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SETUP-TIPPS: LAPTOP STUDIO SETUP-TIPPS


Beat - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 06.02.2019

Laptops sind im Studio-Alltag längst Normalität geworden. Und mit ihnen auch die typischen Sorgen: mäßige Rechner- Performance, überfüllte Platten, Treiberkonflikte, platzfressende Office-Installationen und andere Probleme, weil auf dem Rechner sowohl alltägliche Anwendungen als auch Musikapplikationen laufen. Doch Rettung naht! Denn in unserem großen Spezial zeigen wir, welchen Laptop Sie wirklich brauchen, wie Sie Ihre Studiozentrale für die Produktion optimieren, die Ressourcen richtig nutzen und mit kleinem Budget sogar sinnvoll erweitern.


Artikelbild für den Artikel "SETUP-TIPPS: LAPTOP STUDIO SETUP-TIPPS" aus der Ausgabe 3/2019 von Beat. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Beat, Ausgabe 3/2019

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... unterwegs so einfach – nicht zuletzt dank leistungsfähiger Laptops, sowie der Vielfalt an Equipment für den mobilen Einsatz. Die Vorteile von Laptops als Werkzeuge für die Musikproduktion liegen auf der Hand: Durch ihr geringes Gewicht und ihren kompakten Formfaktor sind sie die idealen Begleiter für unterwegs. So ist es ohne Weiteres möglich – das richtige Zubehör vorausgesetzt – mit ein- und demselben Gerät unterwegs zu komponieren, produzieren und remixen, Ihre Band im Proberaum aufzunehmen und kreative DJ-Sets oder Live-Performances zu bestreiten. So vielfältig wie die Einsatzbereiche sind aber auch die Anforderungen an einen Laptop. Umso wichtiger ist es, sich bei der Wahl eines geeigneten Modells über die individuellen Ansprüche im Klaren zu sein.

Laptop oder Desktop?

Besonders im professionellen Studio muss ein Computer hohen Anforderungen durch anspruchsvolle Projekte mit vielen Audiospuren, virtuellen Instrumenten und Effekt-Plug-ins gerecht werden. Wenn Sie Wert auf höchstmögliche Performance und eine einfache Anpass- und Erweiterbarkeit legen, haben stationäre Computer die Nase vorn. Sofern Sie keine portable Lösung benötigen und es der Platz in Ihrem Home-Studio zulässt, empfiehlt sich also ein Desktop- Rechner. Beim mobilen Einsatz spielen Laptops hingegen ihre Stärken aus. Mittlerweile gibt es zahlreiche Modelle, die sich in puncto Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit nicht hinter ihren Desktop-Konkurrenten verstecken müssen und auch auf vielfältige Weise erweitert werden können. Allerdings sind diese im Verhältnis teurer.

Der Laptop als Schaltzentrale im virtuellen Studio

Als Herz eines anspruchsvollen virtuellen Studios muss ein Laptop hohen Anforderungen gewachsen sein: Schließlich übernimmt er vom Recording über die Nachbearbeitung bis hin zum Mastering alle Aufgaben eines Studio-Computers. Da der Ressourcenbedarf virtueller Synthesizer, Instrumente und Effekte stetig anwächst, sollten Sie sich für eine zukunftssichere Investition an der technischen Obergrenze orientieren. Der Nachteil eines so performanten Laptops ist sein höheres Gewicht und der erhöhte Strombedarf, was man im stationären Betrieb allerdings verschmerzen kann.

Der Laptop als mobiles Recording-System

Wenn Sie Ihren mobilen Computer nur zum Recording verwenden möchten, muss dieser nicht über den schnellsten Prozessor verfügen. Wichtiger sind hier eine schnelle und ausreichend dimensionierte große Festplatte und eine möglichst geringe Betriebslautstärke. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie darüber hinaus auf ein gutes Audio-Interface mit genügend Mikrofonvorverstärkern sowie hochwertige Mikrofone legen.

