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Seine bitterste Niederlage


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tennisMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 60/2022 vom 16.05.2022

PORTRÄT

Es ist der Abend des 30. Juni 1999, an dem der durchaus üppige Biervorrat im Deutschen Haus zu Wimbledon allmählich zur Neige geht.

Es ist ein besonderer Abend, Boris Becker ist noch einmal in der DTB-Dependance vorbeigekommen, um ein Plauderstündchen mit den Tennis-Korrespondenten abzuhalten. Der letzte Tag als Tennisspieler liegt hinter ihm, er hat im Achtelfinale äußerst achtbar gegen den Australier Patrick Rafter verloren und nun wird der Abschiedsschmerz von allen mit einer gewissen Trotzigkeit weggetrunken. Der runde Tisch auf der Gartenterrasse steht irgendwann mit Becks-Flaschen randvoll.

Eine Epoche ist vorbei, die Sportart namens Boris Becker. Und niemand weiß so genau, was nun kommen wird. Die Journalisten nicht. Auch Becker nicht, der beim feuchtfröhlichen Umtrunk sagt: „Ich bin gespannt, wie mein neues Leben aussehen wird. Angst habe ich aber nicht.“

An jenem Abend allerdings – ...

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WAS NUN, HERR BECKER? Nach seiner Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe blickt Boris Becker einer ungewissen Zukunft entgegen.
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... Becker wusste es nur noch nicht – beginnen schon die Schwierigkeiten, die bis zum Moment seiner Verurteilung vor dem Londoner Southwark Crown Court am 29. April 2022 niemals mehr aufhören sollten. Becker, schon leicht angeheitert, ließ sich damals in die City chauffieren, er hat Streit mit seiner Frau Barbara und fährt dann später ins Edelrestaurant „Nobu“. Ein Techtelmechtel mit dem Model Angela Ermakowa beginnt und endet damit, dass Becker neun Monate später auf einmal nicht nur Vater von zwei Söhnen, sondern auch Vater einer Tochter namens Anna ist. Millionen und Abermillionen Dollar muss Becker im Lauf der Jahre zahlen, an Frau Ermakowa und die gemeinsame Tochter. Aber auch an seine erste Gattin Barbara, die während der berühmtberüchtigten „Besenkammer-Affäre“ noch mit Sohn Elias schwanger ist. Und dann sehr bald die Scheidung einreicht.

Schulden kamen und gingen nicht weg. Wurden mehr und mehr. Bis Becker offiziell das Prädikat aufgedrückt bekam: insolvent. Zahlungsunfähig. Einfach unfassbar.

Becker hatte ja seit dem 7. Juli 1985, an dem er zum jüngsten Wimbledon-König aller Zeiten wurde, am liebsten nur sich selbst vertraut. Diese Haltung verlieh ihm oft eine faszinierende Unabhängigkeit, aber sie war nicht nur Segen, sondern auch Fluch. Denn immer wieder verstieß er wichtige Weggefährten, wenn sie Widerspruch anmeldeten, wenn sie vermeintliche Loyalitätsbrüche begingen. Günther Bosch, der erste bedeutende Coach, war auch das erste bedeutende und frühe Opfer von Beckers übermäßigem Eigensinn. Ion Tiriac, das gerissene Business-Genie, folgte Anfang der 90er-Jahre mit einem erzwungenen Abschied. Er ist heute einer der reichsten Rumänen, mit Milliarden-Vermögen. Und schüttelt den Kopf, wenn er auf Beckers Kalamitäten blickt: „Er müsste ein gemachter Mann sein. Ein reicher Mann.“

Es ist eine besondere und vielsagende Pointe in dieser traurigen, deprimierenden Becker-Saga, dass ausgerechnet Hans-Dieter Cleven mit etwa 38 Millionen Euro der größte Gläubiger des Tennischampions wurde, er war schließlich einmal ein seriöser Berater des früheren Weltranglistenersten.

Cleven hatte Becker in der Zeit nach dem Rücktritt geholfen, im Geschäftsleben etwas Fuß zu fassen. Er half auch mit anderen einflussreichen Figuren hinter den Kulissen, Becker vor einer härteren Strafe in dessen Steuerhinterziehungs-Verfahren von 2002 zu bewahren. Aber dann entzweiten sich Cleven und Becker, der Spitzenmanager gab als Grund bezeichnenderweise zu Protokoll, Becker habe „mit zunehmendem Erfolg“ geglaubt, „alles besser zu wissen und es alleine zu können“.

