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So grauenvoll starb das kleine Mädchen! MADDIE


die aktuelle Krimi - epaper ⋅ Ausgabe 10/2020 vom 08.08.2020

War es dieser deutsche Kinderschänder?


Artikelbild für den Artikel "So grauenvoll starb das kleine Mädchen! MADDIE" aus der Ausgabe 10/2020 von die aktuelle Krimi. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Dieses Bild der süßen Maddie McCann mit den großen Kulleraugen ging um die Welt. 2007 wurde sie im Urlaub aus ihrem Bettchen gerissen und verschleppt …


Polizei-Foto: Christian B. war mehrfach wegen Kindesmissbrauchs und Vergewaltigung verurteilt worden


++ Spektakuläre Wende! ++ Spektakuläre Wende! ++

Das unbekannte Schicksal der kleinen Maddie McCann bewegte damals Millionen (die aktuelle KRIMI berichtete). Heute, 13 Jahre nach dem rätselhaften Verbrechen, die Sensation: Der Fall steht kurz vor der Aufklärung! Der einschlägig vorbestrafte Christian B. steht unter ...

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... Verdacht. Und Maddies Eltern fragen: Ist unser Kind wirklich tot?

Die grausame Wahrheit war für die verzweifelten Eltern Kate und Gerry McCann keine Befreiung. Schon gar keine Erlösung . Wie oft hatten sie in den letzten 13 Jahren (seit ihr Leben kein Leben mehr war, sondern nur noch ein immerwährender Albtraum) von Psychologen gehört, sie sollten ihr entführtes Kind loslassen.

Nur so würden sie ihren Frieden finden – und wieder zurück ins Leben.

Als die Polizei den wohl unglücklichsten Eltern der Welt mitgeteilt hatte, dass ein deutscher Kinderschänder im Verdacht stehe, ihre kleine Tochter, damals 3, entführt und möglicherweise ermordet zu haben, fiel ihnen kein Stein vom Herzen. Das britische Ärztepaar war auch gar nicht in der Lage loszulassen.

Loslassen wäre Verrat an ihrem Kind gewesen: „Nein, unsere Maddie ist nicht tot!“ Der mutmaßliche Täter, so erfuhren sie, heißt Christian B. – er sei 43 Jahre alt und zuletzt in der deutschen Stadt Braunschweig gemeldet. Ein hochkrimineller Mann von vermutlich grausamer Abartigkeit. 17-mal vorbestraft – wegen Diebstahls, Urkundenfälschung, Überfällen, Drogenhandel, mehrfach wegen Kindesmissbrauchs, Vergewaltigung und Besitz von Kinderpornos. Zurzeit sitzt er wegen Drogendelikten in Kiel im Gefängnis. Ein Kinderschänder?Abartig? Hochkriminell? In diesen Augenblicken sind bestimmt sämtliche Horror-Szenarien, die sich Kate und Gerry McCann seit dem Verschwinden ihres Mädchens vorgestellt hatten, mit einem Mal Wirklichkeit geworden. Die Schreckensbilder, die sie jetzt vor Augen haben, dürften ihnen in ihrer Unerträglichkeit die Luft zum Atmen genommen haben. Das Unfassliche hatte plötzlich ein Gesicht. Mit Abscheu und Entsetzen blickten sie auf das Foto eines vermeintlichen Monsters. Man kann sich vorstellen, wie die beiden unglückseligen Menschen die Hand des anderen gesucht haben, um sich so gegenseitig Halt zu geben.

In diesem Zimmer schliefen die drei Kinder, Maddie und ihre zwei Jahre alten Zwillingsgeschwister. Als ihre Eltern in einer nahen Tapas-Bar beim Abendessen saßen, schlich der Täter ins Haus und entführte das Mädchen


So sieht Maddie in der Erinnerung ihre Eltern noch immer aus, obwohl sie schon eine junge Frau wäre


Er missbrauchte Kinder. Er vergewaltigte Frauen. Er raubte

DIE TAT!

Niemand hält so etwas allein aus! Vom Braunschweiger Staatsanwalt Hans Christian Wolters hörten sie dann, es sei sicher, dass Maddie nicht mehr am Leben ist. Die Indizien gegen den mutmaßlichen Mörder seien erdrückend.

