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Sicherheit: Virenschutz für alle Geräte und Systeme


PC Welt - epaper ⋅ Ausgabe 9/2018 vom 03.08.2018

Viren und Hacker greifen heute nicht nur Windows-Rechner an, sondern attackieren auch Smartphones, Tablets und smarte Geräte im Heimnetz. Wir haben geprüft, welcher Antivirenhersteller alle diese Geräte mit ihren unterschiedlichen Systemen schützen kann.


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Bildquelle: PC Welt, Ausgabe 9/2018

Ein Virenschutz für den PC nützt Ihnen nichts, wenn sich Schädlinge über Ihr Smartphone einschleichen oder ein Hacker per digitalem Videorecorder Ihre Systeme ausspionieren kann. Darum muss, wer heute nicht nur PC, sondern auch Mobiltelefon und andere smarte Geräte nutzt, diese sorgfältig gegen Angriffe schützen.
Ein Beispiel für gefährliche ...

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Ein Virenschutz für den PC nützt Ihnen nichts, wenn sich Schädlinge über Ihr Smartphone einschleichen oder ein Hacker per digitalem Videorecorder Ihre Systeme ausspionieren kann. Darum muss, wer heute nicht nur PC, sondern auch Mobiltelefon und andere smarte Geräte nutzt, diese sorgfältig gegen Angriffe schützen.
Ein Beispiel für gefährliche Smartphone-Viren ist der Code Hero Rat. Die Malware für Android hat der Sicherheitshersteller Eset (www.eset.de ) entdeckt. Ohne Probleme können Angreifer aus der Ferne Audio- und Bildschirmaufnahmen auf dem Smartphone anfertigen, den Gerätestandort ermitteln oder die Geräteeinstellungen manipulieren.


„Den perfekten Hersteller für alle Anwender gibt es nicht. Aber Kaspersky bietet zumindest fast alles.“


Auch smarte Geräte im Heimnetz sind in Gefahr: Wer etwa das Fire TV von Amazon nutzt und darauf Apps per Sideloading installiert, kann sich die Schadsoftware ADB. Miner einfangen. Sie nutzt die Rechenleistung von Fire-TV-Geräten zum Erzeugen von Kryptowährungen, was den Stick komplett blockiert. Außerdem kann sich der Schädling auf anderen Geräten im Netzwerk verbreiten. Es gibt also gute Gründe, um wirklich alle seine Geräte zu schützen.

Windows bis Netzwerk: Diese Funktionen müssen dabei sein

In diesem Beitrag untersuchen wir bei zehn beliebten Herstellern von Antivirensoftware, welche wichtigen Funktionen deren Programme und Apps für Windows, Android, iOS und das Heimnetz zu bieten haben. Die meisten der getesteten Tools finden Sie als Free- oder Testversion auf Heft-DVD. Zunächst klären wir, ob Sie unter Windows einen guten Virenschutz bekommen. Die Firewall haben wir nicht extra untersucht. Viele Hersteller verzichten seit einigen Jahren auf ein eigenes Firewallmodul, denn die Windows- eigene Firewall arbeitet seit Langem zuverlässig und schnell. Als weitere Sicherheitsfunktionen erwarten wir einen Software-Updater für alle Programme unter Windows, einen sicheren eigenständigen Browser (keine Browser-Erweiterung), einen Schutz der Webcam gegen Spionagetools, einen Dateishredder, einen Online-Backup-Speicher mit zugehöriger Backup-Funktion und einen Kinderschutz. Außerdem sollte ein Passworttresor dabei sein, den es idealerweise nicht nur für Windows, sondern auch für Android und iOS gibt.
Nicht zuletzt sollte ein VPN-Dienst vorhanden sein, der sich ebenfalls unter allen drei Systemen nutzen lässt. Für Android erwarten wir eine Antiviren-App zum Schutz gegen Malware. Für iOS gibt es keine Antiviren-Apps, da Apple behauptet, es gäbe keine feindlichen Apps unter iOS.

