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SO STARTETS DU DEIN EIGENES UNTERNEHMEN!


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Startup Valley News - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 02.05.2022
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Bildquelle: Startup Valley News, Ausgabe 3/2022

Die meisten haben wohl an irgendeinem Punkt in ihrem Leben schon einmal davon geträumt, auch im Beruf die Zügel selbst in die Hand zu nehmen und den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Doch viele scheuen letztlich den Schritt davor, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Zu groß erscheinen die Hürden, zu unberechenbar die Risiken. Es kann sich aber lohnen, das Wagnis einzugehen. Nicht nur in finanzieller Hinsicht eröffnen sich dabei unzählige Möglichkeiten.

Ist das was für mich?

Bevor Gedanken daran verschwendet werden, in welchem Bereich eine Selbständigkeit in Frage kommen könnte, sollte sich zunächst jeder ehrlich selbst fragen, ob ein solches Modell überhaupt in Frage kommt. Denn um auf eigene Faust erfolgreich sein zu können, sind einige bestimmte Qualitäten gefragt. Neben der Fachkompetenz im jeweiligen Bereich ist es vor allem wichtig, über die nötige Eigeninitiative zu verfügen. Gerade in ...

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... der Anfangszeit gibt es oft niemanden, auf den Gründer sich verlassen können. Geht etwas schief, müssen sie selbst Lösungen finden und wer dann noch Angestellte hat, übernimmt auch für diese eine Verantwortung. Mit einem eigenen Unternehmen muss daher stets mit Gegenwind gerechnet werden, damit nicht schon beim ersten Anzeichen von Widerstand das Handtuch geworfen wird. Die allermeisten Unternehmen versuchen, Waren oder Dienstleistungen zu verkaufen, weshalb als Gründer auch ein gewisses Vertriebstalent gefragt ist.

Es gilt, die potenzielle Kundschaft von der eigenen Idee zu überzeugen, sie im besten Fall zu begeistern und sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Die wird in jedem Fall kommen. Selbst wenn sich zufällig eine klaffende Marktlücke findet, ist es im Erfolgsfall nur eine Frage der Zeit, bis jene von mehreren Anbietern versorgt wird. Nicht zuletzt ist Durchhaltevermögen für jede Gründerin und jeden Gründer unabdingbar. Denn nur in sehr seltenen Fällen stellt der Erfolg sich über Nacht ein. Oft kämpfen junge Unternehmen über Jahre darum, sich einen Namen zu machen, bevor sich endlich der große Durchbruch einstellt. Wer schon früh zum Aufgeben neigt, ist hier deshalb oftmals falsch aufgehoben.

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an

Wer sich über die Herausforderungen und Risiken bewusst ist und dennoch den Schritt zu einem eigenen Unternehmen wagen möchte, sollte sich zuallererst ausreichend auf dieses wichtige Unterfangen vorbereiten. Dazu gehört in jedem Fall, einen stichhaltigen Business Plan zu erstellen.

Jener beinhaltet Chancen und Risiken und gibt eine grobe Prognose darüber, womit in der Anfangszeit zu rechnen ist. Vor allem für potenzielle Geldgeber ist das eine unverzichtbare Information und ohne Business Plan wird es nur schwerlich möglich sein, Förderungen oder Kredite für das eigenen Projekt zu erhalten. Gedanken müssen sich Gründer außerdem um vermeintliche Kleinigkeiten wie den eigenen Namen, Standort und die Rechtsform eines Unternehmens machen. Derartige Entscheidungen haben oft über sehr lange Zeit Auswirkungen und können in manchen Fällen nicht ohne Weiteres revidiert werden. Daher ist es zu empfehlen, sie nicht übers Kreuz zu brechen und nichts zu überstürzen. Es sind erste wichtige Stellschrauben, die schon vor der eigentlichen Unternehmensgründung festgelegt werden und großen Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg haben können.

