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So wollen Hunde wohnen


Partner Hund - epaper ⋅ Ausgabe 8/2020 vom 01.07.2020
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Bildquelle: Partner Hund, Ausgabe 8/2020

Mit unseren Tipps und Kniffen wird das Zusammenleben von Zwei- und Vierbeinern schön und sicher, sodass alle sich einfach wohlfühlen

Bestimmt ist Ihnen folgender Spruch auf einem Türschild, Kissen oder einem anderen Wohnaccessoire auch schon ins Auge gestochen: „A home without a dog is just a house“. Ein Satz, den wohl jeder Hundehalter sofort unterschreiben würde. Denn auch wenn schlammige Pfotenabdrücke auf dem frisch geputzten Boden, Hundehaare, die sich wie Nadeln in den Bezug des Sofas piksen, oder Buddellöcher im neu bepfl anzten Blumenbeet ganz schön nervig sein können, so macht ein Hund ein Haus ...

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... einfach heimeliger, wärmer und gibt uns so viel zurück, dass wir diese kleinen Unannehmlichkeiten gerne in Kauf nehmen. Und bei der Einrichtung unserer Wohnung verzichten wir eben einfach von vornherein auf gewisse Dinge, die unpraktisch oder hunde-inkompatibel sind, wie ein schneeweißer Langfl or-Flokati. Denn ein Haus ohne Hund wäre einfach kein richtiges Zuhause. Und zum Glück gibt es die Dinge, die unsere Hunde im Alltag brauchen, heutzutage ja auch in mannig faltiger Ausführung, aus unterschiedlichen Materialien, in verschiedenen Farben und Mustern. Sodass man den Hundenapf nicht in der hintersten Ecke verstecken muss, weil er nicht zur Einrichtung passt. Aber nicht nur wir Zweibeiner wollen uns in unseren vier Wänden geborgen fühlen, sondern auch für unsere Vierbeiner ist die Wohnung oder das Haus ein wichtiger Ort. Hier steht ihr Hundebett, in das sie sich nach einem langen Spaziergang kuscheln und von neuen Abenteuern träumen. In der Küche wartet der Futternapf auf unsere nimmersatten Lieblinge, damit sie sich den Bauch vollschlagen können. Im Flur sind Halsbänder und Leinen verstaut. Und im Garten können unsere Hunde toben oder faul in der Sonne liegen.

Wie Sie Wohnung und Garten hundegerecht gestalten

Doch wie genau muss nun der ideale Schlafplatz für unseren Hund aussehen? Wie gestaltet man den Garten hundegerecht und wo richtet man seinem Vierbeiner am besten seinen Platz zum Fressen ein? Diese und weitere Fragen werden wir auf den folgenden Seiten klären, außerdem haben wir eine kleine Checkliste erstellt, anhand derer Sie überprüfen können, ob Ihr Zuhause auch sicher für Ihren Hund ist oder es noch etwas nachzubessern gibt.

Der Futterplatz

Wenn es ums Fressen geht, kennen viele Hunde kein Halten mehr. Dann passiert es schnell, dass etwas von dem Futter versehentlich neben dem Napf landet. Und auch beim Trinken schlabbern unsere Vierbeiner gerne ohne Rücksicht auf Spritzer. Deshalb empfi elt es sich, die Näpfe auf einem Untergrund aufzustellen, der leicht zu reinigen ist. Eine Napfunterlage sorgt hier für Schutz. Außerdem sollte der Napf an einem ruhigen Platz stehen, damit Ihr Hund sich beim Fressen nicht gestört oder gehetzt fühlt. Bei der Wahl der Näpfe ist natürlich die richtige Größe entscheidend, die Sie auf die Größe Ihres Hundes abstimmen sollten. Der Napf sollte etwas größer sein als die übliche Futterportion Ihres Hundes, damit er beim Fressen nicht zu sehr kleckert. In erster Linie sollten Sie nicht auf Farbe oder Design, sondern auf Funktionalität achten. Im Handel sind Futternäpfe aus unterschiedlichen Materialien erhältlich: Plastik, Edelstahl, Keramik, Holz und so weiter. Hier kommt es auf Ihren persönlichen Geschmack an, denn jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Futterschüsseln aus Plastik klappern nicht, Edelstahlnäpfe sind besonders leicht zu säubern und sehr langlebig, Keramiknäpfe besonders standfest. Wichtig ist, dass die Näpfe gut zu reinigen und rutschfest sind. Als Alternative zu zwei einzelnen, frei stehenden Näpfen bieten sich auch sogenannte Futterbars an, die aus einem Gestell aus Metall, Holz oder Kunststoff bestehen, in das Edelstahlnäpfe eingehängt werden. Bei manchen Futterbars kann die Höhe der Näpfe individuell eingestellt werden, dies ist vor allem bei großen Hunden sinnvoll, die so in einer angenehmeren Haltung fressen und trinken können.

