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»Sich zu überhöhen, ist gesund«


Gehirn & Geist - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 07.06.2019

SELBSTBILD Michael Dufner von der Universität Leipzig hat erforscht, wie gut Menschen sich selbst kennen. Sein Fazit: Ein großes Ego kann im Leben durchaus hilfreich sein.


Herr Dr. Dufner, wie täuschen wir uns über uns selbst?
Jeder weiß aus dem eigenen Alltag, wie sehr Menschen oft bemüht sind, sich in einem guten Licht darzustellen. Obwohl wir vermutlich die einzigen Lebewesen sind, die sich ein realistisches Bild von sich selbst machen können, neigen wir dazu, uns etwas vorzumachen. Wie Studien belegen, treiben wir sogar ziemlich großen Aufwand, um unsere Wahrnehmung dem eigenen positiven Selbstbild ...

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Bildquelle: Gehirn & Geist, Ausgabe 7/2019

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Herr Dr. Dufner, wie täuschen wir uns über uns selbst?
Jeder weiß aus dem eigenen Alltag, wie sehr Menschen oft bemüht sind, sich in einem guten Licht darzustellen. Obwohl wir vermutlich die einzigen Lebewesen sind, die sich ein realistisches Bild von sich selbst machen können, neigen wir dazu, uns etwas vorzumachen. Wie Studien belegen, treiben wir sogar ziemlich großen Aufwand, um unsere Wahrnehmung dem eigenen positiven Selbstbild anzupassen.

MIT FRDL. GEN. VON MICHAEL DUFNER

MICHAEL DUFNER
ist promovierter Sozial-und Persönlichkeitspsychologe an der Universität Leipzig. Er untersucht, wie Menschen sich selbst betrachten und wie dies ihr Verhalten beeinflusst. schen Hinsicht beurteilt.

Das da lautet …?
Ein gewisses Maß an Selbstüberhöhung ist nicht nur überaus verbreitet, sondern unter dem Strich auch hilfreich dabei, Herausforderungen zu meistern und glücklich zu bleiben.

Hat die Selbstüberschätzung denn nicht viele Schattenseiten?
Eine naheliegende Annahme besagt, dass sie sich zwar kurzfristig gut anfühlt, die unrealistische Einschätzung jedoch irgendwann dafür sorgt, dass man auf die Nase fällt. Weil man sich beispielsweise Ziele setzt, denen man nicht gewachsen ist. Wer oft scheitert, aber nicht versteht, dass das an zu hohen Ansprüchen liegt, der hat ein Problem. Allerdings passiert das eher selten. Die meisten Menschen sind wohl sehr gut darin, sich in vieler Hinsicht zu überschätzen – und im Ernstfall dennoch nicht aufs Ganze zu gehen.

Oder lässt uns eine positive Selbstsicht Niederlagen anders bewerten?
Ja, auch das. Wir besitzen ein großes Arsenal an Umwertungs-und Interpretationstechniken, um Rückschläge so zu deuten, dass es uns nicht weh tut. Wir führen sie etwa auf mangelndes Engagement zurück: Ich will gar keine 1 in Mathe haben, sonst stehe ich ja wie ein Streber da. Oder: Es lag nicht an mir, dass ich durch die Prüfung gefallen bin, der Prüfer hat nur so blöde Fragen gestellt! Besonders in kritischen, potenziell gefährlichen Situationen sollte man die Selbstüberhöhung herunterfahren: Auf der Autobahn halte ich mich besser nicht für einen Formel-1-Rennfahrer.

Sie erwähnten eine Überblicksstudie, in der Sie zusammen mit Kollegen zeigten, dass eine übertrieben hohe Meinung von sich selbst psychologisch nützlich ist. Wie wurde die Selbstüberhöhung da gemessen?
Wir haben den Fundus an Studien unterteilt in solche, die ein externes Kriterium verwendeten, und solche, die das nicht taten, sondern stattdessen allgemeine Antworttendenzen beschrieben. Was das erhöhte Wohlbefinden und die psychische Gesundheit angeht, waren die Effekte identisch. Im Zwischenmenschlichen zeigten sich dagegen uneinheitliche Befunde. Manche Ar-beiten ergaben etwa, dass ein großes Ego negative Folgen für die Betreffenden hat.

Inwiefern?
Die Betreffenden werden von anderen geschnitten, gelten als egoistisch oder unkollegial, und man versagt ihnen eher die Unterstützung. Solche sozialen Kosten sind einer der Hauptnachteile einer offen zur Schau gestellten Selbstüberhöhung.

