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So zeigt man gerne Zähne


Hörzu Gesundheit - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 27.08.2021

Neue Methoden & Materialien

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Gepflegt Die richtige Mundhygiene kann die Haltbarkeit von Füllungen & Co. deutlich erhöhen

Es war eine kleine zahnmedizinische Sensation: Vor zwei Jahren gelang es Wissenschaftlern der TU Berlin erstmals, Zahnkeime im Labor zu züchten, aus denen Zähne wachsen sollen. Dabei war ein raffiniertes Prinzip aus dem Tierreich von den Forschern auf den Menschen übertragen worden: Verlieren Haie, Krokodile oder Nagetiere bei einer Beißattacke Zähne, wachsen diese wieder nach.

Bis auch bei Menschen die ersten nachwachsenden Zähne tatsächlich Implantate und Zahnprothesen ablösen, dürfte es allerdings noch dauern. Bis dahin stehen uns im Laufe unseres Lebens nur zwei Sätze natürlicher Zähne zur Verfügung: die Milchzähne und die bleibenden Zähne – von Letzteren besitzt jeder Erwachsene 32, wenn alle Weisheitszähne vorhanden sind. Sie sind allesamt gleich aufgebaut und bestehen aus der äußerlich sichtbaren Krone, die über den Zahnhals mit der Wurzel verbunden ist. Der ...

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... weißliche Zahnschmelz bildet die äußere Schicht der Krone. Eigentlich ist diese schützende Hülle härter als Stahl. Trotzdem kommen nur die wenigsten von uns mit komplett gesunden Zähnen durchs Leben. Neben Zahnlockerungen und Zahnausfall kommt es bei vielen Zähnen irgendwann mal zum Loch. Dann wird eine Füllung fällig. Der fiese Bohrer kam früher selbst bei kleinsten Karieslöchern zum Einsatz. „Abwarten und regelmäßig kontrollieren ist heute die neue Devise“, sagt Prof.

Nicole Arweiler von der Philipps-Universität Marburg. „Die moderne Kariestherapie versucht, so viel gesunde Zahnhartsubstanz wie möglich zu erhalten und so wenig Zahnsubstanz wie nötig zu entfernen.“

Auf innere Werte setzen: ganz neue Füllungen

Ist eine Füllung unumgänglich, werden mittlerweile statt des wegen seines Quecksilberanteils in Verruf geratenen Amalgams Kunststoff-Komposite verwendet. Diese bestehen aus Kunststoff, Quarz und feinsten Glasteilchen, ähneln optisch dem natürlichen Zahnfarbton und lassen sich schonend Schicht für Schicht auftragen und verkleben. Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung müssen sie im Schnitt nach vier bis sechs Jahren ausgewechselt werden. „Das Zahnpf legeverhalten hat großen Einfluss auf die Lebensdauer“, erklärt Arweiler. „Bei guter Mundhygiene können Füllungen rein theoretisch lebenslang halten.“ Weil das aber eher selten der Fall ist, wird heute nach dem perfekten Material geforscht. So schauen Forscher etwa auf die fast unzerstörbare Grenzzone zwischen der äußeren Zementschicht der Zahnwurzel und dem Dentin darunter.

Zur gesunden Mundpflege gehören auch regelmäßige Zahnarztbesuche

Teuer, aber gut: Keramik und Gold

Sie könnten als Vorbild für lebenslang haltbare Füllungen dienen. Aus Bakterienfilmen an den Zähnen könnten sich möglicherweise auch Rezepturen für besonders gute Klebstoffe ableiten lassen. Auf diese Weise würden sich natürliche Alternativen zur Kunststofffüllung entwickeln lassen, die mehr der körpereigenen Zahnhartsubstanz entsprechen und nicht mehr ausgewechselt werden müssen.

Ist der Zahndefekt größer, kann ein Inlay sinnvoll sein. Darunter versteht man eine individuell im Labor gefertigte Zahnfüllung. „Voraussetzung ist, dass vom beschädigten Zahn noch so viel übrig ist, dass der gefüllte Zahn dem Kaudruck standhält“, so die Expertin. Zunächst wird die Karies vollständig entfernt. In die Höhle kommt eine sogenannte Aufbaufüllung, und es erfolgt eine Präparation für das Inlay. Dann wird ein Zahnabdruck erstellt. Im Labor wird nun das Inlay passgenau modelliert und anschließend in einem Stück eingesetzt. Es besteht meist aus Gold oder Keramik. „Das Inlay wird in den Zahn einzementiert oder mit Spezialklebstoff eingeklebt“, erklärt Arweiler. „Nach dem Einsetzen überprüft der Zahnarzt nochmals die Bisshöhe. Nur sehr selten muss dann noch korrigiert und nachgeschliffen werden.“ Aus zahnmedizinischer Sicht ist Gold das perfekte Material. Es ist die deutlich teurere Variante, hält aber selbst größten Kaubelastungen stand, ist gut verträglich und hat die mit Abstand längste Haltbarkeit von zehn bis 15 Jahren. Eine Verweildauer von über 30 Jahren sei aber keine Seltenheit, so die Expertin. Aus optischen Gründen kommt es trotzdem längst nicht mehr so häufig zum Einsatz wie früher.