Extra-Tipp

NÄPFE FÜR LANGOHR EN & KURZNAS EN

Für kurznasige Rassen sollte die Futterschüssel nicht zu tief sein. Für Hunde mit langen Ohren nicht zu weit, damit die Ohren nicht ins Futter hängen. Im Handel gibt es spezielle Näpfe.

Ist Ihr Zuhause hundesicher?

Putzmittel und Medikamente

Besonders Welpen sind sehr neugierig und nehmen gerne alles ins Mäulchen. Aber auch erwachsene Vierbeiner kommen manchmal auf dumme Gedanken. Deshalb sollten Sie Medikamente und Putzmittel immer so aufbewahren, dass sie für den Hund unerreichbar sind. Das gilt auch für Lacke, Farben und so weiter.

Steckdosen und Kabel

Ein Hundebaby auf Entdeckungstour könnte schon mal auf die Idee kommen, die Schnauze in eine Steckdose zu stecken oder auf einem Kabel herumzukauen. Steckdosen können Sie mit einer Kindersicherung versehen, Kabel sollten unerreichbar für den Hund sein.

Treppen

Gibt es in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung eine Treppe? Dann sollten Sie auf tückische Lücken achten. Denn diese können vor allem kleineren Hunden wie Yorkie, Chihuahua und Co. gefährlich werden. Die Tiere könnten durch größere Zwischenräume purzeln und sich die Knochen brechen oder Schlimmeres. Das können Sie umgehen, indem Sie die Treppe mit einem Kinderschutzgitter sichern.

Deko

Vasen, Kerzenständer, Skulpturen et cetera sind zwar hübsch anzusehen, doch sollten Sie sie unbedingt so aufstellen, dass Ihr Hund sie nicht umwerfen kann, wenn es mal wilder zugeht, oder sich an spitzen Ecken und Kanten stoßen kann.

Garten

Auch im Garten gibt es einige Gefahrenquellen für Vierbeiner. Gartengeräte wie Harken sollten Sie sicher aufstellen, abgeschnittene Äste und Zweige mit Stacheln und Dornen nicht herumliegen lassen und bei der Schädlingsbekämpfung lieber auf natürliche Mittel zurückgreifen.

FOTOS: SHUTTERSTOCK (4), ILLUSTRATIONEN SHUTTERSTOCK (3)

Extra-Tipp

LIEB LI NGSPLATZ AUF DEM SOFA

Ihr Hund liegt am liebsten auf der Couch? Erziehungstechnisch kein Problem, wenn er diesen Platz auf Ihr Kommando räumt. Das Sofa können Sie mit einer Decke oder einem Überzug schützen.

Der Schlafplatz

Für einen Hund ist es sehr wichtig, dass er einen Rückzugsort hat, den er nicht nur nachts, sondern auch am Tag für ein Nickerchen aufsuchen kann. Der perfekte Schlafplatz sollte vor Zugluft geschützt sein und nicht in einem Durchgangsbereich stehen. In einem großen Haus oder einer Wohnung empfi ehlt es sich, dass Sie Ihrem Liebling mehrere Schlafplätze einrichten, zwischen denen er wählen kann. Leben Kinder im Haus, sollten Sie diesen vermitteln, den Hund an seinem Rückzugsort nicht zu stören. Ob Decke, Korb oder Kissen, hier kann man pauschal nicht sagen, was am besten ist. Denn so wie wir Menschen unterschiedliche Schlafgewohnheiten und Vorlieben haben, unterscheiden sich eben auch unsere Hunde. Die einen schlafen am liebsten ausgestreckt und mögen glatte Unterlagen, die anderen rollen sich lieber eng in einem dick gepolsterten Hundebett mit hohem Rand und vielen Decken zusammen. Auf jeden Fall sollte der Schlafplatz leicht zu reinigen sein, vor allem bei einem Kissen sollten Sie vor dem Kauf darauf achten, ob der Bezug abnehmbar ist und gewaschen werden darf. Besonders sorgsam sollten Sie bei der Schlafplatzwahl für einen Welpen sein, da diese auch gerne mal an ihrem Bett nagen und sich beispielsweise an einem schlecht verarbeiteten Holzkorb leicht verletzen könnten. Gerade für ältere und kranke Hunde ist eine optimale Liegefl äche wichtig. Im Handel gibt es spezielle orthopädische Matratzen und sogar Wasser betten, die Knochen und Gelenke entlasten.

