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SMART FACTORY MIT SMART APPS


Digital Business Cloud - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 01.10.2019

Eine leistungsfähige Low-Code-Plattform ist ein wertvolles Tool für die Erstellung mobiler Apps zum schnellen Datentransfer in einer Smart Factory. Das verändert auch die Arbeit in der Industrie 4.0.


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Bildquelle: Digital Business Cloud, Ausgabe 5/2019

Wer sich mit dem Thema Digitalisierung in der Industrie befasst, stößt eher früher als später auf Begriffe wie Smart Factory, Industrial Internet of Things (IIoT) oder Industrie 4.0. Besonders letztere wird oft genannt, doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff?

In der Theorie steckt dahinter eine vollautomatisierte Produktion mit sich selbst steuernden Fertigungssystemen, die nur in Ausnahmefällen noch ...

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... einen Eingriff durch den Menschen erfordern. Doch oft unterscheiden sich Theorie und Praxis teils gravierend. Wie sieht also der aktuelle Stand der Industrie 4.0 aus und welche Möglichkeiten haben Unternehmen, ihre Prozesse mit innovativen Technologien zu digitalisieren und zu optimieren?

EINSATZ VERNETZTER SYSTEME IN DER PRODUKTION

Ein grundlegendes Merkmal der Industrie 4.0 ist der zunehmende Einsatz vernetzter Systeme im Produktionsbetrieb. Dies umfasst sowohl den Einsatz integrierter Sensoren, die Daten erfassen, als auch vollständig automatisierte Produktionsanlagen. Dabei kommunizieren alle Anlagen direkt miteinander, tauschen Daten aus und steuern sich auf diese Weise selbst.

In der Praxis äußert sich dies so, dass Maschinen beispielsweise automatisch neue Produktionsmaterialien anfordern, wenn der aktuelle Vorrat zur Neige geht. Die Anlieferung der benötigten Materialien kann ebenfalls automatisch im Lager angefragt und abgewickelt werden.

Ein weiteres Beispiel ist die Qualitätssicherung, da durch automatisches Monitoring der Produktqualität jegliche Produktionsmängel nahezu in Echtzeit festgestellt werden und behoben werden können, ohne dass eine langwierige Suche nach der Ursache notwendig ist.

ANWENDUNGEN IN EINER SMART FACTORY

Ein wichtiger Teilbereich der Industrie 4.0 ist die Smart Factory - hier geht es um die praktische Umsetzung der vollständigen Vernetzung von Produktion und Logistik. Doch die rein technische Realisierung ist nur ein Aspekt, der hier zum Tragen kommt. In der Smart Factory ist es ebenso unerlässlich, trotz aller Automatisierung, alle Daten jederzeit in Echtzeit abrufbar zu haben. Auf diese Weise lassen sich wichtige Fragen zu Abläufen, Lagerständen oder Maschineneinstellungen direkt und ohne lange Datenrecherche beantworten.


“Mobile Daten sind der entscheidende Faktor für die Echtzeitkommunikation zwischen Mensch, System und Maschine in einer Smart Factory.


Ermöglicht wird dies mit Hilfe von smarten Applikationen, welche an vorhandene Systeme angeschlossen und auf den Mobilgeräten der Mitarbeiter installiert werden. In der App können die Daten unterschiedlicher Systeme zusammengeführt werden und ermöglichen den Mitarbeitern einen bedarfsgerechten Einblick in die Produktion. Die damit geschaffene Transparenz ermöglicht Einsichten, die einzelne Systeme nicht bieten können.

PROZESSBESCHLEUNIGUNG DURCH APPS

Mitarbeiter haben dank mobiler Anwendungen die Möglichkeit, direkt vor Ort Rückmeldung an Systeme und Maschinen zu geben. Dadurch entsteht ein zusätzliches Potential, nicht nur Prozesse zu beschleunigen, sondern damit auch die Produktivität und die Effizienz zu steigern. Dies äußert sich zum Beispiel in verkürzten oder komplett eingesparten Laufwegen, der Vermeidung von Verzögerungen oder der Eliminierung von unnötigen Fehlerquellen.

