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SEIN LEBEN HEISST KÄMPFEN


BoxSport - epaper ⋅ Ausgabe 8/2021 vom 21.07.2021

BOXEN

Artikelbild für den Artikel "SEIN LEBEN HEISST KÄMPFEN" aus der Ausgabe 8/2021 von BoxSport. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: BoxSport, Ausgabe 8/2021

Es ist bitterkalt auf dem Majdan-Platz im Dezember 2013. Beißender weißer Rauch wabert durch die Luft und treibt den Menschen die Tränen in die Augen. Es stinkt nach verbranntem Heizöl, nach alten Reifen und nach billigem Wodka. Doch man kann auch einen Hauch von Freiheit erahnen, während Tausende Ukrainer auf dem Majdan ausharren – erst recht, als Vitali Klitschko die Rednerbühne betritt. Während der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister zu der Menge spricht, trägt er einen orangefarbenen Schal um seinen mächtigen Hals, denn Orange ist die Farbe der ukrainischen Revolution. Klitschko lügt nicht das Blaue vom Himmel herunter wie viele Politiker vor ihm. Er verspricht nur, für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Und er bittet seine rund 45 Millionen Landsleute um ihre Unterstützung. Nicht mit Gewalt, aber mit patriotischer Entschlossenheit. Die Ukraine, appelliert Klitschko, müsse sich endlich von ...

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Ein gutes halbes Jahr später wird dieser Vitali Klitschko Bürgermeister von Kiew – eine Position, die er bis heute, kurz nach seinem 50. Geburtstag, erfolgreich bekleidet. Eine allzu große Feier gab es nicht am 19. Juli dieses Jahres. „Ich habe jedenfalls nichts dergleichen gehört“, sagt Bernd Bönte (65), der langjährige Manager der Klitschkos. Doch dies ist auch nicht die Zeit für rauschende Feste. Zum einen ist da Corona. Die Pandemie machte Klitschkos Heimatland Ukraine zuletzt noch immer schwer zu schaffen. Zum anderen warten so viele andere politische Probleme auf den einstigen Vorzeige-Sportler, der angetreten ist, die allgegenwärtige Korruption in seinem Heimatland zu eliminieren und die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. „Das ist natürlich alles andere als eine leichte Aufgabe“, sagt Bönte.

Doch leben heißt nun mal kämpfen. Diese Lektion hat Vitali Wladimirowitsch Klitschko bereits in seiner frühesten Kindheit gelernt. Klitschko erblickt am 19. Juli 1971, einem Montag, das Licht der Welt, als Sohn des damaligen sowjetischen Luftwaffen- Offiziers Wladimir Rodionowitsch Klitschko und der Grundschullehrerin Nadeschda Uljanowna Klitschko. Sein Geburtsort heißt Belowodsk und liegt in der früheren sowjetischen Teilrepublik Kirgisien (heute: Kirgisistan). Ein unwirtlicher Ort. Viel Steppe, wenig los. 1980 zieht die Familie ins tschechische Hradcany, weil der Vater zu einem nahen Fliegerhorst des Warschauer Pakts abkommandiert worden ist. Dort lernen Vitali und später auch sein fünf Jahre jüngerer Bruder Wladimir erstmals den Boxsport kennen. Die Kinder der sowjetischen Soldaten dürfen dort kostenlos trainieren, unter hartem militärischen Drill. Und die Klitschkos erwiesen sich früh als außerordentlich talentiert.