Der Schutz des Netzwerks sollte durch einen eigenen Sicherheitsrouter verwirklicht werden. Diese sind zwar nicht perfekt, bieten aber doch deutlich mehr Schutz als die Netzwerkscanner, die in einigen Sicherheitspaketen integriert sind. Weitere Infos zu Sicherheitsboxen finden Sie unterwww.pcwelt.de/2228260 . Die Einzeltests finden Sie ab Seite 28, eine Übersicht der Tools mit ihren Funktionen in der Tabelle auf Seite 30, ergänzt um zwei Antivirentests unter Windows und einen unter Android.

Weitere Zusatzfunktionen unter Windows und Android

Einige der Antivirenhersteller bieten noch deutlich mehr Funktionen und Tools, als wir in der Tabelle aufführen. So bieten etwa G Data und Norton auch Tuningfunktionen, die den Windows-Start und den Betrieb von Windows beschleunigen sollen. Auch für Android bieten viele Hersteller Zusatzfunktionen oder -Apps. So stellt etwa Avast auch ein Cleanup-Tool für Android zum Entrümpeln und Beschleunigen des Smartphones zur Verfügung (Shareware,www.pcwelt.de/ v41S9O ), ebenso wie die App Battery Saver, die die Laufzeit des Handys verlängern soll (Shareware,www.pcwelt.de/sGnfbH ). Damit die Tabelle überschaubar bleibt, haben wir uns auf wichtige Schutzfunktionen und -tools für Windows, Android, Netzwerk und teilweise iOS beschränkt. Darüber hinaus scheinen aber ohnehin die ersten vier Hersteller in der Tabelle (Kaspersky, Avast, Avira, Bitdefender) über unseren Test hinaus die meisten Zusatzfunktionen zu bieten.

Der Sicherheitshersteller Kaspersky geht als Testsieger aus dem Rennen. Er konnte 17 von 18 Punkten einsammeln und so mit Abstand die anderen Hersteller hinter sich lassen.


Preise: Bei den Preisen in der Tabelle haben wir uns an die unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller auf ihren Websites gehalten. Diese Angaben sollten Sie aber nur als ganz grobe Orientierung nutzen. Denn bei den Tools lässt sich sehr viel Geld sparen, wenn Sie diese in Online-Shops oder im Elektromarkt im Angebot kaufen. Ersparnisse von 50 Prozent sind keine Seltenheit. Noch unzuverlässiger sind die Preisangaben für Apps. Ein Beispiel: Direkt nach der Installation von „AVG VPN“ (laut AVG-Website „AVG Secure VPN“) auf unserem Android-Smartphone hätten wir ein Abo von 19 Euro pro Jahr abschließen müssen. Diesen Vorgang haben wir abgebrochen. Im nächsten Fenster bot uns die App dann ein Jahresabo für 12 Euro an – also eine Preissenkung von rund 40 Prozent innerhalb einer Sekunde.
Diese großen Preisunterschiede haben dazu geführt, dass wir keinen Preisleistungssieger küren können. Es ist viel zu ungewiss, ob der von uns ermittelte Preis in vier Wochen noch aktuell ist. Zudem hängt es am Ende auch sehr davon ab, welche und wie viele Geräte Sie wirklich schützen müssen. Besitzen Sie etwa kein iPhone oder iPad und nutzen bei Ihren Android-Geräten keine fremden WLANs, dann fällt die gesamte Funktion VPN-Client weg. Ein Punkt, der die Kosten für den Rundumschutz hochtreibt, da der VPN-Dienst oft dazugekauft werden muss.

