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Service – Homespot: Homespot: Starke Konkurrenz für den DSL-Anschluss


Tablet und Smartphone - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 06.12.2019

Wer zu Hause bisher schnell im Internet unterwegs sein wollte und ein riesiges Datenvolumen für Video- und Musikstreaming benötigte, kam an einem klassischen DSL-Anschluss nicht vorbei. Damit ist jetzt Schluss. Immer mehr Anbieter haben sogenannte Homespots im Sortiment, die flottes und gleichermaßen sehr flexibles Surfen ermöglichen.


Artikelbild für den Artikel "Service – Homespot: Homespot: Starke Konkurrenz für den DSL-Anschluss" aus der Ausgabe 1/2020 von Tablet und Smartphone. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Tablet und Smartphone, Ausgabe 1/2020

Ein Homespot erlaubt es, sich auch ohne DSL-Anschluss mit hohen Datenraten im Internet zu bewegen. Dazu wählt sich die entsprechende Hardware über eine Mobilfunkkarte ins LTE- oder sogar ins 5G-Netz ein und stellt ein WLAN zur Verfügung. Vorteil: Während ein klassischer ...

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... Mobilfunktarif in der Regel ein überschaubares Datenvolumen beinhaltet, mit dem gerade Filmfans nicht weit kommen, warten die Homespot-Pakete zum Teil mit riesigen Datenpaketen im dreistelligen Gigabyte-Bereich auf. Außerdem ist man – je nach Tarif – nicht immer dazu verpflichtet, eine monatliche Grundgebühr zu entrichten. Besonders flexible Angebote ermöglichen es, monatsweise nur dann zu bezahlen, wenn man den Dienst auch tatsächlich in Anspruch nimmt. Wir vergleichen für Sie die Homespot- Angebote von Telekom, Vodafone, O2 und Congstar.

Schwarze Box, leuchtender Ring in Magenta: Das Äußere der Telekom-Speedbox ist sehr markant


■ Deutsche Telekom

Für WLAN zum Mitnehmen bietet die Telekom die Speedbox an. Dabei handelt es sich um einen Huawei-Router, an den für besseren Empfang eine externe Antenne angeschlossen werden kann (zwei TS9-Ports sind verbaut).

Neben dem Anschluss für das Netzteil verfügt die schwarze Box mit optional beleuchtetem Ring über eine Ethernetbuchse. Die SIM-Karte wird auf der Gehäuseunterseite eingelegt. Eine farbige LED verrät, ob man mit LTE-Geschwindigkeit unterwegs ist oder sich nur ins 2G-Netz eingewählt hat. Unter Idealbedingungen ist die Speedbox sehr flott: So ermöglicht sie an ihrem mobilen WLAN-Hotspot Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s und Upload-Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s. Bis zu 64 Geräte können gleichzeitig im mobilen WLAN surfen.

Eine der Stärken der Speedbox: Sie ist auf keine bestimmte Wohnort-Adresse beschränkt, sondern kann deutschlandweit verwendet werden. Vorteil Nummer zwei ist der integrierte Akku: Benötigt man beispielsweise schnelles Internet im Park oder am See, wo keine Steckdose vorhanden ist, so arbeitet der schwarze Würfel auch mal autark. In unserem Test hielt der Akku bis zu vier Stunden durch. Eine Einrichtung der Speedbox ist nicht erforderlich. Unser Router war nach dem Auspacken sofort einsatzbereit, eine manuelle komplizierte Konfiguration entfällt. Die Telekom bietet die Speedbox mit zwei verschiedenen Tarifen an. „MagentaMobil Speedbox“ eignet sich für alle, die auf einen DSL-Anschluss verzichten und Monat für Monat den Huawei-Router als Ersatz verwenden. Der Vertrag läuft 24 Monate, für ein monatliches Datenvolumen von jeweils 100 Gigabyte werden 39,95 Euro fällig. Die Hardware kostet nur einmalig einen Euro.

„MagentaMobil Speedbox Flex“ ist der ideale Tarif für alle, die beispielsweise zweioder dreimal im Jahr mit dem Wohnmobil für einige Wochen in Deutschland unterwegs sind und in dieser Zeit ein ordentliches Datenvolumen mit im Gepäck dabeihaben wollen. Die Speedbox kostet jetzt zwar einmalig 99,95 Euro, dafür entfällt die monatliche Grundgebühr. Schaltet man die Box einmal ein, werden immer nur 44,95 Euro für 31 Tage fällig. Das Volumen beträgt ebenfalls 100 Gigabyte. Ist die Speedbox folglich nur zwei Monate pro Jahr im Einsatz, hat man lediglich Kosten in Höhe von knapp 90 Euro. Unter pass.telekom.de ist neues Datenvolumen buchbar, hier kann man auch bei Bedarf neues oder zusätzliches Volumen erwerben. Kunden, die jünger als 28 Jahre sind, sparen bei beiden Tarifen jeweils 10 Euro.

