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SO BLEIBT die Wärme drinnen


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selbermachen - epaper ⋅ Ausgabe 10/2022 vom 02.09.2022

EFFIZIENTER WOHNEN

Noch mehr Energie sparen Sie mit unseren Lifehacks ab Seite 18

Artikelbild für den Artikel "SO BLEIBT die Wärme drinnen" aus der Ausgabe 10/2022 von selbermachen. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: selbermachen, Ausgabe 10/2022

Heizung optimieren

Jetzt gehen die Preise durch die Decke: Heizöl wurde im Juli 2022 gegenüber dem Vormonat um 89 Prozent teurer, Gas um 78 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Auch im Supermarkt kosteten Speiseöle plötzlich 85 Prozent, Mehl fast 40 Prozent und Fleisch und Eier 20 bis 30 Prozent mehr. Ab Oktober wird die Gasumlage voraussichtlich noch ein weiteres Loch ins ohnehin angeschlagene Budget reißen. Doch es gibt Möglichkeiten, dagegenzuhalten. Nur wenige haben bisher das Potenzial des Energiesparens zu Hause voll ausgeschöpft.

Die gute Nachricht: Je weniger Sie bisher gemacht haben, desto größer werden jetzt die Effekte Ihrer Energiesparmaßnahmen sein! Werden Sie aktiv und machen Schluss mit heimlichen Stromfressern oder damit, quasi die gesamte Straße mitzuheizen.

Einige der Tipps, die wir liefern, kosten Sie ...

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... nichts, bringen aber viel. Für andere wird zunächst kleines Geld investiert, doch das rentiert sich schnell. Wie Sie Ihren eigenen Masterplan schmieden und Energie und Geld konsequent für sich behalten, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

PROJEKTLISTE

► Aufwand

circa 2 Wochen (ohne Dachfenster)

► Material

Dämmmatten

Fasersäcke (KMF-Bag)

Dampfbremsfolie mit Klebebändern und Klebemasse

Direktabhänger

Fermacellplatten

Deckenprofile

Dampfbremsschürze

Latten

Schaumstoffband

► Werkzeuge

Dämmstoffmesser und Cutter| Latthammer | Kuhfuß | Zollstock| Bleistift| Richtlatte (150 cm) | Kartusche | Schnellbauschrauben | Trennschleifer |Dampfbremsschürze |Gipsplattenreißer | Trockenbauhobel |Spachtel | Fugenmasse |Feinspachtel |Gipsplattendübel | passende Schrauben

► Schutzausrüstung

Atemschutzmaske mit P2-Filter

Handschuhe

Schutzbrille

► Kosten

ab circa 150 Euro pro m² (ohne Dachfenster), mögliche Einsparung an Heizenergie circa 30 Prozent pro Jahr

JETZT DAS DACH DÄMMEN

Nur zu, für Könner ist es kein Hexenwerk. Doch wenn Sie selbst das Dach aufrüsten, sollten Sie genau wissen, wie Sie am besten vorgehen. Mit unserer Anleitung eliminieren Sie strategisch Wärmebrücken. Schimmel hat so keine Chance.

TIPP

Packen Sie alte Matten für den Transport in Fasersäcke. Tragen Sie Maske und Handschuhe!

TIPP

Keine Lücken lassen!

DAMPFBREMSE SAUBER VERKLEBEN

Die sogenannte Luftdichtschicht schützt vor Wärmeverlust, feuchtebedingten Bauschäden und Zugluft. Zum System gehört die vorgefertigte Dampfbremsfolie, die luftdicht mit Klebebändern verbunden wird. Speziell dafür vorgesehene Klebemasse nutzen Sie für die Anschlüsse der Folie an Boden und Giebelwand.

SYSTEM

Bitte keinen Wildwuchs! Bleiben Sie beim Anbringen der Luftdichtschicht konsequent in einem System. Denn die Hersteller stimmen die Klebebänder für Folienstöße und Klebemasse auf die jeweils eigene Dampfbremsfolie ab.

TRÄGER FÜR GIPSPLATTEN

Klar könnten Sie jetzt schon Feierabend machen. Aber wo Sie schon dabei sind: Wie wäre ein Ausbau mit Fermacellplatten? Denn wieso sollte wertvoller Wohnraum ungenutzt bleiben? Starten Sie mit den Tragprofilen.

„Trennen Sie Profile mit der ein Millimeter dicken Inox-Scheibe.“

DECKENPROFILE AUF MASS

Achtung, Funkenflug! Schneiden Sie nun die Metallprofile auf die individuellen Gegebenheiten Ihres Daches zu.