WIE WIR TESTEN: ANTIVIRENHERSTELLER IM FUNKTIONSÜBERBLICK

In der Tabelle ab Seite 30 finden Sie Funktionen und Tools von zehn beliebten Antivirenherstellern. Wir wollten wissen, mit welchem Hersteller man möglichst alle seine Geräte schützen kann. Dazu zählen wir Windows-PCs, Android-Geräte, iOS-Systeme und das Heimnetzwerk inklusive smarter Geräte. Um die Tabelle übersichtlich zu halten, haben wir nicht alle Funktionen aufgeführt, die ein moderner IT-Sicherheitsschutz heute bietet. Wir haben uns auf einige wichtige Features für Windows, Android und iOS beschränkt.
Punkte: Sobald ein Hersteller ein solches wichtige Feature bietet, bekommt er in dieser Zeile ein „ja“ und dafür einen Punkt. Sollte es die Funktion kostenlos geben, etwa über eine Freeware des Herstellers, bekommt er ein „ja (gratis)“. Mehr Punkte gibt es dafür aber nicht. Ist die Funktion in einem Sicherheitspaket des Herstellers enthalten, haben wir das ebenfalls erwähnt, etwa über „ja, Internet Security“. Fehlt eine Funktion, erhält der Hersteller dafür null Punkte.
Zusätzlich haben wir die Ergebnisse aus drei aktuellen Tests des Antivirenlabors AV-Test (www.av-test.org ) aufgeführt. Wer hier 99 oder mehr Prozent der Schädlinge erkennt, bekommt einen Punkt, zwischen 98 und 99 Prozent gibt es einen halben Punkt, darunter keinen.
Alle Punkte werden in der letzten Zeile der Tabelle zusammengezählt. Sieger ist der Hersteller mit den meisten Punkten. Bei gleicher Punktzahl sortieren wir die Hersteller alphabetisch.
Links: Sie finden die Tools auf der Website des Herstellers. In der Tabelle haben wir bei einigen Funktionen zusätzlich einen Link angeführt. Dieser führt meist zu einer App des Herstellers, die diese Funktion bietet. Der Link soll Ihnen des Auffinden des richtigen Tools erleichtern.
Preise: Oben in der Tabelle finden Sie die wichtigsten Programme der Hersteller mit ihren unverbindlichen Preisempfehlungen. Die Straßenpreise können jedoch teils deutlich darunter liegen.

Tipp: Eine sehr günstige VPN-Alternative zu den Diensten der Antivirenhersteller ist das Tool Cyberghost 2018 von S.A.D. Es kostet für ein Gerät nur 10 Euro im Jahr (Stand Juni 2018,https://s-a-d.de ). Einen Test zu Cyberghost gibt’s auf Seite 88.

Gute Hersteller im Test

Als Testsieger geht der Hersteller Kaspersky aus dem aktuellen Test hervor. Mit 17 von 18 Punkten fehlt ihm nur ein Sicherheitsrouter zur vollen Punktzahl. Damit ist Kaspersky unser Tipp für Anwender mit vielen Geräten und hohen Sicherheitsansprüchen. Ähnlich viele Tools und Apps wie Kaspersky bietet Avast auf Platz zwei. Avast fällt außerdem mit einer kostenlosen und umfangreichen Antiviren-App für Android auf, die allerdings werbefinanziert ist. Das trifft aber auf die meisten kostenlosen Apps zu. Wer nicht zahlt, muss Werbung in Kauf nehmen. Auf den dritten Platz schaffen es punktgleich vier Hersteller: Avira, Bitdefender, McAfee und Norton. Für gelegenliche VPN-Nutzer ist hier Avira interessant. Das Tool Phantom VPN bietet VPN 500 MB pro Monats kostenlos. VPN-Clients stehen für Windows, Android und iOS bereit.