Haben Kate und Gerry McCann das nicht schon öfter gehört in der Ewigkeit ihres seelischen Infernos, dass da ein Verdächtiger wäre und dass Maddie tot sein sollte? Weil es nie den kleinsten Beweis dafür gab, wollten sie weiter daran glauben, dass ihr Kind noch am Leben ist. Gefangen. Irgendwo da draußen. Vielleicht lebt sie sogar in einer richtigen Familie, trösteten sich die Eltern manchmal. „Wir werden niemals die Hoffnung aufgeben, unser Kind lebend zu finden“, sagten die McCanns noch vor Kurzem.

„Was jetzt auch immer herauskommen sollte, wir müssen es wissen. Alles, was wir je wollten, ist Maddie zu finden, die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“ Wie lange kann ein Mensch in der Hölle leben, ohne verrückt zu werden? Ohne zu zerbrechen? Hundert Tage? Dreihundert? Fünfhundert? Das Ehepaar aus dem englischen Rothley lebt seit über 4800 elenden, verzweifelten und kaum auszuhaltenden Tagen in so einer Hölle, aus der es offenbar keinen Ausweg für sie gibt. Seit dem 3. Mai 2007, als ihre Maddie aus ihrem Bettchen in einer Ferienwohnung im „Ocean Club“ im portugiesischen Praia da Luz spurlos verschwand. Die Eltern waren nur einen Steinwurf ent fernt mit Freunden in einer Tapas-Bar beim Abendessen. Jede halbe Stunde wechselten sich die Eheleute ab, um nach ihren Kindern zu schauen, nach Maddie, der Ältesten, und den zwei Jahre alten Zwillingen. Unvorstellbar: Nach Wochen

Die Ferienanlage „Ocean Club“ im portugiesischen Praia da Luz. Hier logierten die McCanns mit ihren drei Kindern


Die Ferienanlage „Ocean Club“ im portugiesischen Praia da Luz. Hier logierten die McCanns mit ihren drei Kindern


Unvorstellbar: Nach Wochen der vergeblichen Suche nach dem Mädchen und dem Entführer, verdächtigten ebenso hilflose wie übereifrige portugiesische Polizisten sogar die Eltern, das eigene Kind getötet zu haben. Sie taten es aufgrund windiger Indizien. Offenbar gehörten zu denen auch die bösen Stimmen, die Kate McCann als herzlose und eiskalte Mutter beschimpften, weil man sie nie weinen sah. Sie würde alle Fragen ohne Regung beantworten.

Eine vom Schmerz gepeinigte Mutter kann ihre Tränen nicht zurückhalten, schrieb eine englische Boulevard-Zeitung. Solchen Eltern, die nachts ihre kleinen Kinder allein im Apartment lassen, sei alles zuzutrauen … Man will sich gar nicht ausmalen, wie die McCanns diese furchtbaren Tage überstanden haben! Man kann aber mit Sicherheit davon ausgehen: voller Schmerz! Wohl noch nie hat es so einen aufsehenerregenden Kriminalfall gegeben wie den der Madeleine „Maddie“ McCann. Das Bild des süßen Kindes mit den großen Kulleraugen und dem umarmenden Blick ging um die Welt und berührte Millionen Herzen. Bis heute.vermissten Kindes, das sie zu hören glaubten, wenn es im Haus dunkel wurde.

Die Geschichte erzählt aber auch von ihren gegenseitigen Schuldzuweisungen, die wie ein Ventil für ihren unerträglichen Leidensdruck waren. Von ihrer Sprachlosigkeit und ihrem allmählichen inneren Entfernen. Davon, wie sie sich im Schmerz beinahe für immer verloren hätten – wie das oft bei Eltern der Fall ist, die um ein Kind weinen.

Kann man in solcher Verzweiflung leben, ohne sich den Tod zu wünschen? Dass diese unglücklichen zwei Menschen in der Hölle nicht zerbrachen, lag einzig und allein an ihrer Hoffnung, an die sie sich mit einer schier übermenschlichen Kraft klammerten.

Eine trügerische Hoffnung! Weil beide noch immer glauben, ihr Kind (das heute längst kein Kind mehr wäre, sondern eine junge Frau) eines Tages wieder in die Arme schließen zu können. Und sollte dieses Wunder wirklich geschehen, würde Maddie ein wildfremder Mensch für sie sein. Doch Es hat auch noch nie eine dermaßen erschütternde Leidensgeschichte gegeben wie die von Kate und Gerry McCann. Weil sie von einer Erbarmungslosigkeit ist, wie sie grausamer nicht sein kann. Sie erzählt von ihren gebrochenen Herzen, die nie aufhören wollten zu bluten. Von ihren Tränen, die zu Bächen anschwollen und ihnen das Gefühl gaben, ersticken zu müssen. Von ihren nächtlichen Albträumen, die sie heimsuchten. Von dem herzzerreißenden Wimmern und Rufen ihres auch das verdrängen die unglücklichen Eltern.