RICHTIGES DÄMMSTOFF-MESSER

Damit Sie die dicken Dämmmatten mühelos durchschneiden können, gönnen Sie sich ein echtes Dämmstoffmesser (hier von Wolfcraft) aus dem Baumarkt. Cutter gehen zu diesem Zweck gar nicht.

PERFEKTES DUO

Bei der Zwischensparrendämmung werden die Sparren zur Wärmebrücke. Die Untersparrendämmung, quer über die ganze Fläche verlegt, verbessert Wärmeschutz und Wohnkomfort.

DACHFENSTER LUFTDICHT ANSCHLIESSEN

Der Einbau der Dachfenster ist etwas für Profis. Doch gleich darauf können Sie selbst wieder tätig werden, nämlich bei der dazu gelieferten, exakt passenden Dampfbremsschürze (hier von Velux). Arbeiten Sie dabei mit höchster Sorgfalt, um Beschädigung, Wärmebrücken und Schimmel zu verhindern.

WOHNLICH WIRD ES MIT GIPSFASERPLATTEN

Die Giebelwand ist fix fertig.Gespachtelt wird aber erst, wenn alle Platten, auch die an den Schrägen, montiert sind. Beim Ausrichten und Verschrauben ist ein zweiter Mann hilfreich.

VERSPACHTELN

Sie haben die Platten nachgehobelt. Vor dem Verspachteln stoßen Sie noch mit dem Spachtel die „Gipsgrate“ an den Platten ab, die beim Schrauben entstehen. Rühren Sie nun Fugenmasse mit Wasser zu einer homogenen Masse an. Diese mit dem Glätter tief in die Fugen einarbeiten. Nach der Trocknung die Fugen mit einem Schleifgitter nachschleifen. Eine Feinspachtelung füllt dann Fehlstellen und Riefen auf. Hierfür bieten Gipsbauplatten-Hersteller gebrauchsfertigen Feinspachtel.

Text: Deborah Weinbuch, Ulrich Wolf

UNTERKONSTRUKTION FÜR DREMPEL BAUEN

Nun dürfen die Drempel auch nicht nackt bleiben. Um sie zu verkleiden, montieren Sie erst Latten, dann Platten. Nach Verputzen der Verschraubungsstellen steht einer Tapezierung oder Dekorfolie nichts mehr im Weg.

WOHN-AMBIENTE

Erst das Verkleiden schafft richtig Raum

FÖRDERUNG ABGREIFEN

Bis zu 30 Prozent der Wärme geht durch ein ungedämmtes Dach verloren. Ein Ausbau ist also mehrfach gewinnbringend: Sie vergrößern Ihren Wohnraum und sparen langfristig viel Energie. Dafür gibt es Geld vom Staat. Für die Wärmedämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke gibt es einen Zuschuss der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) von 20 Prozent. Wenn ein Energieberater oder eine Beraterin (www.dena.de) einen Fahrplan estellt, gibt es weitere fünf Prozent. Bei der Dämmung müssen Sie die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) einhalten.

FERTIG

Ist der Dachraum einmal ausgebaut, eignet er sich wunderbar als schickes Arbeits- oder Gästezimmer.

33 Lifehacks rund ums Haus Sofort Energie und Geld sparen

1 Freiräume

Sofas haben vor Heizkörpern nichts zu suchen. So würde sich nur die Wärme stauen. Halten Sie einen Mindestabstand von 30 Zentimetern ein lassen Vorhänge auf der Fensterbank enden.

2 Reinigen

Eine Heizkörperbürste (hier von Wenko) entfernt den Staub in den Lamellen, der sonst die Wärmeabgabe verringert und zudem die Atemwege reizt. Zu Beginn jeder Heizperiode einmal die Heizung säubern.

3 Entlüften

Gilt für alle Heizkörper: Halten Sie das Gefäß unter das Entlüftungsventil und drehen per Heizkörperschlüssel das Ventil auf. Die Luft entweicht zischend. Ventil schließen, sobald Wasser kommt.

4 Isolieren

Heizungsrohre, die durch kalte Keller laufen, verlieren viel Wärme. Vorgefertigte Isolierschalen gibt es in jedem Baumarkt. Bei Materialkosten von rund zehn Euro pro Meter lohnt sich diese Investition schnell. Eine Anleitung zum Anbringen der Schalen finden Sie unter www.co2online.de

5 Reflektieren

Eine aluminiumkaschierte Styroporplatte in der Heizkörpernische wirft Wärme zurück in den Raum. Es gibt selbstklebende Reflexionsfolien und jene, die Sie mit Spezialkleber befestigen.