Platz 1: Kaspersky

Kein anderer Hersteller im Test bietet ähnliche viele Schutzfunktionen wie Kaspersky. Der Virenschutz unter Windows ist preisgekrönt. In vielen der Vergleichstest der PC-WELT in den vergangenen Jahren konnte Kaspersky mit seiner Internet Security Suite den ersten Platz einheimsen. Das Angebot an Android-Apps ist üppig. Die Bedienung überwiegend einfach bis sehr einfach. Profis finden in den Einstellungen trotzdem feine Tuning-Optionen.
Hinweis: Die EU-Kommission möchte den Einsatz von Kaspersky-Software innerhalb von Behörden verbieten, da die Software nicht vertrauenswürdig sein soll. Einen technischen Grund nennen die Verantwortlichen dabei nicht. Der Hersteller bestreitet die Vorwürfe.
Fazit: Kaspersky bietet sehr viele sehr gute Schutztools für alle Plattformen. Lediglich ein Sicherheitsrouter fehlt zur vollen Punktzahl.
Punkte (max. 18):17

Platz 2: Avast

Avast bietet zahlreiche nützliche Sicherheitsfunktionen und Tools. Positiv fällt der komplett kostenlose Virenschutz für Windows und Android auf. Da kann nur noch Avira mithalten. Wer bei Avast dann aber eine der Proversionen für Windows kaufen möchte, wird laut UVP kräftig zur Kasse gebeten. Immerhin ist dann bei der Version Ultimate (120 Euro) ein unbegrenztes VPN für Windows mit dabei. Wer VPN nur auf dem Android-Smartphone benötigt, kann nur dort die App Secure Line VPN für 20 Euro nutzen. 60 Euro für die VPN-App für iOS ist teuer.
Fazit: Avast bietet viele Sicherheitskomponenten. Der Virenschutz lässt sich unter Windows und Android gratis nutzen. Wer zum Virenschutz auch VPN für Windows benötigt, kann zur nicht ganz billigen Version Ultimate greifen – oder einen anderen VPN-Dienst nutzen.
Punkte (max. 18):14,5

Platz 3: Avira

Avira bietet seit Jahren einen sehr guten und dabei kostenlosen Virenschutz an. Im Vergleich zeigt sich, dass auch der Funktionsumfang stimmt. Ganz neu ist ein Passwortmanager. Dieser war zum Testzeitpunkt auch noch komplett gratis, er soll aber im Laufe des Jahres kostenpflichtig werden. Wer Avira bereits unter Windows als Virenschutz nutzt – ganz gleich ob gratis oder bezahlt – kann ohne Bedenken auch seine anderen Geräte mit Avira-Tools schützen. In der App Phantom VPN von Avira sind 500 MB pro Monat kostenlos enthalten. Unter Windows muss man dafür, wie auch für die anderen Avira-Tools, allerdings das Avira Übersichtscenter in Kauf nehmen: eine Zusatzsoftware, die das gesamte Toolangebot von Avira zur Installation anbietet. Das kann man praktisch finden oder auch nicht. Die Apps haben uns in der Bedienung gut gefallen.
Fazit: Guter kostenloser Schutz für Windows und Android plus 500 MB pro Monat Gratis-Volumen für eine VPN-Verbindung.
Punkte (max. 18):14

Platz 3: Bitdefender

Bei Bitdefender trägt bereits die Version Internet Security den Zusatz „Multi-Device“ im Namen. Sie können Ihre Lizenz also auch zum Schutz eines Smartphones einsetzen. Zwar bietet Bitdefender nicht alle wichtigen Schutzfunktionen für Android, aber viele. Vermisst haben wir vor allem einen Passworttresor, der auch auf dem Smartphone funktioniert. Auf der anderen Seite ist Bitdefender einer der wenigen Hersteller, die auch eine Sicherheitsbox fürs Heimnetz anbieten. Sie wird hinter dem DSL- oder Kabel-Router platziert und überwacht den gesamten Netzwerkverkehr. Sie ist mit 250 Euro fürs erste Jahr und 90 Euro fürs zweite Jahr zwar nicht billig, dafür erhält man aber eine Version von Total Security dazu und weiß seine smarten Geräte im Heimnetz gut geschützt. Ein Hinweis zur kostenlosen Antivirenversion für Windows: Das Tool ist englischsprachig und beschränkt sich auf Virenscanner und -Wächter. Da bieten die kostenlosen Antivirentools von Kaspersky, Avast und Avira teils deutlich mehr.
Fazit: Wer ein Heimnetz mit vielen smarten Geräten hat, sollte sich die Tools von Bitdefender und den Sicherheitsrouter Box (www.bitdefender.de/box ) ansehen. Schutztools für Windows und Android sind integriert.
Punkte (max. 18):14