Überkronung: dem Zahn eins überziehen

Statt blinkenden Golds bevorzugen die meisten Patienten heute natürlich aussehende Keramik-Inlays. Diese werden ebenfalls im Labor gefertigt und mit einem Spezialkleber eingesetzt. „Ein Nachteil ist, dass ein Klebespalt entsteht, der in geringem Umfang schrumpft und Probleme mit der Randdichtigkeit bringen kann“, sagt die Expertin. „Wird nicht gründlich genug geputzt, kann sich in diesem Bereich wieder Karies bilden. Mithilfe neuer Anfertigungsverfahren wird deshalb daran gearbeitet, das Material noch besser an die Zahnsubstanz anzupassen.“ Keramik-Inlays halten im Schnitt acht bis zehn Jahre. Bislang werden sie meist im Labor gefertigt. Weil die Abformung und Herstellung per Hand zeitaufwendig sind und Fehlerquellen bergen, kommt mittlerweile immer häufiger die CAD-CAM-Computertechnik zum Einsatz. Mit einer Spezialkamera werden Kiefer, Gebiss und die betroffenen Zähne gescannt und ein dreidimensionales Bild am PC erstellt. Mit diesen Daten wird eine Fräsmaschine gesteuert, die das Inlay direkt in der Praxis herstellt. Das Besondere: Dieser Prozess dauert je nach Größe des Inlays nur etwa eine Stunde und kann noch während des Zahnarztbesuchs stattfinden. Rein theoretisch könnte das Inlay also sogar noch in der gleichen Sitzung eingesetzt werden. Meist werden aber zwei Termine angesetzt.

Manchmal ist ein Zahn jedoch so stark beschädigt, dass weder Füllung noch Inlay ihn retten können. Dann empfiehlt der Zahnarzt oft eine Überkronung mit einer künstlichen Kappe. Zunächst wird der Zahn rundum beschliffen. Dann wird ein Abdruck genommen, um im Labor die Krone zu fertigen. Ob der Patient eine Teil- oder Vollkrone erhält, hängt davon ab, wie viel Zahnsubstanz entfernt wird. Wie eine Kappe stülpt der Zahnarzt die Krone später über den präparierten Zahnstumpf und befestigt sie mit einem Spezialzement. Bestanden Kronen früher aus Metall, geht der Trend hier zu biokompatiblem Zahnersatz: Keramik wird für Kronen, Brücken, Veneers und Implantate verwendet. Die Farbe kann dem natürlichen Zahnfarbton angepasst werden. „Das bringt vor allem ästhetische Vorteile“, sagt Arweiler. „Der Zahnersatz ist meist nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden.“ Das Material ist zudem äußerst gut verträglich und löst keine Allergien aus. Es verfärbt sich nicht und reibt auch nicht ab. Zudem ist die Haltbarkeit mit 15 bis 20 Jahren sehr hoch.

„Der Trend geht auch bei Kronen immer mehr zur digitalen Herstellung“, weiß Arweiler. Ohne lästigen Abdruck können sie direkt am PC konstruiert und mittels eines Schleifgeräts aus einem Keramikblock herausgefräst werden.