6 Hinschauen

Die Wärmekamera Ihres Heizungsbauers zeigt deutlich: Auch Warmwasserleitungen müssen gedämmt werden. Die passenden Dämmhülsen sind besonders günstig: zwei bis vier Euro pro Meter.

7 Abgleichen

Dank staatlicher Förderung ist der hydraulische Abgleich so lukrativ wie noch nie. 20 Prozent Zuschuss vom Staat sichern Sie sich unter www. bafa.de. Mit dem Abgleich optimieren Fachleute Ihre Heizungsanlage. So fließt nur noch die tatsächlich benötigte Menge Warmwasser in jeden Heizkörper. Diese Maßnahme ist etwas für Strategen. Sie rechnet sich nach acht Jahren.

Für Fachkräfte

8 Smart sein

Mit der App tado° managen Sie Ihre Heizung bequem mit dem Smartphone, regeln Temperaturen und Uhrzeiten. Dazu brauchen Sie die zugehörigen smarten Thermostate.

Text Deborah Weinbuch

9 Abkleben

Undichte Fenster sind heimliche Dauerlüfter. Verschließen Sie Fugen und Ritzen mit Dichtungsprofilen (Anleitung: www.co2online.de). Je nach Qualität kosten diese 1,50 bis 12 Euro pro Meter, die teureren halten mehrere Jahre.

PFLEGENDE DICHTUNGEN

mit Graphit oder Silikonspray

10 Abdichten

Undichte Übergänge zwischen Mauerwerk und Holzfenster dichten Sie mit Silikon ab, indem Sie es per Kartusche einspritzen und verstreichen. Bei Kunststoffrahmen eignen sich Dichtmittel auf Acrylbasis.

11 Nut bei Holz fräsen

Fräsen Sie bei alten Holzfenstern, die über keine Dichtung verfügen, eine Nut und drücken eine Schlauchdichtung ein. Verbinden Sie diese Maßnahme mit einem ohnehin anstehenden Neuanstrich der Fensterrahmen.

Kosten: 10 €/ Dichtung Spart bis zu 5%

12 Mit Folie isolieren

Innenfolien (hier von Folienmarkt. de) reduzieren Wärmeverluste am Fenster um rund 20 Prozent. Bei Einfachfenstern betragen die Einsparungen sogar bis zu 34 Prozent. Überprüfen Sie Rahmen des Fensters und isolieren sie bei Bedarf vorab.

13 Zugluft stoppen

Halten Sie die Türen zwischen Räumen mit unterschiedlichen Temperaturen geschlossen und verhindern Sie den Wärmeaustausch mithilfe einer Türdichtschiene an der Türunterkante (hier von ManoMano.de). Unbedingt mit Tipp 14 verbinden!

14 Türen rüsten

Dichten Sie die Fugen und Spalten der Innentüren älterer Häuser ab. Dazu gibt es spezielle Dichtbänder (hier Solid Elements von Bauhaus AG). Diese kleben Sie einfach in d en Türfalz.

15 Digitale Helfer nutzen

Programmierbare Thermostate (z.B. der HT 2000 Energiespar-Heizungsregler, www.olympia-vertrieb.de) messen die Raumtemperatur und steuern das Heizkörperventil automatisch. Stellen Sie die Uhrzeit ein, zu der geheizt werden soll: morgens vor und abends nach der Arbeit.

16 Gardine wählen

Schwere Vorhänge wie etwa Julius von Made.com halten die Wärme laut dem neuseeländischen Testportal Consumer NZ am besten. Bodenlang halten sie 24 Prozent der Wärme im Raum. Lange Thermogardinen schaffen 16 Prozent.

FRAGE AN DEN PROFI

Im Altbau lieber gleichmäßig heizen oder je Raum und nach Bedarf?

Für jeden Raum sollte die Temperatur individuell eingestellt werden: Im Wohnzimmer fühlen sich die meisten bei 20 Grad wohl. In der Küche reichen 18 Grad, im Schlafzimmer und den Fluren 17 Grad. Nicht übertreiben: Sinkt die Temperatur über längere Zeit unter 15 Grad, steigt das Schimmelrisiko.

17 Nordseite

Schützen Sie die Nordseite Ihres Hauses vor kalten Winterwinden, indem Sie dort eine Reihe immergrüner Bäume und Büsche anpflanzen oder einen Windbrecher installieren.

