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Schweißgeräte für Heimwerker und Semi-Profis


Heimwerker Praxis - epaper ⋅ Ausgabe 5/2021 vom 13.08.2021

Stahlwerk Schweißgeräte

Artikelbild für den Artikel "Schweißgeräte für Heimwerker und Semi-Profis" aus der Ausgabe 5/2021 von Heimwerker Praxis. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Heimwerker Praxis, Ausgabe 5/2021

Was unterscheidet ein Einstiegsmodell vom Oberklasse- bzw. Spitzenklassegerät beim Schweißen? Der wichtigste Punkt ist vor allem die längere sogenannte Einschaltdauer. Diese wird in Prozent angegeben und bezieht sich (wenn nicht anders angegeben) auf eine Betriebszeit von zehn Minuten. Sie gibt an, wie lange das Gerät mit einer bestimmten Schweißstromstärke arbeiten darf, bevor eine Abkühlpause von ca. der halben Betriebszeit eingelegt werden muss. Je höher die prozentuale Einschaltdauer ist, desto leistungsfähiger ist das Gerät. Profigeräte können im Idealfall durchgängig betrieben werden, bei Heimwerkergeräten sind die Einschaltdauern ehr kurz.

Ausstattung und Test ARC 200 MD Das Elektroden-Schweißgerät ARC 200 MD ist außergewöhnlich klein und mit 3,2 Kilogramm ...

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... sehr leicht. Vorn am Gerät befindet sich der Drehsteller für die Stromstärke und links daneben die Anzeige des eingestellten Stromwertes. Darunter sind das Lüftungsgitter für die Gerätekühlung und die Anschlüsse für die Elektrodenklemme und die Masse platziert. Auf der Geräterückseite sind Hauptschalter und Netzkabeleingang. Zum Lieferumfang gehört ein Trageriemen, der oben auf dem Gerät befestigt wird, sowie umfangreiches Zubehör.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach, Masse- und Elektrodenhalter-Kabel anschließen, Netzstecker einstecken und das Gerät einschalten. Dann wird die gewünschte Stromstärke eingestellt, eine passende Elektrode in den Halter geklemmt und los. Bei der Arbeit fällt zuerst der recht laute Lüfter des Gerätes auf, doch hier endet auch schon unsere Kritik. Beim Schweißen zeigt sich das Gerät von seiner besten Seite. Die moderne Elektronik ermöglicht kleine Schweißströme, ohne dass die Elektrode klebt. Die gemessenen Schweißströme entsprechen gut den eingestellten Werten.

Ausstattung und Test ARC 200 ST Das ARC 200 ST ist ein kompakt gebautes und mit einem Gewicht von 6,3 Kilogramm leichtes Schweißgerät der Oberklasse. Im Vergleich zu seinem kleinen Bruder aus der Einstiegsklasse verfügt es über eine deutlich höhere Einschaltdauer. Der Aufbau ist Klassisch, oben ein Tragegriff, hinten befinden sich Netzkabeleingang und Hauptschalter und vorn das Display für die Stromangabe, der Stellschalter und die Anschlüsse für Schweißelektrode und Masseklemme.

Die Inbetriebnahme ist mit wenigen Handgriffen erledigt, dabei fällt auf, dass sich der Stellschalter gut mit den schweren Schweißerhandschuhen bedienen lässt. Die Einstellung kann sehr fein (auf ein Ampere genau) vorgenommen werden. Der eingestellte Wert entspricht auch weitestgehend unserem gemessenen. Beim Scheißen gibt das Gerät den Schweißstrom gut ab, so dass durchgängig geschweißt werden kann. Auch bei diesem Gerät fällt auf, dass bei kleinen Schweißströmen kein Hang zum „Kleben“ der Elektrode vorhanden ist. Unser einziger Kritikpunkt ist auch hier der recht laute Lüfter. Die im Lieferumfang enthaltenen Kabel (5 Meter lang) mit Masseklemme und Elektrodenhalter sind gut, Schweißhammer, Drahtbürste und Schweißschild ehr was für Einsteiger.

Das Ganze kostet um die 200 Euro und erreicht damit ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Ausstattung und Test MIG 135 ST Bei dem MIG 135 ST handelt es sich um ein Kombi-Schweißgerät, dass sowohl zum Elektroden-, jedoch vorrangig zum Schutzgasschweißen verwendet wird. Das Gerät wird fertig montiert ausgeliefert, das Zubehör befindet sich in einem extra Karton. Zur Inbetriebnahme als Elektroschweißgerät werden nur Masse-und Elektrodenhalter mit dem gerät verbunden, die Betriebsart und der Schweißstrom eingestellt und schon geht es los. Das Schweißverhalten ist gut, auch hier kann schon mit geringen Strömen gut gearbeitet werden, ohne das die Elektroden kleben.

Um das Gerät im Schutzgasmodus zu betreiben sind schon mehr Handgriffe nötig. Zuerst wird das Schlauchpaket vorn am Gerät angeschlossen. Anschließend wird an der einen Geräteseite die Drahtrolle eingesetzt und der Draht in die Fördereinrichtung eingefädelt. Anschließend den Auslöser an der Schweißpistole solange gedrückt halten, bis der Draht vorn herauskommt. Dann die Gasflasche anschließen und aufdrehen, dann sind die Vorbereitungen zum Schweißen abgeschlossen. Jetzt nur noch Betriebsart, Schweißstrom und Drahtgeschwindigkeit einstellen und schweißen. Was sich jetzt viel anhört, wird in der Praxis jedoch durch die einfache Handhabung beim Schweißen wieder ausgeglichen. Das Gerät arbeitet schnell und zuverlässig. Es kam kaum zu Verklebungen zwischen Draht und Düse. Auch hier kann mit kleinen Strömen schon gute gearbeitet werden.

Fazit Die drei Schweißgeräte von Stahlwerk, die wir hier im Test hatten, haben sich alle bewährt. Sie sind sowohl für Heimwerker mit wenig Schweißerfahrung als auch für Semi-Profis geeignet, die in ihrer Freizeit Metallbau betreiben wollen. Die Preise der einzelnen Geräte sind absolut angemessen, so dass sie alle ein sehr gutes Preis/ Leistungsverhältnis erreichen.

Dipl.-Ing. Olaf Thelen