Endlose Möglichkeiten

Die wohl mit Abstand wichtigste Frage ist aber fraglos, womit genau sich jemand eigentlich selbständig machen möchte. Eine pauschale Antwort darauf kann es nicht geben. Unzählige Faktoren spielen dabei eine Rolle, im Vordergrund sollte aber stets die eigene Leidenschaft stehen.

Es ist nicht sinnvoll, nur aufgrund eines aktuellen Trends ein Geschäft für glutenfreie Cupcakes zu eröffnen oder aufgrund hoher Nachfrage mit einer Kinderbetreuung Geld zu verdienen, wenn man für das jeweilige Thema nicht selbst brennt. Die Erfahrung zeigt, dass die

Motivation hier letztlich sehr schnell nachlässt und derartige Gründungen oft zum Scheitern verurteilt sind.

Natürlich sind entsprechende Kenntnisse in einem jeweiligen Bereich auch immer von Vorteil, tatsächlich aber in vielen Fällen nicht unbedingt notwendig. Natürlich braucht es für einen zulassungspflichtigen Handwerksbetrieb einen entsprechenden Meisterbrief und es kann auch nicht jeder aus einer Laune heraus eine Anwaltskanzlei eröffnen. In vielen anderen Bereichen gibt es jedoch keinerlei gesetzliche Vorschriften, die einer Gründung im Wege stehen würden und notwendige Kenntnisse lassen sich auch in Eigenregie erlangen. Mit einer Leidenschaft für ein Thema sind Grundkenntnisse in den allermeisten Fällen bereits vorhanden, in den meisten Fällen auch weitergehende und es gibt genügend Erfolgsgeschichten, denen kein Studium oder Ähnliches voranging. Dazu gehören beispielsweise die unzähligen Food Trucks, deren Gründer sich ihre kulinarische Expertise zumeist in Eigenregie angeeignet haben und heute sehr erfolgreich und zum Teil bereits mit Franchisenehmern unterwegs sind. Wer bei der Frage nach dem richtigen Unternehmen etwas Inspiration vertragen kann, findet im Folgenden vielleicht die richtige Idee, um selbst den Schritt zu wagen und zum Gründer zu werden.

Mit dem Internet auf eigene Faust Geld verdienen

Der erste Anlaufpunkt zur Selbständigkeit ist heute oft das Internet. Schließlich ist hier der Einstieg mit besonders wenigen Hürden verbunden. Eine eigene Webseite ist mit den zahlreichen heute verfügbaren Tools innerhalb von Stunden aufgesetzt und ins Netz gestellt und die Möglichkeiten, um damit Geld zu verdienen, sind schier endlos. Als echter Klassiker darf hier das Online-Marketing gelten, welches schon seit den 1990er Jahren eine wichtige Rolle spielt. Mit der eigenen Reichweite locken Webseitenbetreiber hier Unternehmen, welche Anzeigen schalten und dafür unter den richtigen Voraussetzungen viel Geld zahlen. Die entsprechende Reichweite aufzubauen, ist jedoch oft eine große Herausforderung. Etwas leichter fallen erste Erfolge mit dem sogenannten Affiliate Marketing.

Hier werden keine Umsätze durch das Schalten von Werbeanzeigen an sich erzielt. Stattdessen setzen Webseitenbetreiber gezielt Links zu Produkten oder Dienstleistungen und erhalten immer dann eine Umsatzbeteiligung, wenn ein Nutzer über das eigene Portal einen Kauf tätigt. Natürlich lassen sich diese beiden Formen des Online-Marketings auf einer Webseite auch vereinen oder ein einzelnes Unternehmen schaltet mehrere Webseiten mit einem jeweils anderen Fokus.

Ganz klar im Vordergrund steht in solchen Fällen der Inhalt einer Webseite, welcher neue Nutzer anlocken und diese möglichst über einen längeren Zeitraum halten muss. Bei der Fülle an Angeboten im Netz ist es gar nicht so einfach, hier die richtige Nische zu finden, was aber niemanden entmutigen sollte. Wer mit seiner Schreibe zu begeistern weiß und die richtigen Themen findet, kann durchaus auch mit einem kla sischen Blog noch Erfolge feiern.