Becker, der Einzelkämpfer, hatte einmal gesagt, er sei nach dem ersten Wimbledon-Triumph „in ein anderes Universum“ geschleudert worden: „Ich wollte natürlich immer ein großer Sieger sein, aber was es bedeutet, Wimbledonsieger zu sein, wusste ich nicht.“ Er wurde dann auch und vor allem: eine Ich-AG, ein Egomane und Egozentriker, der lakonisch von sich behauptete, „kaum wirkliche Freunde zu haben“. Einer, über den Trainer Bosch sagte, er habe von seinem 18. Geburtstag an, dem Tag seiner Volljährigkeit, wie ein einsam abgehobener Präsident stets bestimmen wollen, „wo es langgeht“.

Becker lebte tatsächlich, wie er es für richtig hielt, wie es ihm selbst gefiel: Es war alles in allem ein Leben ohne Beispiel, ein Leben, das geprägt war davon, dass er, Boris Maximus, dauernd gegen den Strom schwamm. Gegen die Erwartungen. Nicht zuletzt auch gegen die deutsche Wunschvorstellung, wie er als Idol sein sollte. „Ich war nie euer Boris. Und ich bin nicht euer Boris“, schrie er praktisch noch einmal heraus, als er 2017 auf ein halbes Hundert Lebensjahre zurückblickte.

Becker, auch das ist die Wahrheit, war stets auf der Flucht. Auf der Flucht, festgelegt zu werden. Vereinnahmt zu werden. Er war nie ein einziger Becker. Sondern ganz viele Beckers. Wer ihm manche Eskapaden vorhielt, auch das Scheitern als Geschäftsmann, bekam von ihm zu hören: „Ich habe vieles in vielen Rollen probiert, vieles ist gelungen, anderes nicht. Das passiert halt.

BORIS BECKER ALS SPORTLER

• 49 ATP-Titel

• 6 Grand Slam-Titel (Wimbledon 1985, 1986 und 1989, US Open 1989, Australian Open 1991 und 1996)

• Jüngster Wimbledonsieger mit 17 Jahren und 228 Tagen

• 12 Wochen Nummer eins der Welt

• 3-mal ATP-Weltmeister (1988, 1992 und 1995)

• 2 Davis Cup-Titel (1988 und 1989)

• Olympiasieger 1992 im Doppel mit Michael Stich

• 4-mal Deutschlands Sportler des Jahres (1985, 1986, 1989 und 1990)

• 2-mal Europas Sportler des Jahres (1986 und 1989)

• Aufnahme in die Tennis Hall of Fame im Jahr 2003

• 25.080.956 $ Preisgeld

• 6 Grand Slam-Titel als Trainer mit Novak Djokovic

DAS URTEIL UND SEINE FOLGEN

Boris Becker wurde von einer unabhängigen Jury in vier der 24 Anklagepunkte für schuldig befunden.

1. Becker habe trotz laufenden Insolvenzverfahrens Überweisungen über insgesamt 426.930 Euro getätigt. Das Geld soll er vor allem an seine Ex-Frauen überwiesen haben.

2. Becker habe dem Insolvenzverwalter nicht mitgeteilt, dass er über sein Elternhaus in Leimen verfüge.

3. Eine Hypothek über 825.000 Euro, mit der er sein Haus belastet hat, sei nicht offengelegt worden.

4. Becker habe unterschlagen, dass er Anteile an einer Firma für Künstliche Intelligenz besitzt. Richterin Deborah Taylor verurteilte Becker wegen dieser Insolvenzstraftaten zu zweieinhalb Jahren Gefängnis.

