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SCHWEDEN GOTLAND: Insel-Typen


Alpentourer - epaper ⋅ Ausgabe 6/2020 vom 26.10.2020

Die schwedischen Inseln Gotland und Fårö sind fast ebenso charismatisch und authentisch wie ihre Einwohner, von denen erstaunlich viele ihr Herz an Motorräder verschenkt haben.


Artikelbild für den Artikel "SCHWEDEN GOTLAND: Insel-Typen" aus der Ausgabe 6/2020 von Alpentourer. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Alpentourer, Ausgabe 6/2020

Man glaubt kaum, welchen Motorradspaß eine Insel wie Gotland bieten kann.


Hüttenurlauber scheinen gesellige Menschen zu sein, jedenfalls, wenn es sich um Motorradfahrer handelt.


Auf einer BMW R1200 RS rollen Fotograf Roger Schederin und ich nach Nynäshamn, um dort die Fähre nach Gotland zu nehmen. Sie legt pünktlich zum Sonnenuntergang an, und wir schiffen in der Hauptstadt der Ostseeinsel aus. Visby gilt völlig zurecht als eine der ...

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... schönsten Städte Schwedens. Als Hansestadt aus dem 13. Jahrhundert gehört sie schon seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ihr Zentrum ist von einer dreieinhalb Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Der nach wie vor intakte Turm mit Namen Kruttornet stammt aus dem Jahr 1160 und ist das älteste Bauwerk der Stadt. Man könnte stundenlang durch die alten Gassen schlendern und die mittelalterlich anmutende Atmosphäre genießen. Doch wir müssen noch weiter und fahren entlang der Küste nach Visby Strandby, wo wir die Nacht in einer kleinen Hütte verbringen werden.

Überrascht stellen wir am nächsten Morgen fest, dass sich unsere direkten Nachbarn als äußerst sympathische Menschen herausstellen. Sie teilen nicht nur unsere Motorradleidenschaft, sondern laden uns spontan zu einem Frühstück auf ihrer Terrasse ein. So angenehm gestärkt, fahren wir zurück nach Visby, wo wir mit Göte Sandelius verabredet sind, der gerne Bilder von Motorrädern malt. Sein Haus ist voller schöner Werke, die er uns gerne präsentiert.

Wir wagen uns auf den Gotland-Ring

Allzulange können wir uns aber leider nicht aufhalten, da wir uns heute auf den Gotland-Ring wagen werden. Die 7,4 Kilometer lange Rennstrecke hat natürlich einen besonderen Reiz. Daher fahren nach Kappelshamn und weiter nach Bläse/Storugns. Erst 2003, also relativ spät, wurde der Ring von Alec Arvo Havrén erbaut. Seither ist er an etwas 120 Tagen im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sowohl Autos als auch Motorräder werden hier so schnell wie möglich über den Asphalt gescheucht. Man kann sich aussuchen, ob man es selbst wagt oder sich lieber von einem geschulten Fahrer über den Rundparcours führen lässt. Alec Arvo persönlich zeigt uns das Areal und erzählt: „Es kommen die unterschiedlichsten Menschen hierher. Wir hatten schon Leute zwischen acht und 90 Jahren, die hier auf dem Ring gefahren sind.“

Auch ich werde es probieren, allerdings nicht alleine. Der junge Arzt Sebastian Haby, der im Krankenhaus in Visby arbeitet, ist vor einigen Jahren extra von Göteborg auf die Insel gezogen, um näher an dem Gotland-Ring zu wohnen. Normalerweise trainiert er hier an den Wochenenden. Sein persönlicher Rekord liegt bei 1,28 Minuten. Ganz so schnell wird er zusammen mit mir natürlich nicht unterwegs sein.

Göte Sandelius aus Visby (unten) malt für sein Leben gern Motorradmotive. Er hat eine umfassende Kollektion seiner eigenen Werke im Haus.


Ich klammere mich instinktiv fest

Ich stelle erleichtert fest, dass er auf Sicherheit bedacht ist. Denn zuerst prüft er das Motorrad, dreht dann alleine ein paar Runden, und erst danach darf ich als Sozia Platz nehmen. Instinktiv klammere ich mich so fest wie möglich an ihn. Ich scheine zu ahnen warum: Auf den Geraden ist alles schnell, aber angenehm. Die Kurven sind es, die es in sich haben.