Der Laptop als Performance- Tool für Live- und DJ-Sets

Die Ansprüche an Laptops als Kreativwerkzeug auf der Bühne sind enorm gestiegen: Ausgiebige Loop- und Effektmanipulationen und virtuelle Klangerzeuger werden nicht nur bei Live-Performances, sondern auch in DJ-Sets gerne verwendet. Trotzdem ist das performanteste Laptop-Modell nicht immer die beste Wahl: Denn je leistungsfähiger ein System, desto höher ist auch der Strombedarf. Insofern sollten Sie besonders auf ein lange Akkulaufzeit, ein geringes Gewicht und ein robustes Gehäuse achten.

Hardware-Ausstattung

Prozessor

Gerade bei der rechenintensiven Echtzeitbearbeitung in professionellen Audioanwendungen ist die CPU das Nadelöhr. Schließlich werden alle Plug-ins in dem Moment berechnet, in dem die Audiospuren abgespielt werden. Für anspruchsvolle Anforderungen empfehlen sich Laptops mit Mehrkernprozessoren, die von den meisten aktuellen DAWs unterstützt werden.

Arbeitsspeicher

Für moderne professionelle DAWs wird mindestens ein Arbeitsspeicher von 4 GB RAM vorausgesetzt, besser 8 oder mehr. Wenn Sie viel mit Sample-Bibliotheken arbeiten, lohnt es sich, in ein Laptop-Modell mit 16 GB RAM oder mehr zu investieren. Eine großzügig Arbeitsspeicherausstattung wirkt sich bei Sample-basierten Instrumenten sehr positiv auf die Performance aus, da weniger Samples von der Festplatte abgespielt werden müssen.

Bildschirm

Neben CPU und Arbeitsspeicher spielt das Display beim mobilen Arbeiten eine wichtige Rolle. Denn auch auf einem Laptop-Display müssen alle wichtigen Funktionen Ihrer DAW oder DJ-Software sowie der verwendeten virtuellen Instrumente und Effekte zu erreichen sein. Wie viel Platz für die Darstellung von Anwendungen auf dem Bildschirm ist, hängt von der Auflösung in Pixeln ab. Die meisten Laptops mit einer Bildschirmdiagonale von 15,6“ bieten inzwischen eine Auflösung von bis zu 1920 x 1080 Bildpunkten (Full HD), die der verbreitetsten Auflösung von 24“-Monitoren entspricht. Der Vorteil einer größeren Bildschirmdiagonalen ist, dass die dargestellten Elemente besser zu erkennen sind als bei kleineren Modellen. Der Nachteil eines größeren Displays ist dabei ganz klar das höhere Gewicht. Wenn der Laptop Ihr einziger Studiorechner ist, sollten Sie ernsthaft eine Auflösung von 1920 x 1080 (Full-HD) in Betracht ziehen, um auch langfristig komfortabel arbeiten zu können. Im Studio kann zudem ein zweiter Monitor für einen besseren Überblick sorgen.

MacBook-Displays in der Praxis

Die aktuellen MacBooks gestatten auch sehr hohe Auflösungen. Die gestochen scharfe Darstellung ist dabei der äußerst hohen Punktdichte des Retina-Displays zu verdanken. Mit dem 15,4“-Retina-Display der größten Variante des MacBook Pro ist eine maximale Bildschirmauflösung von stolzen 2880 x 1800 Pixel bei 220 ppi möglich. In der Praxis haben Sie dadurch viel Platz im Bildschirm, aber gerade Bedienelemente von Plug-ins sind in dieser Auflösung so winzig, dass man ihre Oberfläche skalieren muss, um etwas zu erkennen. Insofern nutzt man in der Regel an einem MacBook eine skalierte Auflösung. Dies ist auch der voreingestellte Standard. Bei dem genannten MacBook-Pro-Modell liegt die höchste skalierte Auflösung bei 1920 x 1200 Pixeln [1].

Bildschirmauflösungen im Vergleich

Zur Darstellung der Bedienoberfläche Ihrer DAW und Plug-ins empfiehlt sich eine möglichst hohe Bildschirmauflösung. Unser Schaubild verdeutlicht, wie viel Platz die gängigen Auflösungen für Bedienelemente bieten.