Selbstständig werden als Influencer

Für manche ist es mittlerweile schon ein Schimpfwort, doch es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Influencer heute massive Erfolge feiern und einige von ihnen haben es durchaus schon zum Millionär geschafft. Ob YouTube, Instagram, TikTok oder Facebook: all diese Plattformen verfügen über ein gigantisches Publikum, welches oft nur nach neuen Ideen dürstet und diese bereitwillig annimmt. Gerade die Altersstruktur ist hier oft ein Vorteil, da hier die jüngere Generation unterwegs ist, welche neuen Inhalten gegenüber in der Regel sehr aufgeschlossen ist.

Ihren Verdienst bestreiten Influencer in der Hauptsache über Marketing. Sei es durch die Monetarisierung der Plattformbetreiber selbst oder eigens geschlossene Deals mit (großen) Unternehmen. Auch hier steht und fällt ein Projekt daher mit der Reichweite und damit steht im Vordergrund, das Publikum zu begeistern und möglichst über einen langen Zeitraum an sich zu binden. Das gelingt nicht mit einer Masse an schnell hingeschluderten Videos und Fotos, sondern mit professionell produzierten Inhalten, die auf den ersten Blick zu überzeugen wissen.

Chancen ergreifen mit Network Marketing

Wer nicht sich selbst oder andere Unternehmen vermarkten möchte, sondern stattdessen tatsächliche Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen gedenkt, der könnte beim Network Marketing eine neue Heimat finden. Dabei handelt es sich um Vertriebssysteme, bei denen ertreter nicht nur Waren verkaufen, sondern gleichzeitig weitere Personen für den Vertrieb begeistern möchten. Das Ganze genießt nicht immer einen guten Ruf und tatsächlich gab und gibt es in der Branche auch schwarze Schafe, welche in ihrem Aufbau von einem klassischen Schneeballsystem kaum zu unterscheiden sind. Dem gegenüber stehen aber auch seriöse Anbieter, welche seit Jahrzehnten erfolgreich aktiv sind und hochzufriedene und gutverdienende Subunternehmer hervorgebracht haben.

Diese Form der Unternehmensgründung bietet einige große Vorteile. Das Vertriebsnetzwerk sowie das Produkt an sich stehen bereits und nicht selten profitieren neue Unternehmerinnen und Unternehmer von einem guten Ruf, der über viele Jahre aufgebaut wurde. Außerdem gibt es Handbücher mit wertvollen Tipps für einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit. Eine solche lässt sich häufig auch zunächst neben einem normalen Beruf ausüben, sodass die Risiken im Falle eines Fehlschlags deutlich geringer sind als bei einer klassischen Selbständigkeit. Das Network Marketing ist daher vor allem für all jene geeignet, die über viel Verkaufsgeschick verfügen und weniger Ambitionen dazu haben, völlig neue Ideen zu etablieren.

Der Königsweg: ein eigenes Unternehmen gründen

Die bisher vorgestellten Varianten der Selbstständigkeit sind für Neueinsteiger ausnahmslos in Eigenregie möglich und die Investitionen halten sich bei der Gründung in sehr engen Grenzen. Damit sind diese auch hervorragend dazu geeignet, in das Thema Unternehmensgründung erst einmal hineinzuschnuppern. Die Gründung eines klassischen Unternehmens hingegen ist noch einmal eine ganz andere Nummer, welche mit ihren eigenen Herausforderungen, aber auch Vorzügen daherkommt.

Hier werden oft schon zu Beginn Mitarbeiter benötigt. Wer ein neues Produkt herstellen und verkaufen möchte, kann sich schließlich kaum um alle wichtigen Aufgaben von der Produktion bis hin zum Verkauf und dem After Sales Management ganz alleine kümmern. Dadurch bedingt sind auch sehr viel größere Investitionen notwendig, von Mieten für Räumlichkeiten bis hin zu den Gehältern der Angestellten.