In welchen Bereichen machen wir uns eher etwas vor, in welchen weniger?
Generell findet man die Selbstüberschätzung vor allem auf Feldern, die Menschen zentral für das eigene Selbstbild erachten. Wenn jemand Intelligenz und Wissen besonders wichtig findet, sie also zentral für sein Selbstkonzept sind, überschätzt er sich hier mehr. Gleichzeitig kann derjenige aber durchaus der Meinung sein, er könne gar nicht gut jonglieren oder sei unsportlich. Der Better-than-average-Effekt – die Vorstellung, man selbst sei besser als der Durchschnitt – tritt auch eher bei weit verbreiteten Dingen wie Autofahren auf als bei solchen, die nur wenige beherrschen, etwa Programmieren. Da haben die meisten kein Problem zu sagen, sie könnten das nicht.

Gilt das für alle Kulturen gleichermaßen, oder gibt es Unterschiede zwischen westlichen und fernöstlichen Gesellschaften?
Der Psychologe Stephen Heine und Kollegen stießen darüber einmal eine Debatte an. Sie glaubten, dass Menschen aus kollektivistischen Gesellschaften weniger zur Selbstaufwertung neigen. So lasse sich in China oder Japan kein Better-than-average-Effekt nachweisen. Andere Forscher wie Constantine Sedikides von der University of Southampton wiesen jedoch nach, dass es auf die Eigenschaft ankommt. Im Westen stehen Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen und Kompetenz im Vordergrund. Asiaten stilisieren sich dagegen eher zu pflichtbewussten Familienmenschen, die sich für andere aufopfern. Auch sie halten sich also oft für besser als den Durchschnitt – nur eben auf den Gebieten, die in ihrer Gesellschaft als wertvoll gelten.

Selbstüberhöhung ist nicht bloß in der westlichen Gesellschaft förderlich?
Nein, das bestätigen mittlerweile Studien aus rund 30 verschiedenen Kulturen. Demnach ist dieser Effekt nicht nur bei Westeuropäern und US-Amerikanern nachweisbar, sondern auch bei Asiaten. Und den Betreffenden geht es objektiv betrachtet im Schnitt ebenfalls besser: Sie zeigen insgesamt ein größeres Wohlbefinden als knallharte Realisten.

Ein allzu stolzes Ego ist trotzdem nicht immer vorteilhaft, oder?
Man muss unterschieden zwischen dem Selbstbild einer Person und ihrer Selbstpräsentation. Ich kann mich für supertoll halten, muss es aber anderen gegenüber nicht unbedingt zeigen. Wer zu dick aufträgt, ist eher unbeliebt und erfährt weniger soziale Unterstützung.

Wächst heute angesichts von Gestalten wie Donald Trump die Toleranz gegenüber Egomanen und Angebern?
Schwer zu sagen. Konkrete Studien dazu kenne ich nicht. Richtig ist, dass Angeberei zwar meist negativ bewertet wird, dennoch treten Wichtigtuer oft überzeugender auf als unsichere Personen. Es kommt auch auf den Kontext an: In der Politik wird großspuriges Auftreten wohl eher toleriert oder sogar gefordert, während man es im Kollegenkreis nicht schätzt. Allgemein hat man mit Egomanen lieber nicht so viel zu tun – bei Politikern spielt das meist keine Rolle. Die sollen keine Kumpeltypen sein, sondern durchsetzungsstark.

Also gilt: Sei unbescheiden, aber zeige es nicht?
Die Tendenz zur Selbstaufwertung ist oft einfach nicht so sichtbar, wie man denkt. Ich selbst habe an zwei Studien mitgewirkt, in denen wir den IQ von Probanden gemessen haben. Dann fragten wir diejenigen sowie deren Freunde, wie hoch sie den IQ schätzten und wie hoch derjenige ihn selbst wohl schätzen würde. Dabei hing die positive Selbstsicht überraschend schwach mit der Einschätzung der Freunde zusammen. Es ist also nicht unbedingt so, dass jene, denen man ein großes Ego unterstellt, auch eins haben – und umgekehrt.