Davon muss der 54-Jährige die Hälfte, also 15 Monate, absitzen, bevor er den Rest auf Bewährung in Freiheit verbringen darf. Taylor kritisierte, Becker habe keine Reue gezeigt und versucht, sich von Beratern, die er für seine Probleme verantwortlich machte, zu distanzieren. In ihrem Urteil machte sie klar, dass sie auch die erste Verurteilung Beckers aus dem Jahr 2002 in ihrem Strafmaß mit einfließen ließ. Aus seiner damaligen Verurteilung habe er nichts gelernt. 2002 war Becker in München wegen Steuerhinterziehung von rund 1,7 Millionen Euro zu zwei Jahren auf Bewährung und 500.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

PRESSESTIMMEN: „TRAURIGES ENDE – VON WIMBLEDON IN DEN KNAST“

Das mediale Echo auf die Gefängnisstrafe von Boris Becker war groß – eine Auswahl der internationalen Reaktionen

New York Times (USA): „Das Urteil unterstreicht den Absturz von Herrn Becker, der sein Tennistalent, seine überschwängliche Persönlichkeit und seine geschäftlichen Ambitionen in ein persönliches Vermögen verwandelt hatte, bevor er diesen Monat im Zusammenhang mit seinem Bankrott für schuldig befunden wurde.“

El País (Spanien): „Die Verurteilung des ehemaligen Tennisspielers wurde in den letzten Stunden zu einem angekündigten Drama. Becker wurde einen Tag zuvor beim Last-Minute-Einkauf im Kaufhaus Harrod’s gesehen, und an diesem Freitag erschien er mit einer Sporttasche vor Gericht, in der er die persönlichen Gegenstände mit sich trug, die er im Gefängnis benötigen wird.“

La Gazzetta dello Sport (Italien): „Von Wimbledon in den Knast: Wie Bum Bum alles verschwendet hat. Vom Ruhm auf dem Rasen Wimbledons in den Schlamm des Gefängnis, ein trauriges Ende für den sechsfachen Slam-Champion, der bereits einen Großteil seiner geliebten Trophäen verkaufen musste.“

The Sun (England): „Serving Time: Boris Becker muss für 2,5 Jahre ins Gefängnis, nachdem der Wimbledon-Champion seine Millionen nach seinem Bankrott 2017 versteckt hat. Eine grün-lila-farbene Wimbledon-Krawatte, einen grauen Anzug und schwarze Puma Sportschuhe tragend sah Becker müde und verlassen aus, als er am Nachmittag zu den Zellen des Londoner Southwark Crown Court geführt wurde.“

Daily Mail (England): „Boris Becker und ein Absturz wie kein anderer: ein unstillbarer Appetit auf Frauen, Häuser, Autos und ein luxuriöses Leben. Jetzt haben desaströse geschäftliche Fehler und fatale Arroganz dazu geführt, dass der Wimbledon-Star eine zweieinhalbjährige Gefängnisstrafe antreten muss.“

L’Équipe (Frankreich): „Diese Affäre ist nicht die erste für Boris Becker. Er hatte bereits juristischen Ärger wegen unbezahlter Schulden mit der spanischen Justiz, Arbeiten in seiner Villa auf Mallorca betreffend und mit der Justiz in der Schweiz, weil er den Pastor nicht bezahlte, der ihn 2009 getraut hatte.“

Nur bei mir wird eine Staatsaffäre daraus gemacht. Bei mir geht es nur um Triumph und Tragödie.“ Und um das von Becker oft und lautstark beklagte Mißverständnis in der Heimat: „Deutschland denkt immer noch, dass ich der 17-jährige Bursche bin, der gerade Wimbledon gewonnen hat.“ Was das Geld anging, dachte er es offenbar manchmal auch selbst noch – ohne Realitätsbezug, ohne Verantwortung.

Die Frage, wer und was eigentlich dieser Boris Becker sei, ist deshalb nicht leicht zu beantworten. Becker war eben nie einfach zu greifen, weil er genau das nicht wollte.

Er hat sich immer wieder gehäutet und verwandelt – so schnell, dass es einem den Atem verschlug. „Bei mir weiß man nie, was kommt“, wurde zum halb gewollten, halb unfreiwilligen Motto in den verwirrenden Lebenslinien des „Löwen aus Leimen“ (Daily Telegraph) – in seinen spannungsgeladenen Tenniszeiten genau so wie danach.

Dabei befand sich Becker in einem permanenten Ausnahmezustand, das Drama war die Regel, nicht die Seltenheit. Und abgehandelt wurde alles auf offener Bühne, keinesfalls zum Ärger des Hauptdarstellers.