KARRIEREANFÄNGE ALS KICKBOXER

Boxen aber gefällt dem heranwachsenden Vitali nicht wirklich – jedenfalls nicht so gut wie Kickboxen. 1985 zieht die Familie nach Kiew, wo der damals 14-Jährige die Sportart wechselt. Vitali hat Talent. Er schafft es bis in die sowjetische Junioren-Nationalmannschaft der Kickboxer und fliegt im Frühjahr 1989 nach West Palm Beach, zu einem prestigeträchtigen Länderkampf gegen die US-Junioren-Mannschaft. Klitschko, damals 17, verliert seinen Kampf. Dennoch bleibt er zunächst bei den High-und Lowkicks und gewinnt insgesamt sechs WM-Titel im Kickboxen; zwei bei den Amateuren, vier bei den Profis. Als Kickboxer erleidet er auch den einzigen K.o. seiner sportlichen Laufbahn: Im Finale der EM 1992 im bulgarischen Varna fällt Klitschko nach einem Tritt ans Kinn in der zweiten Runde auf die Bretter.

Doch leben heißt eben auch aufstehen. Nach dem Knockout von Varna wechselt Vitali Klitschko zurück zum Klassiker unter den Kampfsportarten und legt eine Bilderbuch-Karriere als Amateurboxer hin: Von 210 Kämpfen gewinnt er 195 (80 K.o.). Der 2,01-Meter- Mann wird drei Mal ukrainischer Meister im Schwergewicht und gewinnt 1995 den legendären Chemie- Pokal in Halle (im Superschwergewicht), wo er neben anderen die deutschen Kämpfer Willi Fischer und René Monse bezwingt. Bei der Amateur-Weltmeisterschaft 1995 in Berlin gewinnt Vitali Klitschko erneut gegen Monse (abermals nach Punkten) und unterliegt erst im Finalkampf dem damals hoch gehandelten Russen Alexei Lesin. Kurz darauf folgt die Sperre: Klitschko wird die Einnahme von Nandrolon nachgewiesen, er darf nicht zu Olympia 1996 nach Atlanta. Die Schuld dafür nimmt der ukrainische Verbandsarzt auf sich, der Vitali Tabletten verschrieben hat, die auf der Dopingliste standen. Statt seiner wird nun Bruder Wladimir nachnominiert, der sich prompt die Goldmedaille erkämpft.

Wenig später trifft Bernd Bönte erstmals auf die anfangs eher schüchternen Vitali und Wladimir Klitschko. „Das war 1996 beim legendären Kampf zwischen Dariusz Michalczewski und Graciano Rocchigiani im Hamburger Millerntor-Stadion, den ich damals für Premiere kommentiert habe“, erinnert sich Bönte. „Klaus-Peter Kohl hatte die Klitschkos damals gerade frisch unter Vertrag genommen, und er stellte mir die beiden vor.“ Damals sprechen die Brüder weder Deutsch noch besonders gutes Englisch. Die Unterhaltung fällt kurz aus. Und Bönte ahnt nicht im Traum, wie eng seine Beziehung zu den boxenden Brüdern aus der Ukraine noch werden wird. „Ich habe die beiden, als sie besser Deutsch sprachen, als Experten bei großen Schwergewichtskämpfen bei Premiere zu Gast gehabt und dadurch haben wir uns über die Zeit besser kennengelernt. Später habe ich für die beiden anfänglich die komplette Medienarbeit gemacht.“ Irgendwann, erinnert sich Bönte, habe man gesagt: „Mensch, da könnten wir doch gemeinsam deutlich mehr bewegen. Schließlich hatte ich ja auch während meiner Tätigkeit als Head of Boxing bei Premiere viele Verträge über Boxkämpfe für den Sender ausgehandelt, nicht zuletzt mit den legendären US-Promotern Bob Arum und Don King sowie den US-TV-Sendern HBO und Showtime. Vitali und Wladimir kannten meine Erfahrung in verschiedenen Bereichen und so wurde ich ab 2001 zunächst ihr Manager und ab 2007 Geschäftsführer unserer gemeinsamen Firma Klitschko Management Group.“

„DAS WAR WIRKLICH EINE SCHLACHT“

Während Bönte so erzählt, flimmern sie in Farbe über den geistigen Bildschirm, die vielen großen Auftritte des Vitali Klitschko, alias „Dr. Eisenfaust“ (45-2, 41 K.o.). „Ich war bei allen WM-Fights