Später erzählt mir Sebastian: „Auf der Strecke bin ich total konzentriert. Erst danach spüre ich das Adrenalin so wirklich. Eben war ich in den Kurven mit ungefähr 100 km/h unterwegs. Wenn ich alleine fahre, bin ich üblicherweise natürlich schneller. Genau das ist ja das Ziel des Ganzen: Jedes Mal ein bisschen schneller zu fahren und sich stetig zu steigern.“

Ein Miniatur-Nürburgring

Dann ist Roger an der Reihe. Er lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, selbst zu fahren – und ist wirklich motiviert. Nachdem er, richtig schnell, wie ich finde, ein paar Runden gemeistert hat, teilt er uns mit einem Strahlen ins Gesicht seine Gedanken mit: „Die Strecke macht wirklich Laune, ist aber schwierig und herausfordernd. Der GotlandRing kommt mir ein wenig wie eine Miniatur-Version des Nürburgrings vor.“ Unser rennbesessener Mediziner rät ihm daher, regelmäßig zu trainieren: „Du wirst mit der Zeit immer besser werden. Wichtig ist es, sich auf die Strecke richtig einzulassen. Meiner Meinung nach sollte man mindestens 100 Runden fahren, bevor man so richtig den Gashahn aufdreht.“

Als Sozia auf dem Gotland-Ring unterwegs. Gut, wenn sich der Fahrer auf der Strecke schon auskennt.


Als Sozia auf dem Gotland-Ring unterwegs. Gut, wenn sich der Fahrer auf der Strecke schon auskennt.


Ein Fan, dessen Sohn Harley heißt

Nach diesem für uns sehr besonderen Geschwindigkeitserlebnis rollen wir doch eher bedächtig weiter ins Dorf Slite. Dort treffen wir Leif Persson, der nicht nur einen gewaltigen Weihnachtsmanngedächtnis-Bart trägt, sondern auch eine immense Begeisterung für die Motorradschmiede in Milwaukee an den Tag legt. Diese geht so weit, dass sogar sein Sohn Harley heißt – und er selbst bekannt wie ein bunter Hund ist. Egal welcher Harley- Davidson-Club auf Gotland unterwegs ist, ein Besuch bei ihm gehört für alle zum Pf licht-programm. Als der gesamtschwedische Club 2015 sein 45-jähriges Bestehen feierte, kamen 300 Biker zu ihm.

Die typischen Bootshäuser und sonnengebleichten Ruderboote von Helgumannen ergeben ein vortreffliches Postkartenmotiv.


Kutens Bensin genießt Kultustatus, was an Thomas Lindholm und all seinen Fifties-Devotionalien liegen mag.


Der nächste Tag beginnt für uns beim Roten Kreuz. Keine Sorge, passiert ist uns nichts. Wir haben nur den Tipp bekommen, dass man dort gut und erschwinglich frühstücken kann. Tatsächlich laben wir uns an köstlichen Sandwiches zu günstigen Preisen. Roger ist so glücklich mit seinen, dass er beschließt, ein Bild zu kaufen, auf das der Text „Letzte Nacht habe ich davon geträumt, dass es Frieden auf Erden gibt“ gestickt ist. Nachdem er es umständlich auf unser Motorrad geschnallt hat, können wir endlich weiter.

Wir halten uns in Richtung Nordwesten, wo wir in Fårösund die Fähre nehmen. Sie verkehrt tagsüber im Normalfall alle 30 Minuten und bringt einen – übrigens kostenlos – auf die kleine Insel Fårö. Die Landschaft dort ist ganz besonders rau und von etlichen Rauken gekennzeichnet. Dieser Fachbegriff beschreibt natürlich entstandene und über zehn Meter hohe Kalksteinformationen.

Crêperie mit Kultustatus

Wir steigen zwar auf unser Motorrad, fahren aber nicht weit. Ganz in der Nähe des Fährterminals gibt es eine Crêperie mit Kultstatus, die wir uns unbedingt ansehen möchten. Bei Kutens Bensin handelt es sich um einen alten Bauernhof, dessen Besitzer seine Leidenschaft für Elvis Presley oder James Dean nicht verleugnen kann. Überall stehen typische Fifties-Devotionalien herum. Doch nicht nur das: An der verlassenen Tankstelle, an deren Zapfsäule noch ein Moped lehnt, gibt es einen riesigen Autofriedhof mit alten Chromteilen und Blechschildern.

Das Ganze ist eine wunderbar skurrile Mischung aus Crêperie, Museum, Schrottplatz, Bar, Buchladen und Kuriositätengeschäft. Außerdem finden hier regelmäßig Musikveranstaltungen statt. Der Besitzer Thomas Lindholm, selbst ein begeisterter Biker, kommt heraus und begrüßt uns mit viel Herzlichkeit und festem Händedruck.

