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Smart-objekte


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DOCMA - epaper ⋅ Ausgabe 2/2022 vom 02.03.2022

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Smartobjekte gibt es in Photoshop inzwischen seit über 16 Jahren. In Photoshop CS2 ermöglichten sie erstmals, den Originalinhalt einer Ebene zu schützen, sodass mehrfache Transformationen, wie etwa das Verkleinern und anschließende Vergrößern, ohne Qualitätsverlust durchführbar waren. Inzwischen wurden den Smartobjekten viele weitere Funktionen „übergestülpt “, durch die beispielsweise das Raw­Format als Photoshop­Ebene bewahrt bleiben kann, mehrere Ebenen per Stapelmodus verrechenbar werden oder Filter (und inzwischen auch Korrekturen) non­destruktiv anwendbar sind.

Funktionsweise Stellen Sie sich ein Smartobjekt wie eine Schachtel oder einen virtuellen Container vor, der seinen Inhalt schützt. Wenn Sie eine oder mehrere Ebenen in ein Smartobjekt konvertieren, werden diese nicht wirklich umgewandelt , sondern nur in diese Schachtel verschoben. Mit einem Doppelklick auf das ...

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... Smartobjekt öffnet sich ein neues Dateifenster in Photoshop und sie werfen einen Blick in die Schachtel, in der Sie die „ konvertierten“ Ebenen vorfinden und bearbeiten können. Haben Sie eine Raw­ Datei »als Objekt« platziert, öffnet sich automatisch wieder der Camera Raw­Dialog.

Einbettung und Verknüpfung Technisch ist ein Smartobjekt eine eingebettete Unterdatei innerhalb der übergeordneten Datei. Statt der Einbettung kann die Unterdatei aber auch auf der Festplatte oder in der Cloud gespeichert sein. In dem Fall spricht man von verknüpften Smartobjekten. Bildelemente lassen sich auf diese Weise ressourcenschonend in mehreren Dateien einsetzen und bei Änderungen automatisch einheitlich halten.

Bei Auftragsarbeiten ist der Einsatz von Photoshops Smartobjekten (und von Einstellungsebenen) Pflicht. Nur so kann der Profi ohne großen Aufwand auf Änderungswünsche seiner Kunden schnell reagieren.

ANWENDUNGEN

Der Zweck von Smartobjekten ist ein flexibler Dateiaufbau, dank dem sich verlustfrei jederzeit Änderungen durchführen lassen. Sie können dadurch …

• Ebenen ohne Qualitätsverlust mehrfach transformieren oder verformen.

• Filter und Korrekturen non­destruktiv (auch auf Text­, Form­ und Video­ Ebenen) anwenden.

• Raws bewahren und schnell Varianten erzeugen.

• Bildelemente und Dateien platzieren (auch mehrfach). Das ermöglicht das Erzeugen komplexer Mock­ups mit einfachem Bildtausch.

• Stapelmodi für spezielle Anwendungen auf eine Vielzahl von Ebenen anwenden.

• Unterschiedliche Bit-Tiefen und Farbräume innerhalb eines Dokuments einsetzen.

Ps Smartobjekte erzeugen

01 In Smartobjekt konvertieren

Selektieren Sie eine oder mehrere Ebenen (a) legen Sie diese per Rechtsklick und »In Smartobjekt konvertieren« (b) in ein Smartobjekt (internes Format: PSB). Dieses erkennen Sie an dem Symbol in der rechten unteren Ecke der Miniaturvorschau (c). Verknüpfte Smartobjekte haben ein eigenes Symbol (siehe Schritt 2 und 3). Der Befehl »Filter > Für Smartfilter konvertieren« bewirkt übrigens dasselbe wie »In Smartobjekt konvertieren«.

02 Dateien platzieren

Ist in den »Voreinstellungen« die Option »Allgemein >Beim Platzieren immer Smartobjekte erstellen« (a) aktiviert, werden platzierte Dateien automatisch als Smartobjekt eingefügt. Über das Menü wählen Sie, ob die Datei eingebettet oder verknüpft platziert werden soll (b). Ziehen Sie eine Datei in die Arbeitsfläche (Drag-and-Drop), wird sie standardmäßig eingebettet. Halten Sie dabei die Alt-Taste, wird sie verknüpft (c).

03 Cloud-verknüpfte Smartobjekte

Elemente, die Sie unter »Fenster > Bibliotheken« (a) ge-speichert haben, zum Beispiel auch Adobe Stock-Fotos, befinden sich in der Adobe Cloud. Ziehen Sie diese in ein Dokument, werden sie standardmäßig als cloud-verknüpftes Smartobjekt mit eigenem Symbol (b) platziert. Die Bibliotheken lassen sich mit CC-Nutzern teilen (c), und geänderte Elemente werden bei jedem Nutzer automatisch aktualisiert, so dass für Einheitlichkeit gesorgt ist.