Platz 3: McAfee

McAfee bietet die beiden Versionen Total Protection und Live Safe an. Beide beanspruchen, alle Geräte des Kunden beziehungsweise sein komplettes digitales Leben zu schützen. Trotzdem ist selbst beim teureren Live Safe auch der VPN-Service (Live Connect) nicht enthalten, sondern muss dazu gekauft werden. Dafür scheint Live Safe mit 90 Euro auf den ersten Blick sehr teuer. Auch im Online-Preisvergleich waren im Juni noch 65 Euro fällig. Günstig kann das trotzdem sein, denn Live Safe können Sie auf beliebig viele Geräte in Ihrem Haushalt installieren. Wer also viele PCs, Smartphones und Tablet mit einem Virenschutz ver sehen muss, für den kann ein McAfee Live Safe geradezu ein Schnäppchen sein.
Fazit: McAfee Live Safe darf auf beliebig viele Geräte eines Haushalts installiert werden. VPN ist aber nicht inklusive.
Punkte (max. 18):14

Platz 3: Norton

Der Hersteller Norton war einer der ersten, die den Virenschutz für PCs und Mobilgeräte vereinfachen wollte, und hatte sich bereits vor Jahren von den typischen Versionsunterscheidungen zwischen Antivirus, Internet Security und Total Security verabschiedet. Es gab dann nur noch Norton Security. Mittlerweile hat Norton aber doch wieder Funktionsunterschiede in der Security-Reihe eingeführt, die Versionen heißen nur anders als früher: Basic, Standard, Deluxe und Premium. Einen guten Überblick über die Unterschiede finden Sie überwww.pcwelt.de/Zi3y7o . Bei den Apps von Norton muss man etwas aufpassen, wenn man noch keine Lizenz für Security Deluxe & Co.hat. Das Shareware-Modell bei den Norton-Apps bietet sieben Tage kostenlose Nutzung, die dann automatisch in ein kostenpflichtiges Abo übergehen. Den VPN-Dienst muss man zusätzlich bezahlen.
Fazit: Wer keinen VPN-Dienst nutzen möchte, bekommt ansonsten von Norton mit den Versionen Security Standard bis Premium fast alles Wichtige zum Schutz für ein bis zehn Geräte.
Punkte (max. 18):14

Platz 7: F-Secure

F-Secure bietet seit Kurzem wie Bitdefender und Norton auch einen Sicherheitsrouter fürs Heimnetz an. Erste Tests des Gerätes fallen positiv aus, wenn man damit seine smarten Geräte im Heimnetz einfach schützen möchte. Auf der Software-Seite sollen ab Herbst die Zusatztools Freedom-VPN und Key (Passwortmanager für alle Plattformen) komplett in einer Lizenz für Total enthalten. Der Passwortmanager Key bietet gute Funktionen und verspricht einen hohen Datenschutz. Darüber hinaus hält sich F-Secure mit Funktionen für Windows eher zurück: Ein Dateishredder fehlt ebenso wie ein Software-Updater. Das spricht aber nicht gegen den Virenschutz von F-Secure für Windows und Android. Die Bedienerführung für Windows hat F-Secure gegenüber früheren Versionen übrigens stark vereinfacht.
Fazit: Wer einen guten VPN-Dienst inklusive haben möchte, sollte sich die Version Total ansehen. Denn F-Secure packt als einer von wenigen Herstellern seinen VPN-Dienst in sein Komplettpaket.
Punkte (max. 18):13