Als er einmal in Monte Carlo mit Ex-Fed Cup-Kapitän Klaus Hofsäß zusammenstand, während eines Events der Weltsportlerehrung „Laureus“, verkündete er stolz, im Rahmen seiner Scheidungsschlacht mit Ex-Frau Barbara „48-mal auf der Titelseite der BILD“ gewesen zu sein: „Das ist doch sensationell – oder?“

Als Reporter war man von Becker gewöhnt, das Unerwartete zu erwarten. Er gewann Spiele, die er nicht mehr gewinnen durfte. Und er verlor Spiele, die er nicht verlieren durfte. Er war ein Phänomen, ein Magier, ein Rätsel im Guten wie im Schlechten. Aber er war auch Profi durch und durch. Was Termine abseits der beruflichen Kernarbeit anging, wusste man bei ihm:

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.

Bei den alles entscheidenden Grand Slam-Turnieren hatte er genau auf dem Schirm, wie die Deadlines der Zeitungen aussahen, um seine Botschaft verbreiten zu können.

Anders als heutige Spitzenstars hatte Becker auch echtes Interesse am ernsten bis zwanglosen Austausch mit seinen journalistischen Wegbegleitern, selbst nach bittersten Niederlagen.

Ich erinnere mich, wie er nach seinem Aus bei den Australian Open 1992 abends in das mondäne Fischlokal „Jean Jaques by the Sea“ einlud und der perfekte Gastgeber bis in die frühen Morgenstunden war. Ganz so, als ob nicht gerade sein Traum von der Titelverteidigung in Melbourne geplatzt wäre.

Es wurde nie richtig ruhig um ihn, als er aufhörte, durch den Tourzirkus herumzureisen. Er wollte auch keine Ruhe, nicht wirklich. Als Lieferant familiärer oder sonstiger Kapriolen hatte er immer noch das „Seite-Eins-Abonnement“, die Garantie der dicken Schlagzeilen. Er konnte auch nicht ein Leben leben, wie es seine Mitstreiterin Steffi Graf in Las Vegas lebte. Abseits der Schlagzeilen, als Spielerfrau, als Hausfrau, als diskrete Stiftungschefin der „Graf Foundation“.

Becker fuhr unter fürsorglicher öffentlicher Beobachtung immer weiter in der Achterbahn, hinauf und hinunter. Bespöttelter TV-Auftritt bei Comedian Oliver Pocher mit der bizarren Fliegenklatsche um den Kopf.

Dann der erfolgreiche Trainerjob bei Novak Djokovic, der zur besten Karrierezeit des Nummer 1-Spielers aus Serbien führte.

Dann die erschreckende Insolvenznachricht, dann die Teamchef-Aufgabe beim DTB, die allseits gelobte Arbeit als hintergründiger Kommentator bei Eurosport. Und wieder neue Hiobsbotschaften über massive Schuldenberge. Zudem körperliche Beschwernisse, Operationen, der Eindruck physischer Angeschlagenheit. Alles von ihm selbst noch begleitet via Twitter, mit der vielsagenden Begründung Beckers: „Das ist extrem wichtig für mich, weil ich damit die Marke und die Person Becker in der eigenen Hand habe.“

Ungefiltert. Becker pur. Als Old Twitterhand.

Und was kommt jetzt, nach dem harten Urteilsspruch der ehrenwerten Richterin Deborah Taylor, nach der Haftstrafe mutmaßlich über mindestens 15 Monate? Ein demütiger Becker, ein geläuterter Becker?

Ein Becker, der ehrlicher zu sich selbst ist?

Ein Come-Becker, noch einmal?

Wie immer weiß es niemand. Weil es Boris Becker ist.

ÜBER DEN AUTOR

Jörg Allmeroth (61) war dabei, als Boris Becker 1985 als Wimbledon-Sieger in seiner Heimatstadt Leimen empfangen wurde. Seitdem hat er Becker auf der Tour, bei Grand Slam-Turnieren, Davis Cup-Begegnungen und später auch als Trainer in alle Ecken der Welt begleitet. Allmeroth veröffentlichte Becker-Interviews u.a. im Stern und in der FAZ.

Er lebt in Guxhagen bei Kassel und schreibt nach wie vor über Tennis für ein Zeitungsnetzwerk von 25 Verlagen.