04 Raws öffnen

Wenn Sie im Camera Raw-Dialog (bitte nicht mit dem»Camera Raw-Filter« verwechseln) aus dem Dropdown-Feld (a) »Objekt öffnen« wählen, wird die Datei mit den aktuellen Einstellungen als Smartobjekt-Ebene in Photoshop geöffnet. Mit einem Doppelklick auf die Ebenenminiatur (b) können Sie bei Bedarf Camera Raw erneut öffnen, um die Einstellungen anzupassen und um verschiedene Varianten zu erzeugen (siehe Schritt 16).

Ps Non-destruktives Transformieren und Verformen

05 Der Qualitätsvorteil

Gleich eine Warnung: Da Sie immer mit den Original daten im Hintergrund arbeiten, wächst die Dateigröße durch Smartobjekte rasant an. Dafür können Sie ein Smartobjekt aber beliebig oft transformieren und drehen, ohne einen Qualitätsverlust befürchten zu müssen. Verkleinern (a) Sie beispielsweise eine normale Ebene und vergrößern diese anschließend wieder, verlieren Sie Details (b). Ein Smartobjekt bewahrt dagegen das Original.

06  Freies Verformen

Der Befehl »Bearbeiten > Transformieren > Verformen«ist praktisch, um Oberflächen zu verzerren. Auch hier würde jede notwendige Korrektur bei einer normalen Pixel-Ebene wertvolle Details kosten. Machen Sie es sich deshalb vor aufwendigen Verformungen zur Gewohnheit, die Ebene in ein Smartobjekt zu konvertieren. Der einzige Nachteil: Sie können nicht mehr direkt auf der Ebene malen oder stempeln.

07   Mehrfaches Verschachteln

Vektorelemente wie EPS- und Adobe-Illustrator-Dateien werden standardmäßig als Smartobjekte platziert. Leider stehen die Transformationsbefehle »Verzerren«, »Perspektivisch« und »Verformen« danach nicht zur Verfügung (a). Abhilfe schafft hier die Möglichkeit, ein Smartobjekt erneut per Rechtsklick und den entsprechenden Befehl in ein Smartobjekt zu konvertieren. Nach diesem „Verschachteln“ sind alle genannten Befehle anwendbar.

08 Änderungen zurücksetzen

Angewandte Transformationen und Verformungen wer-den nicht durch ein Icon visualisiert. Möchten Sie kontrollieren, ob diese vorliegen, müssen Sie die jeweilige Funktion aufrufen. Das Zurücksetzen erfordert dagegen in der aktuellen Photoshop-Version endlich keine Tricks mehr: Wählen Sie nach einem Rechtsklick »Transformation zurücksetzen« (a) oder klicken Sie im »Eigenschaften«-Bedienfeld auf das Zurücksetzen-Symbol (b).

Ps Smartobjekt-Inhalt ändern

09 Smartobjekt öffnen, bearbeiten, speichern

Durch Doppelklick auf die Ebenenminiatur (a) öffnen Sie den Inhalt des Smartobjekts in einem neuen Dateifenster (b). Das kann praktisch sein, um Retuschen nachzuholen, Elemente hinzuzufügen oder den Inhalt auszutauschen. Wenn Sie das Fenster schließen, müssen Sie die Speicheraufforderung (c) bestätigen, um die Änderungen zu übernehmen. Alle Transformationen und Smartfilter werden auf den aktualisierten Inhalt angewandt.

10 Problem bei platzierten JPEGs

Haben Sie ein JPEG als Smartobjekt platziert und möch-ten in diesem nachträglich Ebenen hinzufügen (a), streikt Photoshop beim Schließen des Smartobjekt-Fensters (b), da JPEG keine Ebenen speichern kann. Zur generellen Vermeidung des Problems deaktivieren Sie die gezeigten Optionen unter »Voreinstellungen > Allgemein« (c). Konvertieren Sie Ebenen selbst in ein Smartobjekt, wird automatisch intern das problemlose PSB-Format zugewiesen.

11 Smartobjekt in Ebenen konvertieren

Das Platzieren eines JPEGs hat den nicht zu verachtenden Vorteil, dass es die Dateigröße gering hält. Falls Sie nur selten über das in Schritt 10 beschriebene Problem stolpern, lassen Sie deshalb die dort gezeigten Optionen aktiviert. Sollte der Ernstfall einmal eintreten, wählen Sie aus dem Rechtsklickmenü »In Ebenen konvertieren« (a), behalten Sie die Transformierungen bei (b) und konvertieren Sie die Ebene danach in ein Smartobjekt.