Um zu überleben.

3. Juni 2020. Der Fall Maddie McCann nimmt plötzlich eine so dramatische Wende, dass selbst Polizisten von einer kriminalistischen Welt-Sensation sprechen … Zeitungen und Fernsehen berichteten tagelang von dem tatverdächtigen Christian B.

Die englische „Sun“ schrieb, dass deutsche Behörden von Mord ausgingen. Man wüsste sogar, wurden deutsche Ermittler zitiert, wie Maddie getötet wurde – allerdings nicht, wo sich die Leiche befände.

Bereits als 17-Jähriger hatte er sich an kleinen Mädchen vergangen. Der Kinderschänder wurde zu zwei Jahren verurteilt. Bevor Christian B. ins Gefängnis sollte, flüchtete er mit einer Freundin – an die Algarve (Portugal)


Christian B. ist 17-mal vorbestraft

Warum ist er nicht für immer weggesperr t worden?

DER TÄTER?

Starkes Indiz: Am Tat-Abend sah ein Zeuge vor der Ferienanlage den VW-Bus des Verdächtigen. Verschleppte er Maddie darin?


Trügerische Idylle: Das Haus bei Praia da Luz in Portugal. Hier hatte Christian B. gewohnt


Aber für die McCanns, die sich offenbar weit mehr erwartet hatten als nur Indizien (und dann auch noch solche, die nicht einmal für eine Anklage reichen würden), ist diese Wende keine Welt-Sensation.

Die deutsche Polizei habe ihnen noch immer nicht erklärt, warum man so sicher sei, dass ihre Tochter nicht mehr lebe. Die Polizei, sagen sie, gehe davon aus, dass sie tot sei, liefere aber keine Beweise: „Wir hätten gern die Beweise gesehen …“ Versteinert, aber innerlich aufgewühlt, hören Kate und Gerry McCann von der Polizei immer abscheulichere und schockierendere Einzelheiten über den mutmaßlichen Entführer. Eineinhalb Jahre vor Maddies Verschwinden – so wird berichtet – fesselte, prügelte und vergewaltigte er in Praia da Luz eine 72-jährige Amerikanerin und raubte sie aus. Er wohnte ganz in ihrer Nähe in einem einsamen Haus, das nur 15 Minuten von der Ferienanlage „Ocean Club“ entfernt liegt. Doch erst im Dezember 2019 konnte Christian B. in Deutschland wegen schwerer Vergewaltigung zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt werden.

Beim Prozess waren noch weitere Entsetzlichkeiten ans Licht gekommen: Es soll Videos geben, die den Angeklagten bei Missbräuchen und Vergewaltigungen von mehreren Frauen zeigen. Auch die der alten Dame.

Portugiesische Eltern erzählten 2013 im Fernsehen, dass Maddies mutmaßlicher Mörder in São Bartolomeu de Messines vier Kinder im Alter von neun bis dreizehn Jahren auf einem Spielplatz geschändet haben soll. Im selben Jahr soll er auch eine Frau in Portugal mit Ketten und einer Machete misshandelt und sie dann mehrere Stunden lang vergewaltigt haben.

Das Opfer habe ihn offenbar später anhand eines Fotos wiedererkannt.

Gerry und Kate McCann, sind wohl die unglücklichsten Eltern der Welt. Seit 13 Jahren klammern sie sich verzweifelt an die Hoffnung, dass ihre Tochter doch noch lebt


Wenn Maddie wirklich noch am Leben sein sollte, wäre sie am 12. Mai, 2020 18 Jahre alt geworden


Ihre Verletzungen heilen nie!

Wie überlebten die Eltern dreizehn Jahre Seelenfolter?

DAS LEID

Bereits im November 2013 war die Polizei auf der Spur des Verdächtigen: Christian B. wurde als Zeuge in die Polizei-Inspektion Braunschweig vorgeladen. Dabei unterlief einem Beamten ein unverzeihlicher Fehler: Er nannte in dem Schreiben den Grund der Ladung: „Vermisstensache Maddie McCann“.