Wirkt die Aufwertung des eigenen Ichs mitunter wie eine selbsterfüllende Prophezeiung?
Wo ich mich selbst aufwerte, werde ich tendenziell auch von anderen positiv gesehen. Zum Beispiel: Wenn ich mich für intelligent halte und mich so gebe, denkt mein Umfeld ebenfalls eher so, mein Selbstkonzept strahlt aus. Das ist durchaus plausibel, denn Selbst-und Fremdurteile werden miteinander ausgehandelt, wir formen sie in sozialen Beziehungen: Du bist intelligent, ich bin extravertiert; so schafft man Konsens. Wenn man mit einer bestimmten Überzeugung in eine Interaktion hineingeht und agiert, hat man gute Karten, andere ebenfalls zu überzeugen. Das gilt vor allem bei der ersten Begegnung. Mit der Zeit bröckelt das Bild dann leicht. Wer im Bewerbungsgespräch einen smarten Eindruck machte, entpuppt sich danach womöglich als Blender.


@@»Wenn man mit Überzeugung agiert, hat man gute Karten, andere ebenfalls zu überzeugen«

Färbt ein positives Selbstbild auf andere Bereiche ab? Halten wir vermeintlich intelligente Leute ebenso für hilfsbereiter oder ehrlicher?
Nein. In der Regel werden Leute, die als dominant oder durchsetzungsfähig gelten, auch als nicht sehr herzlich oder warm wahrgenommen. Nach dem Motto: Der ist zwar schlau, aber total eitel.

Gibt es heute einen verstärkten Trend hin zum Narzissmus?
Narzissmus beschreibt einerseits die Neigung, sich selbst stark zu überhöhen, also ein übertrieben positives Ego an den Tag zu legen. Dazu gehört jedoch andererseits auch, andere abzuwerten, von denen man sich übertrumpft oder nicht genug wertgeschätzt fühlt. Einige Forscher meinen, dass die Narzissmuswerte zumindest unter US-Amerikanern zunehmen, andere halten dies für ein Methoden-Artefakt. Die Diskussion darüber ist aktuell noch nicht entschieden.

Wenn Selbstüberhöhung hilft, geht dann zu viel Realismus umgekehrt mit Depression einher?
Auch hier sind sich Fachleute uneinig. Vor allem, was die Kausalität angeht: Macht Realismus depressiv? Oder sind Depressive in mancher Hinsicht eher realistisch? Laut einigen Psychologen hängt beides eng zusammen, andere argumentieren, Depression sei grundsätzlich eine Fehlwahrnehmung. 1988 entkräfteten Shelley Taylor und Jonathon Brown immerhin das alte Dogma, wonach nur ein realistisches Bild gesund und funktional sei. Sie erkannten drei Felder, auf denen unrealistischer Optimismus guttut: im Hinblick auf das persönliche Können, auf die Krisenbewältigung und ganz allgemein in Bezug darauf, was die Zukunft bringt. Der Traumaforscher George Bonanno hat in Studien mit Opfern des Bosnienkriegs und der Anschläge vom 11. September 2001 herausgefunden, dass Selbstüberhöher mit solchen Erfahrungen oft besser klarkamen. Er sieht darin einen wichtigen Resilienzfaktor.

Gibt es auch zu viel des Guten?
Zusammen mit einigen Kollegen habe ich mir das bezüglich der Intelligenz näher angeschaut. Bringt es et-was, den eigenen IQ realistisch einzuschätzen? Ergebnis: Nein, es hat weder Vor-noch Nachteile gegenüber der Selbstüberschätzung. Interessant sind außerdem Ergebnisse eines Teams um Sarah Humberg von 2018. Die Forscher haben verschiedene Modelle gegeneinander getestet, also nachgesehen, welche Annahmen statistisch am besten zu den vorhandenen Daten passen. Auch dabei gibt es kein Zuviel an Selbstüberschätzung, zumindest, was eindeutig positive Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Dominanz und Intelligenz betrifft. Es gibt einfach keine guten empirischen Hinweise darauf, dass ein realistisches Bild hier besser wäre. Im Gegenteil: Je mehr sich Probanden überschätzen, desto wohler fühlen sie sich in vielen Fällen.

Scheitern Selbstüberschätzer denn nicht eher an ihren zu hoch gesteckten Zielen?
Nein, die Selbsteinschätzung führt ja nicht unbedingt zu waghalsigem Verhalten. Das geht eher nach dem Motto: Ich bin spitze, lege es im Ernstfall nur nicht darauf an, meine Grandiosität zu beweisen. Mancher hält sich für sehr sportlich und macht dennoch keine hochalpine Klettertour. Ausreden gibt es schließlich immer. Dahinter steckt eine Kosten-Nutzen-Abwägung: Wenn ich denke, dass ich etwas kann, tue ich das eher – zumindest in Situationen mit geringem Risiko. Bei hochriskantem Verhalten sollte ich es besser nicht austesten.

