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Schwere Vorwürfe Prinzessin Märtha Louise


Sieben Tage - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 04.01.2020

Hätte sie Ari (†) noch retten können?

Artikelbild für den Artikel "Schwere Vorwürfe Prinzessin Märtha Louise" aus der Ausgabe 2/2020 von Sieben Tage. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Sieben Tage, Ausgabe 2/2020

Ari Behn war depressiv und sprach auch über Alkohol-Probleme


Aris Tod erschüttert ganz Norwegen: In Oslo erhellen Kerzen zu seinem Andenken die finstere Nacht


Dänemark


Sie wusste um seine Krankheit

Märtha und Ari im Jahr 2009 mit ihren Kindern Emma Tallulah, Leah Isidora und Maud Angelica


Ari Behns Kunstwerke ...

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... lassen etwas von seinem dunklen Seelenleben ahnen


Märtha mit Durek und Tochter Emma am Weihnachtstag


Für Prinzessin Märtha Louise ist der Freitod ihres Ex-Mannes ein schwerer Schicksalsschlag


Märtha und Ari waren von 2002 bis 2017 verheiratet. Das Ende der Ehe setzt Ari schwer zu: „Es fühlt sich an wie sterben.“


Fotos: BBNEWS, dana press (3), ddp images, Getty Images (2)

Am Weihnachtsabend war Ari Behns Haus in Lommedalen dunkel. Seine Nachbarn bemerkten es. Doch sie ahnten nicht, dass hinter den schwarzen Fenstern ein anderes Licht erloschen war: das Leben des berühmten Autors und Künstlers, der bis 2017 mit Prinzessin Märtha Louise (48) verheiratet gewesen war.

Deren Tag hatte ganz anders begonnen: hell und freundlich. Zum traditionellen Weihnachtsgottesdienst in Oslo war sie mit ihrem neuen Lebensgefährten Durek Verrett (45) erschienen. Ihre Töchter Maud Angelica (16), Leah Isidora (14) und Emma Tallulah (11) schmiegten sich an Mama. Noch ahnten sie nicht, dass am Abend gegen 21 Uhr die Nachricht eintreffen würde: Ihr Papa hatte sich das Leben genommen.

Ari bekannte sich früh zu seiner Depression

Warum Ari es getan hat – das wird man vielleicht nie ganz begreifen. Doch der Künstler hatte immer freimütig bekannt, dass er unter Depressionen leide. Nicht umsonst hieß sein erstes Buch „Traurig wie die Hölle.“ Viele Jahre später gestand er in einem Interview: „Ich bin chronisch depressiv, und es scheint, als würde es immer schlimmer werden.“

Vor diesem Hintergrund tauchen böse Vorwürfe gegen Märtha auf: Hätte sie die Zeichen nicht erkennen, ihren Ex nicht retten können – aber wie hätte sie ihm wirklich helfen sollen? Am Ende steckt wohl eine allgemeinere Tragik hinter Aris Tod. Wie dichtete doch Bertolt Brecht am Ende der „Dreigroschenoper“? „Denn die einen sind im Dunkeln, und die anderen sind im Licht. Und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.“