Wem LTE-Geschwindigkeit nicht ausreicht, für den bietet die Telekom den HTC 5G Hub an. Dieser gestattet es, mit 5G-Tempo über die Datenautobahn zu rasen. Aktuell sind unter Idealbedingungen rund 2,6 Gigabit pro Sekunde im Download und bis zu 300 Mbit/s im Upload möglich.

Der 5G Hub versorgt bis zu 20 Geräte mit Internet gleichzeitig und erlaubt die Steuerung auch per Sprache. Er fungiert zudem als Ladestation für zusätzliche USB-C-Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops. Speziell wenn mehrere Familienmitglieder Filme in 4K-Auflösung streamen wollen, spielt 5G seine Stärken aus. Der 5G Hub kann einen Wi-Fi-Router ersetzen und unnötige Kabel vermeiden, wobei er sich mit einem Plug-and-Play-Setup zügig einrichten lässt.

Für flexibles Surfen mit höchster Geschwindigkeit bietet die Telekom den HTC 5G Hub an


Überall in Deutschland einsetzbar: die Speedbox der Telekom


Die Telekom bietet für die Speedbox wahlweise einen Zweijahresvertrag oder eine flexible Nutzung jeweils für 31 Tage an


Rasend schnelles Internet ohne Grenzen ermöglicht der HTC 5G Hub der Telekom


Selbst wenn man mit dem HTC-Gerät tagelang am Stück Filme aus dem Internet saugt, treten keine Schwierigkeiten mit dem Erreichen des maximalen Datenvolumens auf. Dieses ist nämlich unbegrenzt. Die neue Technik hat jedoch noch ihren Preis: Für den HTC 5G Hub werden einmalig 555,55 Euro fällig, zudem liegt die monatliche Pauschale bei 74,95 Euro.

■ Vodafone

Hat sich schon seit einiger Zeit am Markt bewährt: der GigaCube von Vodafone


Schon länger am Homespot-Markt aktiv ist Vodafone mit seinem GigaCube. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen mobilen Router von Huawei. Die 10,5 Zentimeter hohe Röhre muss lediglich an eine Steckdose angeschlossen werden und ermöglicht dann deutschlandweit den Zugang zum Internet, Abdeckung mit dem Vodafone-Netz ist natürlich Voraussetzung. Eine spezielle Adresse, an welcher der Router ausschließlich verwendet werden darf, ist nicht erforderlich. Der Giga- Cube, ausgestattet mit einer Ethernetbuchse, ist überall in Deutschland einsatzfähig. Im Gegensatz zur Speedbox der Telekom hat er jedoch keinen Akku integriert, erfordert also zwingend eine Steckdose. Optional ist jedoch auch im Auto ein 12-Volt-Betrieb mittels Kfz-Adapter möglich. Maximale Übertragungsraten von 300 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload sind realisierbar.

Mit einem monatlichen Datenvolumen von 125 Gigabyte werden 34,99 Euro fällig


Für regelmäßige Vielsurfer bietet Vodafone zwei Tarife mit 125 („GigaCube“) oder 250 Gigabyte („GigaCube Max“) monatlichem Datenvolumen an. Der Basispreis beträgt 34,99 bzw. 54,99 Euro pro Monat, hinzu kommen 49,99 Euro für die Bereitstellung und ein Euro für den Router. Kunden erhalten einen monatlichen Rabatt von 10 Euro, wenn sie unter derselben Kundennummer einen Mobilfunkvertrag Red XS, Red S, Red M, Red L, Red XL, Young M, Young L, Young XL, Young XXL Unlimited oder Black 2019 besitzen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate, die Kündigungsfrist drei Monate.

