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SERIE WIE GEHT’S EIGENTLICH? : Lutz Hoff


SUPERillu - epaper ⋅ Ausgabe 15/2019 vom 04.04.2019

Mit der Spielshow„Schätzen Sie mal!“ schrieb der Berliner Fernsehgeschichte. In SUPERillu blickt er zurück und verrät, warum er heute so glücklich ist wie noch nie


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Bildquelle: SUPERillu, Ausgabe 15/2019

Lutz Hoff blickt entspannt in die Zukunft, sagt: „Ich muss mir nichts mehr beweisen“


Aus dem Feiern kommt Lutz Hoff, 67, gar nicht mehr heraus. Zunächst präsentiert der Moderator am 5. April den „Forster Hofball“ in der Lausitz, begrüßt dabei die „Pallas-Show-Band“ und Ireen Sheer, 70. Nur wenige Tage später feiert er am 11. April seinen 68. Geburtstag. Hinzu kommt, dass er im Frühjahr ein ...

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... besonderes Jubiläum begeht: Vor 35 Jahren stand der Moderator zum ersten Mal für die Kultsendung „Schätzen Sie mal!“ vor der Kamera. Im Rückblick für Lutz Hoff eine wunderbare Zeit. „Ich erinnere mich noch an meine erste Sendung. Es war wahnsinnig aufregend. Ich war bis dahin zwar als Conférencier und Moderator unterwegs, aber stand nicht vor der Kamera. Schließlich war ich im Hauptberuf Diplomingenieur.“

Es war der Beginn einer wunderbaren TV-Karriere. In 13 Jahren führte er durch 60 Sendungen, begeisterte die Zuschauer mit seinem Charme. „Das war schon etwas Besonderes. Ich liebte diese Show und durfte sie auch weiterentwickeln. Peu à peu habe ich den Unterhaltungsanteil erweitert. Das kam beim Publikum an: ,Schätzen Sie mal‘ ist eines der wenigen Fernsehformate, die beide Gesellschaftsformen überlebt hat – mit demselben Konzept.“ Denn auch nach dem Mauerfall wurde die einstige Spielshow des DDR-Fernsehens vom MDR übernommen. Die Quizshow war unglaublich beliebt – auch dank Lutz Hoff. Der Entertainer gab immer alles, wagte viel. „Ich habe am Drachen, bei einem Fallschirmsprung oder auch unter Wasser moderiert. Meinen Zuschauern wollte ich immer etwas Außergewöhnliches bieten.“

Noch heute ist Lutz Hoff dankbar, dass er auch nach der Wende in der Unterhaltungsbranche präsent sein durfte. „Viele andere Kollegen hatten nicht so viel Glück wie ich.“ Nach dem Aus von „Schätzen Sie mal!“ 1997 schrieb der Berliner mit „Woll’n wir’s HOFFen“ und „So’n Ding“ weiter Fernsehgeschichte. Der Rückschlag kam 2001. Die TV-Macher entschieden sich gegen Lutz Hoff als Moderator, trennten sich überraschend. „Das war ein Schock. Ich konnte mich noch nicht einmal von meinem Publikum verabschieden“, sagt er. Dennoch machte er weiter, stellte sich beruflich neu auf. „Meine Arbeit ist heute gedrittelt: Ich mache Solokabarett, Galas und Talkreihen mit Künstlern. Zudem bin ich Kolumnist bei ,jot w.d‘. Das füllt meinen Tag aus“, erzählt er. Und nun hat er endlich Zeit für die Liebe.

Denn seit drei Jahren ist die TV-Legende wieder glücklich verheiratet. Mit Ehefrau Irina, 64, genießt er das Leben. „Die letzten drei Jahre waren die schönsten meines Lebens, ich hatte noch nie so eine schöne Zeit. Beruflich und privat geht es mir sehr gut. Meine Frau und ich beflügeln uns gegenseitig. Wir genießen es, miteinander unterwegs zu sein. Bei jedem Auftritt ist sie hinter den Kulissen an meiner Seite. Außerdem nehmen wir uns Zeit für uns, reisen viel“, verrät er. Zuletzt waren sie in China und Island. Mit Irina hat Lutz Hoff das große Los gezogen. „Wir haben uns jetzt entschlossen, dass wir alle Veranstaltungen zusammen machen. Wir wollen jeden gemeinsamen Moment genießen.“

STECKBRIEF

Anfänge Nach dem Studium zum Diplom-Ingenieur moderiert er als 28-Jähriger die ersten Veranstaltungen, nimmt Schauspiel-Unterricht und Sprecherziehung am Deutschen Theater.

Shows Mit 33 übernimmt er „Schätzen Sie mal!“, geht mit Helga Hahnemann auf Tour.

Privat 2016 heiratet er seine dritte Frau, Irina. „Sie ist mein großes Glück.“

Lutz Hoff mit seiner Assistentin Kathrin Seidler in der Kult-Quizsendung „Schätzen Sie mal!“


FOTOS: SUPERillu/Nikola Kuzmanic, MDR