Platz 8: AVG

AVG lohnt sich, so wie McAfee, für Anwender mit sehr vielen PCs. Denn die Version Ultimate schützt unbegrenzt viele PCs, solange es die Geräte eines Haushalts sind. Darin sind aber weder das Passworttool noch der VPN-Dienst enthalten. Letzteres muss auch bei der Version Ultimate hinzugekauft werden. AVG wurde 2016 von Avast aufgekauft. Zwar gibt es die meisten AVG-Produkte weiterhin, doch beim gründlichen Rundumschutz scheint der Hersteller mehr auf seine Tools von Avast (Platz 2) zu setzen. Doch wer sich nur gegen Viren unter Windows und Android schützen möchte, ist mit AVG gut beraten, denn das klappt mit der Freeversion komplett kostenlos. Der Funktionsumfang der kostenlosen Android-App AVG Antivirus ist üppig, die Bedienerführung gut.
Fazit: Mit den reinen Antivirentools von AVG kann man Windows und Android komplett kostenlos, aber werbefinanziert schützen. Der VPN-Schutz fehlt selbst in den Bezahlversionen und muss extra hinzugekauft werden.
Punkte (max. 18):10,5

Platz 9: G Data

G Data bietet einen sehr guten Virenschutz für Windows und Android. Doch da der Hersteller keinen VPN-Dienst im Programm hat und auch ein paar der anderen gewünschten Sicherheitsfunktionen, etwa der Webcam-Schutz und der eigene Browser, fehlen, kann G Data vergleichsweise wenig Punkte ansammeln. Dabei hat die Software etliche nützliche, zusätzliche Sicherheitsfunktionen, etwa eine gute Verschlüsselungsfunktion für Dateien, die auch ganze USB-Sticks verschlüsseln kann. Außerdem ist G Data der einzige Hersteller, bei dem Sie eine Lizenz für genau so viele Geräte kaufen können, wie Sie wirklich benötigen. Unterwww.gdata.de/shop/multidevice- security geben Sie an, wie viele Windows-Geräte, Macs und Android-Gerät Sie schützen wollen, und die Website rechnet Ihnen den Preis passend aus. Ein schönes individuelles Shopangebot, zu dem wir uns nur noch einen guten Rabatt für eine größere Gerätezahl wünschen.
Fazit: G Data bietet einen guten Schutz vor Viren auf Windows- und Android-Geräten und hat auch einige nützliche Schutzfunktionen an Bord. Die für diesen Test gesuchten Funktionen waren allerdings nur teilweise vertreten.
Punkte (max. 18):8,5

Platz 10: Eset

Eset bietet ebenso wie G Data einen sehr guten Virenschutz für Windows und Android. Allerdings fehlt ein VPN-Tool, und Privatanwender bekommen unter iOS weder einen Passwortmanager noch einen VPN-Client. Dabei hat Eset unter Windows durchaus einige sehr gute Sicherheitsfunktionen zu bieten. Dazu zählt etwa der Netzwerkscanner, der einen guten Überblick über alle Geräte im Heimnetz liefert. Einen ausführlichen Test zu dieser Funktion hatten wir bereits in der PC-WELT. Sie finden ihn auch unterwww.pcwelt.de/2348684 . Zudem bietet Eset eine gute Kinderschutz-App für Android (www.pcwelt.de/3SiE2K ), die bereits in der kostenlosen Variante wichtige Funktionen bietet, etwa eine Zeitbeschränkung für Spiele sowie ein Zeitkontingent für die Nutzung pro Tag.
Fazit: Eset fehlt zwar ein VPN-Tool sowie ein Passwortmanager unter iOS, dennoch leisten die Antivirentools unter Windows und Android gute Arbeit. Wer einen schlanken und schnellen Virenschutz für diese Geräte sucht, sollte sich Eset ansehen.
Punkte (max. 18):7,5

IM ÜBERBLICK: SICHERHEITSSOFTWARE FÜR WINDOWS, ANDROID & CO.