Über sieben Brücken musst du gehen

Fehlt ein Zahn, kann er durch eine Brücke ersetzt werden. Den nötigen Halt bekommt die Brücke durch die angrenzenden Nach- barzähne, an denen sie befestigt wird. Sie fungieren sozusagen als Brückenpfeiler. Die notwendige Stabilität wird durch Kronen erreicht. Auf diese Weise wird die Last des Brückenglieds auf die umliegenden Zähne übertragen. Wie bei einer Straßenbrücke überspannt das Brückenglied die Lücke. Dieses Reparaturprinzip funktioniert bei ein bis zwei, im Extremfall sogar bei drei fehlenden Zähnen. „Da jede Brücke individuell gefertigt wird, bedarf es – genau wie bei der Herstellung einer Krone – einer gründlichen Planung“, sagt Arweiler. „Zunächst fertigt der Zahnarzt ein Röntgenbild des Kiefers an und prüft den Status der angrenzenden Zähne. Diese müssen gesund und der Zahnapparat muss stabil sein, denn auf ihnen lastet beim Kauen von jetzt an der Druck, den früher die fehlenden Nachbarn getragen haben.“ Anschließend wird die passende Zahnfarbe bestimmt. Dann fertigt der Zahntechniker die Brücke. Das Einsetzen ist meist unproblematisch. Allerdings kann die Eingewöhnung etwas dauern. Zehn bis 25 Jahre hält eine Brücke im Schnitt. Ausschlaggebend ist auch hier die tägliche Pflege beim Zähneputzen. „Ein genereller Nachteil von Brücken ist allerdings, dass die Pfeilerzähne beschliffen werden müssen“, erklärt die Expertin. „Sind diese intakt, geht dadurch gesunde Zahnsubstanz verloren. Die schonendere Variante ist hier ein Implantat. Es ersetzt den Zahn – ohne dass etwas an den Nachbarzähnen gemacht werden muss.barzähne, an denen sie befestigt wird. Sie fungieren sozusagen als Brückenpfeiler. Die notwendige Stabilität wird durch Kronen erreicht. Auf diese Weise wird die Last des Brückenglieds auf die umliegenden Zähne übertragen. Wie bei einer Straßenbrücke überspannt das Brückenglied die Lücke. Dieses Reparaturprinzip funktioniert bei ein bis zwei, im Extremfall sogar bei drei fehlenden Zähnen. „Da jede Brücke individuell gefertigt wird, bedarf es – genau wie bei der Herstellung einer Krone – einer gründlichen Planung“, sagt Arweiler. „Zunächst fertigt der Zahnarzt ein Röntgenbild des Kiefers an und prüft den Status der angrenzenden Zähne. Diese müssen gesund und der Zahnapparat muss stabil sein, denn auf ihnen lastet beim Kauen von jetzt an der Druck, den früher die fehlenden Nachbarn getragen haben.“ Anschließend wird die passende Zahnfarbe bestimmt. Dann fertigt der Zahntechniker die Brücke. Das Einsetzen ist meist unproblematisch. Allerdings kann die Eingewöhnung etwas dauern. Zehn bis 25 Jahre hält eine Brücke im Schnitt. Ausschlaggebend ist auch hier die tägliche Pflege beim Zähneputzen. „Ein genereller Nachteil von Brücken ist allerdings, dass die Pfeilerzähne beschliffen werden müssen“, erklärt die Expertin. „Sind diese intakt, geht dadurch gesunde Zahnsubstanz verloren. Die schonendere Variante ist hier ein Implantat. Es ersetzt den Zahn – ohne dass etwas an den Nachbarzähnen gemacht werden muss.

19 Prozent der Deutschen sind unzufrieden mit dem Aussehen ihrer Zähne

Hochwertiger Zahnersatz: das Implantat

Gut 1,3 Millionen Implantate schrauben Zahnärzte jährlich in die Kiefer ihrer Patienten – doppelt so viele wie noch vor zehn Jah­ren. „Das liegt auch daran, dass Implantate zunehmend von älteren Menschen zum Halt von Zahnersatz eingesetzt werden“, erklärt Arweiler. Der künstliche Zahn ist ähnlich aufgebaut wie sein natürliches Vorbild: Eine schraubenförmige Zahnwurzel sorgt für stabilen Sitz. „Bislang wurden überwiegend Implantate aus Titan genutzt“, so die Zahnmedizinerin. „Dieses ist im Allgemeinen zwar gut verträglich, allerdings nicht von allen Patienten.“ Deshalb steige die Nachfrage nach metallfreiem Zahnersatz. Seit zwei Jahren gebe es – wie schon vor zehn Jahren – einen Trend zur keramischen Schraube. Diese wird wie eine Zahnwurzel in den Kieferknochen hineingedreht – vorausgesetzt, es ist ausreichend Knochensubstanz vorhanden. Oft ist das nicht der Fall. Dann muss vor dem eigentlichen Eingriff erst mal noch Knochen aufgebaut werden, um auf diese Weise sozusagen das Fundament für den Kunstzahn zu verstärken. „Dazu können patienteneigenes Knochenmaterial oder andere, fremde Knochenersatzmaterialien verwendet werden“, sagt Arweiler. Vier bis sechs Monate dauert es in der Regel, bis sich die künstliche Zahnwurzel mit dem Knochen fest verbunden hat. Deutlich länger kann der Heilungsprozess bei Rauchern dauern sowie bei Patienten mit einer chronischen Krankheit wie Diabetes, Arthritis oder Osteoporose. Diese Faktoren schwächen die Wundheilung und begünstigen zugleich Entzündungen. Ist die Schraube endlich fest eingewachsen, kommt zum Abschluss der Behandlung eine Krone auf das Implantat. Und fertig ist der schöne neue Zahn.