Hier ist der Name Programm: Beim Tarif „GigaCube Flex“ zahlt man nur in den Monaten 34,99 Euro, in denen man den Router auch nutzt


Egal, wo man gerade Station macht: Ist eine Steckdose verfügbar, ist der GigaCube einsatzbereit


Wer richtig viel im Netz unterwegs sein will und 250 Gigabyte pro Monat bucht, muss 44,99 Euro berappen


Für viele dürfte speziell das flexible Tarifmodell besonders interessant sein. Mit „GigaCube Flex“ stehen monatlich zwar „nur“ 50 Gigabyte für 34,99 Euro bzw. 24,99 Euro („Red“- oder „Young“-Mobilfunkkunde) zur Verfügung. Die monatlichen Kosten fallen allerdings nur dann an, wenn man den Router auch nutzt und in die Steckdose steckt. Das bedeutet: Fährt man im Frühjahr und im Sommer für jeweils vier Wochen weg, kostet das mobile Internet mit insgesamt 100 Gigabyte Datenvolumen gerade mal 69,98 Euro. Alle anderen zehn Monate des Jahres sind frei. Hinzu kommt ein einmaliger Hardwarepreis in Höhe von 49,90 Euro.

Mobiles Surfen mit bis zu 500 Mbit/s erlaubt der GigaCube 5G


Auch Vodafone ist bereits auf den 5G-Zug aufgesprungen und hat den GigaCube als 5G-Variante im Angebot. So sind Downloads mit bis zu 500 Mbit/s möglich. Die Anzahl der gleichzeitigen Nutzer reduziert sich zwar von 64 auf 32, aber das ist zu verschmerzen. Für ein monatliches Datenvolumen von 125 Gigabyte werden 37,98 Euro fällig, 250 Gigabyte kosten 47,98 Euro. Lediglich die Hardware ist mit 349 Euro noch vergleichsweise teuer.

In unserem Test erwies sich der GigaCube-Router als sehr empfangsstark. Für Gebiete mit schwächerem Signal kann man eine externe Antenne anschließen, um die Ausbeute zu erhöhen. Unter dem Vodafone Center (center.vodafone.de) und MeinVodafone Web kann man ebenso wie mit den Apps „Mein Vodafone“ und „Huawei HiLink“ kontrollieren, wie viel monatliches Datenvolumen von den 50 Gigabyte bereits verbraucht ist bzw. noch zur Verfügung steht. Sollte man doch einmal mehr Filme gestreamt und Musik heruntergeladen haben als eingeplant, so kann man natürlich auch Volumen nachkaufen. Das geht unkompliziert über das Vodafone Center. Für 25 Gigabyte werden 24,99 Euro, für 10 Gigabyte 14,99 Euro fällig. 5 Gigabyte schlagen mit 9,99 Euro, 1 Gigabyte mit 2,99 Euro zu Buche.

Der Home-Spot-Router von O2 liefert eine maximale Datenrate von 225 Mbit/s


Kein mobiles Datenvolumen mehr verfügbar? Vodafone macht es einfach, über das Internet ein zusätzliches Datenpaket zu erwerben


■ O2

Vielsurfer können im Tarif „O2 my Data Spot Unlimited“ unbegrenztes Datenvolumen nutzen


Auch der Mobilfunkkonzern O2 bietet mobiles WLAN zum Mitnehmen an. Der Home Spot benötigt eine Steckdose, auch er hat keinen Akku an Bord. Mit dieser Lösung ist man jedoch längst nicht so flexibel wie beispielsweise mit der Telekom oder Vodafone. Denn neben dem Hauptwohnsitz kann man lediglich noch eine zweite Adresse angeben, um das schnelle Internet ohne DSL-Anschluss nutzen zu können.

O2 erlaubt Surfgeschwindigkeiten von bis zu 225 Mbit/s, im Durchschnitt erreicht man nach Angaben des Unternehmens 39,2 Mbit/s. Im Upload sind maximal 50 Mbit/s drin, in der Regel ist man hier mit 19,7 Mbit/s unterwegs. Für die maximale Geschwindigkeit sollte der Home-Spot-LTE-Router in der Nähe eines Fensters stehen – das gilt für alle Boxen. Bis zu 64 verschiedene Geräte lassen sich in das WLAN einbinden.

O2 hat drei Tarife zur Auswahl, mit und ohne Vertragsbindung. „O2 my Data Spot Unlimited“ ermöglicht, wie es der Name schon verrät, unbegrenztes Surfen. Hier gibt es bezüglich des Datenvolumens kein Limit. Der Vertrag läuft 24 Monate. Zwar berechnet der Anbieter eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 19,99 Euro, O2-Kunden können jedoch auf die monatliche Rechnung einen Rabatt von bis zu 20 Euro erhalten. Darüber hinaus berechnet O2 jeden Monat eine Pauschale von 39,99 Euro, einmalig werden 25 Euro für den Home-Spot-Router und 49,99 Euro als Anschlusspreis fällig.