Wer nicht zufällig viel geerbt oder kürzlich im Lotto gewonnen hat, kann das nicht aus eigener Kraft schultern. Es bedarf daher einer Finanzierung, die klassischerweise über einen Bankkredit abläuft. Um einen solchen zu erhalten, ist der eingangs bereits erwähnte Business Plan von enormer Wichtigkeit. Nur damit lassen sich die Banken dazu hinreißen, neue Unternehmen mit einem Kredit zu versorgen.

Ein neues Unternehmen aus dem Boden zu stampfen, ist damit enorm herausfordernd und bei einem Misserfolg könnten die persönlichen Risiken kaum höher ausfallen. Wer sich allerdings durchsetzt, verfügt über eine sehr stabile Basis, die sich in jeder nur erdenklichen Beziehung ausbauen lässt. Unternehmer haben mit einer eigenen Firma alle Zügel selbst in der Hand und können diese nach den eigenen Wünschen gestalten und weiterentwickeln. Das bleibt selbst dem erfolgreichsten Unternehmer im Network Marketing untersagt und auch der beste YouTuber wird immer auf Gedeih und Verderb dem Plattformbetreiber ausgeliefert sein. Wer sich auf eine solche Abhängigkeit langfristig nicht einlassen möchte, findet daher seine bevorzugte Heimat immer im eigenen Unternehmen.

Franchise: die goldene Mitte?

Als eine Art Mittelweg kann die Gründung eines Franchise-Unternehmens angesehen werden. Die bekanntesten Beispiele dafür sind die allseits bekannten Fast-Food-Ketten, welche ihre einzelnen Geschäfte ganz oder teilweise auf Franchise-Nehmer verteilt haben. Die betreiben im Namen von McDonald‘s, KFC und Co. eine oder mehrere Filialen und das nicht selten sehr erfolgreich. Der Vorteil liegt darin, dass die dahinterstehenden gigantischen Konzerne sich um Dinge wie das Marketing kümmern und so schon von Beginn an für eine hohe Nachfrage sorgen. Dafür ist ein Franchise aber kaum der richtige Ort, um sich in Sachen eigener Ideen auszutoben. Denn letztlich werden hier Dinge angeboten und verkauft, die bereits etabliert sind, und Veränderungen kann nur der Franchise-Geber umsetzen. Letzterer stellt auch gewisse Erwartungen an neue Unternehmer und erwartet beispielsweise neben einer entsprechenden Eignung häufig auch ein gewisses Eigenkapital. Ins gemachte Netz setzen.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, einfach ein bereits etabliertes Unternehmen zu kaufen. Das ist selten eine billige Angelegenheit und es ist auch nicht immer ganz einfach, sich in bereits bestehenden Strukturen zurechtzufinden. Dafür entfällt die oft jahrelange Vorarbeit, um mit einer Firma Fuß zu fassen und erste Erfolge zu feiern. Auch in einem solchen Fall ist die Finanzierung allerdings eine große Herausforderung. Neben laufenden Kosten muss schließlich auch das Geld aufgebracht werden, um die bisherigen Eigner auszuzahlen. Daher sollte eine Übernahme wohlüberlegt sein und im Vorfeld sollten die Zahlen einer Firma auf Herz und Nieren geprüft werden. Findigen Unternehmern gelingt es gerne mal, ein Unternehmen mit eher überschaubarem Erfolg mit den richtigen Schritten zum großen Durchbruch zu verhelfen. Das ist aber eine Kunst für sich und in keinem Fall zu unterschätzen.

Mit dem eigenen Startup durchstarten

Natürlich sollen auch Startups hier ihre Erwähnung finden, bei welchen es sich um eine besondere Form von Unternehmensgründungen handelt. Eine in Stein gemeißelte Definition existiert zwar nicht.