„Die Besucher, die hierher kommen, sind eine Mischung aus Insulanern, Halbnarren, Familien mit Kindern und Intellektuellen, die viel in der Welt gereist sind“, erzählt er lächelnd. „Ich selbst stamme eigentlich aus Jämtland, habe einige Zeit in Kalifornien gelebt und mich schließlich vor einigen Jahren hier auf Fårö niedergelassen. Kutens Bensin eröffnete ich im Gedenken an meine Mutter. Als ich klein war, hatten wir zu Hause fast nichts, außer viel Liebe. Diese Liebe möchte ich hier weitergeben.“

Seine Sammlung ist durchaus beeindruckend. So hat Jimmy Hendrix‘ Wohnwagen aus der Zeit, als er auf Tour war, hier einen Ehrenplatz erhalten. Gleiches gilt für einen Buick Roadmaster aus dem Jahr 1952, den Thomas in Kalifornien gekauft hat. „Der war einer der Krankenwagen, die dabei waren, als James Dean seinen leider tödlich verlaufenen Autounfall hatte“, sagt er ernst.

Fischerdorf als Postkartenmotiv

Nachdem wir uns verabschiedet haben, lenken wir unser Motorrad zum wunderschönen kleinen Fischerdorf Helgumannen, das mit seinen typischen Bootshäusern und sonnengebleichten Ruderbooten ein vortreff liches Postkartenmotiv bietet. Am anderen Ende befindet sich Digerhuvud, Schwedens größtes Rauken-Gebiet mit mehr als 100 Steinskulpturen. Eine kurvenreiche Straße bringt uns zum Leuchtturm von Fårö. Hier legen wir einen kleinen Spaziergang auf Norsta Auren, dem schönsten Sandstrand der Insel, ein. Wir sind schon wieder auf der Küstenstraße nach Lummelunda unterwegs, als wir auf einen kleinen Hof laden treffen, der laut seinem Werbeschild Safrankuchen im Angebot hat. Was ist das denn? Klingt sehr lecker!

Safrankuchen mit Salmbär-Marmelade – dafür muss man an dem Hofladen (unten) bei Lummelunda auf Fårö einfach anhalten.


Wir entscheiden uns für einen spontanen Stopp,, rollen in den Hof hinein und klopfen an der Tür. Eine Dame bittet uns herein und serviert uns ihre hausgemachte Leckerei. Diese kommt zusammen mit einer weiteren Spezialität auf den Teller: Salmbär-Marmelade. Dabei handelt es sich um eine Art wilde Brombeere, die im Deutschen auch als Kratzbeere bekannt ist. Die Kombination ist wirklich köstlich!

Berra Marcusson ist dreimaliger Teilnehmer der Rallye Dakar. Heute führt er auf dem Motorrad durch Gotland und gibt Enduro- Tipps für Anfänger.


Nun sind wir auf dem Weg zur Paris-Dakar- Rallye Legende Berra Marcusson, der nicht weit von hier entfernt Tjauls Gård – ein B&B und Veranstaltungsort für unterschiedliche Aktivitäten – führt. Der Gotlander in dritter Generation vereinigte hier all seine Leidenschaften. Seine beruf liche Strategie erklärt er folgendermaßen: „Ich wollte auf Gotland leben, weiterhin etwas mit Motorrädern zu tun und so viel Spaß wie möglich bei der Arbeit haben.“

Motorrad-Touren und Enduro-Safaris

Damit ihm dies gelang, hat er gemeinsam mit seiner Frau Ulrika in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten Angebote für Einheimische, aber auch Touristen entwickelt. „Wir bieten klassische geführte Motorrad-Touren, aber auch Enduro-Safaris und Klettern, Reiten sowie Tontaubenschießen an.“ Im Inneren hat er auch einen Raum, mit persönlichen Erinnerungsstücken aus seiner aktiven Rallye-Zeit eingerichtet. So sind verschiedene alte Helme zu sehen, die unglaubliche Geschichten erzählen könnten. Schließlich ist Berra 20 Mal Gotland Grand National – das größte Endurorennen der Welt – und dreimal die 1000 Kilometer lange Paris- Dakar-Rallye gefahren. Letzteren zwei Mal mit dem Motorrad und einmal mit einem Lkw.

Es macht Spaß, ihm und seinen Erzählungen zu lauschen. Doch wir haben ein Treffen mit dem schwedischen Produktdesigner Ola Stenegärd vereinbart und müssen daher weiter. Kleine Landstraßen führen uns nach Stånga, wo Ola lebt und arbeitet. Wir treffen ihn auf seinem Gestüt, wo er gerade zusammen mit seinem Sohn Isaac ein paar Runden auf dem Motorrad dreht.

