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SEXY BRAUTKLEID: Ja oder nein?


Mein Brautkleid - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 15.10.2020

Unsere Redakteurinnen Lisa Rupp und Petra Schmatz diskutieren es an dieser Stelle aus.


Artikelbild für den Artikel "SEXY BRAUTKLEID: Ja oder nein?" aus der Ausgabe 1/2021 von Mein Brautkleid. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mein Brautkleid, Ausgabe 1/2021

Redakteurin Petra Schmatz bejaht Sex-Appeal beim Brautkleid.


Um es gleich vorweg zu nehmen: Sexy heißt nicht billig oder vulgär! Es ist ein Trugschluss, dass es umso besser ist, je mehr man zeigt. Im Gegenteil, das wird dann eher ein Fall zum Wegschauen. Vielmehr unterstreicht eine Frau mit der richtigen Prise Sex-Appeal ihre ...

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... individuelle Attraktivität, die sich nicht durch den besonders auffälligen Look eines spärlich bedeckenden Brautkleids gewinnen lässt, sondern vielmehr durch Ausstrahlung und Persönlichkeit sowie durch die Betonung jener Partien, die Frau selbst an sich mag. Das heißt für mich vor allem, gekonnt in die Trickkiste des geschmackvollen Stylings zu greifen und Sexyness durch sinnliche Andeutung zu inszenieren: kleine Cut-outs, die nicht zu viel verraten. Schlitze, die erahnen lassen, statt zeigen. Transparente Stoffe wie Spitze und Tüll, die immer noch mehr verhüllen als präsentieren. Und nicht zu vergessen - der Schleier! Er war einst das Zeichen der Unschuld und Keuschheit schlechthin. Seine zahlreichen Variationsmöglichkeiten machen ihn zum perfekten Stilelement, das die Braut sowohl faszinierend als auch tugendhaft erscheinen lässt. Alles in allem gebe ich jedoch zu, man sollte dafür schon ein Händchen haben, um nicht ins Trashige abzurutschen.

Redakteurin Lisa Rupp ist gegen Brautmode, die zu viel zeigt.


Ich gebe zu, ich bin nicht unbedingt gläubig und habe für vielerlei kirchliche Regeln, Verbote oder Vorgaben nicht viel übrig. Aber ich respektiere jede Glaubensrichtung und ihre Eigenheiten. Deshalb besichtige ich im Urlaub oder hierzulande keine Kirche, ohne meine Schultern und Knie zu bedecken - sei es nur mit einem Tuch. Tatsächlich ärgere ich mich sogar, wenn ich Touristen sehe, die diese Gepflogenheiten einfach ignorieren. Und genau deshalb störe ich mich an dem Trend der freizügigen Brautmode. Eine kirchliche Trauung ist für viele Paare noch immer ein wichtiger Bestandteil der Hochzeit - ob sie nun gläubig sind oder nicht: Es gehört eben dazu. Diese Einstellung ist ebenfalls diskutabel, würde hier aber zu weit führen. Entscheide ich mich also dazu, meine Ehe mit religiösen Ritualen zu beschließen, muss ich mich an die Spielregeln halten. Diese lauten unter anderem, dass man in einer Kirche nicht halbnackt oder sonst irgendwie aufreizend gekleidet sein soll - das gilt übrigens auch für die Gäste. Und auch bei freien oder standesamtlichen Trauungen sollte nicht zu viel Haut verführerisch in Szene gesetzt werden, denn das lenkt von der eigentlichen Sache ab: einem Fest der Liebe und dem Versprechen zweier Menschen, gemeinsam die Zukunft zu bestreiten.

Lilliam urst


lillianwest.com