aufnahmen perfektionieren.

Open Camera

Kamera-App mit vielen Einstellungen bei Belichtung, Mehrfachaufnahmen für HDR und Spezialmodi, etwa Makro oder Porträt.

Prisma Photo Editor

Mit dieser Software verwandelt man Bilder in Kunstwerke. Die App bietet dazu verschiedene Modi und über 800 Filter an.

Adobe Lightroom

Mit der Gratis-Version verwalten Sie Ihre Bilder, entwickeln RAW-Fotos und verbessern diese.

LightX Photo Editor

Die App hilft bei der Manipulation von Bildern. Freistellen, Farbanpassungen oder die Kompositionen mehrerer Fotos sind möglich.

Google Snapseed

Der Werkzeugkasten zur Foto-Anpassung. Die App bietet eine breite Palette für die schnelle Bildbearbeitung auf einem mobilen Gerät.

Mit der Bildbearbeitung Gimp öffnen und bearbeiten Sie Photoshop-Dateien mit Ebenen.


Mit der Browser-Lösung Photopea ist die Arbeit mit PSD-Dateien mit Ebenen möglich.


Rasterbator: Bilder für den Posterdruck

Beim genauerem Hinsehen bei sehr großen Werbepostern sieht man viele feine Punkte. Mit Hilfe der farbigen Raster lassen sich Fotos auf sehr große Formate skalieren und erscheinen aus der Ferne wie ein riesiges Foto. Mit Hilfe von Rasterbator können Sie so einen Effekt in eigener Regie gestalten. Kleine Bilder lassen sich damit schnell auf ein großes Format aufpumpen und das erzeugte PDF drucken. Das Programm fragt nach dem Start nach der Sprache für die Oberfläche und danach wählt der Nutzer das Bild aus. Im folgenden Fenster wird die Größe des vergrößerten Bildes definiert. Dabei gibt es Vorgaben wie A4 oder A3 und man kann manuell die Größe festlegen. Im Menü neben den Standardgrößen kann man die Ausrichtung wählen. Rastatbator verteilt das vergrößerte Bild automatisch auf mehre A4-Blätter und speichert diese in einem PDF. Soll ein Bild als Poster gedruckt werden, stellen Sie in Schritt 3 beiBlätter die Eingabe auf den Wert 1. Bei Schritt 4 definieren Sie die Größe der Dots für das Raster. Bei sehr großen Postern sollte da der Wert nicht unter 3 Millimeter stehen. Beim Farbmodus haben Sie die Wahl zwischen Original und Schwarz-Weiß. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über Benutzerdefinierte Farbe einen Druck mit dem gewählten Farbton auf Weiß zu erzeugen. Im letzten Arbeitsschritt starte man mit Hochrechnen. Nach Abschluss des Skalierungsvorgangs beenden Sie das Programm. Gleichzeitig wird das erzeugte Druck-PDF im voreingestellten Viewer zur Prüfung angezeigt.
Neben der Desktop-Version gibt es auf der Homepage des Projekts (www.rasterbator.net ) eine erweiterte Variante des Programms. Mit Create your Poster starten Sie die Gestaltung des Posters. Später laden Sie Ihr Motiv auf die Webseite oder benutzen zum Test ein angebotenes Bild.
Mit Hilfe der Einstellungen und der Vorschau passen Sie das Ergebnis an. Speichern Sie nach der Erstellung das erzeugte PDF. Sie finden die Datei im voreingestellten Download-Verzeichnis. Die Online-Version stellt bei den Ausgabeoptionen (Output) neben den Dots für die Rasterung auch andere Formen zur Verfügung. Als Alternative zu den Rasterbildern erzeugt der Service auch Mosaikbilder.

Tipp: Gute Ergebnisse mit Rasterbator erzeugen Sie bei Motiven mit zusammenhängenden Farbflächen. Bei Fotos können Sie diesen Effekt mit dem PhotoSketcher erzeugen. Benutzen Sie dafür Gemälde 1 (Aquarell) im Menü Einstellungen. Speichern Sie das Ergebnis, und nutzen Sie dieses Bild in Rasterbator.

CopyTrans HEIC: Apple-Bilder lesen

Das HEIC-Format von Apple kann Windows mit Bordmitteln nicht öffnen. CopyTrans HEIC for Windows ist eine kostenlose Lösung für dieses Format. HEIC-Bilder gibt es seit iOS 11. Sie versprechen eine bessere Komprimierung als JEPG oder andere Formate. Nach der Installation des Programms zeigt der Windows-Explorer Vorschaubilder für HEIC-Daten an. Diese lassen sich dann in Anwendungen öffnen.