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Sicher einkaufen im Web


TV neu - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 20.02.2020

So tappen Sie nicht in die Preisfalle


Artikelbild für den Artikel "Sicher einkaufen im Web" aus der Ausgabe 9/2020 von TV neu. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TV neu, Ausgabe 9/2020

IMMER MEHR NUTZER Nicht nur die Jüngeren kaufen im Netz ein: Letztes Jahr haben 89 Prozent der über 65-Jährigen Waren online bestellt


Wir Deutschen sind wahre Shopping-Weltmeister im Netz. Jährlich kommen pro Kopf 24 Sendungen zusammen – macht zwei Pakete im Monat. Aber nicht immer läuft alles glatt beim gemütlichen „Sofa-Shopping”. Damit es später kein böses Erwachen gibt, sollten Sie diese Kostenfallen kennen.

Falle 1: Es kostet nichts!

► Ein Kochrezept für viel Geld
Eine tot geglaubte Abkassier-Masche ploppt leider immer mal wieder hoch, obwohl die ...

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... gesetzliche Schaltflächen-Lösung (siehe Kasten rechts oben) das eigentlich nicht mehr zulässt. Meist ist es eine unbedachte Registrierung auf einer vermeintlich kostenfreien Service-Seite, z. B. für Rezepte, und schon kommt eine Rechnung per Mail. Wenig später droht ein Inkasso-Verein mit hohen Kosten. Verbraucherschützer raten: Auf keinen Fall bezahlen!

Falle 2: Teures Ausland

► Mehrkosten durch Zölle und Steuern
Schicke Jeans oder Technik aus den USA, Kosmetik aus Kanada oder Seidenschals aus Indien – online bestellen im Ausland ist kein Problem. Das böse Erwachen kommt meist, wenn man statt des Pakets ein Benachrichtigungsschreiben vom Zoll im Briefkasten findet. Dann wird die Sache unbequem – und mitunter auch teuer. Denn nur beim Zoll kann man seine bestellte Ware gegen Gebühr auslösen. Deshalb ist es wichtig, mögliche Mehrkosten für die Einfuhr der Ware mit einzukalkulieren. Beträgt der Warenwert inklusive Versandkosten nicht mehr als 22 Euro, fallen zumeist weder Zölle noch Steuern an. Bei einem Wert zwischen 22 und 150 Euro muss Einfuhrsteuerumsatz (7 oder 19 Prozent) bezahlt werden, aber kein Zoll. Alles darüber kostet je nach Wert Zoll und Steuern. Und auch das sollte man wissen: Bei Problemen mit dem Händler gilt möglicherweise anderes Recht als in Deutschland.

Falle 3: Falsche Shops

► Schützen Sie sich vor Betrug
Das neueste Smartphone, die schicksten Turnschuhe – und alles 20 bis 50 Prozent günstiger als in anderen Shops. Der Haken: Nach Zahlung per Vorkasse kommt keine Ware, das Geld ist weg. Deshalb: Seien Sie misstrauisch und werfen Sie vorher einen Blick ins Impressum. Fehlen dort wichtige Angaben, lassen Sie die Finger von einer Bestellung. Wenn Ihnen ein Shop komisch vorkommt, z. B. mit schlechter Rechtschreibung auffällt, können Sie in der Liste betrügerischer Online-Shops, der Watchlist Internet (www.watchlist-internet.at) nachschauen, ob er dort aufgeführt ist. Was Opfer tun können: alle Belege sichern, wie Kaufvertrag, Bestellbestätigung, E-Mails und ein Bildschirmfoto des Angebots. Bei Problemen beraten Verbraucherzentralen. Und da es sich in bestimmten Fällen um Betrug handelt, können Sie sogar Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Falle 4: Kostensprünge

►Der Preis geht mal rauf, mal runter
Komisch, vorhin war das Angebot doch günstiger – das denkt so mancher Nutzer auf der Suche nach einem Billigflug oder einem anderen Schnäppchen. Immer mehr Onlinehändler und Fluglinien setzen auf eine sogenannte dynamische Preisgestaltung. Anhand mehrerer Faktoren wird dann ein Preis für ein Produkt berechnet und abgeändert. Täglich und noch dazu unzählige Male. Wir kennen das ja von den Tankstellen, dort ändern sich die Spritpreise auch ständig. Das kann zu großen Unterschieden führen. Verbraucherzentralen machten den Test über 34 Tage. Das Ergebnis: Im Extrem wurde der Preis für ein und dasselbe Produkt in dieser Zeit bis zu 32-mal geändert. Bei einem Handy ergab sich so ein Preisunterschied von 220 Euro! Tipp: Stöbern Sie in Online-Shops nicht im eingeloggten Zustand, sondern melden Sie sich erst an der Kasse an.

Diese Kauf-Infos sind Pflicht

Bei den Schaltflächen links drohen Betrugsfallen. Obwohl sie verboten sind, tauchen sie immer mal wieder auf. Rechts dagegen sehen Sie genau, was geschieht, wenn Sie dort „klicken”.

Quelle: www.haendlerbund.de/button-regelung


Foto: iStock