Damit dieser auch möglichst lange Freude bereitet, empfiehlt die Expertin, neben gründlicher Mundhygiene vor Behandlungsbeginn unbedingt das Knochenbett und den Faserapparat des Zahns zu überprüfen. Beides muss gesund sein. Diesen Check empfiehlt die Zahnmedizinerin generell vor jeder Art der Füllung und des Zahnersatzes: „Nur so können diese auch wirklich fest sitzen. Das ist wie bei einem Haus. Das braucht auch ein ordentliches Fundament für den nötigen Halt.“

SABINE HOFFMANN

@ lifeline.de/zähne Das Gesundheitsportal bietet weitere Informationen zur Zahngesundheit

Zahnspangen und die Alternative

Schiefe Zähne können auch noch im Erwachsenenalter begradigt werden. Wie funktioniert das?

Perfektes Gebiss Grundsätzlich ist in jedem Alter noch eine Verbesserung der Zahnstellung möglich. Bei festsitzenden Spangen kleben Brackets auf den Zähnen, ein Draht verbindet die Metallplättchen. Da sie sich 24 Stunden im Mund befinden, können sie auch bei extremen Fehlstellungen effiziente Ergebnisse erzielen. Bei Veränderungen werden die Drähte nachjustiert, bis die Zähne ausreichend gerade sind. Statt der auffälligen metallischen Brackets gibt es auch zahnfarbene Keramikmodelle mit unsichtbaren Drähten. Eine weitere Möglichkeit ist die Lingualtechnik. Hier werden die Brackets an der Zahninnenseite angebracht. Alternativ zur herkömmlichen Zahnspange empfiehlt sich die Invisalign-Technik. Die herausnehmbaren, unsichtbaren Schienen werden individuell auf den Patienten angepasst. Schmerzhafte Nachkorrekturen sind hier ausgeschlossen.

Richtig Zähne putzen

Händisch Zähne zweimal täglich mindestens zwei Minuten mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta putzen. Bürste schräg ansetzen und ohne viel Druck vom Zahnfleisch (3) zu den Zähnen (1) führen. Achtung: Zahnsaum (2) nicht vergessen. Hier sammelt sich besonders viel Plaque. Für die Zahnzwischenräume (4) Interdentalbürsten oder Zahnseide verwenden.

Elektrisch Effektivere Methode, die von Zahnärzten empfohlen wird: Mit über 40.000 Bewegungen pro Minute rütteln sie Beläge auf und wischen sie weg. Dazu Bürstenkopf gerade an den Zahn anlegen und bei jedem Zahn ein paar Sekunden verweilen. Durch leichtes Anwinkeln erreicht man die Zahnzwischenräume. Vorteil: Die perfekte Technik wird automatisch angewandt. Sanftere und gründlichere Reinigung als per Hand. Signale für die optimale Putzzeit und den richtigen Anpressdruck erleichtern die tägliche Pflege.

Selbsttest Mundgeruch

So finden Sie heraus, ob Ihr Atem unangenehm riecht

Jeder Zweite leidet zumindest gelegentlich unter Mundgeruch. Trotzdem ist es nach wie vor tabu, jemanden darauf hinzuweisen oder darüber zu sprechen. Mit diesen Selbsttests können Sie herausfinden, ob Sie ein Problem damit haben:

Speichel-Test Mehrere große Tropfen Speichel in ein Glas spucken. Glas mit einem Deckel verschließen. Fünf Minuten warten. Deckel abnehmen und riechen.

Luftbeutel-Test In einen frischen Plastikbeutel kräftig ausatmen. Zuhalten. Ins Freie oder in einen gut ausgelüfteten Raum gehen. Beutel direkt vor der Nase aufmachen und riechen.

Handgelenk-Test Handgelenk gründlich mit Wasser reinigen. Zunge ausstrecken. Lecken Sie gründlich mit der Zunge über Ihr Handgelenk. Feuchte Haut ca. 30 Sekunden antrocknen lassen. Daran riechen.