Praktische Accessoires

Halsbänder, Leinen, Hundemäntel, Bürsten, Zeckenzange, Spielzeug - bestimmt hat auch Ihr Hund eine Unmenge an Zubehör. Doch wohin damit? Vielleicht haben Sie auch einen großen Flur oder Eingangsbereich in Ihrer Wohnung, wo Sie nicht nur Ihre Jacken und Schuhe verstauen, sondern auch die Accessoires Ihres Vierbeiners unterbringen können. Halsbänder und Leinen lassen sich zum Beispiel super an einer extra Garderobe für Ihren Hund aufhängen. Hier sind sie schnell griff bereit und können auch besser trocknen, wenn sie beim Spaziergang nass geworden sind. Außerdem sieht so eine Leinengarderobe auch hübsch aus. Im Handel gibt es mittlerweile viele unterschiedliche Modelle. Sie können aber auch selbst eine basteln. Ganz einfach geht das zum Beispiel mit einem Holzbrett, in das Sie verschiedene Möbelknöpfe drehen. Sinnvoll ist es auch, im Flur ein paar Handtücher zu deponieren, die Sie gleich griff bereit haben, wenn Sie Ihren Hund nach dem Spaziergang im Regen abtrocknen wollen. Die Spielzeugsammlung Ihres Hundes können Sie in einer Holzkiste, Truhe oder einem hübschen Korb verstauen. Denn erstens bleiben Ball und Co. für Ihren Hund länger spannend, wenn er sie nicht die ganze Zeit zur freien Verfügung hat, und außerdem gibt es so keine gefährlichen Stolperfallen, wenn das Spielzeug überall in der Wohnung herumkullert. Praktisch ist es auch, die Telefonnummern des Tierarztes, Hundefriseurs, Hundesitters etc. und die Notfallnummer der Tierklinik immer parat zu haben. Diese können Sie natürlich direkt im Telefon ab speichern oder auf einen Zettel schreiben und diesen an einer Pinnwand aufhängen. Noch ein Dekotipp zum Schluss: Gerahmte Fotos oder Poster Ihres Lieblings verschönern jede Wohnung.

Extra-Tipp

DR ECKSP RI TZER A N DER WAND

Nach dem Spaziergang sollten Sie Ihren Hund am besten vor der Tür abtrocknen. Es gibt auch abwaschbare Wandfarben, mit denen Sie zum Beispiel die Wände im Flur streichen können.

Der Garten

Wer das Glück hat, einen Garten sein Eigen zu nennen, sollte bei der Gestaltung natürlich darauf achten, dass er auch für den Hund schön und sicher ist. Ein Zaun ist Pfl ichtprogramm, die notwendige Höhe hängt von der Größe des Hundes sowie von seinem Sprungvermögen ab. Haben Sie einen Welpen oder kleinen Hund, sollten Sie darauf achten, dass es keine Lücken im oder unter dem Zaun gibt, durch die der Hund schlüpfen könnte. Sicherheit geht natürlich auch im Garten vor, auf giftige Pfl anzen wie Oleander, Narzissen, Eisenhut, und Co., chemischen Dünger und Unkrautvernichter sollten Sie verzichten. Haben Sie einen Komposthaufen im Garten? Dann sollte dieser verschlossen oder so gesichert sein, dass Ihr Hund keine Abfälle stibitzen und halb verschimmeltes Brot oder Ähnliches fressen könnte. Hübsch angelegte Blumen- oder Gemüsebeete schützen Sie am besten mit einer Beetumrandung und bringen Ihrem Vierbeiner bei, dass diese Teile des Gartens tabu für ihn sind. Bekommt er im Gegenzug einen eigenen Bereich, wo er sich austoben und vielleicht sogar buddeln darf, wird er das sicher akzeptieren. Auf einer kurz gemähten Rasenfl äche können Sie und Ihr Hund Ball spielen, außerdem ist das Risiko geringer, dass Ihr Vierbeiner von einem Insekt gestochen wird, als bei einer Wiese mit Wildblumen. Im Sommer sollte Ihrem Hund immer frisches Wasser zum Trinken zur Verfügung stehen sowie ein schattiges Plätzchen, zum Beispiel eine Hundehütte oder eine Decke unter einem Baum.

Extra-Tipp

S PA SS UND ABWECH SLUN G

Bauen Sie für Ihren Hund einen Agility-Parcours im Garten auf. Das geht mit alltäglichen Gegenständen wie Kartons, Bretter etc., die zu Slalom, Wippe und Co. umfunktioniert werden.

G ewinne n Sie! 5 x Frischluft-Trio

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