Ehemaliger BMW-Designer

Im Alter von sechs Jahren lernte Ola, zu schweißen. Mit 14 gewann er bei einer Ausstellung in Stockholm den ersten Preis für ein von ihm zu einem Chopper umgebauten Motorrad. Er studierte Kunst, Handwerk und Industriedesign – zuerst in Stockholm, später im kalifornischen Pasadena. Dann arbeitete er 15 Jahre lang für BMW in München als Leiter Motorraddesign und verantwortete in diesen Jahren maßgeblich die optische Entwicklung der R Nine T. „Ich war genau zur richtigen Zeit dort und die Arbeit war zwar herausfordernd, hat aber auch mächtig Spaß gemacht“, erinnert er sich lächelnd. 2018 wechselte er schließlich zu Indian. Beruf lich pendelt er seither zwischen der Schweiz und Iowa, ist aber doch am liebsten zu Hause: hier auf Gotland.

Das können wir gut verstehen, schließlich ist die Insel wirklich beeindruckend. Wir sind auch ein wenig traurig, sie wieder verlassen zu müssen. Heute ist unser letzter Tag und wir rollen eher widerwillig nach Visby, wo uns die Fähre zurück aufs schwedische Festland bringen wird. In den vergangenen Tagen genossen wir gute Motorradstraßen und unsere Begegnungen mit etlichen interessanten Insel-Charakteren. Was will man mehr?

INFORMATIONEN

Modern und übersichtlich gestaltet präsentiert sich die offizielle Tourismusseite von Gotland.

Die Karte weist in diesem Fall keine Route auf, sondern dient nur der Übersicht. Da bei einem längeren Aufenthalt auf der Insel so ziemlich alles befahren wird, was sich auch nur annähernd für zwei Räder eignet, machen Routenvorgaben hier keinen Sinn.

ANREISE

Am bequemsten mit einem Kombiticket von Deutschland oder Dänemark. Die erste Fährüberfahrt erfolgt mit Stena Line über die Strecken Kiel-Göteborg, Rockstock- Trelleborg, Grenå-Halmstad oder Frederikshavn- Göteborg. Die Weiterfahrt führt mit der Partnerreederei Destination Gotland von Oskarshamn, Västervik oder Nynäshamn nach Visby, Gotland.

ATTRAKTIONEN

Der Gotland Ring ist an etwa 120 Tagen im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich.

ÜBERNACHTEN • ESSEN & TRINKEN

Eine Viertelstunde von Visby entfernt kann man in Tjauls Gård, das vom legendären Paris- Dakar-Rallye-Fahrer Berra Marcusson geführt wird, nicht nur übernachten, sondern auch geführte Motorrad- und Enduro- Touren buchen.

In Visby Strandby übernachtet man wahlweise in komfortablen Hütten oder schicken Glampingzelten mit Meerblick.

Das Slite Strandby liegt direkt am Meer und bietet Hotel und Campingplatz.

In der Nähe von Klintehamn bietet Björkhaga Strandby schöne Ferienhäuser, Apartments und Campingplatz mit Pool und eigenem Restaurant.

Das Slowtrain B&B ist eine charmante Unterkunft auf einem alten Bauernhof aus den 1890er Jahren, nur einen Steinwurf von Kutens Bensin auf Fårö entfernt.

Das Hotell Helgeand befindet sich in einem mittelalterlichen Gebäude innerhalb der Ringmauer von Visby und verfügt über eine Sauna.

In Stelor, einer typischen Gotland-Farm aus dem 18. Jahrhundert, kann man wunderbar übernachten und im hauseigenen Restaurant köstlich speisen.

Beim Furillen in Lärbro handelt es sich um ein Designhotel, das in einer alten Kalksteinfabrik untergebracht ist. Das Restaurant bietet preisgekröntes Essen. furillen.com

Die Festung Fårö ist heute ein Designhotel, das Gebäude stammt aber aus dem 19. Jahrhunderts. Geboten werden tolle Zimmer, Restaurant und Wellnessbereich mit Innenpool und Spa.

Übernachten im Stora Gåsemora Gård auf Fårö ist vielfältig und individuell. Man hat die Wahl zwischen einer Mühle, Strandhütten oder Ferienhaus.

Das Djupvik Hotel ist ein schönes Hotel in Klintehamn. djupvikhotel.com

Die Pension Holmhällar in Burgsvik befindet sich in der Nähe eines Rauken-Feldes und eines drei Kilometer langen Sandstrandes. Hier gibt es sowohl Zimmer und Cottages.

Das Fröjel Resort & Spa ist ein tolles Hotel mit richtig gutem Restaurant etwas außerhalb von Klintehamn.

Lilla Bjärs in Västerhejde ist Bauernrestaurant, Unterkunft und Hofladen in einem.

Das Fårögården bietet Unterkünfte, leckeres Gotland-Essen und eine kleine Brauerei.


Fotos: Roger Schederin