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SKODAS SPANNENDSTER SUV


Auto Bild - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 21.02.2019

Im März zeigt Skoda denVision iV – das E-Auto kommt 2020 nahezu unverändert auf den Markt


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Bildquelle: Auto Bild, Ausgabe 8/2019

Das muss fix gehen: Skoda arbeitet an einer SchnellladeLösung, die den Akku in maximal 15 Minuten zu 80 Prozent wieder füllt


MANCHMAL IST ES SCHWER, ETWAS LEICHTES ZU TUN. Bei Skoda etwa haben sie Probleme, die Elektromobilität ins Rollen zu kriegen – obwohl die Technik im VWKonzern im Regal liegt. Also eigentlich wäre es ganz einfach: Plattform nehmen, neue Karosserie drauf, fertig.

Ist es aber nicht. Skoda kämpft gleich mit zwei Problemen, beide haben mit der Positionierung der Marke zu tun. Bisher war Skoda nämlich a) günstiger als ein vergleichbarer VW und b) spürbar geräumiger. Beides fällt schwer, wenn es um EAutos geht. Deren Preis bestimmt nämlich hauptsächlich die Größe des Akkus. Und einen Skoda mit kleinerem Preisschild und dafür reduzierter Reichweite will niemand wagen.

Überhaupt sind SkodaKunden preissensibel. Ein Grund, warum der Superb erst ab Herbst und damit vier Jahre nach dem baugleichen VW Passat als PluginHybrid angeboten wird. Mittlerweile trauen die Vertriebsspezialisten dem Superb zu, dass die Kunden über 50 000 Euro für ihn ausgeben.


Die hier gezeigten Bilder entstanden nach Insider-Informationen am Computer


Dazu kommt: Die neuen E-Autos aus dem VW-Konzern werden alle zu Raumwundern. Akkus flach im Wagenboden, kleine E-Motoren an den Achsen und das rund 15 Zentimeter nach vorn geschobene Armaturenbrett ermöglichen es allen Marken des Konzerns, auf wenig Verkehrs- fläche viel Nutzwert zu bieten. Wo also ist die Lücke für Skoda in der VWWelt von morgen?

Zunächst ist da das Design. Es soll nach dem Weggang von Chefdesigner Jozef Kabanˇ spürbar emotionaler werden, heißt es. Bedeutet übersetzt: aufregender, begehrlicher, weniger sach- lich. Die Studie iV, die in zwei Wochen auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt wird, zeigt die Richtung. Gegenüber der ersten Studie Vision E hat sich das Äußere des rund 4,70 Meter langen SUV deutlich verändert. Ein richtlich richtiger Kühlergrill, schärfere Kanten, ein grimmiger Blick – all das hat es bei Skoda so noch nicht gegeben. Und schafft Selbstvertrauen bei den Skoda-Verantwortlichen, dass die Kunden allein wegen des Aussehens den noch namenlosen SUV kaufen werden.

Dazu gehört natürlich auch das Cockpit, wo Skoda alles anders als alle anderen Konzernmarken machen darf. Da ist zum Beispiel die Gestaltung der Mittelkonsole, die das Design der Front aufnimmt – wie unsere exklusiven Skizzen zeigen. Und natürlich wird es keine analogen Instrumente oder großartig viele Schalter geben. Alles wird getoucht, mit zwei Fingern vergrößert, per Sprache bedient – Apple lässt grüßen.

Und noch eines haben die Skoda- Tüftler geschafft: auch beim E-Auto mehr Platz zu bieten als die Konkurrenz. Der Kniff ist von Octavia und Co bekannt: Skoda setzt auf mehr Länge. Während die Brüder aus dem Konzern, VW I.D. Crozz und Audi Q4 e-tron, rund 4,50 Meter lang sind, darf sich der Vision iV auf rund 4,70 Meter ausbreiten. Mit entsprechenden Vorteilen beim Raumangebot. Eigentlich dann doch ganz einfach.

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Bildquelle: Auto Bild, Ausgabe 8/2019

VOLL DIGITALES COCKPIT

Weil die Klimatechnik künftig unter die Fronthaube wandert, nimmt das Armaturenbrett wenig Platz ein. Die Gestaltung der Mittelkonsole nimmt die Form des Kühlergrills auf, der riesige Touchscreen scheint zu schweben. Zwischen Fahrer und Beifahrer bietet ein Ablagefach extrem viel Platz – ein Kardantunnel fehlt trotz Allrad, die beiden E-Motoren an Vorder- und Hinterachse werden elektronisch synchronisiert.

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Bildquelle: Auto Bild, Ausgabe 8/2019

FAZIT STEFAN VOSWINKEL


Als wir vor zwei Jahren die erste E-Studie sahen, hatten wir Schlimmes befürchtet. Mit dem Vision iV zeigt Skoda nun überzeugend, wie die Elektro- Zukunft aussieht, mit spannendem Design, viel Platz und überschaubaren Preisen.

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