Vitalis am Ring, aber der für mich alles überragende Kampf war der im Jahr 2008 gegen den damals amtierenden WBC-Champion Samuel Peter in der ausverkauften O2 World in Berlin. Das war zum einen der erste Kampf, den wir als Klitschko Management Group mit Vitali veranstaltet haben, und zugleich sein umjubeltes Comeback nach dreieinhalb Jahren Ringpause aufgrund von diversen Verletzungen. Es war unglaublich, wie gut er mit 37 Jahren nach dieser langen Abstinenz in Form war. Vitali gewann jede einzelne Runde, und nach der Achten blieb Samuel Peter einfach in seiner Ecke sitzen. Anschließend waren beide Klitschkos gleichzeitig Weltmeister und vereinigten drei Jahre später sogar sämtliche wichtigen Titel im Schwergewicht sozusagen in der Familie.“

Platz zwei im persönlichen Ranking des Bernd Bönte belegt Vitali Klitschkos Titelfight gegen den Briten Lennox Lewis am 21. Juni 2003 im Staples Center von Los Angeles. „Das war wirklich ein großartiger Auftritt von Vitali, auch wenn der Kampf unter denkbar unglücklichen Umständen verloren ging“, sagt Bönte rückblickend. Sechs Runden lang schenken sich die beiden Giganten nichts, keinen Millimeter. Vitali Klitschko liegt auf sämtlichen Scorecards und in allen wesentlichen Statistiken vorn. Doch eine brachiale Rechte von Lewis beschert dem Ukrainer einen Cut. Er blutet. Nach der sechsten Runde wird der Kampf abgebrochen. Der Verlierer hadert. 15 Jahre später wird Lewis zugeben, dass Vitali Klitschko der härteste Gegner war, den er je im Ring angetroffen hat. „Das war wirklich eine Schlacht, die Vitali weltweit bekannt gemacht hat“, bestätigt auch Bönte. „Und die Fans im ausverkauften Staples Center in L.A. standen ab Runde eins bis zum Abbruch vor ihren Sitzen und feierten am Ende den Verlierer Vitali Klitschko.“

HERREN DES LIMITS

Die Nummer drei auf Böntes Hitliste der größten Kämpfe von Vitali Klitschko mag manchen überraschen. Wer jedoch am 10. September 2011 im neuen Stadion Miejski in Breslau war, als Dr. Eisenfaust den starken polnischen Lokalmatador Tomasz Adamek vor die Fäuste bekam, dürfte diese Wahl verstehen. „Die Atmosphäre auf den Rängen war wirklich etwas ganz Besonderes“, erinnert sich Bönte. „Und der Kampf war es auch.“ Zehn Runden lang hält sich der Underdog Adamek auf den Beinen und versteckt sich keineswegs vor dem wesentlich größeren und boxerisch stärkeren Klitschko. Dann fällt die Entscheidung, per T.K.o. Nur noch zwei Kämpfe werden folgen, dann geht der damalige WBC-Champ in Rente: Bei seinem vorletzten Auftritt, gegen Dereck Chisora, muss Dr. Eisenfaust über die volle Distanz gehen. Den letzten Fight, gegen einen gewissen Mahmoud alias Manuel Charr, gewinnt Klitschko vorzeitig in der vierten Runde.

Im Laufe seiner langen Karriere besiegt Vitali Wladimirowitsch Klitschko auch zahlreiche andere große Namen seiner Zeit: den Briten Herbie Hide, den Südafrikaner Corrie Sanders, der im Kampf zuvor sensationell Klitschkos Bruder Wladimir bezwungen hat, die US-Amerikaner Chris Arreola, Kevin Johnson und Shannon Briggs oder den hoch gehandelten Odlanier Solis aus Kuba. Andererseits fehlen Vitali während seiner Glanzzeit die ganz großen Weltklasse-Gegner. Die einen sagen damals: Die Klitschkos beherrschen das Schwergewichts- Boxen. Die anderen behaupten: Die Brüder aus der Ukraine erdrücken dieses Limit förmlich.