In der Regel zeichnet sich ein Startup aber dadurch aus, dass es besonders flexibel agiert und einen völlig neuen Markt aufzubauen versucht. In vielen Fällen existiert zum Zeitpunkt der Gründung nicht einmal ein genaues Geschäftsmodell. Stattdessen entwickelt sich dieses im Laufe der Zeit und sobald es etabliert wurde, erfolgt der Schritt zu einem klassischen Unternehmen. Die meisten der Tech-Giganten aus dem Silicon Valles begannen ihre Erfolgsgeschichte einst als Startup, nicht selten in einer Garage mit kaum mehr als einer guten

Idee in der Hinterhand.

Die besondere Herausforderung bei einem Startup liegt darin, andere von einer Idee zu begeistern.

Hier erfolgt die Finanzierung selten durch einen klassischen Kredit, sondern vor allem über Risikokapital oder Business Angels. Die stecken oft viel Geld in junge Gründer, ohne zu wissen, ob sie davon jemals etwas wiedersehen werden. Da dürfte sich jeder selbst denken, was für eine enorme Zuversicht es braucht, damit entsprechende Gelder fließen, welche für den Erfolg eines Startups unentbehrlich sind.

Anders als bei anderen Gründungsformen steht und fällt bei einem Startup alles mit der alles entscheidenden Idee hinter einem Unternehmen. Bei Netflix war dies das (legale) Streaming von Kinofilmen und Serien, bei Amazon fing alles mit dem Verkauf von Büchern über das Internet an. Nur wenn jemand mit seinen Vorstellungen auch andere begeistern kann, sind die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Startup erfüllt und nicht selten ist die größte Herausforderung für solche Unternehmen, mit dem Auffinden eines Investors den entscheidenden Startfunken zu erhalten.

Das liebe Geld

Unabhängig davon, womit genau jemand in die Selbstständigkeit starten möchte: das liebe Geld wird dabei immer ein entscheidender Faktor sein.

Neben den bereits angesprochenen Möglichkeiten gibt es noch einige Alternativen, mit denen sich eine Unternehmensgründung finanzieren lässt. Vor allem in den letzten Jahren beliebt geworden ist das sogenannte Crowd Funding, bei dem viele kleine Investoren, oft aus dem privaten Bereich, mit ebenso kleinen Summen in ein Projekt investieren. Vorteilhaft hierbei ist, dass sich schon im Vorfeld das Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung einschätzen lässt. Wird ein gesetztes Finanzierungsziel schnell erreicht, ist bereits absehbar, dass ein entsprechendes Potenzial am Markt vorhanden ist.

Beschäftigen sollten sich Gründerinnen und Gründer auch unbedingt mit der Möglichkeit, Förderungen vom Staat zu erhalten. Das ist oft bei Unternehmen möglich, die sich in irgendeiner Art und Weise mit bestimmten Themenbereichen wie zum Beispiel regenerativen Energien beschäftigen. Im sozialen Bereich hingegen ist ein Betrieb ohne Gewinnabsicht möglich, wenn die öffentliche Hand dazu die entsprechenden Mittel liefert. Pauschal lässt sich schwerlich sagen, welche Chancen sich im Einzelfall ergeben und was für die Finanzierung die beste Anlaufstelle ist. Geprüft werden sollten mögliche Unterstützungen aber in jedem Fall.

Nur Mut!

Abseits aller Überlegungen über Finanzierung, Unternehmensform und Co. ist das größte Hindernis bei einer Unternehmensgründung oft, die eigenen Zweifel und Ängste zu überwinden. Damit eine Gründung funktionieren kann, muss man sich dazu schlicht trauen und die Risiken und Herausforderungen akzeptieren. Ein Erfolg kann natürlich nie garantiert werden. Doch mit der richtigen Idee und der nötigen Einstellung ist oft die Erfahrung allein schon eine echte Belohnung. Wer also mit dem Gedanken einer Gründung noch etwas hadert, dem sei an dieser Stelle offen Mut zugesprochen.