Mit oder ohne Vertragslaufzeit: Insgesamt stehen bei O2 drei Tarife zur Verfügung


Router-Gebühr, Anschlusspreis und Vertragslaufzeit bleiben auch beim Tarif „O2 my Data Spot 100 GB“ identisch. Allerdings ist jetzt das monatliche Datenvolumen nicht unbegrenzt, es reduziert sich auf 100 Gigabyte. Die monatliche Grundgebühr verringert sich auf 14,99 Euro, O2-Kunden können jedoch von einem Rabatt bis maximal 15 Euro profitieren.

Wer sich nicht für zwei Jahre binden will, sollte sich den Tarif „O2 my Data Spot Flex 10 GB“ einmal näher anschauen. Hier stehen wöchentlich 10 Gigabyte bereit, pro Woche muss man 9,99 Euro bezahlen. Es handelt sich um einen Prepaid- Vertrag ohne fixe zeitliche Bindung. O2-Kunden bekommen 15 Gigabyte Datenvolumen geschenkt. Die Einmalzahlung für den Router beträgt 145 Euro. Ungenutztes Datenvolumen wird beim Tarif „O2 my Data Spot“ nicht in den Folgemonat übertragen. Nach Verbrauch des Inklusiv-Datenvolumens erfolgt eine Drosselung der Geschwindigkeit auf 32 Kbit/s.

Der Congstar Homespot-LTE-Router kann bis zu 32 Geräte gleichzeitig mit Internet versorgen


■ Congstar

Auch der Homespot von Congstar funktioniert nur in Deutschland. Ist der WLANRouter im Einsatz, können bis zu 32 Endgeräte mit dem Internet verbunden werden. Der Homespot arbeitet lediglich in einem festgelegten Surfbereich – die Mitnahme für schnelles Surfen an einem anderen Wohnort ist somit nicht möglich.

Der Homespot LTE Minirouter ist deutlich kompakter und kommuniziert parallel mit bis zu 15 Geräten


Congstar bietet seinen Kunden den Homespot-LTE-Router für bis zu 32 Geräte an, der Homespot LTE Minirouter ist mit seinen Maßen 10,4 x 6,4 x 1,17 Zentimeter sehr kompakt und verbindet bis zu 15 Geräte gleichzeitig mit dem Internet. Congstar hat für seine Kunden drei Homespot-Tarife im Angebot. „Homespot 30“ bietet monatlich 30 Gigabyte Datenvolumen für 20 Euro/Monat. Der einmalige Bereitstellungspreis in der monatlich kündbaren Variante liegt bei 30 Euro bzw. bei 10 Euro, wenn ein Vertrag mit 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit abgeschlossen wird. Der Tarif ermöglicht die Datennutzung über die Mobilfunktechnologie LTE nur an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter „Surfbereich“) innerhalb Deutschlands. Der Wechsel des Surfbereichs kostet 20 Euro. Ab einem Datenvolumen von 30 Gigabyte pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat von geschätzten maximal 50 Mbit/s im Download und geschätzten 25 Mbit/s im Upload auf bestenfalls 384 Kbit/s (Down- und Upload) beschränkt. Das Pausieren des Homespot-Vertrages ist jederzeit bis zu maximal 180 Tage möglich (Bearbeitungsfrist: 48 Stunden). Das Entgelt für das Pausieren beträgt einmalig 20 Euro.
Die Tarife „Homespot 100“ und „Homespot 200“ sind ebenfalls mit 24-monatiger Vertragslaufzeit oder monatlich kündbar erhältlich. Für das Datenvolumen von 100 Gigabyte werden monatlich 30 Euro fällig, für 200 Gigabyte verlangt Congstar 45 Euro.

Congstar hat drei Tarife mit 24-monatiger bzw. einmonatiger Vertragslaufzeit im Portfolio


Wie viel Volumen macht Sinn?

