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SICHERHEIT AN BORD: SICHER SEGELN


segeln - epaper ⋅ Ausgabe 60/2018 vom 11.05.2018

Auf See hängt das Leben mitunter im wahrsten Sinne des Wortes am seidenen Faden. Da wundert es, dass das Thema Sicherheit häufig stiefmütterlich behandelt wird


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Vorbildlich: Angelegte Rettungsweste und die Lifeline in das Strecktau eingepickt


Foto: Ekke Erben

Wenn von Sicherheit die Rede ist, geht es im Prinzip immer darum, Risiken zu minimieren. Hundertprozentige Sicherheit kann und wird es auf See nicht geben. Der Lebensraum Meer, so wunderschön er ist, ...

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... gehört nicht dem Menschen. Wir sind dort nur Gäste, die sich seinen Launen freiwillig aussetzen.

Oberstes Gebot in Sachen Sicherheit sollte sein, nicht über Bord zu gehen. Ganz einfach. Das seetüchtige Boot ist der beste Schutz im schwersten Sturm. Zahlreiche Seenotfälle unter Freizeitseglern haben in der Vergangenheit gezeigt, dass es selbst erfahrenen Crews nicht immer gelingt, ein Besatzungsmitglied wieder an Bord zu bekommen, wenn es erst über Bord gegangen ist. Diese Unfälle mit tragischem Ausgang hätten in vielen Fällen vermieden werden können, wenn darauf geachtet worden wäre, eine permanente Verbindung zum Schiff aufrecht zu erhalten. Das Sicherheitssystem aus Strecktauen, Lifelines und Rettungsweste bietet hierfür den bestmöglichen Schutz. Natürlich kann es immer Situationen geben, in denen ein Handeln erforderlich wird, das es nicht zulässt, sich mit der Lifeline einzupicken. Vor Kurzem zum Beispiel wurde die Segelwelt von der traurigen Nachricht getroffen, dass der Profisegler John Fisher während einer Etappe des Volvo Ocean Race über Bord gegangen war und trotz langer Suche nicht gefunden werden konnte. Er war kurzzeitig unangeleint dabei, eine Schot zu klarieren, als seine im Südpolarmeer segelnde Yacht in eine Patenthalse gezwungen wurde und er vom Großschotsystem über Bord gerissen wurde. Ein konsequentes Angeleintsein hätte ihm mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Leben gerettet. Es müssen aber gar nicht solch abgelegene, unfreundliche Gebiete sein. Genauso passieren Unfälle auf der Ostsee oder jedem anderen Revier. Um die Überlebenschancen eines Überbordgegangenen zu steigern, entwickeln die Hersteller permanent bestehende Produkte weiter und erfinden neue. Die Rettungsweste zum Beispiel hat sich im Laufe der letzten Jahrhunderte von einem einfachen Auftriebskörper zu einem wahren Hightech-Ausrüstungsteil entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der eine moderne Rettungsweste trägt, ertrinkt, nimmt ständig weiter ab. Doch bleiben weitere Gefahren, denen sich die Firmen widmen. So hat das Feld der Funkortung von Personen im Wasser in den letzten Jahren rapide an Fahrt aufgenommen. Immer mehr Produkte kommen auf den Markt, die auch preislich durchaus massentauglich werden. Denn eines ist leider auch Realität: Der Preis eines Sicherheitsprodukts ist wichtig für die Kaufentscheidung. Die Frage nach dem Wert von Sicherheit lässt sich allerdings schwer beantworten. Der Schutz des Lebens sollte eigentlich höchste Priorität haben.

Grafik: Jan Bindseil