12 Smartobjekte auf dem iPad

In der iPad-Version von Photoshop sind Smartobjekte essenziell, da es sich wegen fehlender Funktionen nicht so präzise wie am Mac oder PC arbeiten lässt. Da man nur eine Datei gleichzeitig geöffnet haben kann, ist Schritt 11 auf den Mobilgeräten der einzige Weg, den Inhalt eines Smartobjekts zu editieren. Sie müssen dazu ein Smartobjekt also immer erst in Ebenen (a) und dann, falls nötig, wieder zurück in ein Smartobjekt konvertieren (b).

Ps Smartobjekt-Instanzen und -Kopien

13 Duplizieren eines Smartobjekts: Instanz

Wenn Sie eine Smartobjekt-Ebene mit »Strg/Cmd-J« du-plizieren (a), wird eine Instanz erzeugt: Ändern und speichern Sie ein Objekt, werden alle Kopien davon in gleicher Weise verändert. Das ist praktisch, wenn Sie identische Bildelemente mehrfach einsetzen und den Inhalt schnell tauschen wollen (b). Dabei können unterschiedliche Transformationen und Filter angewandt werden, die nach dem Tausch automatisch aktualisiert werden.

14 Instanz-Anwendung für Mock-ups

Mock-ups sind Photoshop-Dateien, bei denen Sie nur den Inhalt eines Smartobjekts austauschen müssen. Im »Datei > Neu«-Dialog finden Sie eine Reihe kostenloser Vorgaben, die Sie frei nutzen können. Für den Austausch in allen Instanzen innerhalb der Datei müssen Sie nur eines der Smartobjekte öffnen, die ursprünglichen Ebenen ausblenden, Ihren eigenen Inhalt in derselben Größe einfügen und das Fenster speichern und schließen.

15  Neues Smartobjekt durch Kopie

Der im Kontextmenü (Rechtsklick) zu findende Befehl »Neues Smartobjekt durch Kopie« (a) erzeugt eine vom Original unabhängige Kopie. Auch hier bleiben Transformation, Verformung und Smartfilter erhalten, aber der Inhalt kann unabhängig vom zugrunde liegenden Smartobjekt bearbeitet werden. Jede Änderung oder Ebene, die Sie in einer Kopie hinzufügen, wirkt sich auf diese eine Kopie (b), aber nicht auf andere Smartobjekte aus.

16 Kopie-Anwendung: Raw-Varianten

Unterschiedliche Varianten eines Smartobjekts benötigen Sie wahrscheinlich am häufigsten bei Raw-Objekten (siehe Schritt 4). Mit »Neues Smartobjekt durch Kopie« erzeugen Sie ein von der originalen Raw-Entwicklung unabhängiges Duplikat, das Sie per Doppelklick in Camera Raw anhand der tatsächlichen Raw-Daten optimieren und dann mit Photoshops Maskierungstechniken mit anderen Entwicklungsvarianten überblenden können.

Ps Eingebettete und verknüpfte Smartobjekt-Dateien

17 Vorteile der Verknüpfung

Platzieren Sie eine Datei in einem Photoshop-Dokument, wie in Schritt 2 beschrieben , als „verknüpft “, reduzieren Sie die Speichergröße der aktuellen Datei auf der Festplatte gegenüber der Option „eingebettet “. Der größte Vorzug liegt darin, dass Änderungen, die Sie an verknüpften Dateien vornehmen, automatisch in allen Dateien übernommen werden, mit denen sie verknüpft sind (siehe dazu auch Schritt 21).

18 Verknüpfen, einbetten, rastern

Um eingebettete Smartobjekte in verknüpfte umzuwan-deln, wählen Sie im Kontextmenü der Ebene »In verknüpftes Smartobjekt konvertieren« (a) und legen dann Speicherort und Format fest. Für den umgekehrten Weg nutzen Sie den Befehl »Verknüpftes Smartobjekt einbetten« (b). Eine Smartobjekt-Ebene wandeln Sie mit »Ebene rastern« (c) in eine normale Pixelebene um. Vorsicht: Enthaltene Ebenen gehen dabei verloren.

19 Lokales Smartobjekt zu Cloud-Objekt

Um ein eingebettetes oder verknüpftes Smartobjekt in ein Cloud-verknüpftes umzuwandeln, markieren Sie es, öffnen die Zielbibliothek im »Bibliotheken«-Fenster, klicken unten auf das Plus-Symbol und anschließend auf »Grafik« (a). Photoshop lädt dadurch das Smartobjekt in die Bibliothek (b) und stellt automatisch eine Verknüpfung zu diesem her. Das Icon in der Smartobjekt-Miniatur sollte nun das Cloud-Symbol zeigen (c).

20  Verpacken: Komplexe Dateien weitergeben

Möchten Sie eine Datei weitergeben, in der verknüpfte oder Cloud-verknüpfte Smartobjekte vorliegen, kann der Empfänger ohne die verknüpften Dateien keine Änderungen vornehmen.