Diese Frage stellen sich die meisten Surfer: Wie viel Datenvolumen sollte man buchen, um den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden? Congstar hat das Nutzerverhalten detailliert aufgeschlüsselt und verrät, wie weit man mit wie vielen Gigabyte kommt. So reichen 30 Gigabyte, um 15 Stunden Filme in HDAuflösung zu streamen. Mit 200 Gigabyte dauert der hochauflösende Filmspaß satte 100 Stunden. Möchte man ausschließlich Musik aus dem Internet hören, so genügt wahrscheinlich das kleinste Datenpaket: 30 Gigabyte erlauben das Streamen von 750 Stunden, 200 Gigabyte gestatten das Streamen von satten 5.000 Stunden. Noch sparsamer beim Datenverbrauch ist man, wenn das Internet lediglich zum Surfen und Verschicken von Mails gebraucht wird. Mit 30 Gigabyte ist man dann online 1.500 Stunden unterwegs, 200 Gigabyte ermöglichen es, sich 10.000 Stunden im Internet aufzuhalten.

Mit 200 Gigabyte Datenvolumen kann man bis zu 100 Stunden Filme in HD-Auflösung streamen


Zum Musikstreaming genügen den meisten Nutzern wahrscheinlich 30 Gigabyte – so sind 750 Stunden musikalische Berieselung möglich


Wer nur surft und Mails verschickt, bewegt sich mit 200 Gigabyte stolze 10.000 Stunden im Internet


Hardware für WLAN to go

Nicht immer benötigen Sie unterwegs oder am Urlaubsort riesige Datenmengen von 50 Gigabyte und mehr. Vielleicht haben Sie ja auch schon eine mobile Datenkarte in Ihrem Smartphone oder Tablet. Damit nicht nur Sie, sondern auch andere Familienmitglieder beim Surfen davon profitieren können, eignen sich sogenannte mobile Hotspots, in die Sie Ihre SIM-Karte einlegen. Durch einen integrierten Akku sind die Hotspots häufig flexibel einsetzbar und erzeugen an jedem beliebigen Ort auch ohne Steckdose ein WLAN-Netz. Voraussetzung ist natürlich LTE-Empfang.

Der Netgear Nighthawk M1 liefert eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 2.000 Mbit/s und teilt den WLAN-Zugang mit maximal 20 Geräten. Über die SIM-Karte des jeweiligen Providers ist die kleine Kiste für den weltweiten 3G/4GLTE- Internetzugang freigeschaltet. Ein USB-Anschluss teilt sich den Speicher für das Streamen von Daten oder privaten Medien mit verbundenen drahtlosen Geräten. Der aufladbare 5.040-mAh-Akku liefert bis zu einen Tag Strom und ermöglicht es, weitere USB-Geräte aufzuladen. Netgear verkauft den Nighthawk M1 in vier Varianten für 400, 600, 1.000 und 2.000 Mbit/s zu Preisen zwischen 185 und 385 Euro.

Netgears Nighthawk M1 versorgt bis zu 20 Geräte mit Internet


Aus dem Hause Huawei stammt der Hotspot WifiSuper Fast 4G 300 Mbps E5783B-230. Der rund 80 Euro teure Router stellt eine WLAN-Verbindung für bis zu 16 Geräte her. Mit einer Akkuladung kann man bis zu sechs Stunden lang arbeiten. Die maximal unterstützte Streaming-Geschwindigkeit beträgt 300 Mbit/s.

Der Hotspot WifiSuper Fast 4G 300 Mbps E5783B-230 wird mit einer Akkuladung bis zu sechs Stunden lang mit Strom versorgt


Ein praktisches LC-Display zur Schnellansicht der wichtigsten Betriebsarten besitzt der 75 Euro teure TP-Link M7350. Er arbeitet mit allen gängigen europäischen SIM-Karten und unterstützt 4G/LTE mit bis zu 150 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Der 2000-mAh-Akku liefert Energie für bis zu acht Stunden netzunabhängigen Betrieb. Bis zu zehn Nutzer können mit dem M7350 gleichzeitig surfen, ein Micro- SD-Kartenslot stellt bis zu 32 Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz bereit.

Stellt WLAN mit bis zu 150 Mbit/s im Download bereit: der M7350 von TP-Lin


Eine klassische Fritzbox für LTE-Betrieb hat AVM mit dem Modell 6820 im Sortiment. Das integrierte LTE- und UMTS-Modem ermöglicht mobiles Surfen mit bis zu 450 Mbit/s. Zur optimalen Positionierung gegenüber der Mobilfunkzelle ist eine Ausrichthilfe an Bord. Für Computer, Fernseher oder andere Netzwerk-Geräte hat AVM einen schnellen Gigabit-LAN-Anschluss verbaut. Die Fritzbox 6820 ist für rund 130 Euro erhältlich.

Fungiert als LTE- und UMTS-Modem: die Fritzbox 6820