18 Montageschaum

Bauschaum fügt sich in kleine Fugen und Risse des Mauerwerks ein, dämmt gut, und ist laut Herstellern wasser- und schimmelresistent. Wenden Sie ihn vor dem ersten Frost an, sonst wird er in der Dose zäh. Bei ausgeprägten Rissen fragen Sie beim Fachmann an!

19 Deckenventilator

Warme Luft steigt nach oben. In Räumen mit hohen Decken verteilt ein Ventilator diese im gesamten Raum. So steigt die gefühlte Temperatur und Sie können das Thermostat um ein bis zwei Stufen herunterdrehen. Neue Modelle sind sehr sparsam mit Strom.

20 LED-Leuchten

LEDs brauchen 90 Prozent weniger Energie als Glühlampen und geben dennoch ein schönes Licht ab. Sie leuchten bis zu 25.000 Stunden. Kompaktleuchtstofflampen schaffen nur 15.000 Stunden.

Für Fachkräfte

21 Aufdopplung

Um den Wärmeschutz historischer Haustüren zu verbessern, lassen Sie eine neue Türebene auf das vorhandene Türblatt montieren. Sprechen Sie individuelle Maßnahmen vorab mit Fachleuten ab.

22 Wäsche

Schalten Sie zweimal pro Woche von 60 auf 30 Grad herunter. Sparen Sie einen Waschgang pro Woche, indem Sie die Keidung öfter auslüften lassen.

23 Befeuchtung

Lassen Sie das warme Badewasser länger stehen. Feuchte Luft fühlt sich wärmer an. Drehen Sie die Heizung eine Stufe runter. Eine Raumfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent ist ideal.

24 Spar-Duschkopf

Weniger Durchfluss: Der Sparduschkopf BUBBLE-RAIN espresso XL (www.wolf-aquamanufaktur.de) hat das Siegel Blauer Engel.

Text Deborah Weinbuch

25 Ausgesteckt

Ältere elektronische Geräte (Fernseher, Videorekorder, E-Piano) können Strom ziehen, selbst wenn sie ausgeschaltet sind. Ziehen Sie nach Gebrauch den Stecker. Das gilt auch für Handy-Ladegeräte!

26 Laptop statt PC

Fürs Surfen reicht der Laptop. Ein Laptop verbraucht rund 30 Watt, ein PC 135 Watt.

Kosten: ab ca. 200 € Spart bis zu 22%

27 Sonnenwärme

Nutzen Sie die natürliche Energie der Sonne. Ziehen Sie die Vorhänge auf, sobald sie morgens aufgeht, und wieder zu, wenn sie untergeht. Räume auf der Südseite müssen Sie somit ein bis zwei Stufen weniger beheizen.

Kühlschrank

28 Ordnung

Langes Starren in den Kühlschrank frisst Energie. Legen Sie Lebensmittel an denselben Platz. Das spart das Suchen und die Tür bleibt kürzer auf.

29 Reinigung

Reinigen Sie regelmäßig die Rückseite. Lüftungsgitter dürfen auf keinen Fall abgedeckt sein. Sonst staut sich die Wärme und der Verbrauch schießt in die Höhe.

30 Dichtungen

Schmutzige oder vereiste Dichtungen steigern den Stromverbrauch. Reinigen Sie diese regelmäßig mit etwas Wasser und Spülmittel.

31 Betrieb

Klirrend kalt muss es nicht sein. 7 °C reichen aus (Stufe 2). Jedes Grad mehr spart hier bis zu 6 Prozent Strom. Gefrierfach einbis zweimal pro Jahr abtauen.

32 Ofenwärme

Lüften Sie nach dem Backen erst die Küche und lassen dann die Ofentür für ein schnelles Aufwärmen des Raumes einen Spalt offenstehen.

33 Küchenhelfer

Mit Wasserkocher, Eierkocher, Toaster (z.B. das Frühstücksset von Arendo) können Sie kleine Mengen günstiger zubereiten als auf dem Herd.

CHALLENGE VON JOURNALISTIN DEBORAH WEINBUCH

Jetzt sofort sparen: Suchen Sie sich fünf Maßnahmen aus. Sparen Sie beispielsweise in einem Jahr circa 300 Euro durch das Dämmen der Heizungsrohre, 375 Euro durch einen Sparduschkopf, 65 Euro durch das Abdichten zweier Fenster, 115 Euro beim Ausschalten von Elektrogeräten und 145 Euro, indem Sie auf neun LEDs umsteigen.*

280 € investieren

1.000 € in einem Jahr sparen

* Preise aktuell am Stichtag 8. August 2022.

Angaben laut co2online.de, Durchschnitt eines 110 m²-Einfamilienhauses mit Gasheizung