Damit Sie nicht alle verknüpften Dateien zusammensuchen oder erst aus der Cloud laden müssen, überlassen Sie mit »Datei >Verpacken« (a) Photoshop die Arbeit. Den erzeugten Ordner (b) mit der Hauptdatei und allen Filialdateien geben Sie weiter.

Ps Besondere Optionen von Smartobjekten

21 Info-Bedienfeld anpassen

Ändern oder löschen Sie ein Bild, das als verknüpftes Smartobjekt in einer Datei platziert ist, die gerade nicht geöffnet ist, dann wird das Bild beim nächsten Öffnen der Datei über ein Ebenen-Icon als »fehlend« oder »geändert« angezeigt (a). Um bei vielen Smartobjekten den Status im Auge zu behalten, sollten Sie in den Bedienfeldoptionen des »Info«-Panels die Option »Smartobjekte« aktivieren (b).

22 Kompositionen wählen

Als Smartobjekt platzierte Dateien können Ebenenkom-positionen enthalten, die sich in der Datei über das gleichnamige Panel anlegen lassen (a). Um zwischen verschiedenen Bildvarianten umzuschalten, müssen Sie danach nicht immer erst das entsprechende Smartobjekt öffnen, da Sie die enthaltenen Ebenenkompositionen schon im »Eigenschaften«-Bedienfeld sehen und wählen können (b). Praktisch bei komplexen Dateien.

23 Stapelmodi

Über »Ebene > Smartobjekte > Stapelmodus« lassen sich einem Smartobjekt elf verschiedene Stapelmodi (a) zuweisen, mit denen enthaltene Ebenen statistisch verrechnet werden. Das lässt sich beispielsweise nutzen, um Aufnahmeserien per »Median« zu verrechnen und so eine Langzeitbelichtung zu simulieren (b). Hintergründe und weitere Anwendungen erfahren Sie im Premium-Workshop von DOCMA 66: www.docma.info/22379

24 Ebenen per Skript als Smartobjekt laden

Über »Datei > Skripten > Dateien in Stapel laden« (a) können Sie bequem mehrere Dateien als Ebenen laden – optional auch gleich in einem Smartobjekt zusammenfassen. Das Skript »Statistik« (b) macht dasselbe, erlaubt aber gleichzeitig das Zuweisen eines Stapelmodus (c). Beide Skripte ersparen viele Mausklicks beim Kombinieren von Foto-Serien und übernehmen auch gleich das pixelgenaue Ausrichten der Ebenen (d).

Ps Smartfilter

25 Korrekturen und Filter

Mit nur wenigen Ausnahmen lassen sich alle Korrekturen und Filter auf ein Smartobjekt anwenden und funktionieren dadurch als sogenannte Smartfilter (a). Dadurch können alle Anpassungen jederzeit mit einem Doppelklick auf den jeweiligen Smartfilter erneut geöffnet und geändert werden (b). Ziehen Sie einen Smartfilter auf den Papierkorb der »Ebenen«-Palette, um den Filter zu löschen (c).

26 Verschachteln für zusätzliche Filtermasken

Leider hat nicht jede Anpassung eine eigene Filtermaske, sondern teilt sich diese mit allen anderen, auf dasselbe Smartobjekt angewandten Smartfilter. Sollten Sie unterschiedliche Masken benötigen, bleibt nur übrig, die erste Anpassung und Maskierung durchzuführen, dann das Smartobjekt erneut in ein Smartobjekt zu konvertieren und mit dem nächsten Filter fortzufahren. Leider sehr umständlich und unübersichtlich.

27 Filter-Optionen

Die Filter werden in der angezeigten Reihenfolge von unten nach oben angewandt. Diese Reihenfolge lässt sich per Drag-and-drop ändern (a). Doppelklicken Sie auf das Symbol rechts der Smartfilter (b), öffnet sich ein Dialog, in dem Sie den »Modus« (c) und die »Deckkraft« (d) jedes Smartfilters einstellen können. Beides entspricht den gleichnamigen Optionen einer Ebene, auf der Sie die Filter eingesetzt hätten.

28 Farbtiefe oder Farbraum ändern

Einige Filter lassen sich nur in 8 Bit/Kanal oder im RGB-Modus anwenden. Falls Sie im 16-Bit-Modus arbeiten, können Sie eine zu filternde Ebene in ein Smartobjekt konvertieren, dieses öffnen und den Modus auf 8 Bit ändern (a), ohne dass Sie gleich das gesamte Ausgangsdokument auf die geringere Farbtiefe reduzieren müssen. Smartobjekte ermöglichen so auch das Verwenden von RGB-, CMYK-oder Lab-Techniken in anderen Farb-Modi (b).