Jetzt wusste Christian B., dass die Behörden ihn im Visier hatten … Ob man den Eltern auch das Entsetzlichste zugemutet hat, was es über den Kinderschänder zu sagen gibt? Wohl eher nicht. Es gebe nämlich ein Chat-Protokoll, hatte das Magazin „Der Spiegel“ berichtet, in dem B.angeblich einem Freund die Entführung und den Missbrauch eines Kindes gestand. Er habe etwas Kleines eingefangen und tagelang benutzt, hieß es. Wann dieser Horror stattgefunden hätte, gab er nicht preis. Etwa sogar im Mai 2007? Das Kind, meinen Ermittler, dürfte solche Folter sicher nicht überlebt haben … Es ist nicht ausgeschlossen, dass der verdächtige Deutsche neben Maddie noch weitere Kinder auf dem Gewissen haben könnte.

Die Kripo geht Hinweisen in dieser Richtung nach. Eine Spur führt an die Algarve, wo 1996 der sechsjährige René aus Nordrhein-Westfalen am Strand spurlos verschwunden ist. Es wird auch im Fall der fünfjährigen Inga wieder ermittelt, die am 2. Mai 2015 bei Stendal spurlos verschwand. B. wohnte in der Nähe.

Bereits 1993, da war Christian B. gerade 17 und Kfz-Mechaniker-Azubi, verging er sich an einem sechsjährigen Mädchen auf einem Spielplatz. Vor seinem Prozess 1994 soll er versucht haben, einer Neunjährigen dasselbe anzutun. Er wurde zu zwei Jahren Jugendstrafe verurteilt.

Der Braunschweiger Staatsanwalt, Hans Christian Wolters, glaubt, dass Christian B. Maddies mutmaßlicher Mörder ist


Bevor B. sie antreten musste, floh er mit einer Freundin an die Algarve und zog mit ihr in ein Haus bei Praia da Luz. Die Beziehung ging aber bald in die Brüche. Christian B. lebte mit Unterbrechungen über 20 Jahre dort im Süden Portugals. Seinen Unterhalt verdiente er mit dem Verkauf von Rauschgift, mit Diebstählen und Einbrüchen. Nach der Vergewaltigung der 72-jährigen Amerikanerin hatte er sein Haus fluchtartig verlassen. Von da an hauste er offenbar in seinem alten VW-Bus. In dem er auch Maddie entführt haben könnte. Ein Zeuge hatte das Auto am Tat-Abend bei der Ferienanlage gesehen.

Wie kamen die Ermittler nach so langer Zeit doch noch auf die Spur des mutmaßlichen Mörders? Das Bundeskriminalamt erhielt Ende 2017 von Scotland Yard zwei wichtige Hinweise. Einer belastete ihn schwer. Ein Ex-Kollege hatte Christian B. auf einem Phantombild erkannt. Ein Jahr zuvor war der Verdächtige wieder wegen einer drohenden Haftstrafe infolge eines Kindesmissbrauchs nach Portugal geflohen. 2017 wurde er ausgeliefert. Noch im Dezember 2017 richtete das BKA eine Sonderkommission ein.

Das stärkste Indiz, das Christian B. belastet und das beinahe Beweiskraft besitzt, hat mit dem Handy des mutmaßlichen Entführers zu tun. Die Ermittler hatten herausgefunden, dass seine portugiesischen Nummer 0351 912 730 680 zur Tatzeit ganz in der Nähe der Ferienanlage eingeloggt war. Bevor er mit Maddie verschwand, soll er einen Anruf erhalten haben. Die Nummer des Teilnehmers war: 0351 916 510 683. Die Polizei hofft jetzt, dass dieser Zeuge Kontakt aufnimmt.

Zu den weiteren schwerwiegenden Indizien zählt auch der VW-Bus sowie der alte Jaguar XJR 6 von B. Beide Fahrzeuge hatte der Verdächtige einen Tag nach Maddies Verschwinden abgemeldet und verkauft.

Christian B. war offenbar in Panik.

Auch wenn es bisher noch keine Beweise gibt, dass B. der Mörder von Maddie ist, zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer mehr zu. Die McCanns wollen, dass die Wahrheit endlich ans Licht kommt. Die wird schrecklich für sie sein. Denn danach gibt es für die Eltern keine Hoffnung mehr. Aber sie werden ihr Leben wieder zurückhaben …

Mama Kate mit Maddies Stofftier. Jedes Jahr feiern die Eltern Maddies Geburtstag. Es gibt sogar schön verpackte Geschenke


Fotos: action press, BKA, ddp images, dpa/picture-alliance, Shutterstock

Christian B. sitzt im Kieler Gefängnis wegen Drogendelikten. 2019 wurde er zudem noch wegen Vergewaltigung verurteilt