Ein weiterer Aspekt, der hier zum Tragen kommt, ist die Erfassung und Einbindung vorher nicht genutzter Datentypen und -quellen. So können beispielsweise Bilder, Videos oder Tonaufnahmen genutzt werden, um die Dokumentation zu ergänzen. Zudem stehen diese Daten ohne weiteren Zeitverlust direkt nach ihrer Erfassung anderen Mitarbeitern, Maschinen oder Systemen zur Verfügung.

EINSATZMÖGLICHKEITEN MOBILER APPS

Die wichtigsten Anforderungen, die heutzutage an die Produktion gestellt werden, sind kurze Reaktionszeiten und ein hohes Maß an Flexibilität, um schnell und einfach auf Kundenwünsche eingehen zu können. Mobile Apps spielen hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei enorm vielfältig.

Mit mobilen Apps lassen sich in Echtzeit Auftragsübersichten abrufen, falls nötig gestaffelt nach Maschinen oder Fertigungsstationen. Zudem lässt sich der aktuelle Auftragsstatus abfragen: ist ein bestimmter Auftrag noch in Bearbeitung oder bereits beendet? Wie sehen die für einen Auftrag benötigten Einstellungen aus und sind diese korrekt vorgenommen? Welche Materialien werden für den Auftrag benötigt und sind sie in ausreichender Menge vorhanden? Wann kann der Kunden mit seiner Lieferung rechnen?

Diese und noch weitere Anwendungsmöglichkeiten eignen sich für mobile Apps in einer Smart Factory. Doch wie lassen sich diese Apps einfach und schnell erstellen? Hier erweist sich eine leistungsfähige Low-Code-Plattform als wertvolles Tool. Mit Low-Code können nicht mehr länger nur erfahrene Entwickler Apps erstellen. Auch Personen ohne Programmiererfahrung, sogenannte Citizen Developer, können dank visueller, modellbasierter Entwicklungsumgebungen am Entwicklungsprozess mitwirken.

LOW-CODE FÜR MOBILE APPS

Der Vorteil ist, dass Fachabteilungen und IT-Abteilung eine gemeinsame Sprache sprechen und die Apps mit genau den Funktionalitäten umsetzen, die für den Einsatz in der Smart Factory benötigt werden. Es entfallen Nacharbeiten, wenn die gelieferte App nicht den Anforderungen oder Vorstellungen entspricht. Und die Verwendung einer Low-Code-Plattform garantiert zudem die Zukunftssicherheit der Apps, da sie jederzeit schnell und einfach an sich ändernde Bedürfnisse angepasst werden können.

Mobile Daten sind der entscheidende Faktor für die Echtzeitkommunikation zwischen Mensch, System und Maschine in einer Smart Factory. Durch sie wird ein hohes Maß an Informationen sichergestellt, die auch die Grundlage für die Mitarbeiter darstellen, alle verfügbaren Ressourcen optimal einzusetzen. Die Daten allein können allerdings nur in Verbindung mit den entsprechenden Apps sinnvoll eingesetzt werden, um Prozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Um die Apps schnell und einfach zur Verfügung stellen zu können, lohnt sich der Einsatz einer umfassenden Low-Code-Plattform, mit der beliebige Apps innerhalb kürzester Zeit bereitgestellt werden können.

DER AUTOR

GEORG MAUREDER

Seit mehr als zehn Jahren berät Georg Maureder Firmen in Europa zum Thema Enterprise Software und Application Platforms. In seiner aktuellen Rolle bei Mendix als Manager Solution Architects betreut er ein Team von Experten, die Unternehmen bei der Auswahl und dem Einstieg in Low-Code unterstützen.


Bild: IcoMaker/shutterstock.com