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Seitenwagen: Britisches Duell um die WM-Krone


Top Speed - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 26.07.2019

Sidecar-Weltmeisterschaft Ungarn & Deutschland / Pannonia-Ring & Motorsport Arena Oschersleben


Artikelbild für den Artikel "Seitenwagen: Britisches Duell um die WM-Krone" aus der Ausgabe 8/2019 von Top Speed. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Top Speed, Ausgabe 8/2019

Die zweite Runde der FIM Sidecar Weltmeisterschaft führte die Gespannpiloten an den Pannonia-Ring. Das erste Achtungszeichen an diesem Wochenende setzten die amtierenden Weltmeister Ben und Tom Birchall. Das britisches Brüderpaar erwies sich im Qualifying als das schnellste Team, gefolgt von ihren Landsleuten Reeves/Wilkes und Päivärinta/Veräväinen. Den vierten Startplatz erkämpfte sich das einzige deutsche Duo mit Sattler/Neupert.

Das Sprintrennen entwickelte sich von Beginn an zu einem Krimi, bei dem erst in ...

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Das Sprintrennen entwickelte sich von Beginn an zu einem Krimi, bei dem erst in der letzten Runde die Entscheidung fiel. Die Birchall- Brüder erwischten den besten Start, doch über die Führungsposition durften sie sich nicht lange erfreuen, dann setzten sich Reeves/ Wilkes an die Spitze. Über das gesamte Rennen lieferten sich Reeves und Birchall einen packenden Zweikampf – erst auf den letzten Metern konnten sich die Birchalls wieder an die Spitze setzen und mit einem Vorsprung von 0,336 Sekunden auf Reeves/ Wilkes die Ziellinie überqueren. Über elf Sekunden später kamen Päivärinta/Veräväinen, die Sieger von Le Mans, als Dritte in Ziel. Mit einem Respektabstand von fast zehn Sekunden folgten Schlosser/ Fries auf dem vierten Rang.
Auf den nachfolgenden Plätzen folgten nach einem Dreikampf die Adams Brüder vor Sattler/ Neupert und Streuer/Rousseau. Im Goldrace am darauffolgenden Tag brannte Tim Reeves auf Revanche. Nach kurzzeitiger Führung des Ex-Weltmeisters übernahmen jedoch Päivärinta/Veräväinen im zweiten Umlauf die Führungsposition. Rundenlang entwickelte sich ein sehenswerter Dreikampf zwischen Reeves, Päivärinta und Birchall. Nachdem es Reeves gelungen war, wieder die Spitzenposition zu übernehmen, gelang es ihm mit einigen schnellen Runden sich von seinen Verfolgern abzusetzen. Birchall brauchte zu lange, um sich an Päivärinta vorbeizuschieben. Zu diesem Zeitpunkt war Reeves längst enteilt, um einen Angriff auf die Führungsposition zu starten. Reeves siegte schließlich mit 3,7 beziehungsweise 6,8 Sekunden Vorsprung vor Birchall und Päivärinta. Platz vier ging erneut an die Eidgenossen Schlosser/Fries, gefolgt von Streuer/Rousseau. Pech für Sattler/ Neubert, die, an vierter Stelle liegend, mit einem gebrochenen Schaltgestänge aufgeben mussten.
Nach Le Mans und Pannonia-Ring erkämpften sich auch in Oschersleben die Birchall-Brüder die Poleposition. Mit einem Rückstand von 0,295 Sekunden sicherten sich Päivärinta/Veräväinen den zweiten Startplatz. Mit Rang drei mussten sich Reeves und sein Beifahrer Wilkes begnügen, gefolgt von Schlosser/Fries und Streuer/Rousseau. Das einzige deutsche Gespannteam Sattler/ Neupert qualifizierte sich für die siebte Startposition.
Im Sprintrennen übernahmen Birchall/ Birchall vom Start weg die Führungsposition, gefolgt von Päivärinta/ Veräväinen, Reeves/Wilkes, Schlosser/Fries und Streuer/ Rousseau. Nach vier Runden gelang es Reeves, Päivärinta vom zweiten Rang zu verdrängen. Im weiteren Verlauf blieb der Ex- Weltmeister stets in Schlagdistanz zu den führenden Birchalls. Zwei Runden vor Schluss war es schließlich soweit, und Reeves setzte zum rennentscheidenden Überholmanöver an. Auf den letzten Metern ließ er Birchall keine Chance mehr, ihm den Sieg zu entreißen. Mit einem Rückstand von über sechs Sekunden auf die Sieger folgte Päivärinta auf Platz drei. Das Duell um Rang vier konnte Schlosser gegen Streuer knapp zu seinen Gunsten entscheiden. Sattler sah als Sechster die Zielflagge.
Im Gold Race sollte den Birchall- Brüdern die Revanche für die Niederlage am Vortag gegen Reeves gelingen. Birchall übernahm von Beginn an die Führungsposition, während Reeves sich zunächst mit Päivärinta auseinandersetzen musste. In der Anfangsphase trennten die drei führenden Gespannteams lediglich eineinhalb Sekunden. Nachdem sich Reeves im neunten Umlauf an Päivärinta vorbeigeschoben hatte, unterlief ihm jedoch ein folgenschwerer Fehler, der ihm letztendlich die Chance auf einen weiteren Sieg nahm. Mit einem Rückstand von 2,782 Sekunden belegten Reeves/ Wilkes hinter dem amtierenden Weltmeister den zweiten Platz. Rang drei ging wie bereits am Vortag erneut an Päivärinta. Mit reichlich Vorsprung auf Christie/ Christie sicherten sich Schlosser/ Fries den vierten Rang. Keine Runde in diesem Lauf schaffte das deutsche Duo Sattler/Neupert, von den insgesamt 13 Gespannteams erreichten lediglich neun das Ziel.
Weiter geht es in der Gespannweltmeisterschaft am 18. August in Assen.