IN EINER REIHE MIT ALI, LOUIS UND TYSON

Bernd Bönte sieht in seinem früheren Schützling Vitali einen der größten Schwergewichts-Boxer aller Zeiten. Der Normalausleger ist während seiner aktiven Zeit alles andere als ein Brawler, dennoch fährt er 41 seiner 45 Siege vorzeitig ein. Heute ist der einstige Kickboxer natürlich längst Mitglied der Hall of Fame des Boxsports in Canastota (USA) und wird in einem Atemzug mit den anderen großen Champs der Königsklasse genannt: Joe Louis, Rocky Marciano, Muhammad Ali, Mike Tyson, Evander Holyfield, Lennox Lewis. „Schade nur, dass Vitali zwischen 2004 und 2008 fast vier Jahre lang nicht boxen konnte“, sagt Bönte, „sonst hätte er höchstwahrscheinlich noch viel größere Meriten einheimsen können.“

Insgeheim hätte sich Vitali Klitschko wohl auch gern zum Undisputed World Champion gekrönt. Doch der größte Rivale seiner Zeit kommt für ein direktes Aufeinandertreffen nie infrage, denn Vitali und Wladimir haben ihrer Mama hoch und heilig versprochen, niemals gegeneinander anzutreten. „Das war nie, wirklich zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise ein Thema für die beiden“, beteuert Bönte, „wenn man mal davon absieht, dass Don King zwischenzeitlich immer wieder mal was von einem solchen Bruderkampf gefaselt hat und da mitunter unglaubliche Summen im Raum standen. Aber das hätten die beiden niemals gemacht – egal für welches Geld.“

POLITISCHES MULTITALENT

Heute sind die Klitschko-Brüder wieder vereint, auch räumlich. Vitali und Wladimir leben beide mit ihren Familien in Kiew, wo der ältere der beiden Brüder seit nunmehr sieben Jahren die Geschicke der Stadt lenkt. Bönte wundert sich nicht im geringsten, dass der 50-Jährige nach seiner sportlichen Laufbahn den Weg in die Politik eingeschlagen hat: „Wir haben uns auch während unserer gemeinsame Flüge zu Kämpfen oder im Trainingslager immer gern über Politik, aber auch über Geschichte unterhalten“, verrät Bönte, der studierte Historiker und Politologe, gelernte Journalist und langjährige Boxsport-Kommentator. „Vitali wollte schon immer viel über diese Themen wissen, er hat sich auch stets für die deutsche Politik interessiert. Über das Boxen haben wir unterwegs eigentlich nie so viel geredet.“

Ob die politische Laufbahn diesen Vitali Klitschko ähnlich hoch hinaustragen kann wie einst der Boxsport? „Ich könnte mir vorstellen, dass Vitali noch größere Ambitionen in der ukrainischen Politik hat“, sagt Bernd Bönte. „Sollte er irgendwann seinen Hut bei den Präsidentschaftswahlen in den Ring werfen, wäre er aus meiner Sicht der richtige Mann dafür. Vitali ist ein intelligenter, gebildeter Mensch, hat viel Erfahrung in einem wichtigen politischen Amt gesammelt und ist international bestens vernetzt – nicht zuletzt natürlich auch in Deutschland. Und im Gegensatz zu manch anderem ukrainischen Politiker ist er definitiv nicht anfällig für Korruption. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Vitali hat als Sportler mehr als genug verdient.“

„DAS WAR WIRKLICH EINE SCHLACHT, DIE VITALI WELTWEIT BEKANNT GEMACHT HAT. UND DIE FANS IM AUSVERKAUFTEN STAPLES CENTER IN L.A. STANDEN AB RUNDE EINS BIS ZUM ABBRUCH VOR IHREN SITZEN UND FEIERTEN AM ENDE DEN VERLIERER VITALI KLITSCHKO.“

(BERND BÖNTE)