Würden Sie auf Basis der Studienlage sagen: Manchmal ist es besser, gar nicht so genau über sich selbst Bescheid zu wissen und sich lieber den eigenen Illusionen hinzugeben?
Ich würde es etwas vorsichtiger formulieren: Es gibt keine klaren Belege dafür, dass der Rat »Erkenne dich selbst!« wirklich viel für sich hat. Studien sprechen eher dafür, dass eine grundsätzlich positive Selbstsicht von Vorteil ist. Ich bin gut so, wie ich bin – egal wie ich nun genau bin. Etwas anders liegt die Sache bei den impliziten Motiven. Das sind automatische Einstellungen, die sich mit so genannten projektiven Tests bestimmen lassen. Da betrachtet man zum Beispiel eine Zeichnung, auf der ein Mann neben einem anderen am Schreibtisch steht. Dann soll man eine Geschichte schreiben, was die beiden tun. Stellt man die Situation als ein Gespräch zwischen Chef und Angestelltem dar, spricht das für ein starkes implizites Leistungsmotiv. Gibt der Proband in offenen Befragungen jedoch an, Leistung und Karriere bedeuten ihm wenig, so klaffen unbewusste Motive und bewusste Ziele auseinander. Solche Inkongruenzen gehen mit einer erhöhten Anfälligkeit für psychosomatische Probleme einher. Dann hilft es, sich besser kennen zu lernen. Bei stabilen, gut messbaren Eigenschaften wie Intelligenz mag es dagegen weniger sinnvoll sein, es genau wissen zu wollen – jedenfalls, wenn es um das eigene Wohlbefinden geht.

Warum ist der Appell »Erkenne dich selbst!« dann so verbreitet?
Es ist sicher nicht verkehrt, danach zu schauen, was man gut kann und was nicht. Allerdings kann man es damit auch übertreiben. Vor allem sollte man nicht davon ausgehen, dass man das endgültig klären könnte, ehe man eine bestimmte Lebensentscheidung trifft. Oft wachsen wir in neue Aufgaben oder Beziehungen hinein. Manche Dinge bereichern uns, obwohl wir das nie für möglich hielten. Wer zu starre Vorstellungen von sich hat, blendet vieles aus, was ihm doch liegen könnte.

Haben wir ein zu starres Bild unserer Persönlichkeit?
Wir unterschätzen, wie unterschiedlich Menschen in verschiedenen Situationen handeln und wie sehr wir uns im Lauf der Zeit verändern. Es kommt aber darauf an, über welche Eigenschaften wir reden: Die Intelligenz ist recht stabil. Anderes – etwa wie gesellig, gewissenhaft oder freundlich ich bin – hängt eher von den Umständen ab. Wenn ein schüchterner Mensch einen Vortrag hält, geht er auch mehr aus sich heraus. Umgekehrt hält einer, der an sich gern im Mittelpunkt steht, manchmal lieber den Mund und hört zu. Je flexibler wir uns auf den Kontext einstellen können, desto besser.

Schafft das jemand, der kaum Distanz zu sich hat?
Selbstüberschätzung verhindert nicht unbedingt die Einsicht ins eigene Ich. Nehmen wir zum Beispiel Intelligenz. Jemand kann der Ansicht sein, er sei superschlau, sein Selbstbild schießt hier durch die Decke. Andere Dinge sind ihm vielleicht nicht so wichtig, da hat er also nur ein leicht schmeichelhaftes Bild seiner selbst. Dann liegt der Betreffende im Verhältnis der Eigenschaften zueinander trotzdem gar nicht so verkehrt. Eine Selbstüberschätzung wie »Ich bin der nächste Einstein« schließt nicht aus, dass ich meine Stärken erkenne.

Was ist Ihre »Moral von der Geschichte«?
Selbstüberhöhung fördert das Wohlbefinden. Dennoch kann Selbsteinsicht nützlich sein, wenn sie hilft, eigene Stärken und Schwächen zu gewichten.

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QUELLEN

Dufner, M.etal.: Self-enhancement and psychological adjustment: A meta-analytic review.Personality and Social Psychology Review 23, 2019

Humberg, S. et al.: Enhanced versus simply positive: A new condition-based regression analysis to disentangle effects of self-enhancement from effects of positivity of self-view.Journal of Personality and Social Psychology 114, 2018

Weitere Quellen im Internet:
www.spektrum.de/artikel/1644858